Bücherlei Miszellen (22) [<<] [>>]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch
Dienstag, 15. September 2015
[16:00]
"Ich sehe doch, wie Sie mich verurteilen." "Nein, ich sehe immer so aus." (Stalker S01E15)
[15:25]
"Enge macht auf Dauer klein. Übrigens macht sie auch unattraktiv." (ANH)
[15:15]
Keine Rast | weiter denn, nur | weiter
Habe mich geirrt
fehlgehofft weiter | dachte Ruhe
und haste bereits ins nächste Buch | hab dieses schon verlassen
auch so entsteht ein Werk.
(ANH)
[15:13]
"Das alte Verstell'spiel' (...): selbstbewußte Miene zur Katastrophe zu machen." (ANH)
[14:55]
"Meine Bücher seit Meere waren eine Totgeburt nach der anderen; ich hab die
lastende Bedrückung, daß sich dies mit dem Traumschiff wiederholt; es wäre
dann die zwölfte Totgeburt in Folge. Leb mal damit. (Meere-selbst wurde
nicht totgeboren, dafür tot geschlagen). Es ist keine Depression, nein,
sondern das pathologische Erscheinungsbild einer unentwegten Kränkung.
Die wird durch eine Therapie nicht geheilt, nur durch Erfolg. Die
Therapie würde alleine dazu dienen, die Kränkung aushaltbar zu machen."
(ANH)
[14:45]
Retweet: Hab mich selbst gefunden! War gar nicht so schwer, stand neben mir.
[14:42]
Alban Nikolai Herbst trägt aus seinen Werken vor: auf YouTube und auf Vimeo. Mögen die Zugriffszahlen steigen!
[14:33]
Ich gehe jetzt sehr gerne auf Arbeit, weil eine Kollegin eine umwerfend gute Kürbissuppe kocht.
[12:46]
Alban Nikolai Herbst erscheint mir als einer der Singuläre in der Literatur wie beispielsweise Arno Schmidt,
die wohl stets erst später = zu spät gewürdigt werden.
[12:37]
Seit bestimmt mehr als 1 Jahr lese ich wieder mal im Arbeitsjournal des Schriftstellers Alban Nikolai Herbst.
[12:33]
"Die Literatur, die ambitionierte zumal, bewegt sich nun einmal eher ungern im rundum einsehbaren Gelände." (Otto A. Böhmer in einer Rezension des Buches "Traumschiff" von Alban Nikolai Herbsts, die der Schriftsteller in seinem Arbeitsjournal beanstandet)
Montag, 14. September 2015
[23:36]
Ich habe soeben meinen insgesamt 7. PC bestellt, um meine sieben Jahre alte Mühle
in die Rente zu schicken. Der letzte, im Dezember 2008 gekaufte, kostete 294.- Euro und ist inzwischen betagt.
Die arge Warterei bei flashbasierten Anwendungen nervte mich zuletzt.
Und 400 Euro für einen neuen auszugeben, sollte mir, der ich monatlich ein
Vielfaches davon verdiene, keine Schweißperlen auf die Stirn treiben.
Mein dritter PC hatte 1996 immerhin 3419.- DM gekostet; dagegen sind die heutigen Ausgaben Peanuts.
Ich nahm das
nächstbeste Angebot
im Netz vertraute einfach meinem Bauchgefühl. Hauptsache, es ist
mit Windows 10 auch ein Betriebssystem dabei; ich operiere momentan mit Windows 7 Ultimate.
Auch gespannt bin ich, ob USB 3.0 etwas bringt. Und die Festplatte ist mit 1 TB doppelt so groß wie meine jetzige.
Der restliche Schnickschnack, die technischen Einzelheiten, interessieren
mich kaum mehr, was bei meinen ersten PC noch anders war.
Großartige Anforderungen habe ich nicht. Ich surfe halt im Internet,
gucke Videos und interagiere in sozialen Netzwerken. Der alte PC hat
treue Dienste geleistet; ich danke ihm.
[21:48]
Was ich an Ressentiments gegen Ausländer/Flüchtlinge in meinem Kollegenkreis erlebe, reichte für jede Zusammenkunft rechtsgerichteter Organisationen.
[21:42]
Retweet: Im intergalaktischen Kastensystem sind die Menschen sicher die "Unberührbaren".
[21:37]
Retweet: Ich wäre ja blöd, wenn ich nachdenken würde. Am Ende verzweifele ich nur wieder.
[21:30]
Wie geht dieses Auswandern eigentlich?
[21:09]
Was bin ich froh, montags stets frei zu haben und nicht auf Leipzigs Straßen zu müssen.
[21:07]
Ist es eigentlich legitim, wenn man alleine ist, Partysalat zu essen?
[11:30]
24 Situationen, die jeder Bücherwurm kennt.
[11:28]
Welt aus. Buch an. Schön wär's.
Sonntag, 13. September 2015
[9:30]
1 Jahr nach der Diagose mit 33 an Krebs sterben. Ihr wißt, warum das Leben so kostbar und einmalig ist? Sagt eurer Pfleger auf 'ner Onko!!!
Samstag, 12. September 2015
[8:23]
Retweet: Beim Aldi gibt's 'ne Kettensäge für 60,- Euro. Gut, dass ich heute weder Notarztdienst noch Anästhesiedienst bei den Handchirurgen habe?
[8:22]
Retweet: Früher wollten wir bei einer Party-Einladung wissen, welche Musik gespielt wird. Heute fragen wir, ob es ausreichend Sitzplätze gibt.
Freitag, 11. September 2015
[8:47]
"Kennen wir uns?" "Ich war in ihrem Kurs in F." "Oh, forensische Pathologie?" "Nein, stricken zur Streßbewältigung." (Unforgettable S02E12)
Donnerstag, 10. September 2015
[18:48]
Erste-Hilfekurs. "Das Wichtigste ist, dass der Patient atmet." "Ah, wie bei Rotwein!!" ".." Gut, jeder merkt es sich eben anders.
[18:47]
Retweet: Hier steht ein Joghurt mit 0,1% Fett. Nimmt man den als Badezusatz?
[18:46]
Retweet: Die dummen Menschen verstehen ironischerweise ja gar nicht, wie gut sie es deshalb haben.
Mittwoch, 9. September 2015
[20:55]
Mein Gehörschutz bewährt sich in der Straßenbhan bestens bei einem Mann mit einem ausgeprägten akustischen Tic.
[14:35]
Heute ist Mittwoch, also beginnt eine neue 5-tägige (bzw. 5-nächtige) Arbeitswoche, und zwar Woche 4/7 bis zum nächsten Urlaub.
Dienstag, 8. September 2015
[13:52]
"Sie gehören doch hoffentlich zu den Priestern, die niemals mittrinken." "Von solchen Priestern hörte ich." (Father Brown S03E07)
Montag, 7. September 2015
[22:32]
Retweet: Das ewige Genörgel der Frau, ich wäre angeblich so unselbstständig. Ich werde sie wohl verlassen, sobald sie mir meine Tasche gepackt hat.
[21:05]
"Du stehst auf Kunst, nicht auf Architektur!" "Architektur ist die Kunst, in der wir leben." (The Quest S01E04)
[20:27]
Ich weiß, was mit Ihnen los ist. Sie sind mit beiden Eltern groß geworden. Ihr Hund ist nie gestorben, stimmts? (Battle Creeks S01E01)
[20:19]
Retweet: Wenn ich für jeden intelligenten Arbeitskollegen 1 € bekommen würde, hätte ich 45 Cent.
[20:15]
"Er ist tot". "Wie?" "Er hatte 'ne negative Reaktion auf eine Kugel in seinem Kopf." (Battle Creeks S01E01)
[19:55]
Retweet: Ich will nicht behaupten, meine Lieblingsplaylist sei melancholisch, aber Spotify hat den Titel in die Nummer der Telefonseelsorge geändert.
[19:51]
Wir brauchen neues Equipement, und zwar: neu auf dieser Welt, und nicht: neu auf diesem Revier. (Battle Creeks S01E01)
[19:39]
Das Video über Mobbing kriegst du aber nicht zu sehen!
