Bücherlei Miszellen (14) [<<] [>>]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch
Montag, 7. Juli 2014
[17:20]
"Folge deinen Neigungen mit gebührender Rücksicht auf den Polizisten um die Ecke." (W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[9:36]
Nach Nachtdienst 4/4 = Zwangsurlaub 1/1. Weiter mit "Der Menschen Hörigkeit" von William Somerset Maugham,
allerdings erst heute Nachmittag, Abend oder Morgen. Aufgrund der niedrigen Belegung unserer
Station werden Dienste knapper besetzt, so daß ich gebeten wurde, 1 Tag Urlaub zu nehmen,
der sich durch meine 90-tägige Krankheit ohnehin angesammelt hat.
Sonntag, 6. Juli 2014
[19:36]
"Das Leben ist da, um gelebt zu werden, und nicht, damit man darüber schreibt. Mein Ziel ist, den vielfältigen Möglichkeiten, die es bietet, nachzuspüren und jedem Augenblick abzuringen, was er an Erlebenswertem enthält. Ich betrachte meine Schriftstellerei als eine anmutige Kunst, die das Dasein nicht aufzehrt, sondern verschönt. Und was die Nachwelt anbelangt – sie kann mir gestohlen bleiben."
(W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[19:29]
Anderthalb Jahrhunderte früher, als die Kunst der Rhetorik ein Passierschein für den Eintritt in die gute Gesellschaft galt und Trunksucht noch nichts Degradierendes war, hätte er es vielleicht zu Ruhm und Ansehen gebracht. (W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[19:17]
Er ließ sein Haar wachsen, und nur weil die Natur grausam ist und keine Rücksicht auf die sehnsüchtigen Wünsche der Jugend nimmt, musste er davon Abstand nehmen, sich einen Bart wachsen zu lassen. (W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[18:44]
'Bei Gott, ich glaube, ich bin ein Genie.'
Er war jedenfalls sehr berauscht, aber da er nicht mehr als ein einziges Glas Bier zu sich genommen hatte, war dies wohl auf ein gefährlicheres Rauschmittel als Alkohol zurückzuführen.
(W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[18:35]
Seit zwanzig Jahren sann er über das Problem nach, ob er den Alkohol liebte, weil er ihn zum Reden brachte, oder ob er das Gespräch liebte, weil es ihn durstig machte.
(W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[18:27]
... obgleich der Stoß von Untertellern auf seinem Platz bezeugte, dass er zumindest den ernsthaften Versuch gemacht hatte, sich zu betrinken.
(W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit).
[18:26]
Vor Nachtdienst 4/5. Weiter mit "Der Menschen Hörigkeit" von William Somerset Maugham.
- Knapp 10 Stunden geschlafen = Lektüre bleibt notgedrungen marginal.
Samstag, 5. Juli 2014
[17:10]
Vor Nachtdienst 3/5. Wegen der überaus anstrengenden Arbeit zurzeit sehr, sehr wenig Lektüre -
einige Seiten "Der Menschen Hörigkeit"
von William Somerset Maugham. Heute von 8 bis 17 Uhr geschlafen, ein Zeichen
der Beanspruchung. Unsere Station ist in 2 Bereiche unterteilt, in der
je 1 Pflegekraft Nachtdienst macht. In dem, wo Patienten der Onkologie
und Gastroenterologie liegen, ist man spürbar mehr gefordert.
Ein oder zwei Problempatienten genügen schon, um einen Dienst als schwierig
zu prägen. Wenn beispielsweise eine Patientin zehn- bis zwanzigmal
klingelt, ist man allein ihretwegen bereits ca. 45 Minuten unterwegs.
Und wenn 4.40 Uhr jemand verstirbt, der einen die ganze Nacht auf
Trab gehalten hat, ist die nächste Stunde für andere Arbeiten, die
man in dieser Zeit hätte, blockiert, was einen Stau und damit Streß
hervorruft. Wenn sich zur selben Zeit ein weiterer Zwischenfall
ereignet, verliert man rasch die komplette Übersicht und Contenance.
Wenn ich dann um 6.30 Uhr in die Straßenbahn einsteige, vergehen
nur wenige Minuten, bis ich in einen komatösen Zustand gerate und
gegen das vollständige Einschlafen kämpfe. Um 7 Uhr steige ich,
von Leipzig Grünau kommend, am Hauptbahnhof um und bin kurz vor
7.30 Uhr zuhause, falle, je nachdem , ob ich noch Essen und Trinken
nachholen muß, entweder gleich oder um 8 Uhr ins Bett. Gelesen
wird auf dem morgigen Heimweg nie; nur abends auf dem Hinweg, wenn
es die Situation zuläßt, wenn also keine laut telefonierenden
Leute in der Straßenbahn sitzen oder randalierende, grölende
Jugendliche, Besoffene, Familien mit kreischenden Kindern,
laut palavernde Ausländer. (Araber und Inder vermögen es sehr gut,
die Aufmerksamkeit des gesamten Wagons auf sich zu ziehen.)
Freitag, 4. Juli 2014
[15:09]
"Sie lesen Griechisch wie ein Schulmeister", sagte er. "Ich lese als Dichter." "Und halten Sie es für poetischer, wenn Sie nicht genau wissen, was es bedeutet? Ich dachte, nur in Offenbarungsreligionen kann eine falsche Übersetzung unter Umständen den Sinn deutlicher machen." (W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[15:07]
Er war an jenem Abend in wohlwollender Stimmung gegenüber sich selbst. (W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[15:00]
...kam das Gespräch immer wieder auf Religion. (...) Hayward begrüßte ein Thema, bei dem er sich an harten Tatsachen nicht zu stoßen brauchte. (W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
Donnerstag, 3. Juli 2014
[18:44]
Nachher geht's zu Nachtdienst 1/5, das heißt, ich bin für 5 Tage hier wieder so gut wie unsichtbar.
[18:31]
Er hatte das aufbrausende Naturell der Dicken, schnell erregt und schnell wieder besänftigt. (W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[18:15]
So kam die Ungeheuerlichkeit an den Tag, dass der neue Direktor eine Manie für Allgemeinbildung hatte. (W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[18:05]
Dank des
Leipziger Fernsehens
erhalte ich nun doch aktuelle Bilder vom Bürgerpark Paunsdorf, der heute offiziell eröffnet worden ist
und dessen Besuch ich für einen meiner nächsten freien Tag einplane.
[17:57]
"Wenn Chamberlain Urlaub macht, fährt er in ein anderes Land. Wenn Hitler in den Urlaub fährt, nimmt er ein anderes Land." (Edgar Feuchtwanger: Als Hitler unser Nachbar war. Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus)
[17:55]
Glücklich die, die in der Hölle sind, sie müssen an der Welt nicht mehr leiden. (Szczepan Twardoch: Morphin)
[17:49]
Ich stehe in (...) einer Küche also, die die Berührung neugieriger, auf der Suche nach Süßigkeiten die Anrichte liebkosender Kinderfinger nicht kennt... (Szczepan Twardoch: Morphin)
[17:42]
Ein Mensch mit so vielseitigen Interessen konnte unmöglich tiefsinnig sein. (W. Somerset Maugham: Der Menschen Hörigkeit)
[13:20]
Also, daß ich ich solch eine Oase vor der Nase habe, erfreut mich ungemein. Mit der Straßenbahn bin ich in 10 Minuten am Bürgerpark.
[13:05]
Aha! Am besten mit der Tram 3 bis Heiterblick. Sehe, daß das Zentrum für Bucherhaltung in der Nähe ist. Ich habe dieses Areal bislang immer von der Paunsdorfer Seite mit der Linie 7, wenn ich ins Paunsdorf-Center oder zu Penny oder Aldi im Plattenbaugebiet will, umfahren und es so noch nie richtig wahrgenommen.
[12:54]
Der Paunsdorfer Bürgerpark am Grünen Bogen wurde eröffnet. Inmitten ein 1,4 h großér See. Als Sellerhäuser ist Paunsdorf der benachbarte Stadtteil; aber ich habe von diesem Park noch nie gehört. Wie nähert man sich ihm am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln? Linie 3? 8? 7? Auch ein Video von 2011 klärt mich nicht auf, wo genau diese Naturoase nun zu finden sei.
[11:18]
Rettungshubschrauber Christopher war zu Besuch.
[10:50]
Buch begonnen: "Der Menschen Hörigkeit" von William Somerset Maugham. Mit fast 1000 Seiten wird es mich eine Weile beschäftigen.
Mittwoch, 2. Juli 2014
[17:49]
Die Qual der Buchwahl prokrastiniere ich auf morgen.
[17:48]
Der Entdecker des Virus: "Et voilà, Ebola!"
[17:40]
Buch beendet: "Ein gutes Herz" von Leon de Winter, Diogenes, 512 Seiten.
[14:17]
Ob es im AE ein Wort für das deutsche Waffennarr gibt?
[10:12]
Jeden Tag ein gutes und passendes Buch; heute: Der praktische Alkohol-Knigge von Rolf von Berg.
[9:00]
Mal wieder auf einen Wälzer gestoßen, der mir bis eben unbekannt war: Wolf Solent von John Cowper Powys.
[8:12]
"Wenn man die Chance hat, nichts zu tun, sollte man sie immer ergreifen."
Dienstag, 1. Juli 2014
[21:25]
Bei einer Reanimation muß man definitionsgemäß vorher gelebt haben, oder? Insofern...
[17:25]
Dürfen Hardcore-Pazifisten anderen ein Schnippchen schlagen?
[17:17]
Auf Pollitik bin ich allergisch.
[16:58]
Wenn mir langweilig ist, kreuze ich bei Blutuntersuchungen gerne mal "yersinia pestis" zum Erregernachweis an.
[16:50]
"Eine meiner Exfrauen hat mir mal ein Buch angedroht, das Der Zuchthengst heißen sollte". (Leon de Winter: Ein gutes Herz)
[16:32]
Die schweren Jungs bleiben in der Krise lieber zu Hause. Das Benzin ist zu teuer geworden, da ist ein Fluchtauto für den Einbruch nicht mehr drin. (Leon de Winter: Ein gutes Herz)
[16:26]
Eisenbahnstraße - das ist für mich Sellerhäuser "Naher Osten'.
[16:23]
Was wir Vodkatrinker vor allem können: sich über alles im Klaren sein.
[16:22]
Auseinandersetzung in Amsterdam:"Es gracht gleich!"
[16:18]
Physiotherapietermin heute: 17.40 Uhr. Wer beamt mich nach den 20 Minuten Behandlung vor den Fernseher?
[16:13]
Im Leben gibt es keine Vorrundenspiele, keine Achtel-, Viertel- oder Halbfinale. Nur Finale. KO-System sowieso...
[16:13]
Das ist keine Versuchsanordnung. Das ist das Leben! Oder?
[16:11]
In der Straßenbahn bin ich vorhin wieder ins Nichtleserabteil geraten.
[16:10]
In dieser Logik ist ein aus der Haut fahrender Mertesacker ein Problem, obwohl er diese WM tatsächlich um einen authentischen Moment bereichert hat, nämlich den Zorn. Für Zorn entscheidet man sich nicht, er überfällt einen. Und Zorn ist, anders als jene Affekte, die sich mit Hintergrundmusik einseifen lassen, ein einsames Gefühl. Der Zornige ist im Augenblick seines Ausbruchs ein einsamer Mensch, weit entfernt von jeder abwägenden Vernunft, oft nahe der Tragikomik, sodass es auch Mertesacker nun in Kauf nehmen muss, zu einem Protagonisten erbarmungswürdiger "Darüber lacht das Netz"-Formate zu werden, die sich kaum ein Medium noch verkneifen kann. (ZEIT-Online)
[16:02]
Aus Sicht der Islamisten bei Leon de Winter sind die Niederländer "gottlose Käseköppe".
