Bücherlei Miszellen (13) [<<] [>>]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch
Mittwoch, 21. Mai 2014
[14:30]
Nach dem Ambulanztermin heute morgen steht fest, daß ich noch bis
zum Freitag, dem 6. Juni, krank geschrieben bin - immer noch seit dem
22. März wegen der Fingerstrecksehenruptur.
Eine langwierige Sache, die mich dann fast 11 Wochen aus dem
Arbeitsalltag gerissen haben wird. Der Finger tut nicht weh, sondern
liegt eben in einer Schiene, wodurch ich in Beweglichkeit
und Belastbarkeit eingeschränkt bin. Täglich müssen Schiene und
Finger gesäubert werden, damit die Haut intakt bleibt. Kleine
Mazerationen
sind nicht zu vermeiden. Wenn man so lange nicht arbeitet,
verändern sich die täglichen Abläufe und Routinen. Wie meine
Notizen unschwer erkennen lassen, fröne ich obzessiv dem Gucken
von TV-Serien. Das Lesen habe ich völlig aufgegeben.
Papierkram gilt es zu bewältigen; heute rannte ich deswegen im
Zickzack zwischen Arzt, Arbeitgeber, Krankenkasse und Bank.
Dienstag, 20. Mai 2014
[19:35]
"Mal ehrlich. Das Böse ist doch das, was sich ganz gut gehalten hat - die letzten 1000 Jahre." (OZ S02E03)
[17:06]
"Warum führt jeder technische Fortschritt zuletzt immer zu Wut oder Gewalttaten?" (Intelligence S01E07)
[14:55]
"Nein, du bist nicht zu dick. Der Chef ist nie zu dick." (SOKO Wismar S05E04)
[14:53]
In den letzten Jahren schlug ich alle Termine bei Banken und
Versicherungen aus und ließ alles laufen, wie es lief. In dem
Mammutakt gestern und heute wurde gleich alle Dinge geregelt,
die es zu regeln galt. Wobei zu beklagen ist, welche Unmengen
an Papier entstehen. Selbst die lapidare Anpassung der Hausrat-
und Haftpflichtversicherung erbrachte mehrere Blätter.
[14:33]
In den vergangenen beiden Tagen hatten mich Finanzberater fest im Griff.
Wie das so ist: eines führt zum anderen. Ursprünglich ging es darum,
den Freistellungsauftrag für meinen Bausparvertrag zu prüfen. Daraus
wurden zwei Bausparverträge: der alte wird auf Eis gelegt, weil die
Zielsumme mit einer letzten einmaligen Überweisung erreicht ist.
Ein zweiter, aktiver, mit deutlich höherer Bausparsumme fungiert
jetzt als Pool für die vermögenswirksamen Leistungen. Zudem kommen
zu meinen bestehenden zwei Rentenversicherungen (DEVK) nochmals zwei
höher dotierte hinzu. Mein Girokonto ist mit dem heutigen Tag
ziemlich leergefegt. Ich finde, ich habe nun genug fürs Rentenalter
vorgesorgt. Jetzt gilt es, die 18 oder 19 Jahre bis dahin zu
finanzieren.
Montag, 19. Mai 2014
[17:34]
"Sie können schreiben? Was issn passiert?" (Der letzte Bulle S03E03)
[15:46]
Der sechste Fall von "Father Brown", der neuen BBC-Serie, ist wieder ganz nach meinem Geschmack, spielt er doch in einem Nonnenkonvent voll zickiger oder merkwürdiger Schwestern, von denen zwei bereits nach 10 Minuten durch Zyanidvergiftung ermordet worden sind.
[15:31]
"... sprechen Sie am besten mit unserer Winzerin." "Nonnen produzieren Wein?" "Gott verlangt von uns Armut, Gehorsam und Keuschheit, aber er sagt nichts von Nüchternheit." (Father Brown S01E06)
[8:43]
Retweet: Kinder kannste auch nich mehr im Wald aussetzen. Die meisten haben Handy mit Navi.
[8:42]
Retweet: Jogi Löw hat vom vielen Nominieren schon Muskelkader.
[8:41]
Ich bin nicht vergeßlich! Das möchte ich aber deutlich demenzieren!
[7:11]
Bei dem Ermordeten... Kommissar: "Geschlechtsverkehr?" Spusi: "Ich habe zwei gebrauchte Kondome gefunden." Pathologin: "Er kam, bevor er ging." (SOKO Wien S07E04)
Samstag, 17. Mai 2014
[12:26]
Wie muß man heutzutage einen Abschiedsbrief schreiben, um nicht als hoffnungslos unmodern zu gelten?
[8:26]
An der Leipziger Hainspitze, der wohl prominentesten verbliebenen Brachfläche der Innenstadt, sollen die Bauarbeiten nun endlich beginnen.
Dafür schlechte Nachrichten bezüglich des Ankers,
dem sogar der Abriß droht. Im April begannen die Bauaerbeiten zur Sanierung, wobei sich herausstellt, daß die Substanz maroder als angenommen ist.
[7:51]
Die Mehrheit der Menschen lebt in einer bibliomanen Diaspora.
[7:49]
Mein Leben ist nicht barrierefrei.
[7:30]
Retweet: Manche Menschen begegnen einem, um daran erinnert zu werden, wie schön Einsamkeit ist.
[7:29]
Followerpower: Was meint der Österreicher, wenn er andere zum "Schönsprechen" auffordert?
[7:26]
Ich will ja nicht behaupten, daß ich faul bin, aber Oblomov ginge neben mir glatt als Nervenbündel durch.
[7:19]
Retweet: "erlebnisquark"
[7:18]
"Seit die Gemeinde bei uns die Neo-Österreicher einnistet, bleibt einem sowieso nur das Wegschaun." (Soko Wie S07E03)
[7:01]
In einer perfekten Welt würde mir mein Geiz beim Alkoholentzug helfen. Aber dafür ist das Bier einfach zu billig.
[6:55]
Am Tag des deutschen Bieres und des Buches werden zwei legale Bewußtsein erweiternde Drogen am gleichen Tag geehrt.
[6:47]
Die Soko Wien findet eine tote alte Frau, der eine Katze post mortem ein Finger abgebissen hat.
Die Pathologin in Richtung der beiden versammelten Katzen: "So, und wer von euch steht nun auf
finger food?
[6:40]
"Ich mache zweideutige Witze?" "Der Duden hat bei 'Pottsau' deinen Namen als Synonym genannt."
[6:38]
"Wenn man kein Hunderl hat, lernt man keine Nachbarn kennen." (Soko Wie S07E03)
[6:30]
Retweet: Die Frau sagt, mein Sternzeichen sei 'Du Vogel', Aszendent 'komischer Kauz'!
Freitag, 16. Mai 2014
[8:41]
Retweet: "Wie ist das, wenn man fast 30 Jahre verheiratet ist, Papa?" "Siehst du den großen Eimer mit Senf?" "Und?" "Jetzt nimm dir einen Strohhalm."
Donnerstag, 15. Mai 2014
[20:23]
Wer mal so gar nicht weiß, was er lesen soll, sollte sich im
Virtuellen Literarischen Salon
der Autorin und verehrten Bibliomanin
Petra Gust-Kazakos
umsehen. Wie überaus gut und hilfreich, wenn man sich in Lesekrisen
vertrauensvoll bei anderen passionertern Lesern und Literaturkennern
bedienen kann!
[17:35]
"Ich hör' hier immer 'verschwinden'. Wir sind hier nicht im Bermudadreieck." (Soko Wismar S05E01)
[17:00]
"Das ist irre viel Backpulver. Also hatte sie entweder Backzwang oder Drogen verschnitten." (CSI Las Vegas S12E02)
[16:31]
"Tauchst du an jedem Tatort auf?" "Ich komme gewöhnlich erst ab Doppelmord." (CSI Las Vegas S12E02)
Mittwoch, 14. Mai 2014
[14:00]
Retweet: "Wie hätten Sie ihre Gnotschi gerne?" "Richtig ausgesprochen!"
[13:50]
"Komm, geh nach Hause. Sonst schaffst du es nicht zum Abendessen." "Ich hoffe, die Türschlösser sind noch nicht ausgetauscht." (Law & Order SVU S01E13)
[13:44]
"Wir sind in einer Emittlung in einem Mordfall. Die beiden Konstanten sind bisher: Sex und viel Geld." (Law & Order SVU S01E13)
[13:40]
Kriegsgefangener in Irland war er gewesen, und konnte auf Keltisch sagen. (Arno Schmidt)
[13:36]
Retweet: "Is Fümpf Uhur! Fühümpf! Hilli, bin schon wahach! Ich bin Dein persönliches Terrorvögelein draußen aufm Bahaum! Fümpf nach Fümpf schon!"
[11:33]
"Der ABB schnappt nach allem, was er kriegen kann." "ABB?" "Von Armut belasteter Bürger." (South Park S01E09)
Dienstag, 13. Mai 2014
[16:11]
"Wenn man mich damals gefragt hätte..." "Ja, dann wärst du heute noch bei der Antwort." (Der letzte Bulle S02E13)
[15:49]
"Gib mal noch einen zur Beruhigung!" "Sag mal... naja... ist ja fast Mittag." (Der letzte Bulle S02E13)
[15:35]
"Während der Finanzkrise war Chefentführen ganz groß in Mode." (Der letzte Bulle S02E13)
[12:08]
"Sie hätten den Notarzt holen sollen, nicht die Schubkarre." (SOKO Wismar S04E16)
[11:55]
"Genug Potenzmittel, um im ganzen Hafen Segel zu setzen." (SOKO Wismar S04E16)
[11:51]
Retweet: Unser Chef hat das Multitasking perfektioniert. Er kann problemlos mehreren von uns gleichzeitig Probleme bereiten.
[11:50]
Retweet: Wenn auf einer Schachtel Pralinen "Eine liebevolle Auswahl" steht, muss ich an lächelnde Industrieroboter denken.
[11:44]
"Wenn er mir Rosen mitgebracht hat, dann wegen der Dornen." (SOKO Wismar S04E16)
[9:50]
Seit kurzem twittert der Suhrkamp-Verlag. Spät kommt er, doch er kommt.
[7:44]
Mit der neuen mute-Funktion kann man auf Twitter Leute ausblenden, denen man weiterhin folgen, deren Aktivitäten man aber (eine Zeit lang) nicht mitbekommen möchte.
[7:29]
Bei Groupon kriegt man 69-prozentigen-Rabatt auf eine Botoxbehandlung.
Wie kriegt man dann eigentlich die Zornesfalten ob solchen Schwachsinns weg?
Montag, 12. Mai 2014
[14:48]
Eine 70-jährige verlegt Hunderte DDR-Bestseller als E-Books. Inzwischen hat sie zirka 100 Autoren unter Vertrag und bringt 200 Titel pro Jahr heraus. Zu kaufen gibt das unter der Webseite DDR-Autoren.
[9:47]
"Sind Sie bereits vorbestraft?" "Ich war zweimal verheiratet. Strafe abgesessen." (CSI Vegas S12E15)
[9:47]
Die Unfallkasse, die meinen Arbeitsunfall (Fingerstrecksehenabriß)
bearbeitet, der mich mittlerweile 7 Wochen zuhause festhält,
will ein Gutachten erstellen lassen. Unter drei Gutachtern darf
ich wählen. Unglücklicherweise sitzen sie in Halle, Bad Düben oder
Wurzen. Wurzen erscheint mir durch die S-Bahn-Anbindung am
praktikabelsten und nähesten. Bis zur Eröffnung des Citytunnels
verfügten wir in Sellerhausen über eine S-Bahn-Direktanbindung
nach Wurzen (Richtung Meißen/Dresden). Seitdem sind wir gar
nicht mehr ans S-Bahn-Netz angebunden. Um nun die S1 nach Wurzen
zu erreichen, bin ich gezwungen, zum Citytunnel in die Innenstadt
zu fahren.
[7:45]
10 Wörter, die ein Bücherliebhaber kennen sollte.
Im Text fand ich zwar nur neun - mais voilà:
Epeolatry (nicht kapiert... jemand, der bestimmte Wörter verehrt?),
Literarian (Literat),
Ultracrepidarian (einer, der sich zu Dingen äußert, von denen er keine Ahnung hat. Dahinter steckt der lateinische Spruch "Ne ultra crepidam judicaret", der zum deutschen Sprichwort "Schuster, bleib bei deinen Leisten" führte.