[19:30]
Retweet: Vom Einkauf im Rucksack piekst ein Teil ganz furchtbar in den Rücken. Wahrscheinlich eins von den gesunden Sachen. Das trau ich denen zu.
[19:13]
Alterssschwäche ist als Krankheit definiert und steht in der Klassifikation (R54) unter Senilität. 'Ne Frechheit!
[19:13]
Retweet: Wisst Ihr noch, neulich, als der einzig kühle Ort in der Wohnung die plüschige Sitzecke im Gemüsefach des Kühlschranks war?
[19:12]
Retweet: Wenn ich mit den Fingern über meine Gänsehaut gehe, steht dort in Blindenschrift: Mach sofort die Heizung an!
[19:10]
Retweet: "Verstecktes Fett ist ungesund." Dann geh' ich jetzt vorsichtshalber bauchfrei.
[10:16]
Retweet: Ich hab die Spielregeln jetzt, glaub ich, verstanden, kann ich dann das Leben noch mal von vorne anfangen?
[10:15]
Retweet: Würde Sisyphos heute geboren werden, müsste er sicher in der Flüchtlingshilfe arbeiten.
[10:14]
Retweet: Ich liebe es wenn Frauen gut riechen und wenn sie dann noch in Alufolie gewickelt sind. Moment das ist ein Döner, ich liebe Döner.
[10:13]
Retweet: Ich überlege, für die Zeit vor dem ersten Kaffee einen Blindenhund zu beantragen.
[10:12]
Retweet: "Niemand mag Klugscheißer!" "Das stimmt nicht ganz. Es gab 1987 in einer französischen Kleinstadt jemanden, der Klugscheißer mochte."
[10:11]
Wegen des üppigen 3-GB-Datenvolumens mit meinem Tablet habe ich einen neuen Facebook-Account gestartet.
Samstag, 5. September 2015
[9:19]
"Schnelle Boote, schnelle Autos, schnelle Pferde. Hatte ich schon erwähnt, daß er reich ist?!" (Unforgettable S02E09)
[9:08]
"Das ist meine erste Thornton-Wilder-Rezitation während einer Autopsie." (Unforgettable S02E09)
[8:32]
Wir haben eine 80-jährige Patientin, die Veganerin ist und sich strikt an Horoskope hält. Ich habe viel erlebt, DAS noch nicht.
[8:11]
Ich, und verwöhnt? WAS? ICH SOLL DEN TWEET ALLEINE SCHREIBEN?
[8:04]
Als Station mit vielen Dementen haben wir ja von jeher ein Flüchtlingsproblem.
Freitag, 4. September 2015
[19:40]
Lange nicht mehr gehörte Wendung: "einen kleinen Hau haben". In einem Interview mit Ingrid Noll.
Donnerstag, 3. September 2015
[10:00]
Die eigene Genialität vom Alkohol abkoppeln zu können, in welchem VHS-Kurs lernt man das?
[9:54]
Was meinen Psychologen mit dem Befund "bedingt schwingungsfähig"?
[8:42]
Uns Misanthropen kann man jedenfalls nicht vorwerfen, daß wir nicht alle Menschen gleich behandeln würden.
Mittwoch, 2. September 2015
[10:10]
Retweet: Wäre Deutschland direkt nach dem Urknall entstanden, hätte es erstmal eine Anzeige wegen Ruhestörung gegeben.
[8:16]
Sich ins private kleine Unglück zurückziehen.
[8:15]
"Vergeben Sie mir meinen Stolz, die Erfahrung zu haben, wie man ein gutes Geschäft abschließt." (Unforgettable S02E06)
Dienstag, 1. September 2015
[10:12]
"Können wir Sie nicht etwas preisgünstiger liebhaben, Karen?" (Forever S01E21)
[9:44]
"Was ist mit Pater Lewis?" "Sein Blick ließe Milch gerinnen." (Father Brown S03E05)
[8:07]
Retweet: Du bist so entzückend und nett, dass ich dich nur unter größten Anstrengungen nicht leiden kann.
[7:44]
Abby: "Keine Zeit, McGhee, Mama kocht hier auf allen 6 Brennern." (NCIS S12E14)
[7:25]
Retweet: Da besichtigt man eine Kirche, und beim Hineingehen fällt der Wissenschafts-Button von der Tasche! Yeah!
[7:22]
Da diese Aufgabe eine große Portion Geduld und eine Menge Eier erfordert, halten SIE sich da am besten raus." (Vera S02E04)
Montag, 31. August 2015
[19:00]
Ich habe so viel Geld, um all die Bücher zu kaufen, die ich nie würde lesen können.
[17:11]
"Warum haben wir das?" "Weil es in dem Einrichtungshaus neben der Kasse gestanden hat." (iZombie S01E02)
[16:51]
Es war immer die Ehefrau. Und wenn die Frau die Tote ist, war's der Ehemann." (iZombie S01E02)
[9:50]
Wer wie ich in der Onkologie arbeitet, ist für die Idee eines gut meinenden Schöpfers ein für allemal verloren.
Sonntag, 30. August 2015
[8:59]
Einer unserer Patienten sieht aus wie Bill Ramsey. Der junge Kollege wußte mit diesem Namen so gar nichts anzufangen. Langsam spürt man den Zahn der Zeit.
[8:29]
Chefredakteur des Falter im DLF, die Kronenzeitung in Österreich habe deutlich mehr Wirkmacht als die BILD in Deutschland.
[8:24]
So ein gemeinsames Unverständnis unter Kollegen dem Fußball gegenüber schweißt irgendwie auch zusammen.
[8:20]
Im Pferdesport werden laut SOKO Stuttgart S05E23 Elektrogerten eingesetzt. Ich frage als Krankenpfleger, wo man die bestellen kann.
[8:15]
"Ich habe doch Dings, na..." "Menschenkenntnis?" "Genau!" (SOKO Stuttgart S05E23)
[8:14]
Gojko Mitic als Pferdepfleger in SOKO Stuttgart S05E23 versuchte sich gerade zu erhängen.
Samstag, 29. August 2015
[9:15]
Armin Rhode im Tatort E944 "Dicker als Wasser" ist
als rabiater Verbrechervater einfach spitzenmäßig.
[9:06]
"Die halbe Million aus der Versicherung, was haben Sie damit gemacht?" "Nutten, Alkohol, schnelle Autos. Den Rest habe ich verpraßt." (Tatort E944)
Mittwoch, 26. August 2015
[18:21]
Buch begonnen: "Wie die Tiere" von Wolf Haas.
[18:11]
Buch beendet: "Sauerkrautkoma, Ein Provinzkrimi" von Rita Falk, dtv premium, 272 Seiten.
Dienstag, 25. August 2015
[17:12]
"Wie war nochmal unser Motto?" "Großmeister, oder gar nichts". In Inspector Barnabys "König, Dame, Tod" wird Schach gespielt.
[17:10]
Komapatientin wacht nach 1 Jahr auf und ist in der nächste Szene ohne Beatmung. Alles klar.
[15:04]
Teures Missgeschick: Junge stolpert bei Museumsbesuch in Taiwan in Millionen-Gemälde.
[15:02]
Retweet: Heute vor 115 Jahren hat Gott Nietzsche getötet.
[15:01]
Retweet: Dieses Handy ist so alt, es sind noch SMS von Bismarck an Napoléon III. im Speicher.
[15:00]
Einige Schriftsteller und ihre Arbeitszimmer.
[14:59]
"Ist er ein guter Schütze?" "Ich kann Kaninchenbraten fast schon nicht mehr sehen." (Father Brown S03E04)
[14:04]
Wie glücklich konnte sich seine Familie schätzen, einen wie ihn an ihrer Seite zu haben. (Volker Klüpfel; Michael Kobr: Grimmbart. Kluftingers achter Fall)
[9:52]
6000 Menschen treten jährlich wieder in die katholische Kirche ein. Zu substrahieren von 218.000 Austretenden.
[7:40]
Cannabis-Freigabe? In Zeiten von Heidenau sollte es eher eine Zwangsverordnung geben. Bekiffte Bürger wären wesentlich erträglicher als Besorgte.