[15:21]
Retweet: Alkohol richtet so viel Unheil an in der Welt. Gut, dass er trotzdem in hinreichender Menge übrigbleibt, um das alles zu ertragen.
[15:13]
'Amelie'-Regisseur Jean-Pierre Jeunet hat mit "Die Karte meiner Träume" endlich einen neuen Film gedreht. ...
"Figuren, ... allen voran Helena Bonham Carter als verhuschte Mutter, skurrilitätserprobt durch so manchen Tim-Burton-Film."
[13:24]
Heute können wir die Tore Ländern überlassen, denen es nicht so gut geht wie uns. (Harald Schmidt)
[12:37]
Gerade bemerkt, daß Zufriedenheit mit Lektüre von mindestens 30 Minuten am Stück kompatibel ist.
[12:33]
Eigentlich bin ich doch ein ganz patentes Kerlchen. (Nach einem leichten Anflug von Selbstzufriedenheit)
[11:04]
Bei Titeln wie "Totgelesen" und "Schönbuchrauschen" könnte man glatt zum Krimileser werden.
[10:55]
Hier ist der Titel bereits eine Zumutung: Das Zen des glücklichen Arbeitens.
Sonntag, 29. Juni 2014
[17:32]
Dafür waren Romane da, für die Illusion, dass man seine Bestimmung finden konnte. (Leon de Winter: Ein gutes Herz)
[16:53]
"Und, was ist Macht?", fragte Father Joseph. "Das Streben nach
Macht ist das Streben nach Überwindung von Angst und Bedrohung.
Macht zieht unweigerlich das Verlangen nach sich, die Macht zu
verabsolutieren. Wer einmal daran geschnuppert hat, ist für immer
infiziert. Allen Machthabern und Entscheidungsträgern ist daher
prinzipiell zu misstrauen. (Leon de Winter: Ein gutes Herz)
[16:11]
Leben/Lesen könnte so einfach sein. Wenn man nicht arbeiten müßte.
Samstag, 28. Juni 2014
[20:00]
Buch begonnen: "Ein gutes Herz" von Leon de Winter.
[15:33]
Buch beendet: Morphin von Szczepan Twardoch, Rowohlt, 592 Seiten.
Donnerstag, 26. Juni 2014
[17:42]
"unterbeschlafene Tugendliese" (Szczepan Twardoch: Morphin)
[17:31]
Weinexperte war dort Pan Gelbfisch, (...) ein Griesgram mit den
Kenntnissen eines Sommeliers, er hatte Mundgeruch und
unerschöpfliche Verachtung für seine Kunden, an die er seine
Weine nur widerwillig abgab, als müsse er ein Meisterwerk von
Caravaggio an neureiche Öl- oder Kohlebarone verscherbeln, die es
neben Öldrucke von Hirsch- und Heiligenbildchen hängen. (Szczepan
Twardoch: Morphin)
[10:22]
Aber dass man sich mal kurz ein Mädel anlacht, das kann nur nach weiblichen oder Pfaffenkategorien ein Verrat sein, was übrigens aufs Gleiche hinausläuft, der Pfaffe ist ja das Weib honoris causa. (Szczepan Twardoch: Morphin)
Mittwoch, 25. Juni 2014
[21:25]
Vor einigen Wochen, mittlerweile Monaten, deaktivierte ich meinen
Facebookaccount, um mich nicht noch mehr ablenken zu lassen, und
wollte mich auf Twitter und meine Miszellen beschränken und
konzentrieren. Bemerkenswert ist jedoch, daß nicht wenige Kontakte,
die man durch Facebook hat, anderweitig kaum bis gar nicht gepflegt
werden können. Das heißt, es gibt eine bestimmte Zahl an Leuten,
mit denen man nur durch Facebook verbunden ist und die auch nur duch
dieses Netzwerk im Blickfeld bleiben. Allein dieser Kontakte wegen - oft sind es so genannte
"schwache" -, also zu ehemaligen Klassenkameraden, Kollegen, zu denen,
die man teils nach Jahrzehnten wiederfand, reaktiviere ich
meine Account.
Da ich mich kenne, weiß ich um die Gefahr, dem Impuls nachzugeben,
erneut aktiver zu werden, etwas zu posten, dann reagieren zu müsssen,
eben das, was ich vermeiden wollte... Doch muß ich das Risiko
eingehen, um die Möglichkeit aufrecht zu erhalten, Menschen
Nachrichten zu senden, die ich sonst kaum oder nie mehr erreichen
würde. Das scheint es wert zu sein.
[18:57]
Das ganze Leben lang verlierst und verzettelst du dich, Kostek,
das weißt du. Deine Bildchen, die niemand sehen will, nicht
einmal du selbst, das Rumsitzen in den Cafés, die Affären - ein
Seelenhobeln, du hobelst, die Späne fliegen, und deine Seele wird
dünner. (Szczepan Twardoch: Morphin)
[18:55]
"Ich bin Kavallerist, das hat man uns beigebracht. Auf
veränderliche Bedingungen reagieren und entscheiden", sage ich
energisch, mit Wahrhaftigkeit und Überzeugungskraft. "Nur bei den
Sowjets geht ein Offizier noch nicht mal scheißen, wenn er keinen
Befehl dazu bekommt." (Szczepan Twardoch: Morphin)
[18:11]
Hier wird es merklich ruhiger werden wie immer, wenn ich arbeiten gehe.
Lediglich an freien Tagen, wenn ich krank bin oder Urlaub habe, leben die
Miszellen auf. An Arbeitstagen schlafe ich acht bis zehn Stunden.
Und weil ich 12 Stunden außer Hause bin, bleiben für alle Beschäftigungen
nur zwei Stunden. Klar, daß Lektüre hier marginalisiert wird.
Internet, Twitter usw. wird an diesen Tagen gänzlich ausfallen müssen.
Die Arbeitswege lassen sich zum Lesen so gut wie nicht mehr verwenden,
weil ich morgens auf dem Nachhauseweg ganz einfach zu müde bin und die
Augen nicht mehr aufbekomme. Abends auf dem Hinweg ist es durch die
Zustände in der Straßenbahn sinnlos, auf Konzentration bei der Lektüre
zu hoffen. 15 fantastische Lesejahre hatte ich zwischen 1997 und 2013.
Jetzt muß ich mir eingestehen, daß diese schöne Zeit vorbei ist. An die
Marke von 10 bis 12 gelesenen Büchern pro Monat werde ich nicht mehr
herankommen.
Sonntag, 22. Juni 2014
[19:50]
Eine hübsche blonde Schwester mit einem Arsch so rund, als wäre kein Krieg. (Szczepan Twardoch: Morphin)
[19:39]
Buch begonnen: Morphin von Szczepan Twardoch.
[19:08]
Buch beendet: Die Klasse von Hermann Ungar, Manesse, 320 Seiten.
Samstag, 21. Juni 2014
[19:55]
Auf gehts zum 1. Dienst nach 90 Krankheitstagen. Bin furchtbar aufgeregt und dementsprechend neben der Spur.
[18:24]
Ungars "Die Klasse" ist ein beklemmendes Buch in der Tradition von Bove, Buzzati oder Julien Green.
[13:00]
Buch begonnen: "Die Klasse" von Hermann Ungar.
[12:35]
Buch beendet: "In der Höhe. Rettungsversuch, Unsinn" von Thomas Bernhard, Suhrkamp, 112 Seiten.
[12:27]
Gibt es Lampenfieber in einer Energiesparvariante? Ich bibbere jedenfalls vor dem ersten Nachtdienst nach 3 Monaten.
[12:18]
Das ist die Wahrheit: die Menschen sind lästig! (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[12:12]
Wien: (...) eine alte Stadt für junge, nichtsnutzige Leute. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[12:03]
Bereits mit der Geburt holt man sich den Tod.
[12:00]
Die paar jährlichen Augenblicke, das Leben an sich zu reißen. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[11:44]
Ich bin auch nur ein gewöhnlicher Verbraucher des gewöhnlichen Lebens. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[11:38]
Die Onanie der Gebildeten, wenn du die Zeitung aufschlägst. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[11:24]
Die Brutalität der Städter ist genauso abstoßend wie die Brutalität der Landleute. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[11:15]
Ich bin als Ganzes aus einem Witzblatt herausgerissen. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[11:11]
Mit klarem Denken durch den Morast. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[9:22]
Die Mittelmäßigenseuche, die sich ausbreitet. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[9:17]
Gestalten der Vorhölle an der Straßenkreuzung. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[9:10]
Selbst in der geordnetsten Gesellschaft das ununterbrochene Hineintappen in den Schmutz. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[8:42]
... mit meinem Sterben, das der Aktschluß meiner Komödie ist. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[8:26]
Vor Nachtdienst 1/3. Weiter mit "In der Höhe" von Thomas Bernhard.
Freitag, 20. Juni 2014
[21:23]
Retweet: Ilse hat mit dem Rollator die Abkürzung durchs Roggenfeld genommen. Nu ist das Fernsehen da und filmt die Kornkreise. Das gibt wieder Ärger.
[21:11]
1 kg Rettichsalat für 80 ct. Ich LIEBE meinen Supersonderladen
an der Ecke Eisenbahn/Hermann-Liebmann-Str.
[21:07]
"Was Sie alles wissen!" - Zeigt auf seinen Kopf: "Alles hier, auf BoernePedia." (Tatort "Summ Summ Summ")
[15:55]
Ohne die kosmopolitische Geschmeidigkeit meiner Konversationsbeiträge wäre dieser Abend doch unerträglich öde geworden. (Tatort "Hinkebein")
[14:22]
Daß ich stur bin, sieht man u.a. daran, daß ich lieber Apfelsinen statt Orangen sage.
[14:13]
Bücher, die man schreibt, um es auszuhalten. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[14:11]
Freunde, versucht niemals, sie zusammenzubringen. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[14:10]
Frauenheucheln ist unerträglich. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[14:03]
Leseversuch: "In der Höhe" von Thomas Bernhard. "Schnipselliteratur" (z.B. Meßmers Gedanken) ist nicht mein Ding.
[14:02]
Wortperlen: "Zustandsstumpfsinn". (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[14:00]
Trostlos wache ich auf, trostlos schlafe ich ein, es ist immer dasselbe. (Thomas Bernhard: In der Höhe)
[11:30]
Pünktlich nach 13 Wochen, in denen ich prima hätte lesen können, kommt meine Leselust zurück. Selbstfabrizierter Masochismus.
[11:26]
Gestern diesen schönen Brunnen in der Nähe der Thomaskirche fotografiert. Hat der einen Namen? - Nachtrag Hat er! Heißt Hänsel-und-Gretel-Brunnen. Über weitere Leipziger Brunnen informiert Wikipedia.
[11:07]
Auf einem Dach in Leipzig-Thekla.
[11:00]
Buch beendet: "Als Hitler unser Nachbar war. Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus" von Edgar Feuchtwanger, Siedler, 224 Seiten
[10:59]
90. und letzter Krankheitstag. Ab morgen drei Nachtdienste.