Weiterhin
Morosoph (Möchtegernphilosoph),
Book-Bosomed (einer, der Bücher immer und überallhin mitschleppt; von Sir Walter Scott geprägt),
Bibliobibuli (Menschen, die zu viel lesen),
Incunabula (Inkunabeln),
Bibliophagist (Bücherfresser = exzessiver Leser),
Bibliosmia (vom Geruch der Bücher angetan sein). Man merkt, daß
unsere deutsche Sprache noch viele eigene Begriffe für bibliomane Aspekte
vermissen läßt.
Sonntag, 11. Mai 2014
[19:48]
Wow, was liebe ich das "Wie meinen?" des übergewichtigen
Assistenten Schröder im Krimi "Zorn - Tod und Regen".
Verwende ich neben dem Pendant "Wie belieben?" auch sehr
gerne. Wundervoll die Szene mit den beide Kommissaren im
Schwimmbad, wo entgegen der Vermutung der dicke Schröder
die bessere Kondition aufweist. Hoffentlich wird es von
diesem Ermittlerpaar weitere Verfilmungen geben!
[19:48]
Ich liebe das "Wie meinen?" des übergewichtigen Assistenten Schröder
im Krimi "Zorn - Tod und Regen". Verwende ich neben dem Pendant "Wie
belieben?" auch sehr gerne.
[19:40]
Heute, 12.05 Uhr, fünf Minuten nachdem ALDI am HBF geöffnet hatte,
stand ich an der Kasse und wollte mein tägliches Sixpack Bier mit
einem 500-Euro-Schein bezahlen, was verständlicherweise einige
Aufregung verursachte, weil die Kassierin selbstverständlich nicht
wechseln konnte. Um ehrlich zu sein, habe ich das beabsichtigt.
[19:29]
Nach dem exzellenten Münchener Tatort nun mit "Zorn - Tod und Regen" einen
ebenso sehenswerten, ja faszinierenden Krimi. Womit habe ich das verdient?
[18:55]
"Wenn ein Romanautor 'Es regnet' ins Manuskript schreibt, kann das bei der Verfilmung seines Buches ziemlich teuer werden."
Klaudia Wick hat über den ARD-Krimi "Zorn - Tod und Regen" eine sehr inspirierte
Rezension geschrieben.
Der Film folgt dem
Buch von
Stephan Ludwig. Ziemlich schräg. Mir gefällt vor allem Schröder, der
dicke, dienstbeflissene Assistent des Kotzbrocken-Kommissars Zorn.
[18:07]
"Mir ist Geld eh immer wurscht gewesen. So blöd kann ich mich gar nicht anstellen, daß ich nix verdiene." (Tatort E910 - Am Ebde des Flurs)
[9:46]
"Ein BART ist einfach ein solides Branding. Das wusste schon Jesus." (Bonaparte)
[9:46]
In der SpOn-ESC-Nachlese erstmals den Ausdruck "Gayropa" vernommmen.
[9:43]
... wird allenthalben so hartnäckig behauptet, bei dieser Veranstaltung ginge es um Musik, dass höchstwahrscheinlich das Gegenteil richtig ist."
[9:40]
"Aber nicht dass ihr jetzt meint Österreich wäre ein liberales Land." (Sigrid Maurer)
[9:36]
Wieso nimmt eigentlich der Vatikan nicht am Eurovision Song Contest teil? Jetzt, da Männer in Kleidern en vogue sind...
[8:41]
Kurz nach Beginn der Auszählung beim gestrigen Eurovision Contest
vorm Fernseher eingeschlafen. Dabei mochte ich die Stimmenvergabe immer schon am liebsten. Vermutlich gibt es doch ein Lotto- und Wett-Gen in uns.
Daß Österreich gewann, freut mich insofern, als ich es einfach einem Land gönne, daß zum ersten und letzten Mal in meinem Geburtsjahr gewann.
Andererseits ist es schade, daß Extravaganz zuungunsten in meinen Augen besserer Songs punktet.
Der deutsche Beitrag wirkte im Vergleich zu vielen anderen merkwürdig blaß und belanglos, so daß der 18. Platz
erstaunlich dieses Mal erstaunlich realistisch ist. Am überraschtesten war ich von Spanien.
Daß ich überhaupt den ESC gucke, verdanke ich meiner Mutter, denn ich
wuchs mit Schlagersendungen auf und entwickelte als Kind sportlichen
Ehrgeiz, mit meiner Mutter zu wetteifern, mir Namen und Titel zu merken usw.
Man wird durch die Eltern mehr geprägt, als man zunächst wahrhaben will,
und sieht dieses Faktum erst in späteren Jahren ein.
[8:06]
+++EILMELDUNG+++ Gilette muß Insolvenzantrag stellen. +++EILMELDUNG+++
[8:00]
Jetzt muß sich Simone Thomalla noch einen Bart wachsen lassen, damit der Leipziger Tatort gerettet wird.
[7:55]
Da hat die Conchita aber Schwein, daß sie heute lebt.
[7:45]
Durften Vegetarier beim ESC eigentlich für Österreich stimmen?
[7:44]
Retweet: Wenn ich im Lotto gewinne, lasse ich mir mal einen kompletten Tag von Peter Urban kommentieren.
[7:36]
Aus Sicht des Bibliomanen ist es äußerst markant, daß Slowenien den vorletzten Platz belegt.
[7:34]
Retweet: Was mich nach 20 Ehejahren an meiner Frau noch reizt? JEDES WORT!!!
[7:26]
Österreich hatte schon mal 'ne Wurst ins Rennen geschickte, eher 'ne Blutwurst. Die dann gottseidank verloren hat.
Samstag, 10. Mai 2014
[16:44]
"Eine Druckerpatrone reicht nicht für die Vorstrafen." (Cold Case S06E16)
[16:12]
Retweet: Er lebte Rücken an Rücken mit Büchern.
[15:55]
Sehr, sehr lustig. In "Der letzte Bulle S02E11" eine Szene in einem
Elite-Kindergarten, wo Eltern 800.- Euro monatlich abdrücken müssen
und die Kinder 3-sprachig erzogen werden. Der Kommissar geht Bücheregale entlang. Ein
Kinderbuch nach dem anderen wird sichtbar, dessen Titel man lesen
kann. Inmitten der Kinderbücher liest man plötzlich auch "Ulysses".
[15:49]
"Ich hasse das, wenn ich meine Hunde zum Jagen tragen muß." (Der letzte Bulle S02E11)
[15:40]
"Gibts deinen Humor auch in Tablettenform? Dann erhöre mal dringend die Dosis!" (Der letzte Bulle S02E11)
[8:41]
Apropo Alibi. "Samstag 9 Uhr? Da war ich auf der Post, ein Bücherpäckchen holen."
[8:40]
Mußte als Captcha eben "black monday" eingeben. Ist das nicht ein Pleonasmus?
[8:32]
Vor 90 Minuten aufgestanden und erst jetzt den ersten Kaffee. Prokrastinieren? Kann ich.
[8:26]
Retweet: Für Warnungen auf Keksdosen: letzte Kekse können bewaffnete Konflikte auslösen.
[8:22]
Jetzt, da es draußen warm wird, funktioniert meine Heizung endlich ordentlich. Antizyklisches Fragment eines Pechvogellebens.
[8:02]
Retweet: Da will man einfach nur relaxen und wird bombardiert von genialen Einfällen. Es ist schon schlimm, wenn man ein Genie ist.
[8:00]
Unter vielen anderen Serien schaue ich sukzessive
Stargate Universe
und liebe an ihr die im Vergleich zu sonstigen Serien so andere, düstere,
oft gemächliche Gangart, die zu heutigen Sehgewohnheiten konstrastiert
und so auch nicht über 2 Staffeln hinausgekommen ist.
[7:51]
Retweet: Ich glaube, es ist mittlerweile ein Hobby von mir, mich in Menschen zu täuschen.
[7:49]
Ich LIEBE Cliffhanger in Alpträumen!
[7:43]
Bei Vernehmungen der Kriminalpolizei und der Alibifrage könnte und müßte ich antworten: "Zuhause. Rund um die Uhr. Allein."
Freitag, 9. Mai 2014
[22:10]
"ein Wald- und Wiesensoziopath" (Intelligence S01E04)
[18:35]
Retweet: Essen gewesen. Keine Fotos gemacht. Abmahnung von Instagram erhalten.
[18:33]
Retweet: Diese Woche hatte definitiv sowas wie Ereignisdiarrhoe. Man reiche mir adäquat temperierte Alkoholika.
Donnerstag, 8. Mai 2014
[18:03]
"Haben Sie eine Waffensammlung?" "Ob ich eine Waffensammlung habe?" "Gut, antworten Sie auf Ihre Frage!" (Navy CIS S10E02)
[17:49]
Immer wieder Begriffe, die man noch nie gehört hat. Heute:
Feminazi.
Kennengelernt in Navy CIS S10E02.
[15:45]
"Wollte er jemanden damit quälen? Oder war es vielleicht doch ein Gedicht?" (Father Brown - Immer einen Tick voraus S01E03).
[10:39]
"Ich pflege eine freiwillige Selbstdisziplin, die ich schon nicht mehr Selbstdisziplin nennen kann, weil ich keinen anderen Weg sehe, mich zu benehmen. Und ich lebe gesund. Ich habe nie Alkohol getrunken und nie geraucht oder Drogen genommen. So ein Tugendpinsel wie ich muss eigentlich furchtbar langweilig sein. Aber ich hoffe, ich schaffe das zu überpudern."
Karl Lagerfeld im Interview mit dem ZEIT-Magazin.
Ich bin erklärtermaßen seit langem ein Bewunderer Lagerfelds,
nicht nur, weil er ein besessener Büchersammler ist, sonder auch, weil er so authentisch und nonkonform ist.
In gewisser Hinsicht erinnert er mich in seiner Eigenwilligkeit an Hermann Hesse.
[10:33]
Retweet: Wie lange wird es noch Menschen geben, die einem die Email-Adresse diktieren und "alles klein!" anfügen?
[10:31]
"Gärtner sind die einzigen Männer, die wissen, was ihnen blüht." (Ralph Boller)
[10:28]
"Haben Sie eigentlich was mit Dr. Dahlmann?" Entrüstet: "Ich bin verheiratet!" "Na, das sind doch beste Voraussetzungen." (Soko Wismar S04E11)
[6:49]
Retweet: Firmen sollten auf Verpackungen auch abdrucken, wieviele Kalorien verbraucht werden, um sie zu öffnen.
[6:48]
Retweet: "Ihre Stärken?" "Ausschlafen." "Wir melden uns." "Aber nicht vor 12 Uhr!!!"
[6:46]
Retweet: Und was, wenn man sich irrt und man ist gar nicht unglücklich?
[6:18]
Retweet: Die einen finden das Figurenarsenal von Game of Thrones verwirrend, die anderen haben schon mal Dostojewski gelesen.
Mittwoch, 7. Mai 2014
[18:02]
Vergessen zu erwähnen, daß ich heute morgen eine weitere
Serie begonnen habe, eine SF-Serie aus den 80ern:
The Tripods - Die dreibeinigen Herrscher,
eine von der BBC produzierte Serie mit 25 Episoden.
Hierbei bin ich mir noch im unklaren, ob ich ihr treu bleibe.
[18:00]
Noch eine neue Serie begann ich zu schauen:
Intelligence.
Die ersten beiden Folgen waren vielversprechend. Ich bleibe dran.
Außerdem freut mich, daß die dritte Straffel von
Grimm
angelaufen ist. Augenblicklich sehe ich jedoch
Perception S01E01 nochmal, weil ich vorgestern
schon zu alkoholisiert war, um dem doch etwas
komplexen Plot mit den ständigen Wechseln ordentlich
folgen zu können.
[17:13]
Retweet: Erfolglose Schriftsteller schmuggeln sich im Supermarkt zwischen die Neuware, um wenigstens einmal mit einem Preis ausgezeichnet zu werden.