[7:36]
Retweet: Wenn Sachsen bald wegen Verstoßes gegen die Barbareiverordnung aufgelöst werden wird, nehmen wir in Wien übrigens gerne die Semperoper.
[7:35]
Retweet: "Meine Oma hat 2 Kriege + Vertreibung mitgemacht. Sie ist 102 Jahre alt und mußte gestern bei nem Bericht über Heidenau heulen. Soviel dazu."
Montag, 24. August 2015
[20:16]
Katzen und Buchclubs, das sind sichere Anzeichen, daß Frauen allein sind. (Cold Case S01E03)
[19:25]
Retweet: Du benutzt fünf verschiedene Gehirnregionen, um einen Witz zu verstehen und darüber zu lachen.
[19:24]
Retweet: Vor Jahrzehnten wünschte ich mir ja inständig in historisch interessanten Zeiten zu leben. Ich ziehe diesen Wunsch hiermit offiziell zurück.
[19:23]
Ich übe schon mal den 4-stelligen DAX.
[19:22]
Der Vorteil: Bei der momentanen politischen und gesellschaftlichen Lage brauchen wir die Klimakatastrophe ja kaum zu fürchten.
[11:55]
Sind Braune blau, geht's nach Heidenau.
[11:55]
Obwohl ich noch bis Freitag krank geschrieben war, meldete ich mich ab heute gesund. Wieviel Karmapunkte bringt das?
[11:54]
Täglich sterben 4000 Chinesen an den Folgen der Luftverschmutzung, was 1/5 aller Todesfälle ausmacht.
Sonntag, 23. August 2015
[17:04]
Dieser letzte Leipziger Tatort (Niedere Instinkte) ist schon ziemlich verstörend. Und gut.
[16:28]
"Wie kommt'n Optimist wie du eigentlich zur Mordkomission?" "Falsche Tür, ich wollte eigentlich zur Sitte." (Tatort E945 - "Niedere Instinkte")
[14:44]
Retweet: eBooks. Einerseits:man sieht nicht mehr, was Andere in der U-Bahn lesen. Andererseits: man sieht nicht mehr, was Andere in der U-Bahn lesen.
[14:40]
Retweet: Was war gleich wieder der Grund, warum die Menschheit überleben soll?
[14:39]
Sommerfest der SPD in Sellerhausen am 23.8.2015. Auch nicht gerade überlaufen, oder? Man bedenke allerdings, daß zeitgleich das Fußballspiel zwischen RB Leipzig und dem FC St. Pauli stattfindet.
[14:34]
Retweet: Man wünscht sich ja mal ein Streitgespräch zwischen Volker Pispers und Angela Merkel. Oder Georg Schramm und Joachim Gauck.
[14:32]
Retweet: Wer mit mir also in einen intensiven Dialog treten will, braucht nur ein brillantes Buch schreiben und sterben.
[14:31]
Daß aus Deutschland alljährlich fast 800.000 Menschen wegziehen, hätte ich wirklich nicht erwartet; es verblüfft mich.
[14:30]
Fotostrecke mit Buchcovern aus der Weimarer Republik.
[11:00]
Buch begonnen: "Sauerkrautkoma" von Rita Falk, dtv Premium.
Samstag, 22. August 2015
[15:50]
Buch beendet: "Grimmbart. Kluftingers achter Fall" von Volker Klüpfel und Michael Kobr, Knaur-Verlag, 480 Seiten.
[2:48]
"Der Apfel ist so weit vom Stamm gefallen, daß er auf dem nächsten Feld gelandet ist." (Father Brown S03E02)
[2:44]
Retweet: "Ich hab mir ein neues Hörgerät gekauft. Es hat sogar Bluetooth und NFC." "Und kostet?" "Es rostet nicht!"
[2:43]
Der Unterschied zwischen Fiktion und Realität? Von der Fiktion wird erwartet, dass sie Sinn ergibt. (Tom Clancy)
[2:42]
Retweet: Der Kindergeburtstag macht mich echt fertig - und bald kommen auch noch die Kinder.
[2:41]
Retweet: A: "Mann..., Haus..., Kinder..." B: "... studiert, toller Job bei... " Ich: "Ich atme recht erfolgreich." Warum ich Klassentreffen meide.
[2:37]
"Er war verheiratet. Ich war lediglich ein kleiner Kratzer an seinem Bettpfosten." (Father Brown S03E02)
[1:28]
Gestern lief es folgendermaßen ab. Nach dem zweiten Nachtdienst
direkt von Station aus zur Hausärztin, nachdem die Rückschmerzen
so akut schlimmer geworden waren, daß ich weder sitzen noch
stehen konnte. Um 9.30 Uhr nach der Versorgung mit Lebensmitteln
nach Hause gekommen, bis 13.30 Uhr
Serien geschaut, die vorhin bereits erwähnte opulente Mahlzeit
eingenommen, nach der sich zumeist Minuten später bleierne
Müdigkeit einstellt. Geschlafen bis 17 Uhr. Leider geht das
unkluge Vorgehen, vor dem Schlafen zu essen, häufig mit einer
vermeidbaren Belastung des Kreislaufes einher, die mich nach
einigen Stunden mit Tachykardie aufwachen läßt und ich mehrere
Stunden brauche, um wieder einzuschlafen. So getan gestern Abend,
als mir zwischen 19.30 Uhr und vorhin 0.15 Uhr noch ein zufriedenstellender
Schlaf gegönnt war. Der Tag-Nacht-Rhythmus ist bei mir als
Dauernachtdienstler eh zerstört. Ich schlafe zu den verschiedensten
Zeiten bzw. vollziehe vielfach in meiner freien Zeit die Rhythmen
nach, in die ich an Arbeitstagen gezwungen bin, bin also eher
nachts wach als tagsüber.
[1:17]
Am Donnerstag, dem Tag nach der ersten Nachtwache, fiel ich
ins alte Muster zurück, das heißt ich guckte nach dem
Nachhausekommen von 7.30 Uhr bis 10.30 Uhr Serien und
schlief dann nach einer üppigen Mahlzeit (übrigens stets
der einzigen richtigen des Tages) bis abends 19.30 Uhr,
dem Zeitpunkt, an dem ich mich bereits wieder fertig
machen muß für den Arbeitsweg.
[1:11]
Am Mittwoch, dem Tag, als der Urlaub offiziell bereits zu Ende war, und ich, wie wir
so schön sagen, "in den Nachtdienst" ging, schaltete ich den PC überhaupt nicht ein,
sondern las von früh 8 Uhr mit Unterbrechungen (Nachmittagsschlaf, Essen,
Deutschlandfunk) bis abends 19 Uhr. Ein ungewöhnliches Szenario, denn an einen
computerfreien Tag konnte ich mich konkret kaum erinnern; zudem liegt eine
stundenlange Lektüre Monate zurück.
[1:04]
Nach 2 Nachtdiensten mußte ich gestern Morgen wegen Lumbalgo (akute Ischialgie; Hexenschuß)
zum Arzt. Auf der Heimfahrt von der Arbeit mußte ich meine Straßenbahn fahren lassen, weil
es mir nicht gelang, den abgestellten Beutel aufzunehmen. Beim Warten vor und dann in der
Sprechstunde blieb ich lieber stehen. So bin ich nun für einige Tage außer Gefecht gesetzt.
Dienstag, 18. August 2015
[15:24]
An der Küste: LAN = Kabeljau; WLAN = Kabelnein.
[15:08]
Kein Mensch hatte mehr für Onkel Cutberth übrig als ich, aber jeder weiß, daß er, soweit es um Geld ging, der vollkommenste Dummkopf in den Annalen der Nation war. Er besaß einen kostspieligen Durst; er setzte nie auf ein Pferd, das nicht mitten im Rennen weiche Knie kriegte, und er hatte ein System, die Bank von Monte Carlo zu sprengen, das die Verwaltung gewöhnlich veranlaßte, die Fahnen hinauszuhängen und die Freudenglocken zu läuten, sobald er gesichtet wurde. (Pelham G. Wodehouse: Der Pennymillionär. Lustige Geschichten)
[14:33]
Ich verallgemeinere nicht. Das können die ganzen Deppen da draußen sicherlich bestätigen.