Donnerstag, 19. Juni 2014
[18:50]
Ich empfinde Sprache ja als enthusiasmierend. Wenn ich Glück kann so unscheinbar aussehen. Z.B. der Tag, an dem man sagen kann: morgen muß ich nicht arbeiten.
[18:50]
Glück kann so unscheinbar aussehen. Z.B. der Tag, an dem man sagen kann: morgen muß ich nicht arbeiten.
[18:36]
"Geld wie Heu" ist für uns urbane Menschen keine besonders vertrauenserweckende Perspektive.
[18:34]
"Abby. Sie ist die einzige, die einen Dummie nennen darf, und man glaubt, man hätte den ersten Preis gewonnen." (Navy CIS S10E13)
[17:46]
Die Kinder dürfen wegen des "Vampirs von Düsseldorf"
nicht draußen spielen. Kürten war teils Vorlage für
M - Eine Stadt sucht einen Mörder.
[17:44]
Oberschenkelhalsbruch ist oft die Todesstrafe für Bejahrte. Mubarak ereilte sie jetzt im Badezimmer.
[17:43]
Indien, wo Mißgebildete angebetet, Frauen aber vergewaltigt werden.
[17:41]
Atemberaubend, wie rasant und umfänglich Hitler die Macht ergriff. Hat mich schon bei Klemperer verblüfft.
[17:40]
Im Klassikerforum formiert sich
langsam eine Leserunde zu einem Spätwerk Arno Schmidts.
[16:40]
Edgar Feuchtwanger soll Thomas Mann ein Buch bringen, wird aber von einem Bediensteten abgefertigt. Vernimmt sehnsüchtig Geräusche aus dem Garten.
[16:30]
Buch (gestern) begonnen: "Als Hitler unser Nachbar war. Erinnerungen
an meine Kindheit im Nationalsozialismus" von Edgar Feuchtwanger.
Hitlers Aufstieg aus den Augen des Neffen Lion Feuchtwangers. Hitler hatte blaue Augen, sagt Edgar, der seinem Nachbarn manchmal begegnete.
[16:09]
Buch beendet: "Amerikanisches Idyll" von Philip Roth, Rowohlt-Taschenbuch, 575 Seiten.
[13:22]
Atmosphärisch unterscheidet sich das Lesen, wenn es
draußen dunkel und ringsum still ist, von dem tagsüber
bei Straßengeräuschen und Licht. Es ist weit
kontemplativer und der Konzentration zuträglicher.
Wie konnte ich das nur vergessen und nicht vermissen?
[13:20]
Zurück aus der Ambulanz. Wie ich vermutete, muß ich ab
Samstag wieder arbeiten. Für diejenigen, die möglicherweise
neu zu den Miszellen gestoßen sind: Ich arbeite im
Dauernachtdienst - in der Regel mittwochs bis sonntags und
habe montags & dienstags frei. Dies verschiebt sich bisweilen
um einen Tag, wie auch gleich beim Einstand nach 13-wöchiger
Arbeitsabstinenz. Ich schiebe 3 Nachtdienste und habe am
kommenden Dienstag und Mittwoch frei. Parallel dazu laufen
die Physio- und Ergotherapietermine weiter. Vorhin wurde
sogar ein Rezept auf weitere 10 Sessions ausgestellt.
Die Spanne, in der ich an Arbeitstagen schlafe, liegt zwischen
8 Uhr und 20 Uhr. Weil nun die PT/ET-Termine oft schon
zwischen 15 und 17 angesetzt sind, werde ich wohl den Wecker
stellen müssen, was sonst überhaupt nicht notwendig ist.
Den heutigen und morgigen Tag darf ich also noch unbelastet
genießen, ehe mich die Routinemühle und der Alltagsstreß
wieder in die Mangel nehmen.
[8:30]
Selbst als ich als Leser noch in vollem Saft stand, machte
ich eines nicht: abends oder gar nachts lesen. Die Abende
sind stets den Serien vorbehalten, inklusive Alkohol.
In den durch die Fingerverletzung vergangenen 13 Wochen zuhause
verfügte ich aber über so viel Zeit, daß ich mich sozusagen
satt sah. Die letzten Tage schon waren von dieser Übersättigung
gekennzeichnet. Gestern nun gelang es mir, den PC um 21.30 Uhr
auszuschalten und zwei Stunden in völliger Stille und ohne
äußeren Reize, wie sie tagsüber bei im Sommer notwendigerweise
geöffnetem Fenster ertragen werden müssen, zu lesen. Das war
effektiv und eine schöne Erfahrung.
[8:25]
Auf dem Sprung in die chirurgische Handambulanz. Ziemlich aufgeregt,
obwohl absehbar ist, was passieren wird. Ich rechne damit, daß alles
in Ordnung ist und ich ab übermorgen wieder arbeiten gehen soll, kann
und muß. Der morgige Freitag wäre nach knapp 13 Wochen Auszeit also
der letzte freie Tag.
Mittwoch, 18. Juni 2014
[20:11]
Ich bin der Zacken, der aus der Krone der Schöpfung gebrochen ist.
[13:25]
Die Menschen sind unfehlbar: Sie erkennen genau, was man will, und dann geben sie es einem nicht. (Philip Roth: Amerikanisches Idyll)
[12:26]
10 Schriftsteller, die starben. bevor sie richtig berühmt wurden.
[10:33]
Morgen 10.15 Uhr zur vermutlich abschließenden Sprechstunde
in der chirurgischen Handambulanz nach fast 13 Wochen
Behandlung nach dem Strecksehnenabriß am linken kleinen
Finger. Seit 9 Tagen ist die Fingerschiene ab, es läuft
täglich je 30 Minuten Physio- und Ergotherapie.
Ein Fortschritt ist erkennbar: bessere Beweglichkeit der
so lange ruhig gestellten Partien & sukzessive Normalisierung
und Reintegration der linken Hand in den Alltag, freilich
immer mit der Vorsicht eines Hypochonders, der Angst hat,
daß die Fingersehne womöglich doch nicht ordentlich
angewachsen sein könnte.
Ich rechne damit, daß ich ab Samstag arbeiten muß, was,
wenn man knapp 13 Wochen dem Arbeitsplatz fernbleiben mußte,
verständlicherweise für Aufregung bei mir sorgt. Sich in
die Arbeitsroutine zurückfinden fiel mir immer schwer.
Wenn man sich wie jetzt noch mit einem Handicap herumschlagen
muß, ist der Psychostreß doppeltsträhnig. Auf deutsch:
Mir geht der Arsch auf Grundeis. Aber noch sind's 3 Tage
als Puffer bis dahin.
[10:14]
Serien, die ich gucke: Orphan Black, Oz - Hölle hinter Gittern,
Perception, Grimm, Witches of East End, Warehouse 13, Fringe,
Alphas, Dr Who, Eureka, ST TNG, Der letzte Bulle, Father Brown,
Sherlock, Bösterreich, Vicious, Crazy Ones, Getting On,
Intelligence, White Collar, Psych, Stargate Universe, Navy CIS. -
Und natürlich alle SOKOs (außer 5113), Wilsberg, Tatorte,
Polizeiruf 110. - Und wenn neue Folgen kommen, dann auch wieder:
Crossing Lines, Following, Bones, The Mentalist, Listener,
Cracked, Continuum. - Sporadisch: Six Feet Under, Breaking Bad,
Blackadder, CSI, Law & Order UK / SVU / LA, Dr. House, Scrubs,
Stromberg, Pastewka. Insgesamt verfolge ich zirka 80 Serien.
[9:41]
Musik, die einen früh prägte: Meine Kindheit
in den 70ern in der DDR - das bedeutete: ARD, ZDF und N3. Ich
sah, was meine Eltern sahen: Unterhaltungssendungen und die dort
präsentierte Musik, Schlager & Pop. Verliebt war ich als Kind
natürlich in Pussycats & Baccara und besonders in Romina Power!
Immer wieder gerne The Rubettes, Smokies, Adamo... An Katja
Ebstein erinnere ich mich und die Knaller wie Jonny Hill
"Teddybär", Henry Valentinos "Im Wagen vor mir", später dann
Purple Schulz' "Sehnsucht" und Westernhagens "Ich will leben",
die mir als Jungspund Gänsehaut erzeugten. Durch meine Mutter,
deren Radio Schlager ausspie und die diebezüglich wahre
lexikalische Talente offenbarte, waren auch mir viele Namen
bekannt, d.h. ich riet am Fernsehen immer mit. - Reinhard Mey
fällt mir noch ein, damals mit den lustigen Songs über Annabelle,
Handwerker, Freitag, den 13. usw. Ich durfte dann wohl auch disco
gucken mit Ilja Richter, so daß mir die Pop- und Rockmusik der
70er Jahre bekannt war, ich höre sie bis heute gerne.
[9:14]
Retweet: 1 Haber-Maß = 0,35 Horkh-Eimer
[9:13]
Bei der Ergotherapie kommt jetzt Knetmasse zum Einsatz. Es geht voran?
Dienstag, 17. Juni 2014
[18:00]
Retweet: Man muss dem Leben immer um mindestens einen Lachanfall voraus sein.
[17:58]
Retweet: Ich hatte schon Rückenschmerzen bevor es in Mode kam.
[11:09]
Gibt es Menschen, die absolut ohne jeden Gedanken auskommen. Die Antwort lautet: Ja. (Philip Roth: Amerikanisches Idyll)
[10:38]
In Annaberg-Buchholz brütete eine Ente "WM-Küken" aus.
[10:30]
Aus dem Vogtland kommt das erste Kaffeebier auf den Markt.
Montag, Bloomsday
[23:25]
"Ich habe gestern einen Bericht über einen Verkehrsunfall gemacht. 4 Tote. Und jeder davon sah besser aus als du." (Wilsberg E017)
[21:47]
"Wenn du fährst, habe ich immer Angst, uns überholt 'ne Wanderdüne". (Wilsberg E017)
[12:48]
"siedender Kessel der Erinnerungen, genannt Klassentreffen" (Philip Roth: Amerikanisches Idyll)
[12:44]
Ein privilegiertes Schoßkind des Glücks. (Philip Roth: Amerikanisches Idyll)
[12:42]
Heute Public Viewing im Biergarten, wo ich einmal pro Minute "Ja, wo laufen sie denn? Wo laufen sie denn hin?" brüllen werde.
[12:30]
Die Standardregeln und Vorschriften, die das Herz jeder Familienordnung sind... (Philip Roth: Amerikanisches Idyll)
[12:25]
Bei Prinz Frédéric von Anhalt ist das Facelifting gründlich schief gegangen.
Zsa Zsa Gabor wäre beinahe aus dem Bett gefallen, ließ sie verlauten.
[12:22]
Die Reha-Klinik von Schumacher liegt nicht zufällig in Brasilien?
[12:17]
Ein solides, von Vernunft und den klassischen Einschränkungen geführtes Leben. (Philip Roth: Amerikanisches Idyll)
[10:27]
Die Menschen geben ungern zu, wie zuwider ihnen die Kinder anderer Menschen sind. (Philip Roth: Amerikanisches Idyll)
[10:08]
Retweet: Als Haustier ist eine Anakonda sehr umgänglich. Sie hasst es aber, wenn man sie verwechselt und ihr die Polsterdüse auf den Kopf stöpselt.