[11:02]
"Hast du eigentlich mit Kirche was am Hut?" "Ich komm' aus'm Osten". (Soko Wismar S04E10)
[10:16]
"Bist du Rotweintrinker?" "Ich bin Allestrinker." (Soko Köln S05E01)
Dienstag, 6. Mai 2014
[22:38]
"Er ist 17. Da hat er mit seiner Zukunftsplanung noch bis zum Dessert Zeit." (Cold Case S06E15)
[22:04]
"Wenn du dich in einer Situation nicht gut fühlst, dann ändere sie." - Fast täglich lese und sehe ich diese tollen, klugen Sprüche. Warum beherzigt man sie nicht am nächsten Tag?
[21:58]
"Wenn ich aufhöre, zu trinken, fange ich an, mein Leben zu spüren. Und das kann ich kaum ertragen. (Castle S06E13)
[21:35]
Wenn Jammern eine Sportart wäre, könnte ich mit Goldmedaillen halb Leipzig tapezieren.
[20:27]
Bora Bora ist kein Refugium für verzweifelte oder sonstwie gestrandete Zahnärzte.
[20:20]
Zwei Sachen, die einem Perception symphatisch sein lassen: Prof. Pierce ißt in jeder Folge Obst. Und: Levar Burton spielt mit. Ohne Visor.
[19:42]
Druck im Verhör: "Das Angebot erlischt in 10 Sekunden... 10, 9, 8, 3..." "Ok, ok, ich sags ja schon!"
[19:20]
Wir waren heute auf der Sparkasse, um eine Vollmacht für die Konten
meines Vaters aufsetzen zu lassen und so den Notfall einzukalkulieren.
Als ich einen Termin für mich erbat und die Summe erwähnte, die mangels
attraktiver Festzinsanlagen seit 2 Jahren auf meinem Girokonto überwintert,
sah ich ein kleines Glitzern in den Augen der Beraterin.
[19:13]
Perception
ist wirklich sehr spannend. So gebannt war ich zuletzt bei
Touch
und der ersten Dexter-Staffel. Es ist leider so, daß Gewöhnung
Spannung dezimiert. So empfinde ich Navy CIS oder Bones
zwar immer noch als tolle Serien, aber man kennt die Charaktere,
ihre Verhaltensweisen und eben die Machart einer Serie.
[19:00]
ROFTL! In Perception S01E05 hat Professor Pierce eben eine Halluzination,
in der ihm Jeanne D'Arc erscheint, die er kurz zuvor niedermachte, indem
er sie als Geisteskranke einstufte, weil sie ebenso wie der
Sektenführer in der Folge eine Art Temporallappenepilepsie
gehabt habe, die mit religiösen Erscheinungen und Ideen einhergingen.
[18:50]
Kunstsammler Gurlitt ist tot. Das erinnerte mich an den
Pfleger des Kulteisbären Knut, der auch kurze Zeit, nachdem
sein "Schatz" abhanden gekommen ist, gestorben war.
Gurlitts Welt wurde durch die Entdeckung seines Schatzes
wohl durcheinandergewirbelt, was ihm augescheinlich wenig
bekam.
[18:47]
Der schizophrene Professor in
Perception
hat herrlich anarchistische Züge und einen Haß
auf Zwang, Institutionen, Einflußnahmen.
Ich schaue gerade die 4. Folge hintereinander
(S01E05) und bin richtigehend enthusiasmiert.
[17:45]
Ich habe eine mir neue Serie angefangen, in der
psychische Erkrankungen und Phänomene eine zentrale
Rolle spielen. Sie heißt
Perception.
Ein schizophrener Uni-Professor hilft der Polizei,
hat dauernd Halluzinationen, die ihm dabei helfen,
den jeweiligen Fall zu lösen. Bin bei S01E04 und
amüsiere mich gut dabei. Solche "Berater"-Krimiserien
wie The Mentalist, Monk und Castle sind offensichtlich
auf mich zugeschnitten.
[12:11]
Zu der Tristesse im Tatort E660 ("Dornröschens Rache") paßt es prima, daß Anthony Hegarty gespielt wird.
[12:07]
"Es geht hier nicht um Geld. Ich will mein Leben zurück." "Dann bring mir meines mit." (Tatort E660: "Dornröschens Rache")
[10:44]
Gestern sah ich doch den letzten so drögen Berliner Tatort. Heute
"Dornröschens Rache" von 2007. Welch ein Unterschied.
Zwar eine sehr ähnlich düstere Stimmung, aber mit viel mehr
Pepp, Spannung und Fragen beim Zuschauer. Außerdem geht es in
die Brandenburgische Provinz, zu der Rainald Grebe ja alles
schon gesagt bzw. gesungen hat.
[10:35]
Retweet: Gibt es die Milchstrasse auch laktosefrei?
[10:28]
"Er hatte niemanden, nicht mal Feinde." (Tatort E660: "Dornröschens Rache")
[10:20]
Psychoanalytiker deuten das Phänomen Angela Merkel.
[7:55]
Helga Königsdorf ist gestorben.
Von ihr las ich lediglich "Respektloser Umgang". "In ihren
Erinnerungen sprach Helga Königsdorf freimütig über ihre
Angst vor dem Tod: 'Ich akzeptiere das Sterben nicht. Ich
gehe unter Protest. Ich hätte so gerne gesehen, wie es
weitergeht.'"
Montag, 5. Mai 2014
[14:14]
Weiter gehts mit dem letzten Bremer Tatort E901
"Brüder".
Gleich ein ganz anderes Kaliber. Ein arabischer Clan
terrorisiert Bremen, mordet ohne Bedenken und ohne
Furcht oder Rücksicht auf Justiz und Polizei.
[13:03]
Fall hier der Eindruck entstanden sein sollte, ich würde
nichts mehr lesen, dann dies: er trügt nicht. Seit mehr
als einer Woche keine Zeile gelesen. Ich halte mich
weiterhin mit Seriengucken und Filmen über Wasser.
[13:00]
Ich gucke den Tatort E899 "Großer schwarzer Vogel", den ich
wochenlang zugunsten neuerer Folgen aufgeschoben hatte, nachdem
die Kritiken verhalten bis negativ ausgefallen waren. Leider
bestätigen sie sich. Der Film zieht sich und zieht sich. Gesehen
werden will er doch, denn als treuer Tatort-Seher duldete man
keine Lücke, nimmt die Bürde auf sich, beißt die Zähne zusammen
und quälte sich so durch.
[12:48]
Heute morgen, 6 Wochen nach der Verletzung (subkutaner Fingersehnenabriß
am linken kleinen Finger), der erste Arztkontrolltermin. Alles soweit
im Heilungsprozeß. Von außen ist ja nichts zu sehen. Der Finger bleibt
konsequent in einer Schiene. Noch 4 Wochen sind auszustehen, dann sind
die 10 Wochen um, die es braucht, damit die Sehne wieder zusammenwächst.
Sagt der Arzt. Im letzten Jahre hatte ich bei selber Verletzung aufgrund
eines zufällig anstehenden Urlaubs 12,5 Wochen Zeit, bis ich wieder
arbeiten mußte. Dieses Mal wird sich der Finger also eher während der
Arbeit auf Station beweisen müssen, wovor ich, auch wenn es noch einige
Wochen hin ist, jetzt schon Bammel habe.
[12:42]
Nachdem ich 3 Tage lang bei defekter Heizung gefroren hatte, faßte ich mir heute
ein Herz, überwand meine Telefonphobie und kontaktete die Hotline meines
Vermieters. Und keine Stunde später, ohne daß hier jemand hier aufgetaucht
wäre, sprang die Heizung an und die völlig ausgekühlte Wohnung wird
angenehm warm und ich lege die Fleecejacke & den Zweitpullover ab.
Sonntag, 4. Mai 2014
[11:04]
Retweet: Bücher. Das Schutzschild gegen die Kälte des RL.
[10:57]
Retweet: Die Welt retten. Das klingt schon so kontraproduktiv.
[10:49]
Retweet: Sex stärkt das Immunsystem. Hatschi.
[10:26]
Ich beginne eine neue Serie zu gucken: Father Brown - Immer einen Tick voraus.
Die von der BBC produzierte Neuverfilmung der auf Chestertons basierenden Geschichten
um Pater Brwon ist in den 50er Jahren angesiedelt und verbreitet
den typischen verschrobenen Charme, den britischen
Filme und Serien wie Inspector Barnaby haben, die in der Provinz
spielen. Urige Charaktere in idyllischer Umgebung mit tollen
alten Häusern.
[9:55]
Retweet: Was mir an Klugheit fehlt, gleiche ich spielend durch falsche Entscheidungen aus.
Samstag, 3. Mai 2014
[16:30]
"Grace hält die örtliche Tradition der Mißachtung sämtlicher Gesetze aufrecht." "Das erfüllt einen mit Stolz." (Grasgeflüster)
[9:10]
Ich bin zwar kein Berliner, mag aber Damals-Heute-Vergleiche. Interessanter Bericht über Berliner Straßen.
[8:33]
Bei dem Wetter wäre es nett, wenn meine Heizung funktionierte.
Seit gestern ist sie wieder eiskalt. Vor Wochen war irgend
etwas defekt; aus dem Genuschel des wortkargen Heizungsmonteurs
wurde ich nicht schlau. Als letzter Mieter (Dachgeschoß) in der
Kette der Heizungsreihe bin ich sozusagen immer angearscht,
wenn etwas ist bzw. eben NICHT ist. Ich sitze mit dicker Jacke
vor dem PC und scheue mich, die Hotline anzurufen. Bei allen
anderen Mieter kommt wenigstens etwas Wärme an, bei mir gar
nichts. Ich scheue allerdings die Tatsache, daß ein Handwerker
hier wie beim letzten Mal stundenlang herumfuhrwerkt und ich
20mal zwischen Heizungskeller und meiner Wohnung im 4. Stock
hin- und herhetzen muß oder parat zu stehen habe, um Türen zu
öffnen und wieder zu schließen. Meine Depression ist zurzeit
so schlimm, daß mir Ruhe & Ungestörtheit wichtiger sind
als Wärme.
Freitag, 2. Mai 2014
[16:46]
In Castle S06E10 wird eine "Datenbank der Gefängnistattoos" erwähnt. Die spinnen, die Amis.
[15:53]
"Erzähl mir was, Dug!" "Nun, gehen wir schrittweise vom Grauenhaften zum Eigenartigen" (Navy CIS S09E20)
[12:04]
Retweet: "Sie haben da eine Lücke im Lebenslauf!?" - "Da habe ich versucht den Beipackzettel wieder zusammen zu falten."
[9:00]
Ich trage das Kind auf den Schultern, der Weg nach Hause ist gar nicht mal so kurz. Im Gegenteil, der ist sogar ziemlich lang. Der Sohn ist schlapp und hat keine rechte Körperspannung, er hängt mir im Nacken wie ein nasser Mehlsack. Kinder ohne Körperspannung haben doppeltes Gewicht, alte Regel. Gottseidank ist er erst vier Jahre alt, damit kommt man noch eine Weile zurecht. Sein sechsjähriger Bruder wäre noch ein ganz anderes Problem, denn Kinder in dem Alter kann man nur im Film meilenweit tragen, in der Wirklichkeit braucht man bereits nach einem Block einen Orthopäden. Oder eine Sackkarre.
(Maximilian Buddenbohm)
Donnerstag, 1. Mai 2014
[22:47]
"Der ist so gegen Drogen, daß ich mir mit Aspirin wie ein Junkie vorkomme." (Oz S01E05)
[19:37]
Heute wieder Familientag, der mit einem opulenten Mittagsmahl beginnt -
heute Gänsebraten, Rotkohl und bayrische Klöße.
Nachmittags zwei Filme:
Ich bin Nummer Vier
und
Die Unfassbaren – Now You See Me.
Zudem spiele ich meinem Vater und meinem Bruder meist einige
lustige YouTube-Videos vor.
[8:44]
Retweet: Wer hat eigentlich vergessen mich vor Inbetriebnahme zu debuggen? Refaktoriert bin ich auch nicht. Kein Wunder, wenn mich niemand versteht.
[7:42]
Nutella aus dem 3-D-Drucker wird der nächste Schritt zur Vervollkommnung.
[7:35]
Retweet: Und immer diese Angst, dass man sich ans Warten gewöhnt und denkt, das sei das Leben.