[14:22]
Tango und ähnliche Tänze waren hier unbekannt. Die einzige
vorkommende Tanzform war eine Art Polka, nicht unähnlich den
Bewegungen eines leicht betrunkenen boxenden Känguruhs. (Pelham
G. Wodehouse: Der Pennymillionär. Lustige Geschichten)
[14:21]
Mr. Meggs' Heimatort war keine Stadt der Lustbarkeiten. Wenn man
den Vorführapparat des Pastors und die Personenwaage gegenüber
dem Postamt entfernt hätte, wären praktisch sämtliche
Versuchungen ausgreottet gewesen, die den Pfad der Tugend
überwuchern konnten. (Pelham G. Wodehouse: Der Pennymillionär.
Lustige Geschichten)
[14:15]
L.P. Hartley: In der Kirche //
Photografieren.
[9:54]
Retweet: Mit welchem Alter hat das eigentlich angefangen, dass alles einen Sinn ergeben muss?
[9:53]
Pelham G. Wodehouse: Eine alte Jungfer.
[9:47]
Wenn Denis Scheck Geburtsstunde sagt, verstehe ich: Putzstunde. Ich liebe Dialekte.
[9:40]
Als Bibliomanikum gerade "Die papierene Macht" von Fedor Karl Maria Hermann August von Zobeltitz entdeckt.
Er war ein Bücherliebhaber, leitete als Redakteur die Zeitschrift für Bücherfreunde,
gründete 1904 den Leipziger Bibliophilen Abend und 1905 den Berliner Bibliophilen Abend.
[9:04]
An jedem Tag ein Leidgedanke.
[8:21]
Es war ein Franzose, ein melancholisch aussehender Mann. Alles in
allem ähnelte er einem Menschen, der mit einer brennenden Kerze
das Loch in einer Gasleitung des Lebens gesucht hat und den die
geballte Faust des Schicksals unterhalb des dritten Knopfes
seiner Gemütsweste getroffen hat. (Pelham G. Wodehouse: Der
Pennymillionär. Lustige Geschichten)
[8:12]
Wer hatte das alles angerichtet? fragte ich mich. Wer trug die
Schuld? Diese Überlegung gefiel mir gar nicht. Sie brachte den
Begriff der Sünde mit sich, und diesen Begriff wollte ich nicht
mit hereinziehen. Sünde war ein starrer Begriff und viele schöne
Handlungen, die man vielleicht sonst sogar den guten Werken
zugezählt hätte, wurde damit in ein eintönig graues Licht
getaucht. (L.P. Hartley: The Go-Between)
[8:02]
Dann wurde mir plötzlich sonnenklar, daß ich es hätte wissen müssen. Es war von Anfang an klar gewesen, allzu klar. Aber so war es nun einmal. Bei mir waren zwei und zwei niemals vier, solange ich fünf daraus machen konnte. (L.P. Hartley: The Go-Between)
[1:04]
"Wenn ich jetzt wenigstens rudimentäre soziale Kompetenz besitzen würde!" "Das ist nicht nötig für die Arbeit." (Bones S04E25)
[0:57]
Es gibt keine Gewißheit außer dem Tod. ... Und dem unverständlichen Kuddelmuddel des Lebens. (Bones S04E25)
[0:53]
"Ich trinke nur Diätlimonade. Ich hoffe, daß die Konservierungsstoffe meinem Leben etwas Stabilität verleihen. (Bones S04E25)
Montag, 17. August 2015
[12:57]
Retweet: Heutige Kinder haben alle Allergien, in ein paar Jahren ist es möglich eine Bank mit einer Erdnuss und einem Glas Milch zu überfallen.
[12:35]
Rafael Chirbes, auch so einer, den ich bislang nicht las und wo eine Lektüreentscheidung ewig in der Schwebe blieb.
[12:32]
Ich höre eine Besprechung von "Die Flügel", Teil 3 von Mircea Cartarescus Orbitor-Trilogie (Die Wissenden = Teil 1; Der Körper = Teil 2).
Das Buch sei, so abschließendes Fazit des Rezensenten, etwas für jene Leser, die Herausforderungen bei der Lektüre suchen.
Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Trilogie auf meine Leseliste schieben soll.
[11:37]
Alois Brandstetter: Ihre eigenen Hohepriester.
[11:33]
Ganz schlimm wurde es, als zwei junge Württemberger, welche beim
Bäcker Harrer einquartiert gewesen waren, plötzlich starben und
sich das Gerücht verbreitete, sie seien hinterlistig vergiftet
worden, obwohl sie, wie sich dann herausstellte, zu viel junges
Bier gesoffen hatten (der Ausdruck trinken wäre nicht adäquat)
und in Folge dessen an Kolik verstorben sind. (Alois
Brandstetter: Vom Manne aus Eicha)
[11:30]
Retweet: These: Norddeutschland hat die Lautverschiebung nur nicht mitgemacht, weil die da oben eh nicht so viel reden.
[11:29]
Retweet: In der neuzeitlichen Version der Sysiphoslegende gehts um's Staubsaugen in einem Katzenhaushalt.
[11:28]
Dem furor philosophicus, dem furor aestheticus, dem
schöpferischen Kreativitätsdrang des geistigen und künstlerischen
Menschen steht der Zerstörungsdrang und die Zerstörungswut des
rohen Tatmenschen und des Kriegers gegenüber und der furor
destructivus entgegen. (Alois Brandstetter: Vom Manne aus Eicha)
[11:27]
Das größte Glück des Menschen bestehe in der Freiheit von
Unglück. Der Mensch könne unendlich froh sein, wenn ihn keine
Schmerzen und akuten Leiden quälten. Ideal wäre es auch, sagte
ich, wenn der Mensch ohne Schaden klug würde, dafür aber reiche
sein Verstand leider nicht aus. (Alois Brandstetter: Vom Manne
aus Eicha)
[11:22]
So schwül, daß man das Wort KREIS-LAUF sehr anschaulich begreift.
[11:19]
Frau vor mir am Pfandautomaten gab 64 Flaschen ab. Überlegte mangels Kanone kurz, ein Hochschulstudium dazwischenzuschieben.
[9:42]
Kunstwerke mitgehen zu lassen oder sie, wenn man sie nicht
mitgehen lassen kann, weil sie etwa zu groß sind, zu zerstören,
ist alter Soldatenbrauch, und nach dem Kunsthandel, oder noch vor
diesem, ist der Krieg der bedeutendste Besitzstandveränderer, was
die Kunst betrifft. (Alois Brandstetter: Vom Manne aus Eicha)
[9:39]
... daß in casu belli die Kunst schweigt. (Alois Brandstetter: Vom Manne aus Eicha)
[9:17]
Es fielen viele Vokabeln des Fäkalwortschatzes (wenn man hier von einem Schatz sprechen kann). (Alois Brandstetter: Vom Manne aus Eicha)
[9:14]
... ist zu wissen, daß man im vorigen als dem 18. Jahrhundert
weitaus weniger Scheu zeigte, seine Emotionalität durch Weinen
oder Lachen zum sichtbaren Ausdruck zu bringen, als jetzt der
Brauch geworden ist, wo jede Sentimentalität in die private
Intimität der eigenen vier Wände zurückgedrängt wurde, in der
Öffentlichkeit aber verpönt ist. (Alois Brandstetter: Vom Manne
aus Eicha)
[8:55]
... daß die jungen Frau im dritten Stock kein Kind austragen kann
und schon zwei Fehlgeburten hatte. (...) Sie sind verrückt nach
Blumen, ja, alles Gute im Leben ist nicht beisamenn, Trabant,
Kühlschrank, Waschmaschine, Fernseher, die Wohnung ein
Schmuckkästchen, bloß, wenn andere ein rotes Kreuz in den
Kalender machen, dann malen sie ein schwarzen, gewissermaßen.