[9:50]
Retweet: Immer wenn ich auf die Moral pfeife, wunder ich mich, wie viele die Melodie kennen.
Sonntag, 15. Juni 2014
[22:07]
[Literatur] "Es dampft sich ein, was über eine längere Zeit Bestand hat". (Harald Schmidt)
[22:06]
Kannte bis eben die österreichische Büchersendung erLesen nicht. Dank Harald Schmidt als einem Gast jetzt schon.
[22:05]
Morgen 11.20 Uhr Physiotherapie, 15.00 Uhr Ergotherapie, 18.00 Uhr Biergarten. Straffes Programm.
[22:04]
Wenn mir langweilig ist, kaufe ich morgens 7.05 Uhr bei Kaufland ein Bröchen für 10 ct mit einem 500-Euro-Schein.
[22:03]
Im Sinne der Gleichberechtigung: saufende Schriftstellerinnen.
[22:02]
Der kürzeste Weg zwischen zwei Standpunkten ist immer der Trampelpfad vorgefaßter Meinungen. (Charles Lewinsky: Der A-Quotient)
[22:01]
Für jede neue Entdeckung wird ein alter Aberglaube ausgegraben. Auf jeden Forscher kommt ein Guru. (Charles Lewinsky: Der A-Quotient)
[22:00]
Ich fühle mich von Menschen umgeben, die nicht lesen. Reicht das für einen Horrorfilm?
[15:35]
Ich bin 48 und also längst schon auf der B-Seite des Lebens.
[15:31]
Wenn Sie 95% dessen, was passiert, nicht ausblenden, ist doch eigentlich die Klapsmühle nicht weit. (Harald Schmidt)
[15:27]
Ich bin mit Leib und Kehle eine Biertrinker.
[15:24]
Meine liebsten Sendungen waren die, wo das Publikum schwieg, weil es nicht mehr wußte, wovon ich rede. (Harald Schmidt)
[15:17]
Harald Schmidt in der Schweizer Sendung 'Sternstunde Philosophie' u.a. über "Tote-Mutti-Autoren".
[15:11]
Andere planen gründlicher ihren Gang zum Klo, als ich meine beiden Ehen geplant habe. (Philip Roth: Amerikanisches Idyll)
[14:30]
Ich bin getroffen bis in den Markus hinein.
[14:27]
Retweet: Richtig alt ist man erst, wenn man zum Paläontologen überwiesen wird...
[14:11]
Immer wenn in Büchern Basketball, Baseball oder Golf vorkommt, bekomme ich Gähn- und Weinkrämpfe.
[14:06]
... jemand, der sich mit Leib und Seele der Illusion von Stabilität verschrieben hat. (Philip Roth: Amerikanisches Idyll)
[14:05]
Da hat uns die Natur einen so schönen Computer [Gehirn] eingebaut, und wir zählen lieber an den Fingern ab. (Charles Lewinsky)
[11:05]
Buch begonnen: "Amerikanisches Idyll" von Philip Roth.
[11:04]
Die Dominanz der Arschlöcher ist ein irreversibles, ubiquitäres Faktum. (Charles Lewinsky: Der A-Quotient)
[11:01]
Der kulturelle Abgrund, der "Verzeih mir!" von "Hamlet" trennt, ist nicht erst gestern aufgebrochen. (Charles Lewinsky: Der A-Quotient)
[10:28]
Nachdem ich 20 Seiten von Verena Rossbachers "Verlangen nach Drachen"
gelesen hatte, stellte ich fest, daß ich das Buch 3/11 schon las.
100% Demenz wäre, wenn ich's weitergelesen hätte.
[9:32]
Buch beendet: "Der A-Quotient. Theorie und Praxis des Lebens mit Arschlöchern" von Charles Lewinsky, Zweitausendeins, 128 Seiten.
Samstag, 14. Juni 2014
[18:53]
"Ich finde, du braucht jetzt was zu trinken, was Richtiges." "Wow, man merkt wirklich, daß du studiert hast." (Der letzte Bulle S04E10)
[17:14]
Retweet: Habe im Supermarkt nur Sachen eingekauft die nicht mit Fußball beworben wurden. Zum Abendessen gibt’s heute Klobürste mit Olivenöl.
[17:12]
Buch beendet: "Was der Hund sah: und andere Abenteuer aus der Welt, in der wir leben" von Malcolm Gladwell, Campus, 361 Seiten.
Freitag, 13. Juni 2014
[12:36]
(Gestern Nachmittag) Buch begonnen: "Was der Hund sah: und andere Abenteuer aus der Welt, in der wir leben" von Malcolm Gladwell.
Donnerstag, 12. Juni 2014
[16:15]
Buch beendet: "Der berühmte Gaudissart" von Honore de Balzac; btb, 53 Seiten.
[11:48]
Aktuelle Lektüre: der vor Wochen begonnene kleine Roman "Der berühmte Gaudissart" von Honore de Balzac.
[11:43]
Buch beendet: "Oakins macht Karriere" von Erich Loest; Eulenspiegel-Verlag, 206 Seiten.
Mittwoch, 11. Juni 2014
[18:00]
"Ich bringe dir gleich Krücken für die These." (Der letzte Bulle S04E08)
[18:00]
"Erstaunt, daß ich Servietten falten kann?" "Ich bin erstaunt, daß du überhaupt weißt, was Servietten sind." (Der letzte Bulle S04E08)
[17:50]
"Du kannst mit verbundenen Augen 'ner Fliege die Zehennägel rausschießen." (Der letzte Bulle S04E08)
[17:35]
Bei "Der letzte Bulle S04E08" fahren Brisco/Kringe in die Polizeiakademie, natürlich mit der Musik von Police Academy.
[17:32]
Einsatzruf. Brisco: "Ich brauch' erstmal 'n Kaffee. Wenn wir kommen, sind die eh schon tot." (Der letzte Bulle S04E08)
[17:01]
"Wissen Sie, wie man jemanden zum Dalek macht? Subtrahieren Sie Liebe. Addieren Sie Wut." (Doctor Who S07E01)
[16:46]
"Gibt es ein Wort für hochbegabtes Genie, das einigermaßen bescheiden und sexy klingt?" (Doctor Who S07E01)
[15:48]
Retweet: "Würden Sie mir bei meinem Problem behilflich sein?" "Klar, wie groß soll`s denn werden?"
[15:45]
"Koffein? Ich trinke kein Koffein. Das hat die CIA erfunden." (Utopia S01E01)
[15:45]
Wieso heißt die Sondersendung über Gewitter, Stürme und viel, viel, viel Wasser eigentlich BRENNpunkt?
[15:44]
Retweet: Ich will ja nicht sagen, dass ich heiß bin, aber mich wollte grad ne Mücke stechen und jetzt hält sie ihren Stachel weinend ins kalte Wasser.
[15:42]
Retweet: Hitze ist, wenn der Weg vom Sofa zur Terasse als Survival-Ausbildung anerkannt wird.
[15:41]
Es ist erstaunlich, was eine Ergotherapeutin in 30 min mit einem kleinen Finger anstellen kann. Ich bin begeistert.
[15:40]
4 Kinderwagen in der Straßenbahn. Morgen verraten wir Ihnen die Auflösung des Knotens.
[9:22]
Gestern twitterte einer: "Problem: Jedes Jahr lese ich ... etwa 65 Bücher. Kaufe aber mindestens 150. Was tun?" Ich darauf: "Wo ist das Problem?"
[9:18]
Ein Buch nur über das Nörgeln und Mosern:
Grant. Der Blues des Südens
von Thomas Grasberger.
Dienstag, 10. Juni 2014
[18:39]
Ich halte seit heute mit meinem blinden Physiotherapeuten Händchen.
[18:31]
Retweet: Urlaub ist immer so belastend - so viele Serien, die man nachholen muss.
[18:29]
Im Sommer mag ich meinen Discounter besonders, weil bei ihm im Verkaufsraum stets 1-2 Grad Celsius herrschen. Und die Auswahl limitiert ist.
[18:21]
BTW: Ich esse nur 1 Mahlzeit am Tag. Der Rest ist nahrhaftes Weizenbier. Selbstmord ist immer eine Option.
[18:20]
Gibt es belesene Dominas, die einem befehlen, was man lesen muß? Das würde die Sache vereinfachen & die Leseblockade vielleicht beenden.
[18:15]
Mein Kühlschrank ist defekt. Wozu braucht man eigentlich einen, wenn man heutzutage täglich einkaufen kann? Konsumverzicht, nachgefragt.
[18:10]
Retweet: "Mein Bett ist halb voll!" - der optimistische Single.
[18:00]
"1 Mio in gebrauchten 500-Euro-Scheinen". Woher wollen sie die denn nehmen?
[17:28]
Retweet: So heiß, dass sich die Bäume schon die Hunde ranpfeifen.
[9:35]
Retweet: Günstige Intelligenz.
[8:48]
Retweet: Es blitzt. Gott macht Selfies. Es donnert. Gott ärgert sich über ihre Qualität.
[8:45]
Retweet: Ich habe einen Plan. Und ich kann's kaum erwarten, zu erfahren, woran er scheitert.
Pfingstmontag, 9. Juni 2014
[20:00]
"Noch ein vergnügliches Nichtverwickeltwerden, Sherlock" (Mycroft)
[13:55]
Daß in angelsächsischen Ländern der Trauzeuge "Best Man" heißt, wußte ich bis eben nicht. "Sherlock" bildet.
[13:54]
Wenn man so herrliche TV-Serien gucken darf, fragt man sich ernsthaft, warum noch lesen.
[13:53]
Rik Mayall, Hauptstar der Trashkomödie "Guest House Paradiso" ist mit 56 Jahren gestorben.
[13:52]
Retweet: Ich glaube meine Schuhsohlen sind soeben mit der Fußmatte fusioniert.
[13:51]
Das seit dem Winter zerrüttete Verhältnis zur Tiefkühltruhe ist momentan wieder deutlich herzlicher.
[13:50]
Für Kenner ist große Auswahl vorteilhaft. Ist man Nichtkenner, erleichtert ein geringeres Angebot die Wahl.
[13:45]
In den Niederlanden gibt es Parkhäuser nur für Fahrräder.
[13:44]
242 Minuten guckt der Durchschnittsdeutsche Glotze. 83 Minuten ist er online.
[13:43]
Fernsehen ist die widerlichste Art, sich Zeit rauben zu lassen. Und wir lieben es. (Sarah Wiener)
[13:42]
Retweet: Gehe zur Eisdiele. Hoffentlich lassen sie mich in der Auslage wohnen.
[13:41]
Retweet: Heute morgen habe ich Dir einen Feiertag zugeworfen, aber Du Pfingsten ja nicht.
[13:40]
Jede 3. in Europa verkaufte Schnittblume stammt aus Kenia. Schnittblumen belegen Platz 12 der größten Konsumsünden.
[13:36]
Ein großer Hund hat einen ökologischen Fußabdruck, der einem Geländewagen entspricht.
[13:35]
Jetskis sind auf Schweizer Gewässern verboten. Gelernt bei den 20 größten Konsumsünden.
[13:33]
Die Liebe zum Tennis muß schon ziemlich stark sein eingedenk der Tatsache, daß 0 Punkte als "love" bezeichnet werden.