Mittwoch, 30. April 2014
[14:50]
Meine Autobiografie könnte heißen: "Der Achtundvierzigjährige, der nicht aus dem Fenster stieg, weil er viel zu fett war, und so auch nicht verschwand."
[8:16]
(Naja : Kleider & Trachtn sind den=Weibern, was Bücher=den=Männern. - : ?) (Arno Schmidt)
[8:15]
Retweet: Wenn man sich tot stellt, geht's eigentlich.
[6:50]
Retweet: Ich habe in meinem Leben ja schon vieles gemacht. Besonders mir was vor.
[6:48]
Retweet: Der Freistaat Bayern hat für Fußballfans eine Trauer- und Seelsorgehotline eingerichtet: 01805-RAUS-BIST-DU.
[6:47]
Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren - das wird bei mir nichts.
Und offensichtlich bei anderen in Sozialberufen auch nicht.
Ich beendete mit 16 Jahren die 10-klassige Oberschule (POS),
lernte 2 Jahre Koch, arbeitete dann 2 Jahre lang als Kochgeselle.
Die ersten beiden anrechnungsfähigen Jahre. Danach, von meinem
20. bis zum 23. Lebensjahr arbeitete ich nicht, sondern erwarb
auf einem Spezialcolleg ein Altprachenabitur. Erst mit 23
ging es zurück in die Erwerbstätigkeit, d.h. ununterbrochen von
1989 bis heute - das machen 25 Jahre. Zwischendurch erhielt ich
eine dreijährige Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger,
die eigentlich angerechnet werden müßte, weil diese entgegen
heutiger Verfahrensweise als so genannte Erwachsenenqualifizierung
durchging, ich weiterhin arbeitete und mit dem Gehalt auch alle Abgaben
zahlte. Zusammen kämen 27 Beitragsjahre. Fehlen noch 18. Dann
wäre ich 66 Jahre alt.
Dienstag, 29. April 2014
[12:07]
"Die medizinischen Untersuchungen haben ergeben, daß Ihre Freundin schwanger war."
"Waaas?"
"Das wußten Sie nicht?"
"Nein!"
"Wissen Sie denn, ob Georg Lambrecht davon wußte?" --
Logik wären schön gewesen.
[11:55]
Retweet: Ich könnte ja mal aufstehen. Theoretische Physik.
[11:53]
Retweet: Und Gott am siebten Tag so: "Ach komm, scheiß drauf, morgen ist Abgabe, das lass ich jetzt so!"
[11:51]
Retweet: Menschen, die versehentlich “Das könnte Sinn machen” sagen, und sich anschließend erschießen - das nenne ich Selbstkritik.
[8:51]
Welcher Komparativ reimt sich auf Markus Söder?
[8:47]
Retweet; In der Welt der Zyklopen benötigen Frauen nur halb so viel Pfefferspray.
[8:32]
Keine Ahnung, was Kalte Progression ist. Klingt aber so fies, das habe ich bestimmt auch.
Montag, 28. April 2014
[21:44]
Totale Sonnenfinsternis oder, wie man auch sagen könnte: mein Leben.
[21:20]
Retweet: Wenn es Schnitzel UND Spargel gibt, tun mir die Kartoffeln immer ein bisschen leid.
[21:18]
Retweet: In einem Paralleluniversum fragen sich Menschen nach jedem Waschgang: "Wo kommt immer diese verdammte Socke her?"
[21:10]
Retweet: Unser Hund ist entlaufen! Er ist mittelgroß, hat schwarzbraunes Fell und ist sehr intelligent. LEO, WENN DU DAS LIEST, BITTE MELDE DICH!
[13:30]
Am nächsten Montag muß ich nach 6 Wochen in die chirurgische Handambulanz.
Ihr erinnert euch, daß ich seit dem Fingerstrecksehnenabriß am linken
kleinen Finger seit nunmehr fünf Wochen mit einer Fingerschiene zuhause
sitze und Trübsal blase. Diese Wochen wären fantastisch geeignet gewesen,
umfassende Lektürevorhaben anzugehen. Weil ich mich kenne, wußte ich im
Prinzip im Voraus, daß daraus nichts wird. Enttäuschung kann ob der Kenntnis
meiner Selbst also nicht entstehen.
[13:22]
Seitdem ich meinen Facebookaccount deaktiviert habe und nicht mehr twittere, herrscht eine wunderbare Ruhe und Unabgelenktheit.
Trotzdem kam ich seit Tagen nicht zum Lesen. Die Zahnsache kam dazwischen,
nun bin ich urplötzlich wieder unfähig, mich einem Buch zu widmen.
Meine Ahnung, die Krise sei nicht überstanden, bewahrheitet sich demnach!
Bleibt mir vorerst nichts anderes übrig, als Serien und Filme zu gucken.
[13:14]
Im Augenblick schaue ich den gestrigen Tatort "Kaltstart" an, den dritten Fall für den grantigen Kommissar Falk.
[13:12]
Ich habe in meinem Gebiß mehrere Sicherheitslücken entdeckt.
[13:09]
Retweet: "Ich stecke in der Bredouille!" - "Oh wie schön, Frankreich!
[8:53]
Retweet: Kaffee in Kapseln kostet zwischen 60 und 80 Euro pro Kilo. Kein Wunder, dass sie intelligentes Leben auf dem Mars suchen. Und nicht hier.
[8:51]
Retweet: Briefe & Emails werde ich künftig wie Jean Paul beenden: "Ich ersterbe mit aller gebührenden Ehrerbietung pp."
[8:48]
Retweet: "Wir hatten ja früher nichts. Nicht mal Internetpornos. Wir glaubten, dass man vom Masturbieren blind wird." "Ich steh' hier drüben, Opa."
[7:44]
In der Verfilmung des Kriminalromans
Bretonische Verhältnisse - Ein Fall für Kommissar Dupin
für die ARD bekommt der kauzige Dupin vom Sohn des Ermordeten, einem Imker,
Honig zur Verkostung. Das ist einer der Momente, in denen ich Werbung
auf den Honig Leim gehe; denn sofort überkam mich ein
unbändiger Appetit auf Honig, den ich sonst nur sehr, sehr selten esse
wie Süßes überhaupt. Bis zu meinem 30. Lebensjahr waren Kuchen,
Schokolade, Süßspeisen für mich immer mit höchstem Genuß verbunden.
Seitdem bevorzuge ich, wenn ich die Wahl zwischen Herzhaftem und Süßem
habe, immer das erste.
Weißer Sonntag, 27. April 2014
[20:36]
"Man kann sich keine Seifenblasen auf die Bluse nageln, auch wenn'se noch so schön schillern."
Sagt die hier 35-jährige Helga Hahnemann schluchzend in der Rolle der Lissy. (Polizeiruf 110 - E011: Ende einer Mondscheinfahrt)
Ostersonnabend, 26. April 2014
[13:00]
Seit 2 Tagen Zahnschmerzen gehabt, so auch keine Lektüre.
Stattdessen Filme geguckt, was ich sonst eher zugunsten
der vielen Serien vermeide, die ich schätze und im
Arbeitsalltag nicht schaffe. Gestern Abend schlimme
Schmerzattacken. Heute früh zum Notdienst. Zahn gezogen.
Üble Prozedur, weil der Dentist die 2 Wurzeln erst nicht
fand und dann mühsam freilegen mußte. Glücklicherweise
muß er wohl die doppelte Dosis Anästhetikum gespritzt
haben, weil ich keine Schmerzen bei der Extraktion und
dem Gebohre hatte und es bis jetzt - 3 Stunden nach dem
Eingriff - anhält. Sozusagen dicke Lippe riskiert.´In der
S-Bahn sabbernd die erste Schmerztablette eingeworfen.
Bislang keine Schmerzen während der nachlassenden Anästhesie.
Leseversuch dann erst morgen. heute nochmals Filme,
zurzeit Final Destination 5 - die ersten 4 Teile gestern
sukzessive gesehen; vorher Scream 1-3 - heute folgt noch
der vierte Teil. Außerdem Mission impossible 2 und 3
wiedergesehen. Zudem habe ich mit
Oz
eine Knastserie begonnen, bei der ich jetzt erst mitkriege,
daß sie nicht neu ist, sondern 1997 bis 2003 in 6 Staffeln lief.
Osterdonnerstag, 24. April 2014
[15:32]
"Ich bedauere es zutiefst, wenn mein traumatisiertes Leben einen Schatten auf dein ungetrübtes Dasein werfen sollte." (Scream)
Ostermittwoch, 23. April 2014
[16:06]
"In meiner Highschool waren wir froh über 'n Ausflug auf die Müllhalde." (Cold Case S06E08)
[11:35]
Buch beendet: "Das älteste Ding der Welt" von Willy Seidel, E-Book, zirka 60 Seiten.
[9:33]
Schon vor 100 Jahren mißtraute man in Willy Seidels "Das älteste Ding der Welt" Chinesen, die "zudringlichen Gelben", die "doch weiß Gott hier nichts verloren haben und sicher nur die fragwürdige Absicht hegen, deutsche Patente zu stehlen."
[8:52]
Eines Morgens erhob er sich zeitiger als sonst. Es war ein rechter Gottesmorgen im August. Die Schwalben schrillten um den Turm, und glühendes Sonnenlicht vernichtete alle Schatten. (Willy Seidel: Das älteste Ding der Welt)
[8:00]
"Sie halten mich offenbar für berauscht", dachte er. "Das wird morgen Kanzelton beim Frühstück geben." (Willy Seidel: Das älteste Ding der Welt)
[7:52]
Ein glühendroter Abendhimmel verblutete... (Willy Seidel: Das älteste Ding der Welt)
[7:44]
Außerdem knüpfte
sich, wie ihm jetzt einfiel, lächerlicher Aberglauben an diesen
Hügel. Da er im Freien lag, so hatte sich wohl vor Jahrhunderten
ein Wirrkopf, der hier eingeschlafen, einen Sonnenstich geholt
und allerhand gefaselt, was recht gut in den Rahmen durch Foltern
erpreßter Berichte gepaßt haben mochte. (Willy Seidel: Das
älteste Ding der Welt)
Osterdienstag, 22. April 2014
[19:04]
Es geht gar nicht anders. Man kann sich auch inmitten des Unglücks
einrichten und zwar keinen Frieden erzeugen, aber eine Oase des
Waffenstillstandes, ein Refugium, das vernindert, daß man nicht
sofort aufbricht, um einen Freitod zu begehen.
[19:02]
Nachdem ich meinen Facebookaccount ausgeknipst habe und auf Twitter pausiere - welch eine Ruhe!
[17:26]
Die Lerchen, wie Punkte ins weite Blau gestreut, tröpfelten friedliche Triller hernieder.
Der Wind umschmeichelte das fahle Grün der
strotzenden Saat wie mit trägem, von Frieden erschlafftem
Fächer. Insekten schrillten und summten; ihr Getön verwob sich
zu feinmaschigem Netz von Lauten, sanft auf alle Daseinsängste
sinkend. (Willy Seidel: Das älteste Ding der Welt)
[17:06]
Buch beendet: "Auferstehung der Toten" von Wolf Haas, Rowohlt-Tasschenbuch, 160 Seiten.
[17:02]
... hat die Wirtin eine weiße Kleiderschürze angehabt, die sie wahrscheinlich nur jeden Samstag wechselt. Und wie gesagt, es ist Freitag gewesen. (Wolf Haas: Auferstehung der Toten)
[17:01]
Nur daß der Lorenz auf dieser Erde der allerletzte ist,
der einen Menschen umbringen könnte Der hört ja das Gras
schreien, wenn man es mäht. Wenn der einen Mord begeht,
bin ich freiwillig die Leiche!" (Wolf Haas: Auferstehung
der Toten)
[17:00]
Wolf Haas:
Kleinstadtleben //
Gottes Mühlen.
[16:51]
... hat der Brenner natürlich gewußt, daß man Alkoholiker am besten daran erkennt, daß sie sich dauernd Mineralwasser bestellen. (Wolf Haas: Auferstehung der Toten)
[16:48]
Ihm ist jetzt schon kalt gewesen in dem Schneewind, weil der jedes Jahr genau um so viel schärfer geworden ist, wie die Anoraks besser geworden sind. (Wolf Haas: Auferstehung der Toten)
[16:44]
"Wie machst du das eigentlich beim Rasieren, wenn du dabei immer den Spiegel ankotzt?" (Wolf Haas: Auferstehung der Toten)
[16:39]
Retweet: "Warum weinst Du? Ist jemand gestorben?" "Wegen der Zwiebeln!" "JETZT ÜBERTREIBT IHR VEGANER ABER WIRKLICH!"