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:49]
"Du bist versteinert", sagte Jazwauk, "und wahrscheinlich nennst du das Haltung." (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:44]
Übrigens: Urlaub 15/16. 14 sonnige, heiße Tage zogen sich träge hin. Ich bin nicht unzufrieden und genieße den Rest, bevor ich am Mittwochabend zu Nachtdienst 1/5 muß.
[8:41]
Die Füße stolpern über Steine, nenn sie Alltag, nenn sie Normen und Gesetze. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:39]
Wortperlen: "Gemütselefant" (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:33]
Eine Minute nach dem Schreck, weil ihr Freund gesessen hat. (...)
"Politisch", sagte er wie tröstend, behielt aber für sich, was er
über die Politischen dachte, seit er diesen Spinner, den
Liebscher, vom Dachbalken abgeschnitten hatte; empfindliche
Intelligenzler, die einfach erledigt sind oder stolz wie die
frühen Christen auf ihr Martyrium. (Brigitte Reimann: Franziska
Linkerhand)
[8:32]
Sein Abscheu, als ich ihm von Regers Dogge erzählte; sein
scharfes Urteil über Leute, die sich dressierte Hunde halten:
schwache Charaktere oder Feldwebelnaturen, ihre Wollust an
Befehlen, Macht zu schmecken. (Brigitte Reimann: Franziska
Linkerhand)
[8:31]
Brigitte Reimanns "Franziska Linkerhand":
Makellose Kaderakte //
Beim Essen //
AllgFab (6) //
AllgFab (5) //
Fatale Kumpanei //
AllgFab (4) //
Einsam zu Weihnachten //
Superrational //
Weihnachten //
Die Wenigen und die Vielen //
15 Jahre ausgeharrt //
Bei den Druckern //
AllgFab (3) //
Zank und Verwundungen //
Großmamas Beerdigung //
Sammler, gerissener Roßtäuscher //
Lob des Papiers //
Plätze im Regal //
Am Ende der Kindheit //
AllgFab (2) //
AllgFab (1).
[8:28]
Die Liebe zu einem, dem einzigen Menschen, die dem Wasser eines
Springbrunnens gleicht, das in einem Strahl aufsteigt und sich
teilt und in tausend Tropfen herabfällt auf die anderen.
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
Sonntag, 16. August 2015
[17:20]
"Sie in Ihrer endlos friedlichen Ignoranz wissen doch nicht, was täglich passiert." (Father Brown S03E01)
[16:40]
"Unterwegs", wiederholte er, "der abgegriffene belletristische
Schwindel, ein Titel für Erbauungsschriften. Sie enttäuschen
mich, meine Liebe, wenn Sie nicht mehr anzubieten haben als die
Klischees einer heilen, jedenfalls sorgfältig gekitteten Welt."
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[16:38]
Geflecht von Ereignissen, die Summe taufen wir Schicksal... (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[15:51]
"Nein, ich suche jetzt nicht nach den Gründen, warum ich mich in
Sie verliebt habe, - obgleich ich es für töricht halte, Liebe wie
eine Eingebung der Götter zu empfangen, nicht entzaubert durch
Ratio, nicht beschmutzt durch profanen Versuch, das himmlische
Geschenk zu prüfen... (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[15:44]
Theoretisches über den Roman und den Prozeß des Romanschreibens;
das Fragmentarische eines einzelnen Kapitels, das du mir nicht
zeigen darfst, weil Mißverständnisse unvermeidbar wären; die
Fragwürdigkeit des Versuchs, schreibend Wirklichkeit zu
bewältigen. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[15:43]
Ich kann mit dir leben, sagtest du, aber ich kann nicht mit dir und deiner Vorstellung von dir leben. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[13:19]
... daß ich eine Art Ekel empfand bei dem Gedanken, daß jedes
Gefühl nur einmal, beim erstenmal, als eine Neuigkeit erlebt wird
und daß sich Augenblicke wiederholen, als sei das Leben aus einer
kleinen Anzahl solcher Augenblicke und Szenen zusammengesetzt,
wie ein Haus aus einer Anzahl von Bauelementen, Fertigteilen, die
variierbar sind, das schon, aber nur begrenzt variierbar.
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[13:18]
... Kippen, die hellgrün von Birken umbuscht waren, den struppig
zwerghaften, nicht den hohen, den schlanken, deren Laub und
weißer Seidenbast durch Gedichte weht als bräutlicher Schleier.
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[10:18]
Franziska deutete auf den Himmel. "Dort, gegen Süden. Das Licht
über der Stadt." Ihre Stimme klang gepreßt. "Es brennt", murmelte
Schafheutlin. Die Feuer gehörten zum Sommer wie Mückenschwärme
und Fliegen; in den alten Brikettenfabriken brachen Brände aus,
Halden schwelten, Sonnenfunken in einer Glasscherbe setzten die
dürren Kiefern in Flammen. Er rückte nicht einmal den Kopf. Ein
Brand. Bürostunden. Er hörte auf, sich zu sorgen, und er wünschte
nur, daß der Augenblick anhielt, die Müdigkeit, ein sanfter Fall,
die Ruhe, die er mit dem bitteren Duft einsog. (Brigitte Reimann:
Franziska Linkerhand)
[9:56]
"Ich glaube, das ist der einzige Pförtner in Deutschland, der klassische Musik hört." "Bei klassischer Musik gibt's 'n merkwürdigen Respekt. (Polizeiruf 110 - E352)
[9:35]
"Gute Befragetechnik, das Mäandernde... Polizeischule?" "Ne, Literatur." (Polizeiruf 110 - E352)
[9:28]
Empfehlenswert: "Alle Liebe gilt dem Hass" - Eine Lange Nacht über Attentate und Massaker. Dauer: 3 Stunden.
[9:06]
Reger, in seiner professoralen Unverblümtheit sprach aus, was ich
sah oder mir vorstellte; er gebrauchte absichtlich einen derben,
deradezu ordinären Ausdruck für eine Empfindung, die ich nicht
mehr für möglich gehalten hätte. Ich war so verhunzt nach drei
Ehejahren, ich konnte mich nur noch für Marmorleiber begeistern,
für einen steinernen David oder Apoll, für Amor und Psyche, beide
zwar nackt, aber keusch, und in einem Kuß, gegen den der fromme
Kuß einer Nonne ein Vulkanausbruch an Sinnlichkeit ist.
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[9:05]
Er ging mit dem ganzen Körper, jeder Schritt eine fließende
Bewegung von dem kleinen ovalen Kopf über die Schultermuskeln,
Rücken und Zehen; die Füße waren leicht einwärts gedreht. Ein
steppender Puma. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[9:04]
Zum erstenmal sah ich dich gehen... Wäre Jazwauk bei mir gewesen,
ich hätte gesagt: sexy, - in dem Ton, in dem wir von einer Frau
sagten: scharf, oder von einem Chevrolet: fabelhafter Schlitten.