[12:13]
Ich bitte darum, schon am Grab wieder Alltagsgespräche zu führen. (Wolfdietrich Schnurre)
Pfingstsonntag, 8. Juni 2014
[21:13]
"Meinen Sie, Sie könnten vielleicht ein paar Minuten überleben, ohne anzugeben?" (Sherlock S02E03)
[20:30]
Ich bin sehr aufgeregt. Ich habe die Fingerschiene nach fast 11 Wochen vor drei Stunden abgenommen
und hoffe nun, daß die Sehne hält. Der Finger sieht recht deformiert aus, die Muskeln sind atrophiert.
Noch wage ich keine intensiveren Bewegungen mit ihm. Ab übermorgen Physio/Ergotherapie.
Wenn, sagen wir, zwei Tage ohne Schienung überstanden sind, werde ich mich besser = sicherer
fühlen. Ordentlich belasten muß ich den Finger erst wieder, wenn ich arbeiten muß, also
frühestens ab Samstag, den 21. Juni.
[20:17]
"Bei jung, blond und vollbusig seid ihr Männer ziemlich hilflos. Da verrutscht das Gehirn." (Der letzte Bulle S04E06)
[20:00]
"Gehen Sie mit der Schramme da zum Arzt. Wir brauchen gesunde Beamte". "Die wird nachher desinfiziert. Mit Alkohol. Von innen." (Der letzte Bulle S04E06)
[17:30]
Retweet: Mir macht die Hitze nichts aus. Ich bin so cool, dass es hinter mir schneit.
[17:29]
Retweet: Sechs Stunden Strand. Mein Körper hat sämtliche Brauntöne übersprungen und direkt von Mozarella auf Tomate gewechst.
[17:28]
Retweet: Zur Erfrischung die Hände bis zu den Gelenken ins Pommesfett tauchen.
[14:52]
Retweet: Mir macht die Hitze nichts aus. Ich bin so cool, dass es hinter mir schneit. (Peter Glaser
[14:51]
Der feixende Gott der Trunkenheit.... (Robert Galbraith: Der Ruf des Kuckucks)
[14:48]
Wie Glasscherben bohrten sich die Erinnerungen
in seine Schläfe: wie er versucht hatte, den Barkeeper davon zu
überzeugen, dass ein weiteres Pint gar keine so schlechte Idee
wäre. (Robert Galbraith: Der Ruf des Kuckucks)
[14:27]
Er trank so freudlos und ergebnisorientiert, als wäre das Bier Medizin. (Robert Galbraith: Der Ruf des Kuckucks)
[13:57]
Strike fand, dass der faltige Mund, der sich um die Zigarette schloss, eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Anus einer Katze besaß. (Robert Galbraith: Der Ruf des Kuckucks)
[13:37]
Gleich 3 Tauben auf meinem Fensterbrett. Es muß Pfingsten gewesen sein. Bevor ich sie abschoß.
[13:26]
Flow beim Abwaschen (Geschirr spülen). Eine meiner geheimen Superkräfte.
[12:56]
Ich will nicht sagen, daß es in meiner Wohnung warm ist. Aber eben bekam sie ungefragt die Zulassung als Sauna.
[12:50]
Ein Mathematiker in der Zahlenwirtschaft muß das liebe Pi versorgen.
[12:47]
Wäre gerade gerne ein Verdächtiger. Dann würde ich sicherlich beschattet.
[11:38]
Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie sehr lieben oder verabscheuen Sie Skalen?
[10:40]
Die Geschichte der total querschnittsgelähmten
Maria-Christina Hallwachs
gibt es auch als
Bühnenversion.
[9:24]
...daß Lucys Auffassung von Mitgefühl ihn unangenehm an einige der Verhörtechniken erinnerte, die man in Guantanamo eingesetzt hatte. (Robert Galbraith: Der Ruf des Kuckucks)
[8:36]
Wenn es hochkommt, hörte ich in meinem Leben zehn Hörspiele.
Innerhalb der letzten acht Tage gleich zwei. Gestern Abend
im Deutschlandfunk
Qualitätskontrolle oder warum ich die Räuspertaste nicht drücken werde.
Über und mit
Maria-Christina Hallwachs, einer Frau, die als
Jugendliche durch einen Poolunfall nach einem Genickbruch total
querschnittsgelähmt wurde. Ihr Werdegang, ihre Familie, darunter
eine geistig behinderte Schwester, ihre Pflege und Versorgung,
ihre Beschäftigungen, Freuden und Ängste - all das spricht
die Frau selbst. Das Hörspiel gehört zum
Rimini Protokoll,
wie die Macher ihre Hörspiele und Projekte getauft haben.
Nicht umsonst wurde "Qualitätskontrolle" zum Hörspiel des
Monats gekürt. Selten wird man so direkt mit dem Existenziellen
unseres Lebens konfrontiert. Wie lebt man ein Leben, wenn man
vom Kinn abwärts nichts spürt, keine Körperfunktionen wahrnimmt
und kontrollieren kann, die Atmung künstlich stimuliert werden
muß, man ständig zu ersticken droht und quasi niemals allein
gelassen werden kann? Diese 53 Minuten sind sehr bewegend und
lehren einen Bescheidenheit, Demut und das Wiederentdeckungen,
wie reich man selbst doch im Leben beschenkt ist.
Samstag, 7. Juni 2014
[16:58]
FBI-Agent Peter Burk muß als Barkeeper arbeiten. Seine Drinks
schmecken schauderhaft. Als er Gin zu einem Drink schütten
will, meint Mossi: "So viel, als wär es Hemingways letzte
Bestellung." (White Collar S04E02)
[16:47]
Wie nannte man das, als die Hebamme mich damals auf die Welt brachte? Fahrlässige Tötung?
[16:25]
Wir Pflegekräfte putzen ja hauptsächlich Patientenhintern ab. Ist unser Lohn deshalb Schmiergeld?
[16:21]
Die Menschheit fliegt ins Weltall. Aber das Burgplatzloch inmitten von Leipzig wird seit Jahrzehnten nicht geschlossen.
[16:06]
Ich habe keine Vorurteile. Ich lege mich gleich fest.
[15:52]
Retweet: Wäre im 17. Jahrhundert, wie erwartet, die Welt untergegangen, hätten wir heute ja viel weniger Probleme.
[15:51]
Retweet: Mit der i.m. Spritze feststellen, dass der Patient bereits gar ist.
[15:48]
"Der Kerl ist Immobilienmakler. Der verkauft dir ein leckes Dach als Regenwasserdusche." (Der letzte Bulle S04E05)
[15:00]
Ob ich in 40 Jahren aus einem Pflegeheim ausbüchse, um eine Lesung oder Dichtergrab aufzusuchen?
[14:55]
Nach dem ersten eisgekühlten Weizenbier stehe ich der Gesamtsituation wieder deutlich entspannter gegenüber,
[14:46]
Ich habe eben herzhaft gelacht. Ein Schaltjahr in meinem Gefühlsleben.
[14:44]
"Für die, die eingeweiht sind, ist die Wissenschaft beänstigend." (Intelligence S01E12)
[13:46]
The Crazy Ones wurde nach nur 1 Staffel eingestellt, was alle Robin-Williams-Groupies wie mich entrüstet.
[13:42]
Mir neue Serie =
The Crazy Ones. Und wieder ein urdeutsches Wort kennengelernt - pitchen.
[13:36]
"Du hast die Augen deiner Mutter und ihre umwerfende Ernsthaftigkeit. Sag bitte einmal den Satz, der mich an sie erinnert! Dann habe ich ein bißchen mehr Schwung, wenn ich in den Konferenzraum gehe." "Ich verlasse dich!" (The Crazy Ones S01E01)
[13:11]
Ein Nachteil im Winter: ein kaltes Treppenhaus. Ein Vorteil im Sommer: ein kaltes Treppenhaus.
[13:02]
Zwei Alkoholisierte mit Bierfahne und Wampe begegnen Gothic-Leuten. Einer zum anderen: "Jetzt kam mir aber ein Modergeruch entgegen!"
[10:24]
"Ich möchte einfach mal nur die Jalousien herunterlassen..." "Wieso, du trinkst doch jeden Abend?"
[9:27]
Jetzt muß ich mir von einem Captcha schon Getränkevorschläge gefallen lassen: "grape soda".
[9:21]
Gestern wieder im schönsten Biergarten Leipzigs gewesen mit einem Freund, der übrigens in Sahra Wagenknecht verknallt ist.
[9:15]
Gesundheitliches Bulletin. Gestern Morgen hatte ich einen Ambulanztermin.
Ich hatte damit gerechnet, ab heute wieder arbeiten gehen zu müssen,
weil stets davon die Rede war, daß der linke kleine Finger nach dem
Strecksehnenabriß in der Nacht zum 23. März dieses Jahres zirka 10
Woche geschient bleiben muß. Bei drei Ambulanzterminen hatte jedes Mal
ein anderer Chirurg Dienst, was den Variantenreichtum an Aussagen,
Prognosen und Optionen verständlich macht. Kurzum: Die Arbeitsunfähigkeit
verlängert sich um weitere zwei Wochen bis zum 20. Juni, weil dem Finger
eine volle Belastung erst ab der 12. Woche zuzumuten sei. Die Fingerschiene
dürfte ich ab sofort abnehmen, werde dies aber erst ab Dienstag tun,
wenn die Physio- und Ergotherapie anfängt. Heute bin ich den 77. von 90
Tagen zuhause.
[8:58]
Speziell in der Straßenbahn treffen sich Leipzigs Otto Normalbürger
und Teilnehmer des
Wave-Gotik-Treffens.
Dabei gibt es unterschiedlichste Reaktionen. Die meisten Leipziger sind
stolz, daß sie Mittelpunkt einer so renommierten Veranstaltung sind und das
Stadtbild durch die optisch so auffälligen und immer so friedlichen Gäste
aufgemischt wird. Gestern in der Straßenbahn belauschte ich das Gespräch
zwischen einem älterem Mann (Mitte 50) und einem geschniegelten Yuppie.
Der Mann lobte das WGT und schwärmte geradezu von den bunten, ähm, schwarzen
Vögeln. Der Yuppie kam ob solcher Begeisterung nicht dazu, seine Skepsis,
die ihm ins Gesicht geschrieben stand, zu artikulieren und fragte, während
er aus der Bahn stieg, nur: "Ich frage mich nur, was bei den Leuten der
kleinsten gemeinsame Nenner ist".
[8:49]
"Alles in Ordnung?" "Ausgerechnet DU willst mich bemuttern?" "Ich weiß zumindest, wie Beziehungen nicht funktionieren." (Tatort E912)
Donnerstag, 5. Juni 2014
[18:07]
Eben 1 Anruf, ob ich für eine Mieterbefragung 8-10 Minuten Zeit hätte. Abgelehnt mit der Begründung, da würde das Bier warm.
[18:05]
"Die wohnt hier ums Eck. Das schafft sie auch zu Fuß." "Ärzte gehen nicht zu Fuß!" (Der letzte Bulle S04E04)
[17:40]
"Und Sie sind?" "Brisco. Terrorfachmann. Zwei gescheiterte Beziehungen." (Der letzte Bulle S04E04)
[13:33]
Weil man sich beim Neubau der Hallensischen Uni-Bibliothek
verbaut hat, leiden die Lichtverhältnisse darunter. Die
BILD-Zeitung titelt gleich:
Studenten sollen mit Taschenlampen lesen.
Auf der Webseite der Universität werden allerdings die
lichtdurchfluteten Lesebereiche
gelobt.