[7:20]
Buch begonnen: "Auferstehung der Toten" von Wolf Haas.
Ostermontag, 21. April 2014
[19:28]
"Von allen amerikanischen Staaten würde ich Nevada am liebsten rauswerfen. (Fetting on - Fiese alte Knochen S01E04)
[19:08]
"Wenn du magst, schminke ich dir das Gesicht, wenn ich nachhause komme. Dann hast du wenigstens eine entfernte Ähnlichkeit mit dem, der du einmal warst." (Vicious S01E02)
[18:58]
"Ich sagte doch, ich gehe zu meiner Mutter." "Richte ihr herzliche Grüße aus, und sie möge doch auf das Licht zugehen." (Vicious S01E02)
[18:47]
"Jedesmal, wenn ich mich von dir entferne, merke ich, wie das Blut zurück in meine Adern strömt." (Vicious S01E02)
[10:10]
Buch beendet: "Schlump" von Hans Herbert Grimm, Kiepenheuer & Witsch, 352 Seiten.
Ostersonntag, 20. April 2014
[23:31]
"Ihr schwarzer Gürtel im Bequatschen von Leuten zahlt sich wieder aus." (Navy CIS S09E18)
[23:04]
"Wissen Sie, warum Sie so grummlig sind? Sie brauchen mehr Sex." Gibbs: "Darauf antworte ich nicht." "Haben Sie doch gerade." (Navy CIS S09E18)
[23:00]
"Ich bin sehr ehrlich. Ich hoffe, mein Teddybärscharme gleicht das etwas aus. (Navy CIS S09E18)
[22:57]
"Er hat in einem PC-Forum nachgefragt, was ein Cookie ist." "Ja, alte Menschen. Alte Menschen erheitern mich." (Navy CIS S09E18)
[22:48]
Jamie Lee Curtis bei einer weiteren Folge von Navy CIS (S09E18). Wundervoll. Ich liebe diese Frau!
[22:21]
Retweet: "Dieser Kuchen ist eine einzige Enttäuschung." - "Das ist Brot." - "Jetzt nimm ihn nicht auch noch in Schutz!"
[21:16]
Ich hatte in der Zwischenhzeit total vergessen, daß es in der DDR
Freiwillige Helfer der Volkspolizei
gab.
[20:40]
"Morphium ist doch längst aus der Mode. Wer up to date sein will, der hascht." Wohlgemerkt,
dieser Spruch in einem Polizeiruf 110 aus dem Jahr 1972!.
[20:25]
Weiter gehts es mit meinem erst zögerlich angelaufenen Langzeitprojekt,
nämlich alle Polizeiruf-110-Folgen anzugucken. Jetzt E010 = "Blütenstaub",
d.h. ich habe erst 9 Folgen gesehen. In den 70ern und noch in schwarzweiß.
Mit einem 25-jährigen, sehr schlacksigen
Henry Hübchen.
[19:22]
Hans Herbert Grimm: Läuse.
[19:16]
Das Mädchen brachte ihm Kaffee und Torte.
Die Torte bestand aus einem weißen Schaum, der auf einer dünnen
Oblate klebte. Der Kaffee schmeckte bitter, und auf dem
Zuckertellerchen daneben lag ein winziges, winziges Scheibchen
Saccharin. Sein Magen war tief beleidigt, als er diese Kost
entgegennahm, und gab sich keineswegs zufrieden.
(Hans Herbert Grimm: Schlump)
[19:14]
Kakao, der in Milch gekocht war und niemals die beleidigende Bekanntschaft mit Wasser gemacht hatte. (Hans Herbert Grimm: Schlump)
[19:00]
... nehme ich auch dort nicht an der angebotenen Exkursion teil. Nicht aus Dünkel, nein, auch nicht, weil mir das Geld knapp wird, sondern der Erfahrung halber, daß mehr als fünf Menschen, die eine Sehenswürdigkeit besichtigen, das, was sie ist, zerstören." (Alban Nikolai Herbst)
[17:22]
Seit gestern kriege ich den Ohrwurm
Mamy Blue
nicht mehr los und will es auch gar nicht.
Sogar Roger Whittaker gefällt mir hierbei
ausnehmend gut.
Hippiesk klingt die
Version
von The Tricheurs. Bei
Joe Cocker
fällt mir auf, wie wenig ich diese herrliche Stimme
gewürdigt habe. Ivana Spagna war IIRC die
original besetzte Stimme
dieses Evergreens. Ricky Shayne
steuerte
eine deutsche Version bei, für heutige Augen & Ohren
schon ziemlich strange. Ebenso diese
Maxiversion
von Hanne.
[16:01]
Retweet: Buchseite umgeblättert. Zack, Muskelkater.
[15:20]
Er hatte in dem herrlichen alten Städtchen ein wunderschönes
gemütliches Wirtshaus entdeckt... Aber am Nachmittag fand
sich selten ein Gast ein. Erst am Abend kamen die roten Nasen
zusammen und gewannen den Krieg mit großen Reden. (Hans
Herbert Grimm: Schlump)
[7:40]
Da Hans Herbert Grimms "Schlump" im selben Jahr wie Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues" erschien
und also 86 Jahre auf dem Buckel hat, gilt es einige Begriffe nachzugucken, die mir jedenfalls nicht geläufig sind.
Beispielsweise ist ein Ausbläser ein "ausgebranntes, nicht explodiertes Geschoss".
Noch unklar ist mir, was genau "die Rekruten schanzten" bedeutet?
Das Ausheben eines Schützengrabens?
[7:24]
Retweet: Wenn die Ostergeschichte heute geschrieben würde, wäre ihr Titel sowas wie "FW: FW: FW: FW: FW: OMG ! Am Sonntag früh aufgestanden ! WTF !"
Großer Sonnabend, 19. April 2014
[22:16]
Und der Mund! So fein geschwungen und blühend rot. So
geschwungen, als wollte Mozart gerade anheben, ein
graziöses Menuett zu dirigieren, Kamerad, und ihre
Nasenflügel loderten oft ein wenig, gerade wie wenn
ein Schmetterling auffliegt, der auf einer Apfelblüte
gesessen hat. (Hans Herbert Grimm: Schlump)
[22:05]
Einmal schlug in der Nähe eine Granate ein, und die Splitter
fauchten auseinander wie tausend Katzen, und manche klagten
und heulten wie verfluchte Geister. (Hans Herbert Grimm:
Schlump)
[22:03]
Bei Hans Herbert Grimm heißt es "schimpfen wie Rohrsperlinge" - Ich kenne es nur als "schimpfen wie Rohrspatzen".
[17:46]
Retweet: Für all die, die Internet und World Wide Web verwechseln. Für die, die "der Blog" sagen. Herr, erbarme dich!
[17:03]
Wenn Schlump das versorgte Gesicht der Madame Doby sah, dann
begriff er ein wenig, was für Qualen der Krieg bereitete in den
Herzen derer, die kein Gewehr trugen, die aber ihr Liebstes
gefährdet wußten. (Hans Herbert Grimm: Schlump)
[17:00]
Sie strampelte mit den Beinen, und es entspann sich ein
heißer Kampf, jener ewig alte, schöne Krieg, bei dem das
Unterliegen ebenso süß ist wie das Siegen. (Hans Herbert
Grimm: Schlump)
[16:44]
"Nonkonformistenuniform" - endlich wieder einmal Reinhard Meys Annabelle gehört.
[15:21]
Buch begonnen: Schlump von Hans Herbert Grimm. Im Freitag gibt es eine Leseprobe. Dieser Artikel in der SZ brachte mich auf den vergessenen Roman, der nun wiederentdeckt zu werden scheint.
[12:14]
Buch beendet: "Ich und die Menschen" von Matt Haig, dtv, 252 Seiten.
[12:11]
Matt
Haig:
Zeit, Unzufriedenheit und Fantasie //
Fehlende Logik //
Was für uns spricht //
Zerrinnendes Glück //
(Keine) Zeit zu lesen //
Primzahlen //
Pubertät //
Der Sinn des Lebens.
[12:10]
Im Leben musste man seinen Illusionen treu sein. Die
eigene Perspektive war die einzige, die man hatte, und somit war
objektive Wahrheit bedeutungslos. Man musste sich für einen
Traum entscheiden und dabei bleiben. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[12:09]
Sie wirkte verlegen. "Natürlich. Todesangst. "Ich war mal
katholisch. Tod und Schuld. Das ist mein Universum."
(Katholizismus, fand ich heraus, war eine Sparte des Christentums
für Menschen, die etwas für Blattgold, Latein und
Schuldgefühle übrighatten.) (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[11:20]
Ein Paradox: Die Dinge, die nicht lebenswichtig sind -
Bücher, Kunst, Kino, Wein und so weiter -, sind die Dinge, die
im Leben wichtig sind. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[11:16]
Retweet: So lange ich noch "Artikel auf einer Seite lesen" anklicken muß, ist der Medienwandel zurück zur Papyrusrolle nicht wirklich vollzogen. (Peter Glaser)
[11:10]
Solltest du Architekt werden, vergiss nie: Das Quadrat ist so weit ganz in Ordnung. Das Rechteck auch. Aber man kann es übertreiben. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[10:28]
Bei dem Betrieb, der vorhin im Supermarkt herrschte, hätte man
annehmen müssen, daß sich die Feiertage über mehrere Wochen
hin erstrecken.
[10:23]
Noch 3 Flaschen des Erdinger Weißstarkbiers
Pikantus
bei Netto ergattert. Werde nachher bei gemeinsamem Mittagessen
Bruder und Vater betrunken machen verblüffen &
beglücken mit diesem herrlichen Bier.
[10:21]
Ist es korrekt, einen beleibten, melancholischen Musiker als "mollig" zu bezeichnen?
[10:20]
Retweet: "Muss ich irgendwas mitbringen?" "Nur gute Laune." Hab dann abgesagt.
[9:00]
Der größte Akt der Tapferkeit oder des Wahnsinns, den es gibt, ist Veränderung. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[8:54]
Zivilisiertes Leben basiert auf einer großen Zahl von
Illusionen, zu denen wir alle bereitwillig beitragen. Das Problem
ist, nach einer Weile vergessen wir, dass es Illusionen sind, und
sind zutiefst schockiert, wenn um uns herum die Wirklichkeit
durchbricht. (James Graham Ballard)
[8:24]
Die Menschen taten ja ständig Sachen, die ihnen nicht gefielen. Meiner Schätzung nach waren zu jedem beliebigen Zeitpunkt nur null Komma drei Prozent der Menschen aktiv mit etwas beschäftigt, das ihnen gefiel, und selbst dann hatten sie ein schlechtes Gewissen dabei und schworen sich hoch und heilig, so bald wie möglich wieder etwas schrecklich Unangenehmes zu tun. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[8:12]
Sie war "weit gereist", ein wirklich drolliger Ausdruck bei einer Spezies, die ihren Heimatplaneten höchstens verließ, um den Mond zu besuchen. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[8:09]
Ihre Wohnung war übrigens der unordentlichste Ort, den ich je gesehen hatte, bei dem es sich nicht um das unmittelbare Resultat einer Kernspaltung handelte. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[8:03]
Das Pub war eine Erfindung von Menschen, die in England lebten, gedacht als Kompensation dafür, dass sie Menschen waren, die in England lebten. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[7:35]
Als Bezeichnung des heutigen zweiten Teiles der Biduana, des Karsamstags (sabbatum requiei Domini corporis), wählte ich "Großer Sonnabend".
[7:34]
Petra Gust-Kazakos, Germanistin, Anglistin und Litbloggerin,
schreibt an einem Bibliomanikum mit dem Arbeitstitel "Die
Gefahren des Lesens - Essays zu Risiken und Nebenwirkungen".
Ich bin sehr gespannt.
Langer Freitag, 18. April 2014
[19:53]
"Mein lieber Martin Beck, es gibt auf dieser Welt zwei Arten von Menschen, und Sie gehören ganz sicher keiner von beiden an." (Kommissar Beck: Absender unbekannt)
[18:00]
Ich bin zu doof für Technik.