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:24]
... dein Motorrad am Wegrand, vom Staub gepudert. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:19]
Die Dämmerung, ein graues Pferd, dessen rosige Mähne über den Horizont schleppte. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:08]
...der redlich seinen Beruf ausübt, ohne daß die Berufung in ihm brennt... jedenfalls hat er meines Wissens niemals die Welt mit der Enthüllung belästigt, daß er irgendwann einmal die Stimme des Herrn im Dornbusch gehört hat. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:04]
... unter seinen Fingerspitzen die rührende Vertiefung, das Salznäpfchen über dem elliptischen Bogen des Schlüsselbeins, fühlte. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[7:52]
Die Augen ihrer Mutter, kalt und schwarz wie Gewehrmündungen. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
Samstag, 15. August 2015
[13:37]
"Der Fall ist auch echt beschissen. Könnte nicht wenigstens die Tatwaffe vom Himmel fallen, übersät mit engelsweißen Fingerabdrücken?" (Tatort E957)
[13:20]
"Sie sind kein Cineast. Sie sind hochgradig cinephil." (Tatort E957)
[12:33]
"Die Jüngsten sind Sie auch nicht. Wahrscheinlich können Sie sich noch an die Einführung der Wehrpflicht erinnern." (Tatort E957)
[11:22]
Zwei Uhr nachts ist die Stunde des Rheinländers, der offenen
Singemünder, Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär, der
gähnende Kellner, der welkenden Rüschen, Hälse, Locken, der
versäumten Gelegenheiten und des hastig, hastig nachgeholten,
aufgeholten, überholten Vergnügens. (Brigitte Reimann: Franziska
Linkerhand)
[11:09]
... weiße Düsenfahnen, die sich kreuzten und Bögen und Schleifen beschrieben und nach einer Weile flockig zerliefen. Die Jäger flogen sehr hoch und schienen sich lautlos und langsamer als die Möwen zu bewegen, die an manchen Wintertagen über die Straße segelten. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[10:58]
"Bedaure", sagte der Fahrer, "aber ich habe keinen Sinn für karitative Betätigung, die einen miserablen Zustand verewigt. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:30]
Ich habe keine Zeit zu verlieren. Jeder Tag ist ein Tag meines Lebens, der ins Dunkle fällt. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:01]
"Ach was, das sind schnell vergessene Schmerzen", sagte die dicke
Frau, die sich abgebrüht gab. Sie neigte den mit Lockenwicklern
gepanzerten Kopf zur Schulter und spitzte den Mund. "Das ist nun
mal nicht anders... Rein macht mehr Spaß als raus..." (Brigitte
Reimann: Franziska Linkerhand)
[7:54]
Das Geschöpf dort, schien Franziska, bestand nur aus Knien, Leib
und dem hohen heulenden Schrei, und während sie, blaß vor Ekel
und Entsetzen, die Hand auf den Mund drückte, dachte sie, wie
allein das Mädchen war, unerreichbar für eine menschliche Stimme,
für die fremdsprachigen Vokabeln Schmerz, Kind, Glück,
ausschließlich mit der Arbeit des Gebärens beschäftigt und in
einer Einsamkeit, die nur der des Sterbens vergleichbar ist.
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[7:23]
Mein Bruder ... beschleunigt Atome, wissen Sie, er jagt sie im
Kreis rum..." Sie sagte langsam: "Er arbeitet an der Regulierung
thermonuklearer Reaktionen." Gertrud verkniff die Puppenwimpern.
"An was?" "Keine Ahnung. Er hat es mir erklärt... Wenn er
erfährt, daß ich mir seine Moleküle wie Kaulquappen vorstelle,
mit kleinen Schwänzen, dann bringt er mich um." (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[7:22]
Wenn Ihnen wieder die Decke auf den Kopf fällt, kommen Sie mich
besuchen. Bloß reden Sie keinen verdammten Quatsch von Sterben...
Sind Sie denn gar nicht neugierig? Auf das Wetter von morgen, auf
die Post im Briefkasten, ein Brief, der alles verändert -, auf
das, was hinter der nächsten Straßenecke ist, ein Mensch, ein
Wunder... Mein Bruder sagt, ich bin neugierig wie ein Affe. Lauf
und sieh, was es Neues gibt." (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[7:08]
Als er die Nadel auf die Platte, haargenau in die erste Rille
senkte, zitterten seine verdickten, von Schwielen wie von Gicht
krummgezogenen Finger, als bemühte er sich, die Präzisionsarbeit
eines Uhrmachers zu leisten mit Händen, die ihm noch ungewohnt
waren, mit Prothesen, die man ihm kürzlich erst angepaßt, in
deren Gebrauch er nicht geübt ist, nie geübt sein wird, dachte
Franziska. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
Freitag, 14. August 2015
[15:02]
Vance wollte nichts von ihrem Gott hören. Der war, ohne den
Deckmantel von Mrs Scrimsers biblischem Wortschwall, doch nur der
oberste Tugendrichter einer berühmten pädagogischen Anstalt, in
der sie eine wichtige Stelle innehatte. (Edith Wharton: Ein altes
Haus am Hudson River)
[14:05]
Aber Bücher, sagte Franziska, und Gertrud schüttelte den Kopf:
sie kann nichts mehr behalten, eine weiße oder eine bedruckte
Buchseite, das läuft auf eins raus, ihr Kopf behält nichts mehr.
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[13:22]
... beugte flink und elegant das Knie vorm Altar, mehr ein
Hofknicks, aber mit inbrünstigem Gesicht - denn zu Weihnachten
und Ostern, Ben, und am Fronleichnamstag war sie immer sehr
katholisch... (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[13:11]
Vater schenkte mir Puppen fürs Marionettentheater, Krokodil und
Gendarm, Prinzession und langeschwänzten Teufel, und einen Haufen
Bücher - der Arme, er ahnte nichts von Kinderseelen: mit sieben
las ich den Gespenster-Hoffmann, und nachts flüchtete ich
kreischend in Wilhelms Bett, der Türknauf schnitt mir Fratzen,
und was sich in der Standuhr begab, davon will ich lieber nicht
sprechen... (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[11:44]
Sie stieg auf ihr Bett, dieses tugendhafte Funktionsmöbel, das
man malträtieren mußte, um es sich zu unterwerfen, und sprang auf
der Matratze, so stark sie konnte, dir werd ich's zeigen...
(Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[10:24]
Ein Bett, das ausschließlich dem Schlaf, der Reproduktion tagsüber abgenützter Kräfte diente und niemandem erlaubte, auf seiner Matratze herumzuhüpfen, in sein Kopfkissen zu heulen und unkeusche Träume zu träumen. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:31]
Retweet: Ich denke, Bücher stehen später glücklicher im Regal, wenn sie am Meer gelesen wurden.
[8:30]
Retweet: Ich bin wirklich immer wieder selbst überrascht, wie vielen Menschen ich vor meinem inneren Auge genüsslich die Fresse poliere.
[7:03]
Du sitzt in deinem Zauberberg und spielst neunzehntes
Jahrhundert, und Zola ist dir schon zu modern und ein brutaler
Flachkopf, und als du mir den Hemingway zurückgabst, hast du ihn
zwischen zwei Fingern gehalten wie eine eklige alte tote Ratte,
und dabei hattest du keine drei Seiten gelesen. (Brigitte
Reimann: Franziska Linkerhand)
Donnerstag, 13. August 2015
[13:53]
Django, mein Zigeuner, mein Spießgesell, der Hindemith glatt an die Wand komponieren wollte. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[12:50]
... kann sie im gelassenen Siegerton fragen, was denn sie, die so
superschlau ist, von der Ehe weiß. "Mit dir - ein Zuchthaus zu
zweit, verdonnert zu Lebenslänglich und nicht mal Recht auf eine
Einzelzelle -" (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[12:40]
Sie zankten sich noch nicht mit der tödlichen Routine wie in den letzten Jahren, aber sie hatten schon den untrüglichen Instinkt von Eheleuten. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[12:18]
Hochsommerliche Temperaturen sind objektiv betrachtet kein Grund, nicht zur Blutspende zu gehen. (LVZ)
[12:10]
Burk: "Irgendwelche Gesetze in letzter Zeit gebrochen?" Mossi: "Selbstverständlich nicht!" "Burk: Definitiv kein Wahrheitsserum." (White Collar S05E13)
[12:00]
Die eben erst kennengelernte Suchmaschine DuckDuckGo interpretiert meine (Ego)-Suchanfrage "Bücherlei" als "Boucherie".
[10:34]
... ist es geschmacklos, einen Mann von Geist daran zu erinnern, was er vor einem Jahr gesagt hat. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[10:10]
Liisas eindringlichen Text zur Flüchtlingsproblematik ließ ich nicht unkommentiert.
[8:47]
"Meiner Generation ist es eingehämmert worden, das 'Wir müssen uns erinnern!', das 'Nie wieder!' Soweit so schön und gut. Jetzt ist sie da, die Probe auf’s Exempel." (Liisa)
[7:37]
...meine Mutter, jeder Zoll Große Oper in ihren schwarzen Schleiern... (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[7:36]
... meinen Kranke-Katze-Tag hatte ich hinter mir... (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[6:54]
Claus Fussek echauffiert sich (redet sich fusseklich?) im DLF gerade über die Pflegesituation in Deutschland und die schleppenden Reformen.