[13:15]
Eine französische Komödie kam mir heute Vormittag beim Googlen unter,
die ich weder gesehen habe noch überhaupt kannte:
Tanguy - Der Nesthocker von 2001. Kommt mit auf die
to-watch-Liste.
[10:44]
Der französische Film
Maman und Ich
(Trailer)
läuft heute in deutschen Kinos an. Daß die Franzosen verschrobene
Komödien können, ist unbestreitbar. Zu meinen Lieblingen zählen die
Filme von
Jean-Pierre Jeunet,
der mit
Delicatessen,
Die fabelhafte Welt der Amelie,
Mathilde - Eine große Liebe und
Micmacs - Uns gehört Paris
Großartiges geleistet hat.
Die Tradition französischer Komödien ist beeindruckend: Louis de Funes!
Pierre Richard!
Und so wunderbare Filme wie:
Willkommen bei den Sch’tis,
Der Killer und die Nervensäge,
Die Besucher-Trilogie.
Mittwoch, 4. Juni 2014
[21:17]
"Dein Makeup ist nicht nötig. Man kann nicht verbessern, was nicht perfekt ist." (Father Brown S01E09)
[20:37]
Zählt das Lesen der Liste der Bücher, die man gerne lesen würde, auch als Lesen?
Dienstag, 3. Juni 2014
[15:09]
Retweet: "Muss ganz schön weh tun, so bekloppt zu sein." - "Gar nicht. Ich genieße jede Minute."
[15:08]
Retweet: Nichts ist einfach wieder gut. Alles braucht seine Zeit.
[15:07]
Retweet: Dass statistisch jeder Deutsche alle 3 Tage eine Klopapierrolle verbraucht verwirrt mich noch immer. Was machen einige denn damit?
[15:05]
"Was machen Hacker bei einem Stromausfall?" (Intelligence S01E11)
[14:00]
"Inline-Skater waren auch dabei." "Rollschuhe für Senioren. Gefährliche Fehleinschätzung. - Ich schenke einer Frau ja auch kein Werkzeugkasten." (Der letzte Bulle S04E02)
[13:22]
"Meine Geburt" ist die Erklärung auf die Frage "Wann ist gleich nochmal dein Leben außer Kontrolle geraten?"
[9:56]
Retweet: Tip des Tages: Wenn du versuchst, deine Sorgen zu ertränken, bedenke, dass die kleinen Racker in allem Nichtalkoholischem schwimmen können.
[9:55]
Retweet: "Was sind Ihre Stärken?" "Beharrlichkeit." "Was noch?" "Beharrlichkeit." "Wir melden uns." "Ich warte hier."
[9:50]
Ich habe einen Freund, der zu einer seltenen Spezies gehört: er besitzt
weder einen Computer noch einen Fernseher, hat keinen Internetzugang,
keinen E-Book-Reader, sondern verbringt seine Zeit analog mit Radio- und
Musikhören und frönt einem exzessivem Zeitung- und Bücherlesen.
Von ihm sollte ich mir ein Beispiel nehmen. Denn wenn ich ehrlich sein
soll, kann ich meine Internetsucht nicht verhehlen. Inzwischen die elfte
Woche sitze ich krankheitsbedingt zuhause und habe nichts anderes getan,
als Serien zu gucken, zu surfen und zu twittern. Schande über mich!
Montag, 2. Juni 2014
[13:05]
Bücher sind ein Antihistaminikum gegen allergische Reaktionen auf die Hetze dieser Welt.
[12:40]
Die
Ode auf Otto
las ich sehr gern. Er prägte unsere Kindheit und Jugend. Auch wenn man
auf YouTube seine Shows der letzten Jahre ansieht, sieht man, wie er
das Publikum einwickelt. Insbesonderes seine musikalischen Nummern,
seinen Variantenreichtum schätze ich.
[12:38]
Wer würde, wenn ich als Bibliomane abdankte, mein Nachfolger?
[11:10]
Gutachtertermin in Wurzen wurde seitens des Arztes abgesagt. Neue Vereinbarung soll telefonisch erfolgen.
Nun bin ich so klug als wie zuvor. Mist! Denn sollte ich ab Samstag wieder arbeiten gehen müssen,
gestalten sich Terminabsprachen äußerst schwierig, da ich durch meinen Dauernachtdienst quasi nur dienstags
am einzigen wirklich freien Tag der Woche Zeit hätte. Dafür gehts heute Nachmittag mit einem durstbewährten
Freund wieder in den Biergarten, jedoch nicht in den
schönsten Leipzigs (hat montags geschlossen),
sondern nach Eutritzsch.
[9:59]
Wigald Boning sammelt fremde Einkaufszettel.
[9:57]
Retweet: Damit die gute Laune nicht überhand nimmt, habe ich im Büro einen lebensgroßen Pappaufsteller eines Busfahrers platziert.
[9:56]
Retweet: Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiteraußen.
[9:27]
Wenn du im genetischen Roulette Pech hattest, wirst auch du später das Gesetz der Schwerkraft mithilfe deiner Oberarme erklären können. (Katja Schnitzler)
[9:11]
Reflexartig wird die Buchhandlung vor Ort in Schutz genommen und deren
flächendeckende Infrastruktur in Deutschland über den grünen Klee gelobt.
Daniel von Mein Lesesessel
spricht dagegen
und so auch in meinem Namen, der ich seit 15 Jahren das
Internet als Bezugsquelle von Büchern bevorzuge.
[9:10]
Ein Kunstprojekt in Frankfurt will uns mit 400 Mini-Goethes beeindrucken.
[9:04]
Gegen die Kälte, die von einem Menschen ausgeht, kannst du dich nicht warm anziehen. (Jaromir Konecny: Tote Tulpen)
[8:35]
Ist ein Schneeballsystem auch im Sommer strafbar?
[8:17]
Zwar stand ich heute, wie in diesen Wochen gewohnt, kurz vor 7 Uhr auf,
weiß aber, daß dieser Tag durch den anstehenden Termin um 14 Uhr im
Wurzener Krankenhaus verhunzt ist. Weil ich nicht motorisiert bin,
muß ich mit dem Zug dorthin fahren, und zwar mit großem Zeitpuffer,
weil ich in Wurzen das Krankenhaus suchen muß und das Städtchen gar
nicht kenne. Mit dem Regionalexpress (12.03 Uhr ab Leipzig HBF) werde
ich 12.20 Uhr in der Ringelnatzstadt eintreffen und dann mittels
selbstgemalter Route mein Glück versuchen. Der kampferprobte, gut
funktionierende Normalmensch denkt sich: 'Ja was? Hat er doch Zeit
zwischen dem Aufstehen um 7 Uhr und dem Verlassen des Hauses um
11.15 Uhr?' Mir geht es völlig anders. Ich habe Lampenfieber vor
nichtalltäglichen Vorhaben. Ich kann an solchen Tagen nicht klar
denken, vermisse die Muße, die beispielsweise Lesen ermöglichen
würde. Vor Terminen vegetiere ich eher dahin, laufe wie ein
hospitalisiertes Raubtier hin und her.
Sonntag, 1. Juni 2014
[19:55]
"Sherlock, er wird Gott überleben, nur damit er das letzte Wort hat." (Sherlock S02E01)
[19:37]
Ich wünsche mir eine Verfassungsänderung. Mit soliden 100% bin ich dafür, daß es mir besser gehen sollte.
[19:31]
"Ich kann sie rund um die Uhr überwachen lassen!" "Wieso, du kannst ihr doch auf Twitter folgen," (Sherlock S02E01)
[19:15]
Ich hatte den heutigen Kindertag für einen hohen katholischen Feiertag gehalten. Wurde vom Klerus dementiert.
[19:11]
Wachteln gegessen. Beim Pulen der Knöchelchen mehr Energie verbraucht, als zu mir genommen.
[19:06]
Morgen verlasse ich Leipzig zum ersten Mal nach über zwei Jahren.
Fernziel ist Wurzen. Ein Gutachtertermin der Unfallkasse, die meinen
Fingerproblem beäugt haben will. Heute übrigens genau 10 Wochen her.
Krank bin ich noch bis Freitag geschrieben. Beim Ambulanztermin wird
sich entscheiden, ob ich am Samstag wieder arbeiten muß.
[19:00]
"Ich glaube, Sie sind soziopathisch, wahnhaft und glauben an eine höhere Macht. In diesem Fall an sich selbst." (Sherlock S02E01)
[18:55]
"Vergessen Sie nicht, ich bin Soldat gewesen. Ich habe Menschen getötet!" "Sie sind Arzt." "Ich hatte auch mal einen schlechten Tag!" (Sherlock S02E01)
[18:46]
"Ich hoffe, es beunruhigt dich nicht. Es hat mich Sex zu tun." "Sex beunruhigt mich nicht!!" "Woher willst du das wissen?" (Sherlock S02E01)
[11:07]
Watson zu Holmes: "Was Verabredungen angeht, brauche ich keine Tipps von Ihnen." (Sherlock S01E02)
[11:01]
"Kann ich irgend etwas tun? Sie unterstützen vielleicht?" "Schweigen wäre gerade ganz wundervoll." (Sherlock S01E02)
[10:46]
Retweet: Günter Grass verdächtigt den US-Geheimdienst NSA, in unvorstellbarem Ausmaß Gedichterkennung zu betreiben. (Peter Glaser)
[10:45]
Retweet: Ein Veranstaltungsmagazin herausbringen und jeden Tag als Tipp "Bleibt zu Hause und lest ein gutes Buch!” bringen.
[10:44]
Retweet: "Mama, wenn ich je ne Maschine brauche, die mich am leben hält, schalt sie ab!" "Wie du meinst!" "Ey, was machst du da? NICHT DEN ROUTER!"
[9:40]
"Ein guter Wirt kennt jeden, wenn er hereinkommt und keinen, wenn er gefragt wird." (SOKO Leipzig S09E05)
[9:08]
Manchen Menschen dreht die Zeit ihre Jahresringe nur ins Gesicht. (Jaromir Konecny: Tatar mit Veilchen)
[9:05]
"Meine Oma hatte mal Leberzirrhose, unser Doktor hat ihr zwei
Pilsner Urquell pro Abend verschrieben und nach drei Wochen war
ihre Leber frisch wie die eines Babys. Wenn du zu unserem Doktor
kommst und noch nicht dreißig bist, gießt er dir ein Glas
Sliwowitz ein und schmeißt dich raus. Er meint, junge Leute
sollten den Alten nicht den Platz in der Praxis wegnehmen."
(Jaromir Konecny: Tatar mit Veilchen)
[9:00]
Der große Zeh wollte ein bissl an die Luft - die Socke war seiner Neugier nicht gewachsen. (Jaromir Konecny: Tatar mit Veilchen)
[8:57]
"Hast du nichts Gescheites gelernt?"
"Ich habe zwei Semester Philosophie studiert."
"Das müsste für einen Job als Kellner reichen", sagte Paula.