[11:48]
Seine Augen standen so dicht beieinander, dass er nah an der Grenze zum Zyklopen war. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[8:11]
Heute ist übrigens S48E001.
Im DR-Wissen erfahren wir -
nebst Wikipedia -, was an
einem 18. April sonst noch so geschah.
[8:08]
Als Bezeichnung des heutigen Tages wählte ich
Langer Freitag.
Für den gestrigen Tag gefiel mir
Mendeldonnerstag.
[7:32]
Ich erkannte das Ergreifende der menschlichen Existenz:
ein sterbliches Wesen zu sein, das im Grunde allein war,
aber den Mythos der Gemeinschaft mit anderen Menschen
brauchte. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[7:00]
BigBens Fundstück im Klassikerforum: Heute in meinem Kalender: "Always read something that will make you look good if you die in the middle of it." (Lies immer etwas, dass Dich gut aussehen lässt, falls Du mittendrin stirbst.)
Mendeldonnerstag, 17. April 2014
[19:39]
"Spüren Sie das das? Das ist der IQ, der fällt" (Dead like me S02E03)
[16:34]
Retweet: Bei schlagfertigen Menschen gilt: Klappe zu, Waffe tot.
[16:18]
"Du bist so weltfremd, du solltest in der Sternenwarte arbeiten" (Der letzte Bulle S02E06)
[16:00]
... lautete das erste Gesetz der Ehe bekanntlich: Ist das Rätsel gelöst, ist die Liebe zu Ende. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[15:41]
"Ich möchte gerne für jedes Land auf der Welt ein Buch lesen, das dort spielt."
Ob solch ein Projekt
Read the world
zu stemmen ist?
[15:25]
Wenn man einen Hundekopf auf dem Schoß hat, erkennt man nach
einer Weile die unbedingte Notwendigkeit, ihn zu streicheln.
(Matt Haig: Ich und die Menschen)
[13:33]
Retweet: Gibt es eigentlich eine Regel, wie lang die Schlange an der Supermarktkasse sein muss, bis man seinen Vordermann essen darf?
[13:25]
"Manchmal helfe ich dir schon." "Manchmal? Jetzt kommen wir in den Bereich des Bruchrechnens." (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[12:48]
"Warum hast du mir das gebracht?", fragte ich.
"Ich kümmere mich um dich", sagte sie. (...)
"Und was hast du davon?"
Sie lachte. "Diese Frage ist eine ewige Konstante in unserer
Ehe." (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[12:42]
Auf der Erde nennt man es
Zivilisation, wenn eine Gruppe von Menschen sich zusammentut und
gemeinsam ihre Instinkte unterdrückt. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[12:41]
... war die Geschichte der Menschen voll von
deprimierenden Phänomenen wie Kolonisation, Krankheit,
Rassismus, Sexismus, Homophobie, Snobismus, Umweltzerstörung,
Sklaverei, Totalitarismus, Militärdiktaturen, Erfindungen, die
die Menschen anschließend nicht mehr in den Griff bekamen (die
Atombombe, das Internet, das Semikolon), ...
(Matt Haig: Ich und die Menschen)
[12:19]
Ihr Ton war ziemlich kühl. Ich fragte mich, ob die Menschen
immer so miteinander sprachen oder ob es nur zwischen Eheleuten
üblich war. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[9:24]
Ihr Hals war so lang, als hätte ihr Kopf sich mit
ihrem Rumpf gestritten und die beiden wollten
nichts mehr miteinander zu tun haben. (Matt Haig:
Ich und die Menschen)
[9:14]
Die Menschen mögen Verrückte in der Regel nicht, es sei denn,
sie können gut malen, und auch dann erst, wenn sie tot sind.
(...)
Die wichtigsten Regeln, wenn man auf der Erde normal erscheinen
will, sind: Man muss die richtige Kleidung tragen, die richtigen
Worte sagen und darf nur die richtige Sorte Gras betreten.
(Matt Haig: Ich und die Menschen)
[8:26]
Haig kann durch den Alien der Misanthropie freien Lauf lassen,
weil dieser Blick von außen auf uns zunächst einmal eine unangreifbare
Position darstellt: "Die Frau hieß Priti, ausgesprochen wie "pretty", was hübsch
hieß. Eine unglückliche Namenswahl angesichts der Tatsache,
dass sie ein Mensch war und daher naturgemäß übelkeiterregend."
(Ich und die Menschen)
[8:20]
Die Vicious-Fundstücke werden gesammelt und
zusammengefaßt.
[8:09]
Die
Handgemenge-Tweets
finde ich superlustig. Sicherlich werden noch viele dazukommen.
[7:52]
Ich kam an ein großes Gebäude mit einem hohen Tor und einem Schild daneben. Auf dem
Schild stand "College des Corpus Christi und der Jungfrau
Maria". Nach der Lektüre von Cosmopolitan wusste ich, was eine
Jungfrau war, doch die anderen Wörter stellten mich vor ein
Rätsel. Corpus und Christi schienen zu einem Raum zu gehören,
der irgendwie außerhalb der Sprache lag. Corpus hatte etwas mit
Körper zu tun, also war Corpus Christi vielleicht ein
tantrischer Ganzkörperorgasmus. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[7:46]
Retweet: Ostern hat sich der Montag ausgedacht, damit wir ihn wenigstens einmal im Jahr ein bisschen lieb haben.
[7:31]
Dann geschah das Schlimmste, was passieren konnte. (Haltet euch
fest, Vonnadorianer.) Es begann zu regnen.
(Matt Haig: Ich und die Menschen)
[7:26]
Matt Haig beschreibt in seinem Roman
"Ich und die Menschen",
wie ein Außerirdischer (Vonnadorianer)
die Erde besucht, um in die Figur eines Mathematikers zu schlüpfen.
Am Anfang ist ihm natürlich alles fremd. Er mokiert sich über die
"bestenfalls mittelmäßige" Intelligenz der menschlichen Spezies,
wundert sich, wie furchtbar
langsam sie lesen. "Kein Wunder, dass die Menschen eine primitive
Spezies waren. Kaum hatten sie annähernd genug Bücher gelesen, um
mit dem erworbenen Wissen irgendetwas anfangen zu können, waren
sie schon tot." Als er, immer noch nackt, zu seinem
Bestimmungsort läuft und logischerweise alle Blicke auf sich
zieht, sinniert er, als er einem Penner begegnet, über das menschliche Sosein - mit einem
verblüffenden Fazit, das mich als Bibliomanen, klar, aufprusten
läßt: "Er erinnerte mich daran, dass die Erde ein Ort des Todes
war. Hier zerfielen Dinge, lösten sich auf, starben. Das Leben
eines Menschen war auf allen Seiten von Dunkelheit umgeben. Wie
um alles in der Welt ertrugen sie das? Idiotie, verursacht vom
langsamen Lesen. Das war die einzige Erklärung."
[7:09]
Ich wusste, dass die Erde eine
reale Gegebenheit war, in einem monotonen, weit entfernten
Sonnensystem, wo nicht viel passierte und die Reisemöglichkeiten
der Einwohner extrem beschränkt waren. Ich hatte außerdem
gehört, dass die Menschen eine Lebensform von bestenfalls
mittelmäßiger Intelligenz waren, die zu Gewalttätigkeit,
sexueller Schamhaftigkeit und schlechter Lyrik neigten und die
Angewohnheit hatten, sich ständig im Kreis zu bewegen.
(Matt Haig: Ich und die Menschen)
[6:26]
Daß Bücher gleich zweiter kenianischer Schriftsteller innerhalb weniger Minuten auf meiner Leseliste landen, kommt nicht alle Tage vor. Von Meja Mwangi las ich bereits drei Bücher: "Happy Valley", "Nairobi" und "Wie ein Aas für Hunde". Nun kommt Rafiki dazu. Ngugi wa Thiong’o dagegen kenne ich nicht und nehme mit Herr der Krähen einen Wälzer von 944 Seiten in die Wunschliste, was etwas heißen will, wenn man meine Bedenken bei dicken Büchern erinnert.
Schiefer/Krummer Mittwoch, 16. April 2014
[21:00]
"Eigentlich ist die Lektion, die das System einem gibt, einfach. Man ist wirklich auf sich selbst gestellt." (Dead like me S02E02)
[20:49]
"Weißt du, was die Heilige Dreifaltigkeit ist, George?" "Wir befinden uns hier in einem Restaurant. Hier werden nur Servietten gefaltet." (Dead like me S02E02)
[19:37]
Nichts ändert sich, wenn sich nichts ändert. (Cold Case S06E02)
[17:33]
Wichtige Gründe, warum man doch lieber mit Papierbüchern umgehen sollten.
[17:27]
Retweet: Ich träume heute sächsisch. Hoffentlich wird's ein Stummfilm.
[16:55]
Zwei Menschen, ein
männlicher und ein weiblicher (das Äußere des weiblichen
bestätigte meine schlimmsten Befürchtungen: Die Hässlichkeit
war in dieser Spezies nicht auf ein Geschlecht beschränkt), in
grüner Kleidung. (Matt Haig: Ich und die Menschen)
[16:48]
Buch begonnen: "Ich und die Menschen" von Matt Haig.
[16:46]
Die spezielle Art von Straße, auf der ich mich befand, war eine
Autobahn. Autobahnen waren die fortschrittlichsten Straßen auf
der Erde, was, wie bei den meisten fortschrittlichen
Errungenschaften der Menschen, mehr oder weniger bedeutete, dass
die Lebensgefahr hier größer war als anderswo.
(Matt Haig: Ich und die Menschen)
[15:50]
Buch beendet: Marias Testament von Colm Tóibín, Carl Hanser, 128 Seiten.
[15:31]
Nachdem ich mir ein Aldi-Talk-Starter-Set gekauft habe, bin ich mobil wieder erreichbar: 01575/4199700.
[5:41]
Buch begonnen: Marias Testament von Colm Tóibín.
[5:30]
John Irvings In einer Person abgebrochen. Sorry, Mr. Irving, das ist Mist. Ich hoffe, daß sein nächster Roman wieder lesbar sein wird. Ansonsten wäre es schade, einer Ikone vom Sockel helfen zu müssen. Ich dachte, daß ich mich so durch das Buch quäle, hinge mit meiner Leseblockierung zusammen, die ich für immer noch wirksam halte. Bei den Amazon-Kritiken, die "In einer Person" ebenfalls verrissen, finde ich mich bestätigt. Jetzt sitze ich grübelnd da, welches Buch mich nun aus dem Loch befreien kann, in das ich nach einigen sehr tollen Büchern gesunken bin.
[4:35]
Sie ist schon so lange krank, dass sie geheilt werden könnte und trotzdem nicht wüsste, ob sie gesund ist. (John Irving: In einer Person)
[1:41]
Retweet: Ich bin dafür nicht gemacht, aber bis zum Ende meines Lebens halte ich noch durch.
[1:38]
Retweet: Man kann Tebartz-van Elst viel vorwerfen, aber die Bude ist fertig geworden.
Schiefer/Krummer Dienstag, 15. April 2014
[18:45]
Retweet: "ICH BIN NICH BETRUNKEN!" "Hör auf rumzubrüllen." "ABER ER STEHT IM WEG!" "Das ist ein Poller." "SCHEISSEGAL WELCHER RELIGION DER ANGEHÖRT!"
[18:29]
Retweet: Ich lerne aus meinen Fehlern. Ich kann sie mittlerweile vollkommen perfekt wiederholen.
[15:27]
Ein Büchersammler mit 'ner Zwangsstörung. Sowas gibts nicht so schnell wieder. (Castle S05E23)
[14:16]
"Dass sie seine Mom ist, kann Kittredge leugnen, bis er
schwarz wird, Billy, aber ich sage dir, sie gehört zu den
Müttern, die ihrem kleinen Wichser die Brust geben, bis er sich
rasiert!" (John Irving: In einer Person)
[11:52]
In meinem
Supersonderladen
kaufte ich einen Hähnchenbrustsalat von Vitakrone
(Kip Sate salade), der offenbar bei Lidl in den
Niederlanden verkauft wird. Diesem sind Erdnüsse
beigemischt, was einen ganz neuartigen Geschmack
erzeugt. Meine Zunge klatschte ob der ihr völlig
unbekannten Variante jedenfalls Beifall.