[6:50]
Ewig. Am Rande der Welt steht ein Berg, der ist hoch bis
über die Wolken, und alle hundert Jahre kommt ein klitzekleines
Vögelchen geflogen und wetzt seinen klitzekleinen Schnabel am
Berg, und wenn der Berg ganz abgewetzt ist, dann ist die erste
Sekunde der Ewigkeit um... (Brigitte Reimann: Franziska
Linkerhand)
[6:38]
Der arme Rotkopf hat einfach zuwenig Phantasie, er sieht nicht,
daß ein bißchen Feuerzauber und Voodoo auch dazu gehört, weil
der Mensch nicht auskommt ohne Glaube Liebe Hoffnung und die
exakteste Forschung nicht ohne Spinnen und Spekulieren - jeder
Formel ist ein Traum vorausgegangen. (Brigitte Reimann: Franziska
Linkerhand)
Mittwoch, 12. August 2015
[14:57]
Die "überreifen Birnen, die mit einem mürben Laut im Gras zerplatzen." (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[14:31]
"Deine Erfahrung mit Blutsaugern wird sich im Umgang mit Kongreßabgeordneten noch bezahlt machen." (White Collar S05E12)
[10:48]
Der Mann eher dürr, mit einem Schnurrbärtchen wie ein zufällig nicht weggeräumtes Requisit, ein kläglicher Rest von Dreistigkeit... (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[10:04]
... Stummheit wie eine Hülle von dünner, stillstehender Luft, nicht greifbar... (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[10:03]
"Und wer hat nun gewonnen, die Russen oder die Amerikaner?" "Gewonnen? Kriege werden immer verloren, mein Kind." (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[9:55]
Fanatismus ist ja wohl eine Ausfallserscheinung und hat mehr mit dem Unterleib als mit dem Kopf zu tun. (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[9:52]
"Die Wandlungsfähigkeit der Deutschen", sagte er, und die alte Dame folgte seinem Blick und bemerkte jetzt die rote Fahne im Erker des Nachbarhauses und den runden Fleck von hellerem Rot auf dem Fahnentuch. "Unser Nachbar hat mit genialer Einfachheit das Problem des Übergangs in den Bolschewismus gelöst. Wer hätte einem Herrn in seiner Position ein so schlichtes Gemüt zugetraut? " (Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand)
[8:41]
Kaum betritt ein Mann ein Kleidungsfachgeschäft, beginnt das Matriarchat. (Heiko Thieß: Arschkarte)
[8:38]
Er versucht, den Tisch allein anzuheben, und scheitert wie prophezeit an der Schwerkraft. "Boah, was wiegt der denn? Ist das Eiche massiv?" "Nee, Kirsche entkernt." (Heiko Thieß: Arschkarte)
[8:30]
... brülle mit Schaum vorm Mund in den Volksverblödungs-Empfänger: "Dasselbe wie jeden Morgen, du Mittelwellen-Mittelmaß!" (Heiko Thieß: Arschkarte)
[8:29]
Heute müsste ich meinen Lebensentwurf eigentlich damit rechtfertigen, dass ich mich auf die Karriere konzentriere. Als ob ich eine vor mir hätte. Fast alle, die das sagen, arbeiten bei Aldi an der Kasse oder in einem 08/15-Bürojob, bei dem die einzige Aufstiegsmöglichkeit das Personalklo im ersten Stock ist. (Heiko Thieß: Arschkarte)
[8:22]
"Autoren sind eine gnadenlose Brut, Mr. Strike. Wer lebenslange
Freundschaft und selbstlose Kameraderie sucht, sollte zur Armee
gehen und das Töten lernen. Wer sich ein Leben voller temporärer
Allianzen mit Kollegen wünscht, die sich im Versagen des anderen
sonnen, muss Romane schreiben." (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[8:11]
Während sie durch die Küche huschte und Tassen zusammensuchte, plapperte sie ohne Punkt und Komma in der gehetzten Art der Gestressten und Einsamen vor sich hin. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[8:06]
Die kalte Luft außerhalb des Gefängnisses schmeckte anders. Es war lange her, dass Strike in einer Umgebung gewesen war, in der Gehorsam das Rückgrat des Alltags gebildet hatte. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[8:04]
Unter den Männern war Strike nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern auch deswegen einzigartig, weil er nicht den Eindruck erweckte, als hätte das Leben ihm eine stumme Benommenheit eingeprügelt. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[8:00]
Eine teure Messenger Bag aus Glattleder hing diagonal vor seiner Brust: reichlich Platz für ein frisches Hemd und eine Zahnbürste. Strike hatte diese Taschen in letzter Zeit so oft gesehen, dass er sie insgeheim inzwischen Beischlafutensilienkoffer nannte. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[7:55]
Robert Galbraith: AllgFab1,
AllgFab2,
Mehr Leser, weniger Autoren.
[7:38]
Allein die Dämpfe der Salzsäure haben anfangs alle Insekten ferngehalten, sodass der Todeszeitpunkt nicht anhand des Insektenbefalls bestimmt werden kann. Keine Schmeißfliege mit einem Funken Selbstachtung würde ihre Eier in Salzsäure ablegen. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[7:35]
Sie verbarg ihre Neugier nur unzureichend unter einer fast schon erstickenden Liebenswürdigkeit; doch immer wieder blitzte ihre Wissbegier auf wie ein Springmesser zwischen den Falten eines Pelzmantels. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
Dienstag, 11. August 2015
[20:16]
Gebrüll von der Straße: "Alles, was ich sage, beziehst du auf dich!"
[20:02]
Retweet: Ich war so zufrieden mit dem Friseurbesuch, dass ich Trinkgeld gegeben habe, obwohl sie dreimal "einzigste" gesagt hat.
[20:01]
Retweet: Priestern bei 33 Grad: Pack die Badehostie ein.
[20:00]
Retweet: Realism is surrealism plus time.
[19:59]
Retweet: Ein Buch ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.
[19:58]
Retweet: "Mama, soll ich ein Buch am Kopf balancieren, wie Models? Um aufrecht zu gehen!" "Lies es besser. Lies viel. Dann gehst Du immer aufrecht."
[19:57]
"Wind bläst einem die Spinnweben von der Seele." (Vera S02E03)
[19:49]
Vater, Bruder und ich waren heute in Werben, einem
beschaulichen Ortsteil von Delitzsch, bei einer Bekannten der
Familie, die dort in einem verfallenden Anwesen mit 6 Katzen und
einem greisen Hund wohnt.
Auf dem
idyllischen Grundstück
grillten wir, und zwar mit einem Grill, den mein Vater in den 80er Jahren
- also beste DDR-Ware - erstanden hatte und der erst heute
eingeweiht worden ist. Nicht zuletzt dadurch, daß der Hund an ihn gepinkelt hat.
Eher ein Grillchen.
Mein Bruder mußte
natürlich die billigste Holzkohle besorgen, die uns dann
dementsprechende Zornesfalten ins Gesicht trieb, weil das
Scheißfeuer nicht zustande kommen wollte. Wütend twitterte ich:
"Rotzbesoffen und hungrig!" Mit reichlich Anzünder
und Blasebalggefuchtel wurde es dann irgendwann. Obwohl das Bier
eiskalt vorgekühlt war, wärmte es sich im und mit dem Wasser doch
alsbald auf, so daß nur die ersten beiden Flaschen als trinkbar
galten; die anderen beiden gingen eher als Warmgetränk durch,
welches man eher einem erkälteten Rachen im
Winter zumuten würde. Es war unter den zahlreichen Obstbäumen schattig
und auszuhalten. Nach 2 Bratwürsten, 2 gegrillten Bauspeckstücken
und 1 Steak - alles gereicht mit Brötchen und Krautsalat - sorgte
eine perfekte Sättigung
für reichlich Hechelei, gespannte Bäuche,
diverse Bäuerchen. Horst Schlämmer hätte sicherlich über
Schnappatmung geklagt. Ein paar Bilder zeugen auf Twitter von diesem rundum
entspannten Tag in der Natur und an der, nunja, frischen Luft.