(Jaromir Konecny: Tatar mit Veilchen)
[8:52]
Als Antiquarin, die ihr ganzes Leben zwischen verstaubten Klassiker-Ausgaben verbrachte, war Dascha im Zitatedreschen nicht zu schlagen. (Jaromir Konecny: Tatar mit Veilchen)
[8:48]
"Jeder Geisteswissenschaftler sollte pflichtgemäß ein paar Semester Naturwissenschaften studieren, dann würden wir uns viel hohles Gerede sparen." (Jaromir Konecny: Tatar mit Veilchen)
[8:41]
"Warum Frauen die sozialeren Wesen sind, kann die evolutionäre
Psychologie ganz gut erklären!" (...) "Meine Freundin verspürt
sofort Harndrang, wenn eine andere Frau am Tisch aufsteht. Ich
verspüre den Harndrang dagegen als eine praktische Folge von
notwendigen Umständen." "Von welchen notwendigen Umständen denn?"
"Noch vor ein paar Jahren waren meine notwendigen Umstände sechs
Halbe lang", sagte Mojmir. "Jetzt sind's drei. Bald muss ich mir
das Bier direkt aufs Klo bestellen." (Jaromir Konecny: Tatar mit
Veilchen)
[8:36]
Bernhardiner sind als Rumfassträger und somit Lebensretter sowieso eine sehr sympathische Hunderasse. (Jaromir Konecny: Tatar mit Veilchen)
[8:35]
Sein Körper war durch Alkohol so imprägniert, dass kein Keim sich in seine Nähe wagte. (Jaromir Konecny: Tatar mit Veilchen)
[8:14]
"Du kannst die Hose ganz ausziehen", sagt Laura.
"Ich laufe scharf", sage ich.
"Wie bitte? ... Was heißt das?"
"Ich trage keine Unterhose!"
(Jaromir Konecny: Tote Tulpen)
[7:00]
Heute wieder ein katholischer Feiertag: der Internationale Kindertag.
Samstag, 31. Mai 2014
[18:04]
Könnte man sich mit einem Fingerschnippen ausknipsen, würde ichs tun. Für alles andere bin ich zu antriebsarm.
[16:20]
"Anderson, nicht laut reden! Sie senken den IQ der ganzen Straße." (Sherlock S01E01)
[16:19]
"Ist es schön, nicht ich zu sein? Was für ein beschauliches Leben." (Sherlock S01E01)
[16:11]
"Ich bin kein Psychopath. Ich bin ein hochfunktionaler Soziopath." (Sherlock S01E01)
[15:56]
"Haben Sie mit der Polizei gesprochen?" "Viele Menschen sind tot. Ich habe keine Zeit, mit der Polizei zu sprechen." (Sherlock S01E01)
[14:54]
Heutige Ansage in der Straßenbahn: Wir wünschen unseren Fahrgästen einen frohen Advent". Heiterkeitsausbruch bei allen.
[9:09]
Einer der begnadetsten Leser,
die das nicht beruflich tun (müssen), hat die Tagebücher
der Brüder Goncourt gänzlich gelesen. Beim
letzten Band
zieht er ein Fazit.
[8:55]
Mental lädiert durchs Web 2.0. Sehe ich in der Literatur 'wittern', lese ich 'twittern'. Dito Gewitter, gewittert usw.
[7:29]
Ich glaube, ich nehme die All-you-can-sleep-Offerte meines Bettes an.
Freitag, 30. Mai 2014
[16:48]
"Du hast extreme Reinkarnationsschwierigkeiten!" "Han i nit!" "Hast du doch!" "I bin aufs Höchste reinkarniert, was es gibt. I bin a Tiroler." (Boesterreich S01E05)
[16:41]
"Denen sollte man mal eine Schneekanone in den Arsch stecken und auf 5 Meter Neuschnee einstellen!" (Boesterreich S01E05)
[15:59]
Anfang April
verkostete
ich einige Pale-Ale-Biere. Endlich gelang es mir heute,
zwei neue Köstritzer Biersorten zu ergattern, die erst seit wenigen Wochen auf
dem Markt sind:
Köstritzer Pale Ale und
Köstritzer Witbier.
[15:55]
Denis Scheck ist übrigens begeistert von der Vergabe des Büchnerpreises an Jürgen Becker.
[15:53]
"Manchmal muß man weggehen, um voranzukommen." (CSI Las Vegas S12E07)
[12:12]
Ich habe die Übersicht über meine Finanzen verloren. Mit hohen Zahlen konnte ich immer schon schlecht rechnen.
[12:00]
"Einigen wir uns auf den kleinsten gemeinsamen Nenner?" ist keine Umschreibung für einen Heiratsantrag.
[9:14]
Um als Fee im US-Disneyland zu jobben, muß man mindestens 157 cm groß sein, als Prinzessin maximal 170 cm.
Als Lufthansa-Pilot darf man nicht größer als 198 cm sein, als NASA-Astronaut sogar nicht größer als 190 cm.
[8:07]
Elke Heidenreich, die "Gebenedeite unter den Literaturweibern", die "Buchhochhalterin" "Literaturbeschwaflerin". (Michael Klonovsky) -
Hier sind noch einmal
Fakten und Äußerungen zur Causa Zweifel zusammengestellt.
[7:50]
Beim Thema "Wie ernähre ich mich schon morgens ungesund" sind US-Fastfood-Ketten einfallsreicher geworden.
[7:39]
Für die Juniausgabe des Literaturclubs wird Rainer Moritz einspringen. Bis zur Septemberausgabe wird geklärt, wer nach Stefan Zweifel neuer Moderator wird.
Die Chefin der SRF-Kulturredaktion
windet sich förmlich
bei der Erklärung, warum die Sache mit Zweifel, Heidenreich und dem angeblichen Heidegger-Zitat so schief laufen konnte.
Warum nur ist es so schwer, ein kurzes Statement abzugeben? Es hätte doch zunächst genügt, wenn Wappler,
als die Medien die Sache aufgriffen, eindeutig Stellung bezogen hätte und Zweifel Recht gegeben hätte.
Was genau wäre daran so schlimm gewesen?
Donnerstag, 29. Mai 2014
[18:29]
Diese
beiden
Teile
der Dokumentation über den 'Alltag eines Alkoholikers" sind heavy.
[17:34]
Wenn Kinderwunsch auf männliche Zeugungsunfähigkeit trifft, ist das dann eine Sackgasse?
[17:20]
"Ihre Meinung zu ändern ist das Vorrecht der Frau." (Navy CIS S10E09)
[17:07]
Retweet: Manche Leute gehen extra ins Theater, damit sich ihr Husten mal lockert...
[17:06]
Retweet: Nur einmal den Humor von dem Menschen haben, der "Leicht zu öffnen" auf Verpackungen druckt.
[17:05]
Retweet: "Bin fertig im Bad. Habe ich was verpasst?" "Die Dinosaurier sind ausgestorben, der dreißigjährige Krieg ist vorbei und Godot war mal da."
[17:01]
Retweet: Warum werden Menschen, die für eine bessere Welt kämpfen, eigentlich als Spinner bezeichnet und nicht jene, die es unterlassen?
[17:00]
Retweet: Gibt es eigentlich ein Menschenrecht auf schlechte Laune?
[16:55]
"Wenn du meinen Kollegen hier weiter so runterschreibst, rüttelst du aber gewaltig am Ohrfeigenbaum." "Sie drohen mir?" "Augen auf bei den Satzzeichen. Das ist doch keine Frage." (Der letzte Bulle S03E11)
[16:52]
"Das ist doch keine Kausalkette. Das sind Glücksperlen." (Der letzte Bulle S03E11)
[16:41]
Brisco drückt Kringe einen Stapel Vidoüberwachungsbänder in die Hand. "Hier, macht dir einen
schönen Videoabend!" Kringe: "Und Dana?" Brisco: "Die kann mitgucken. Frauen mögen doch
Filme, in denen nichts passiert." (Der letzte Bulle S03E11)
[16:33]
Der Vorteil einer Paarbeziehung: Man bekommt jeden Morgen die nackte, ungeschminkte Wahrheit mit.
[16:32]
"Man kann heute keinen Schimmelkäse mehr essen, ohne das einer einen Abstrich davon machen will." (Der letzte Bulle S03E11)
[16:30]
"Beim Heinze haben sich die Tiere schon im Dreck gesuhlt, als artgerechte Tierhaltung noch nicht einmal im Duden stand." (Der letzte Bulle S03E11)
[11:13]
Ich wäre ja jetzt auch lieber dort, wo die von Liisa befragten Leute leben.
[11:04]
Der cold turkey nach der Deaktivierung des Facebook-Accounts war hart, ist aber schadenfrei überwunden.
[11:02]
Früher bewunderte ich Menschen, die viel lesen. Heute hasse ich sie. Aus reinem Neid.
[11:00]
Retweet: Physiker im Urlaub: "Habe ich den Reaktor wirklich ausgemacht?"
[10:59]
Retweet: Ich packe den Kofferraum nicht wie bei Tetris. Jeder weiß, was passiert, wenn die Reihe voll ist!
[10:55]
Zum Wetter: Glücklicherweise kann man das Bier im Zimmer stehen lassen, um es kühl genießen zu können.
Mittwoch, 28. Mai 2014
[21:20]
"Wußten Sie schon, daß Einsamkeit und Gedanken die besten Bettgesellen sind?" (Father Brown S01E08)
[19:57]
"Gute, alte Zeit, da wurden Hexen noch verbrannt. Heinz, bringst du die Dame mal zu ihrem Besen!" (Der letzte Bulle S03E10)
[19:45]
"Ich fand verheiratet sein super." "Du hast ja auch die meiste Zeit davon im Koma gelegen." (Der letzte Bulle S03E10)
[19:05]
"Seitdem nicht mal mehr die Leseben wie Männer aussehen, habe ich komplett die Übersicht verloren." (Vicious S01E04)
[19:01]
"Ich habe früher immer Aufmerksamkeit erregt und einigen den Kopf verdreht." "Anderen den Magen." (Vicious S01E04)
[18:52]
"Immer wenn ich aufwache, hält mein Körper neue Abscheulichkeiten für mich bereit." (Vicious S01E04)
[17:34]
"Ich war Ringer auf der Highschool." "Ach ja, haben Sie um Luft gerungen?" (Psych S02E03)
[16:23]
Jetzt ein schöner Glühwein unterm Regenschirm.
[10:18]
Ob es die Lichtschwerter der Jedi-Ritter auch als Energiesparvariante gibt? Und wer überhaupt die Energiekosten sattelt.
[9:40]
Ich bin nie um Konformismus bemüht gewesen. Das müssen alle bestätigen.
[9:35]
Gerade wollte ich fragen, ob es in Star Wars je regnete, schon landet Obi Wan Kenobi auf einem Planeten, wo es wie aus Kannen gießt.
[9:30]
Nur fliegende Autos in Star Wars. Aber Anankin Skywalker trägt der Königin die Koffer.
[9:22]
Eigentlich der ideale Tag, um Karen Duves "Regenroman" wiederzulesen.
[8:11]
Jetzt ist es für uns Sachsen eh zu spät, noch eine Arche zu bauen.
[8:08]
Der vermutlich einzige Vorteil bei uns Depressiven: Wir kommen als Täter nicht in Frage.
[8:05]
Wenns weiter so regnet, rufe ich mir 'n Wassertaxi, um in den Supermarkt zu kommen.
[7:30]
Beachtliche Unmengen Wasser, die durch den Starkregen in den letzten 24 Stunden auf Leipzig niedergehen.
[7:10]
Ich arbeite seit 25 Jahren als Krankenpfleger, aber den Ausdruck "Seniorenkonfekt" für die nach der Mahlzeit einzunehmende Medizin hörte ich noch nie.