[11:15]
Retweet: Der April. Ein Monat mit Tourette-Syndrom.
[11:00]
Der Paketbote brachte mir eben das Smartphone
Samsung Galaxy Tab 3 (7 Zoll),
das ich bei einem Gewinnspiel gewonnen hätte, sagt
1 & 1. Mehr
im Tagebuch...
[6:23]
"Manchmal glaube ich, dein Lebenszweck ist es, merkwürdig zu sein, Harold." (John Irving: In einer Person)
[6:02]
Warum die Leute hinter meinem Rücken reden? Weil - wer kann schon vor mir sein?
Schiefer/Krummer Monatg, 14. April 2014
[18:41]
Beim abgelutschten, ubiquitären Staatsanwaltspruch "Halten Sie mich auf dem Laufenden!" bekomme ich jedesmal Würgereiz, wenn nicht gar einen anaphylaktischen Schock.
[18:36]
Alberich: "Ich liebe Superhelden." Boerne: "Tja, sonst würden Sie ja nicht mit mir arbeiten." (Tatort E906: Der Hammner)
[16:35]
Ich warte ja immer darauf, daß wir einen Patienten namens "Quack" bekommen, den ich dann mit Voltaren einschmieren würde, um mich fortan als Quacksalber bezeichnen zu können.
[16:18]
"Um Himmels willen, Tom", rief ich, "ist dir noch nie aufgefallen, wie sehr ich Analsex mag? Was meinst du wohl, wie ich mir das Vögeln mit einer Vagina vorstelle? Vielleicht wie wenn man mit einem Ballsaal schläft!" (John Irving: In einer Person)
[12:29]
Das heute bereits gelobte Aprilwetter ist zur Höchstform aufgelaufen und bot Leipzig soeben einen zünftigen Hagelschauer.
[12:22]
Dank der Empfehlungen in dem im Vorposting verlinkten Interviews zwei bibliomane Bildblogs gefunden: The Bibliophile und Lesestunde. Weitere finden sich hier.
[12:06]
Nachdem ich in dem
Interview
bei
SteglitzMind
Daniel Ludwig mit seinem Litblog
Mein Lesesessel
vorgeschlagen habe, ist sein Interview
seit heute online.
[12:01]
Wohin mit den Büchermassen?
Ulrich Goerdten schreibt im Bibliophilen-Blog über "Neue Wege der Altbuchverwertung".
[8:58]
... war sie erst sechzehn; Kittredge dagegen war achtzehn und ging mit Riesenschritten auf die dreißig zu. (John Irving: In einer Person)
[8:37]
Abgesehen von seinen Ausgaben für die dringendsten
Grundbedürfnisse leistet er sich nur einen einzigen Luxus: Er
kauft Bücher, Taschenbücher, hauptsächlich Romane, amerikanische
Romane, britische Romane, fremdsprachige Romane in Übersetzungen,
doch am Ende sind Bücher kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit,
und Lesen ist eine Sucht, von der er keinesfalls geheilt werden
möchte. (Paul Auster: Sunset Park)
[8:31]
Der April hat sich meine gestrige Bemerkung offenbar zu Herzen genommen
und präsentiert nunmehr brav das ihm in die metereologische Wiege gelegte
Wetter. SO war's nun auch wieder nicht gemeint!
[8:30]
"Eine Frau im US-Bundesstaat Utah hat offensichtlich über Jahre hinweg sieben Säuglinge direkt nach der Geburt
getötet."
Wie darf man sich das vorstellen, daß der Ex-Ehemann davon nichts bemerkt haben will?
Schwangerschaften, Geburt, und dies gleich siebenmal? Da müßte man schon blind oder
Seemann ohne jedweden Landgang sein.
Palmsonntag, 13. April 2014
[23:23]
"Ich finde, du solltest in der Küche essen mit dem Hund." "Wenigstens ist er liebesfähig."
"Ich finde, wenn es funktionieren soll, sollten Sie zwei ein bißchen weniger ehrlich zueinander sein."
"Ja, das hatten wir im Ehevertrag stehen, dann aber doch noch rausgenommen. (Dead like me S02E01)
[22:14]
In Echtzeit gucke ich den Tatort oder Polizeiruf fast nie.
Obwohl es mich reizte, auch den Münsteraner Jubiläumstatort
vorhin nicht. Dazu hätte ich im Nebenzimmer am TV-Bildschirm
sitzen müssen, wozu mir die Lust fehlte. Auf das Geruckel
eines Livestreams am PC verzichte ich ebenfalls. Meistens
lade ich mir den Tatort runter und gucke ihn Wochen später.
[22:09]
Wenn man sich kennt, kann man von anderen eigentlich nicht mehr enttäuscht sein.
[20:51]
Retweet: Es ist relativ einfach, stirb mit 27 oder zieh die Scheisse durch.
[20:40]
Retweet: Die besten Bücher malen keine Bilder, sie geben der Fantasie den Pinsel in die Hand.
[20:13]
Retweet: Wenn wir eines Tages alle in den Knast kommen, weil wir Musik runtergeladen haben, hoffe ich, wir werden irgendwie nach Genres getrennt.
[19:21]
Retweet: Wenn Du Dein Ohr ganz nah an einen Schundroman hälst, kannst Du die Bäume ganz leise weinen hören.
[19:20]
Retweet: Freundschaft ist, dem Pferd vor der Apotheke die Mähne aus dem Gesicht zu halten.
[19:19]
Retweet: Die Geschwindigkeit mit welcher Frauen "Nichts" sagen auf die Frage:was hast du? Ist proportional zu dem Problem welches du dann später hast.
[16:50]
"Du befleckst jeden Winkel hier mit deiner Einfältigkeit". (Vicious S01E01)
[16:44]
"Ich will Ihnen keinen Schrecken einjagen, aber ich glaube, es
ist was mit Ihrem Hund." "Balthasar?". "Wieso, was tut er?" "Er
liegt da rum. Ich glaube, er ist bewußtlos oder tot." "Oh, nein,
er hält nur ein Schläfchen." "Ich bin drauf getreten. Er hat sich
nicht mal bewegt". "Er ist 20, wissen Sie".- "Also deutlich
jünger als dieses Gebäck". "Ich wußte auch gar nicht, daß Hunde
so alt werden können." "Er hat auch mehr etwas von einem
Türstopper inzwischen." (Vicious S01E01)
[16:37]
"Du saugst mir die Jugend aus dem Körper. Allein 5 Jahre bin ich gealtert, weil ich mir ein Taxi mit dem geteilt habe." (Vicious S01E01)
[16:31]
"Wie kann es sein, daß der Brief mich nie erreicht hat?" "Er geriet wohl unter meine Fanpost." "Du hast nur 1 Fan". ... "Er schreibt sehr häufig." (Vicious S01E01)
[16:22]
Man reicht petit fours. "Ach, DAS ist das!. Ich dachte, es wären Brotkrumen, die man harpuniert hat." (Vicious S01E01)
[16:20]
"... in diesem Sommer. Wir hatten wunderbares Wetter. Es gab nur 60 Regentage." (Vicious S01E01)
[16:10]
"Deine Mutter sah gut aus - für jemanden so ganz ohne Herzschlag" "Beerdigungen hauchen ihr immer neues Leben ein." (Vicious S01E01)
[16:08]
"Ich weiß nie, wann ich zu weit gehe. Aber ich liebe es, wann ich es merke." (Vicious S01E01)
[16:00]
"Ich war jung, gut aussehend und berühmt." "Es würde reichen, wenn eines davon stimmt." (Vicious S01E01)
[15:56]
"Was meinst du, gehört er zur Familie?" "Schwer zu sagen heutzutage. Ich hielt sogar Rock Hudson für einen Hetero." (Vicious S01E01)
[15:54]
"Deine Mutter hört von Todesfällen immer als erste. Hat sie eine Direktverbindung zu Satan?" (Vicious S01E01)
[15:52]
"Ich war in Oxford!" - "Ja, zum Einkaufen." (Vicious S01E01)
[15:11]
Alle Kinder lernen, sich untereinander chiffriert zu unterhalten. (John Irving: In einer Person)
[14:53]
John Irving:
Ein Junge weint doch //
Fremde Lektüreauswahl //
Komm schon, in die Bibliothek!.
[13:48]
Als Kind hatte ich gedacht, der Ort First Sister sei nach Muriel
benannt worden; meine Tante strahlte genug Selbstgefälligkeit
aus, dass man eine ganze Stadt (wenn auch nur eine kleine) nach
ihr hätte benennen können. (John Irving: In einer Person)
[13:23]
Am allerschlimmsten waren die extrem unglaubhaften Science-
Fiction-Geschichten. Merkten meine Mom und Nana Victoria denn
nicht, dass mich schon das Leben auf der Erde verwirrte und
ängstigte? Ich brauchte keine Anregungen aus fernen Galaxien und
von unbekannten Planeten. Und bereits die Gegenwart war mir
unbegreiflich genug, ganz zu schweigen von dem täglichen
Schrecken, missverstanden zu werden. (John Irving: In einer
Person)
[12:44]
"Heddas Ehemann Jorgen ist lasch und konventionell ... eine unangenehme, aber unter Männern recht weitverbreitete Kombination". (John Irving: In einer Person)
[12:44]
"ein eifersüchtiger Ehemann von der jämmerlichen Bevor-sie-mich-kannte-Sorte" (John Irving: In einer Person)
[12:33]
Nils Borkman pflegte die Selbstmordgefährdeten unter seinen Landsleuten gerne als "Fjordspringer" zu bezeichnen. Offenbar bot Norwegens Fjordreichtum überreichlich Gelegenheit zu praktischen und sauberen Selbstmorden. (John Irving: In einer Person)
[12:30]
Mußte eben das Captcha "less is more" eingeben und fühle mich jetzt so zenmäßig ausbalanciert.
[12:15]
Harry Marshall brauchte sich nur seine Frau und seine
älteste Tochter anzusehen, um sich von ihnen das Gebaren
einschüchternder Frauen abzuschauen. (John Irving: In einer Person)
[12:07]
Kriegt Peter Maffay, wenn er sich Hohes C kaufen will, eigentlich eine Leiter dazu?
[8:52]
1 Seite gelesen - und man ist diesem John-Irving-Sound erneut rettungslos verfallen. Ist wie Chips oder Schokolade essen.
[8:44]
Buch begonnen: In einer Person von John Irving.
[8:36]
Nicht einmal das Aprilwetter ist das, was es einmal war.
[8:30]
Retweet: Auf Platz 1 der trottelhaften Tätigkeiten in einer modernen Welt: Mit dem Zeigefinger die klein gedruckten Nullen des IBAN-Codes zählen.
Samstag, 12. April 2014
[22:34]
Retweet: Nichts riecht verbrannter als verpuffte Vorfreude.
[22:33]
Retweet: Mein Gesicht ist eine Flash-Animation, die den Prozessor jedes Mal voll fordert.
[22:31]
"Ich lese mehr Bücher als du!" "Ich lese dafür genauer und mehr Klassiker" "Aber ich lese mehr Bücher als du!" Handgemenge.
[22:13]
Buch beendet: Dichterliebe von Petra Morsbach, Albrecht Knaus, 288 Seiten.
[18:40]
Petra Morsbach:
Das Wunder des Alters //
Kur //
Leipziger Stasizentrale //
Zisler //
Amtsschreiben.
[14:43]
Wer im Bilde bleiben will, muß mitwirbeln. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[14:26]
Wir sind Wahnsinnige. Wären wir's nicht, wir würden nichts schaffen. Wir entwerfen Modelle des Lebens, die gut oder schlecht sind, farbig oder schwarzweiß, fein oder grob, doch eins müssen sie liefern, sonst will uns keiner: die Illusion von Bedeutsamkeit - der Menschheit, des einzelnen, des Ich. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[13:47]
Dora zum ersten Mal mützenlos, mit ganz kurzem
weichem Haar, erzählt, daß sie nach ihrer Brustkrebs-OP mit dem
Chefarzt ein Gespräch über Schnittformen geführt habe wie
unter Künstlern. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[13:46]
Ich jammere auf hohem Niveau. Ich wohne im 4. Stock.
[10:55]
Wieviel muß sie wissen, um mit mir zu Rande zu kommen? Wieviel darf sie wissen, um es zu wollen? (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[10:49]
"literarische Bundesebene" (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[10:48]
...unverbindliche Anwendung der lyrischen Formen mit diesem flatternden Versmaß, das die Satzenden gewissermaßen willkürlich vom Zeilenbruch abtropfen läßt. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[10:22]
Ich erwähne, daß alle Kollegen Alkoholiker sind oder waren, nicht, um die Gedichte abzuwerten, sondern um die Alkoholiker aufzuwerten. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[10:15]
... war er zunächst staatsfroher Dichter, dann DDR-Kritiker, Unterzeichner der Biermann-Petition, Buddhist, katholisch; zwischendurch jeweils Alkoholiker. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[6:55]
Jede Sekunde verstreut über dich ... Schätze! ... Habe ich
jemals diese Schätze gewürdigt? Sofern ich sie nicht achtlos
liegenließ, verwandelten sie sich in meiner Obhut zu Gips. Aber
ich kann vielleicht noch was ... retten? Denn es gibt unter
tausend Gründen zu verzweifeln doch einen, es nicht zu tun, und
das ist die Liebe. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[6:35]
Manche Dinge begreift man erst, wenn es soweit ist. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[6:22]
...die seit ihrem ersten und einzigen Mädchenroman so schwer trank, daß sie das Alphabet verlernt hatte. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[6:09]
Abends sprach man dem Alkohol zu. Ein fast vorsätzlicher
kollektiver Absturz: jäh alle Schrauben gelockert,
Vereinzelung gelöst, Privilegien, tagelanges Fest.
(Petra Morsbach: Dichterliebe)
[5:55]
Ich gehe sofort zum Kühlschrank und gieße mir sto gramm in den Hals, ein
weiches Rinnsal, fast schmeichelnd. Im Stehen spüre ich meine
Adern sich weiten, das Herz leichter schlagen, ich atme durch,
gieße nach. Der Alkohol legt sich als Ölfilm auf die hüpfende
Kreuzsee in mir. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[5:43]
Auf die britische Sitcom Vicious gestoßen, die sich um das gemeinsame Leben zweier alternder Schwule dreht, gespielt durch Ian McKellen und Derek Jacobi. The Birdcage läßt grüßen.
[5:22]
Georges Simenon:
AllgFab (1) //
AllgFab (2).
Freitag, 11. April 2014
[16:00]
Der "Jammer einer dreißigjährigen Katastrophenehe" (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[15:55]
Was ist ein Ulb? - Die Zeitspanne, die man brauchte, um das Radio abzuschalten, wenn Ulbricht sprach. - Was ist ein Schnitz? Ja genau, Schnitzler vom Schwarzen Kanal. Huuh! jaulen sie. Ein Schnitz war ein Zehntel Ulb. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[15:50]
Retweet: Als Umweltaktivistin fahr ich auch gern mal mit Fahrrad zur Arbeit. Selbst, wenn es eine Quälerei ist, das Ding in den Kofferraum zu packen.
[15:47]
Sein blasses Intellektuellengesicht ist so gerötet, als flösse Blut durch seine Adern. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[15:39]
Du wärst um der Karriere willen auf Knien um den Palast der Republik gerutscht und hättest das als Performance ausgegeben. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[15:28]
"Ich schaue in der Ostfriesenzeitung nach Annoncen." "Und wenn da keine sind?" "Dann sehen wir weiter", sagt sie gleichgültig. "Was ist mit dir?" "Ich arbeite!" "Was arbeitest du denn?" "Was klingst du so überrascht?" Die Macht der Frauen. Mit drei kühlen Repliken können sie einem den Himmel verdunkeln. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[15:20]
Auf dem Gehweg lag ein Paar gelbe Vogelschnäbel mit einem Büschel Federn dran. Solche Dramen in meiner Wohnungsnähe!
[15:16]
In der Praxis heute: 3 Frauen mit Handtaschen, 1 Junge mit Rucksack, 1 Mann mit Dederonbeutel. Ich mit meiner Kuriertasche.
[15:00]
Einst bestach ich die Frauen durch Talent und Autorität, heute durch Verwirrung. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[14:55]
Nachts jetzt regelmäßig Alpträume. Wiederkehrend fällt mir die Fingerschiene unbemerkt ab oder stirbt der Finger ganz ab.
[14:54]
Vorhin am Kaufland (Köhlerstraße) einer Fastschlägerei zugeschaut. Ein Typ flippte völlig aus und bedrohte andere. Polizei hat gewonnen.
[14:50]
Streubel war Hausdichter von Bummi, Atze, Frösi. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[14:44]
Dadurch daß ich nach dem gestrigen Sturz heute früh mehr Schmerzen
hatte, erwog ich einen Arztbesuch. Erst zwei Stunden beim Hausarzt
gesessen, der mir eine Überweisung in die Radiologie ausstellte.
Das Röntgen beider Knie fraß noch einmal 2 Stunden. Ein Ergebnis
wird einem nicht mitgeteilt. Dieses erfährt der Hausarzt. Wir haben
uns so geeinigt, daß, wenn ich am Montag keinen Anruf erhalte, alles
in Butter ist und keine Fraktur am Knie besteht. Die Schmerzen sind
bei geprellter Patella, wie mir gesagt wurde, heftig und langandauernd.
Insbesondere Treppensteigen ist die Hölle. Bei meiner Wohnung im
4. Stock habe ich mich vorhin dementsprechend mühsam hochgequält.
[9:30]
Wir hockten an der chromblitzenden Theke einer Frankfurter Edelbar und erholten uns von der Buchmesse; er von der übermäßigen Inanspruchnahme, ich von der Mißachtung. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[9:24]
Ich, dessen Weg sich seit der Geburt immer weiter vom Ziel entfernt hat... (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[5:08]
"Ham Sie 'se noch alle?" "Die meisten sind skeptisch, was das betrifft." (Tatort E898: Auf ewig dein)
[4:30]
... empfand sie gegen die Kleine nun auch noch den Haß, mit dem der Durchschnitt die höhere Geistesart verfolgt. (Amelie Nothomb: Im Namen des Lexikons)
[3:52]
Retweet: "Wie nennt man das nochmal, wenn im Leben alles glatt läuft?" "Das Leben der anderen."
[3:48]
Wir Ostler haben die Sprengkraft des Geldes unterschätzt. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
[3:40]
Frau mit Sonnenbrille, Typ Westschnepfe: So stelle ich mir eine Zahnarztgattin auf Kulturtourismus vor. (...) Wirkt wie eine Anfängerin. Westanfängerin. Wehe, sie schenkt mir ihr Erstlingswerk. (Petra Morsbach: Dichterliebe)
Donnerstag, 10. April 2014
[20:15]
"Sein Parfüm ist stark. Chanel Müllkippe 5." (Cold Case S06E01)
[18:01]
Die lernen das hier nie. Es heißt nicht Ostersamstag, sondern Karsamstag.
[17:46]
Von Knut Hamsun las ich heute Nachmittag noch die verstreute, mit lediglich 30 Seiten kleine Erzählung "Die Nachbarstadt", die der umfangreicheren Erzählung "Pan" in einem Ullstein- Taschenbuch von 1987 beigegeben ist. Pan las vor zwei Jahren in einem anderen Taschenbuch.
[17:45]
Retweet: Ich vertraue meiner Autokorrektur Blinddarm.
[14:50]
Buch beendet: "Maigret und Pietr der Lette" von Georges Simenon, Diogenes, 192 Seiten.
[14:33]
Neuerdings gibts diese "Handgemenge"-Tweets, die ich furchtbar witzig finde:
1: "Notarztdienst. "Sie sind ja überhaupt nicht krank! Wieso haben sie uns angerufen?" "APRIL, APRIL!" Handgemenge."
2: "Willkommen in meinem Heimatörtchen." "Heimattörtchen?" "Heimatörtchen!" "Heimatöhrchen?" Handgemenge.
3: "Die Kluntjes kommen vor dem Tee in die Tasse." "Man kann die auch nachher reintun." Handgemenge.
4: - Ich bin eine große Inspiration. - Du bist eine große Nervensäge. - Inspiration. - Nervensäge. Ohrfeige. Ohrfeige zurück. Handgemenge.
[13:26]
Der Kommissar war in die Betrachtung des blauen Dunstes
versunken, der ihn wie ein Heiligenschein umgab.
Die Stille wurde nur durch das Knistern seiner Pfeife
unterbrochen oder besser, skandiert.
(Georges Simenon: Maigret und Pietr der Lette)
[13:10]
Vorhin auf die Fresse gefallen. Verbeulte Knie, blutige Nase,
einen Beutel mit Bruchglas. Kindle heil geblieben! Fingerschiene
(nach Strecksehnenabriß)
sitzt noch, was entscheidend ist. 3 Wochen Heilung wären
sonst hinüber! Eine Knie schmerzt. Hausarzt erst morgen,
falls der Schmerz bleibt.
Studentinnen reichten mir 1 Tempo. Orden für Erste Hilfe
verliehen. Bei Georges Simenon gab's eben wieder 'n Toten.
DAGEGEN gehts mir relativ gut. Man muß immer die richtige
Relation finden. Sturz erfolgt zufällig in Nähe meines
Hausarztes. Dort um 1 Pflaster gebeten. Hochsensible
Praxisschwester wies mich zuallererst an, meinen
Tetanusstatus zu überprüfen.
[13:03]
Mortimer war nicht der Mann, der sich einer Frau anvertraut, schon gar nicht seiner eigenen. (Georges Simenon: Maigret und Pietr der Lette)
[11:00]
Retweet: Mysteriöse Todesfälle hier. Meine Kollegin starb, nachdem sie eine fremde Tafel Schokolade gegessen hatte. Es war meine Lieblingssorte.
[10:35]
Krank von der Klinikkost - Über die typisch deutsche Verweigerung, sich gesund zu ernähren.
[3:33]
Neue Fundstücke aus der Lektüre von Büchern während der letzten 2 Jahre
(in umgekehrt chronologischer Reihenfolge):
Urs Widmer: Karl Jaspers Sprachmächtigkeit //
Joachim Meyerhoff:
Norddeutscher Schnee //
Vaterlexikon //
Erpressung eines Langsamlesers //
Ein Leser.
(=> Frühere)
[3:20]
Die beste Lebensversicherung ist in der Tat, zu geben statt zu nehmen.
[2:32]
"... in München, wo man bei Föhn quasi mit der Hand die Alpen anfassen kann." Anke Gröner schreibt über Rad fahren in Hamburg und München.
Mittwoch, 9. April 2014
[15:20]
In der Folge Cold Case S05E18 erstmalig vom Begriff Babyaspirin gehört.
[14:35]
"Sie kennen wohl alle kaputten Typen?" "Die geben mir ein Überlegenheitsgefühl." (Cold Case S05E18)
[14:01]
Na so was. Ich habe mit "Als die Bücher noch geholfen haben" doch glatt ein Buch eines meiner Lieblingsschriftsteller, Friedrich Christian Delius, übersehen. Schon 2012 erschienen seine "Biografische Skizzen". Das essayistische Format mag ich bei mir lieben Autoren als zusätzliches Schmankerl zu ihren belletristischem Oeuvre besonders.
[11:35]
"Gestatten, Bürdelmeyer, Wlk & Partner, Finanzakrobatik. (BÖsterreich S01E01)
[11:27]
"Herr Lehrer, was ist ein Junkie?" "Das wirst gerade du bald sehr genau wissen." (BÖsterreich S01E01)
[9:41]
Die Pfeife war zwischen die Zähne genietet. (Georges Simenon: Maigret und Pietr der Lette)
[8:50]
Buch begonnen: "Maigret und Pietr der Lette" von Georges Simenon.
[8:44]
John Williams:
Zarte, zu behütende Wesen //
AllgFab (2) //
AllgFab (1) //
Nach der Beerdigung //
Letzte, stumme Geste //
Midlife-Krise //
Abschweifungen //
Erster Weltkrieg & USA //
Krieg Tod //
In der Bibliothek.
[8:40]
Retweet: Es kündigte sich schon lange an, allerdings erst im Nachhinein.
[8:00]
"Der Mann (...) wirkt wie ein zur Person gewordener Katechismus." Alban Nikolai Herbst ist immer noch auf Kreufahrt im Indischen Ozean.
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