Dienstag, 27. Mai 2014
[21:11]
"Leute mit Geld wissen nie, wie glücklich sie sein können." (Alfred Hitchcock: Bei Anruf Mord)
[19:30]
"Wut kann uns in Länder entführen, von denen wir noch nicht einmal wissen, daß es sie gibt." (Father Brown S01E07)
[18:37]
"Benimm dich gefälligst so, daß ich dich hassen kann." (Der letzte Bulle S03E09)
[12:42]
Retweet: Gefühle, die sich an Stimmbänder kleben.
[12:41]
"Die Bürokraten haben das Sagen." Aha, das war also schon damals bei Star Wars so.
[10:33]
"Die Idee ist aus meinem neuen Buch 'Glücklich ist der satte Gatte'". (The Thundermans S01E02)
[10:13]
Einige statistische Angaben
zum Tatort: beste und schlechteste Folgen, Ermittler etc.
[10:12]
Retweet: Hat jemand Erfahrung mit- rausgehen? aus der Wohnung, auf öffentliche Strassen, Verkehrsmittel all der scheiss- wie verhält man sich da? (Sibylle Berg)
[10:11]
Ein Quiz über das Beschummeln beim Schach.
[10:08]
"Hank, es gibt keinen Grund zu schreien." "Wir haben 4 Kinder. Es gibt immer einen Grund zu schreien." (The Thundermans S01E02)
[9:31]
"... weil dein Freundeskreis aus den Bakterien in deiner Achselhöhle besteht." (The Thundermans S01E01)
Montag, 26. Mai 2014
[20:07]
"Ich kenne mich aus mit 13-Jährigen. Bei denen hängt ein großes Schild vor der Stirn: 'Wegen Umbau geschlossen'". (Der letzte Bulle S03E08)
[16:50]
"R2D2, du weißt genau, daß man einem fremden Computer nicht trauen darf!" (Star Wars, Episode V)
[14:19]
Prinzessin Leia: "Han!" Han Solo: "Ja, Höchstwohldurchlautigste?" (Star Wars, Episode V)
[14:08]
"R2D2, sag doch was! Sir, wenn es etwas nützt, spende ich gerne Schaltkreise und Getriebe von mir." (Star Wars, Episode IV)
[13:47]
Was sind das für Zeiten, wenn bereits korrekt verwendete Bindestriche in zusammengesetzten Wörtern einem ein befriedigtes Grunzen entlockt.
[13:26]
"Schafft mir endlich mal jemand diesen laufenden Bettvorleger aus dem Weg?" Prinzessin Leia über Chewbacca. (Star Wars, Episode IV)
[13:18]
"Vor lauter Aufregung hat mein Partner einen Schaltkreiskollaps bekommen. Wenn Sie erlauben, würde ich ihn gerne zum Wartungsdienst bringen." (Star Wars, Episode IV)
Sonntag, 25. Mai 2014
[23:26]
Retweet: Tochter von Nachbarin ist so stark geschminkt, würde da ein Chamelion drüber laufen, hätte es Burnout.
[23:24]
Polizeiruf 110 gucken... Damals hatte man am Fernseher noch einen Stromregler dran. Ich erinnere mich.
[23:22]
"Etwa 100 Seiten pro Stunde, ich kann auch 800 Seiten in 8 Stunden lesen. An 1 Tag schaffe ich so gut 1 oder auch 2 Bücher. (Stefan Zweifel)
[23:18]
"Im Alter über 30 werden gewisse Sachen historisch, das Ausgehen zum Beispiel und die Partys." (Stefan Zweifel)
[23:15]
"Kuhbläke" habe ich schon ewig nicht gehört/gelesen.
[23:14]
In einem Fernsehfilm, in dem man noch "Autobus" sagt, muß man sich wohlfühlen.
[23:13]
"Extrovertierte Menschen gewinnen durch Sozialkontakt an Energie, Introvertierte verbrauchen sie dabei."
[23:12]
Im Polizeiruf 110 ein Paternoster in Aktion. "Paternoster ist für mich wie Karusselfahren", sagt ein Kriminaler.
[23:11]
So ein alter Polizeiruf 110 ist ja immer auch eine Rückreise in die eigene DDR-Kindheit -jugend, samt Mitropatassen etc...
[23:10]
Wenns keinen frischen Tatort gibt, gucke ich eben 'nen Polizeiruf 110 von 1972. (In derselben Nacht)
[23:09]
Retweet: Ich find's super, dass sich die Meinung innerhalb eines Satzes ändern kann, ist doch scheiße.
[23:08]
Neue Lesegewohnheiten: In F-Form durch Texte springen.
[23:07]
Wer findet den Bibliomanieeintrag bei Wikipedia ebenso mickrig wie ich?
[23:06]
"Ich will nie wieder ins TV. Ich will nie wieder in diese Schlangengrube." (Stefan Zweifel)
[23:05]
Giftige Mixtur: Heidenreich, Heidegger, Holocaust - Zweifel scheidet also aus dem LC aus. Schade Scheußlich.
[23:04]
Statt "War die Nachspielzeit zu lang?!" las ich "War die Nachkriegszeit zu lang?"
[23:03]
"Heilige Messe - der Triumph des Knies über den Kopf". (Karlheinz Deschner)
[23:02]
Retweet: Wieso wiederholt @ARDde einen @Tatort von 2013? Warum nicht einen von 2006? So senil ist doch nicht mal das ARD-Publikum.
[23:01]
Retweet: Tolle Menschen zweifeln immer an sich. Immer!
[23:00]
8,4% der Leipziger wählten AfD. Zum Ins-Grab-Versinken.
[8:02]
Als Pechvogel habe ich das verbriefte Recht, jetzt im Frühsommer eine veritable eitrige Bronchitis zu haben.
Samstag, 24. Mai 2014
[13:28]
Neben Karl Lagerfeld könnte ich Roger Willemsen stundenlang zuhören.
Ich gucke gerade die Sendung, in der Katrin Bauerfeind ihm einen Tag
assistiert.
Sehr gut auch die "lesenswert-Sendung",
in der Willemsen über sein Jahr als Beobachter des deutschen Parlaments spricht.
[10:51]
"Das mit dem kostenlosen Tagesgeldkonto können Sie hier noch einmal nachlesen". "Ja, unter Tags brauche ich eigentlich nicht so viel Geld." (Hubert Staller S02E16)
[10:40]
"Wann war es eigentlich das letzte Mal, als man auf einem Bild noch etwas erkannt hat." "Bevor der Führer weg war, ne? (Boesterreich S01E04)
[10:30]
"Häng dich nicht so sehr an irdische Vergnügen. Wenn unser Heiland sich ausschließlich mit Ferialjobs beschäftigt hätte, wäre er bis heute nicht gekreuzigt." (Boesterreich S01E04)
[8:26]
Bin jedesmal berührt, wenn im TV jemand wie ein Häufchen Unglück dasteht und sein Kinn vor Betroffenheit zittert.
[8:25]
Zweifel: Das ist kein Heideggerzitat.
Heidenreich: Doch!
Zweifel: Kein Zitat!
Heidenreich: Dohoch!
Handgemenge.
[8:17]
Bibliomanie ist keine Infektionskrankheit. So viele resistente Mitmenschen sind sehr unwahrscheinlich.
[7:50]
Mich kann man nur schwer über den Tisch ziehen. Bei meinen 120 kg.
[7:27]
"Gibts sonst Spuren?" "Ohne Ende. Das ist 'ne Arztpraxis." (SOKO Leipzig S09E01)
Freitag, 23. Mai 2014
[14:15]
Im US-Bundesstaat Tennessee soll der elektrische Stuhl zur Vollstreckung der Todesstrafe
wieder in Frage
kommen, insofern das Gift knapp würde.
[14:11]
Die Leipziger Philippuskirche wird zum 3-Sterne-Hotel
umgebaut,
das als Integrationshotel gerade auch für Behinderte gedacht sein soll.
[14:08]
"Wir wollten doch einmal nachts um die Häuser ziehen?" "Wann macht denn Rosenheim abends zu?" (SOKO Rosenheim S07E15)
[12:24]
Mein Ernährungsberater nennt mich übrigens Kleine Raupe Nimmersatt.
[12:24]
Man kann mich prima als Überwachsungskamera für meine Wohnung einsetzen. Bin ja immer da.
[12:05]
Retweet: Ich habe keine Ahnung wie man einen ICE bedient, aber wenn ich einsteige nicke ich dem Lokführer zu, damit er weiss er kann auf mich zählen.
[12:00]
Ein Kommentator nennt Zweifel zu "kopfknorzig" fürs Fernsehen.
[11:53]
Fand einen schönen Kommentar zur Literaturclub-Sache, die mich im Augenblick beschäftigt. "In der Antagonistenrolle - mit meist gepflegt hochgestülptem Rolli - war er früher der Bashing-Juniorpartner unserer lieben Iris Radisch. Er galt als smart, ausgeglichen und schlagfertig - und nebenbei gab er noch ein blendendes Bild ab. Die leicht aufmüpfige Art, das Vortragen seines messerscharfen Sermons - schwer Pathos beladen - gleichsam so, als würde er sich gleich selbst in Trance versetzen, passt halt nicht zum Bild eines kühlen Moderators. Trotzdem ein grosses Kompliment an Stefan Zweifel."
[11:40]
Lothar Struck analysiert in der Medienwoche das Geschehen um die Degradierung Stefan Zweifels.
[11:25]
Retweet: Morgen zeige ich euch wie man mit wenig Handgriffen alles nur noch viel schlimmer macht.
[11:24]
Retweet: Manchmal habe ich ja den Eindruck, meine Entscheidungen treffen sich heimlich ohne mich.
[9:08]
Retweet: Da bei Menschen immer noch keine Bedienungsanleitung beiliegt, empfehle ich zunächst Abstand zu halten und zu beobachten.
[9:07]
Retweet: Als Gregor Samsung eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren iPhone verwandelt.
[9:06]
Retweet: Ihr kennt das. Man hört die eigene Stimme auf Band und plötzlich ist ein Schweigegelübde in einem indonesischen Kloster sehr reizvoll.
[8:30]
In einem Bericht zur niederländischen Europawahl erstmals den Ausdruck 'europhil' gehört.
Bezeichnend, daß ich ihn nur in der englischen Wikipedia erklärt fand.
[8:14]
Stefan Zweifel wurde als Moderator des Literaturclubs abgesetzt. Man wollte das als Entlastung verkaufen, damit Zweifel wieder seinen Kritikerbiß zurückgewönne. Der Streit um ein angebliches Heideggerzitat in der Aprilsendung verhärtete die Fronten. 1985 mußte Fritz J. Raddatz seinen Sitz als ZEIT-Feuilletonchef räumen, weil er ein erfundenes Goethezitat verwendete. Heute geht es um Genozid, und Zweifel muß gehen, Elke Heidenreich darf sich ungeschoren herausreden.
[8:09]
"Wir haben jetzt die Chance, den internationalen Arm dieser Krake abzuhacken." "Der wächst schneller nach, als sie Haftbefehl sagen können." (Soko Wien S07E09)
Donnerstag, 22. Mai 2014
[21:08]
"Eher gibt es ein elftes Gebot oder ein sechstes Buch Moses, bevor eine Äbtissin nett ist" (Pfarrer Braun: Braun unter Verdacht)
[12:05]
Wieviel Stufen hat eigentlich der Elfenbeinturm. Oder hat der Aufzug?
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