Übrigens putzte mein Vater die Würste ab, bevor sie auf den Grill kamen.
Wir sind eine äußerst penible und merkwürdige Familie.
[19:09]
Im Urlaub steht man dem Konzept Arbeit noch fassungsloser gegenüber als sonst.
Montag, 10. August 2015
[16:11]
"Wir hatten hier schon so viele Hochzeiten. Von daher bin ich Kummer gewöhnt." (SOKO Wismar S09E25)
[15:49]
Wenn man Urlaub hat und - bei vorrätigen Kaltgetränken - keine allzu zackigen Bewegungen durchführt, ist Hochsommer alles in allem gar nicht so übel.
[15:47]
Eiskalter Pflaumenwein gehört zum Premiumaccount der Natur, wobei Menschenhand freilich kundig nachhalf.
[15:44]
Morgen noch ein Familientag. Vater kaufte 1984 einen Grill, der morgen erstmalig verwendet werden soll.
[15:40]
Heute früh beim Hausarzt zur Blutentnahme gewesen. Schilddrüsen- und Leberwerte später. HbA1c grandiose 5,9%. SPITZE!
[15:36]
Für regelmäßiche Besucher und Leser dieser Miszellen sei erwähnt, daß ich, seitdem ich mein Smartphone samt Datentarif habe,
auch einiges mit Bildern mache, was hier meist nicht landet, sondern nur getwittert wird.
Ich bin einfach zu doof, Bilder in HTML einzubinden und belasse es bei den Tweets, die übrigens immer nur 24 online sind,
weil ich Archive in Webzwonullmedien nicht mag.
[15:29]
Kann man DIAs digitalisieren? Ist das schwer? Wäre mir ein Herzenswunsch. (Glückliche Kindheit + Jugend, danach fast nur Kacke).
[15:28]
Eine Dia-Show mit Familienbildern - alle 5 bis 10 Jahre durchgeführt - geht schon ein wenig unter die Haut. Die verfliegenden Jahrzehnte...
[15:27]
Retweet: Wenn Gott gewollt hätte, dass ich was Sinnvolles mache, hätte er mir nicht so viel Spaß an unnützem Zeug gegeben!
[15:26]
Retweet: Die Adobe-Rechtschreibprüfung kennt "Nahtoderfahrung" nicht und schlägt "Bewerbungsverfahren" vor. Ist ja nicht so weit weg voneinander.
[15:25]
Retweet: Retro ist mir meist zu wieder.
[15:24]
Retweet: Gewitterregen. Blümchenerektionen.
[15:23]
Retweet: Ich bin so ein Typ, mich könnte man überall aussetzen. Völlig egal wo. Ich komme nirgends zurecht.
[15:22]
Retweet: Leute, die im Urlaub viel Geld und Geduld aufbringen, um die Haut-Farbe von Leuten zu bekommen, die nicht in ihrer Straße wohnen sollen.
Sonntag, 9. August 2015
[17:45]
Retweet: Was ich an Twitter hasse? Man hat -1 Zeichen übrig und muss überlegen welches Grammatik Verbrechen man begeht.
[17:44]
Retweet: A reader is an adventurer, willing to travel to new places, different times, and other circumstances. A reader explores new worlds.
[17:43]
Wie ist jede - aber auch jede - Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird. (Christian Morgenstern)
[17:42]
Retweet: "Schöne Birkenstocks!" "Das ist eine Sprunggelenkschiene."
[17:41]
Retweet: Galileo Galilei konnte damals nicht ahnen, dass mal eine Sendung nach ihm benannt wird, in der gezeigt wird, wie man Salat schleudert.
[17:40]
Interessanter Einwurf von Anke Gröner, warum sie keine Romane mehr liest.
Ich als jemand, der vom Zauber des Lesens jedweder Literatur - sei es Fktion oder Nonfiktion - weit entfernt ist, kann hier nur als Zaungast wahrnehmen.
[17:20]
"Ich war kurz davor, die Hoffnung auf ehrliche menschliche Interaktion ziehen zu lassen." (Unforgettable S01E18)
[16:03]
Der erste Franken-Tatort gefällt mir ausnehmend gut. Die Szenen mit dem cholerischen Staatsanwalt sind grandios.
[15:55]
"Sie stammen aus der Wilhelm-Pieck-Stadt Guben. Tief im Osten. Kann es sein, daß Sie die Demokratie zu ernst nehmen?" (Tatort E943 - "Der Himmel ist ein Platz auf Erden")
[15:31]
Gestern war Biergartentag im schönsten Biergarten Leipzigs: "Zum Mühlengrund" in Thekla.
[15:18]
"Sie haben uns nicht nur den BND, sondern auch die Hauptstadt auf den Hals gehetzt. München! Hier waren die Kaiser! Da haben die sich noch mit Knödeln beworfen!" (Tatort E943 - "Der Himmel ist ein Platz auf Erden")
[15:12]
Ich gucke Tatort E943 - Der Himmel ist ein Platz auf Erden, der erste neue Franken-Tatort mit dem wunderbaren Fabian Hinrichs.
Freitag, 7. August 2015
[18:11]
Mal sehen, ob ich noch an einen WLAN-Router komme.
Vor Wochen wurde er mir im Rahmen einer Vertragsverlängerung bei 1&1 versprochen.
Bisher habe ich nur eine alte DSL-Box von 2002, die keine WLAN-Signale verarbeiten kann.
Die Zustellung der Lieferung gestaltete sich in den letzten 4 Wochen als zutiefst
deprimierend. Heute rief mich der 1&1-Support an, teilte mir mit, daß Hermes mich
schon 3 Mal nicht erreicht hätten, was Schwachsinn ist, weil ich nur 1 Zulieferkarten habe und
zu den fraglichen Zeitpunkten zuhause gewesen bin. Alles sehr komisch.
Nun vereinbarte der Support heute mit mir, daß der WLAN-Router nun unter Umgehung
des offenbar unzuverlässigen Hermes-Versandes am Montag bei einem nahe gelegenen
Getränkemarkt abzuholen sei. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht werde ich dann
endlich zuhause mein Samsung Galaxy Tab 4, welches ich seit 3 Wochen mit einem
Simyo-Datentarifvertrag nutze, mit WLAN verwenden und so beispielsweise
nötige Updates durchführen können, sie üppig Datenvolumen verpulvern würden.
[17:32]
"Ich vermute, du hast Treppen." "Nun, ich bin kein Dalek." (Doctor Who S08E11)
[17:16]
"Sie haben iPads hier im Jenseits?" "iPads? ... Wir haben Steve Jobs" (Doctor Who S08E11)
[13:33]
Im Winter: Eine 1,5-Liter-Mineralwasserflasche täglich. Momentan: 1,5-Liter-Mineralwasserflasche... Ach, ist die Stunde schon um?
[13:13]
Ich will nicht sagen, daß es warm ist. Aber kann man im nächstgelegenen Treibhaus Asyl beantragen?
Donnerstag, 6. August 2015
[17:20]
"Es geht doch nichts über morgendliches Waten durch Abfall zu einer Leiche." (Forever S01E16)
[14:55]
Als sie den Tiger direkt vor sich sehen, der bedrohlich knurrt: "Es gibt sehr viele, wissenschaftlich gut fundierte Gründe, warum wir jetzt Angst haben sollten." (Doctor Who S08E10)
[14:29]
"Hast du nicht gesagt, die sind zusammen? Warum schreien die sich dann an?" "Das macht man eben so, wenn man sich liebt." (Doctor Who S08E10)
[14:25]
"Jung, weiblich, Mensch. Das klassische wehrlose Mädchen." (Doctor Who S08E10)
[13:11]
Für uns Misanthropen ist Nebel ja die annehmbarste Wetterform.
[11:41]
Küchenvielfalt in Stötteritz.
[11:36]
Retweet: Das Traurigste, das ich je sah, ist die Filmszene, in der diese Frau nach dem Sex ihr Glas nimmt und da immer noch Eiswürfel drin sind.
[11:35]
Retweet: "Manche Studien zeigen, dass Depressionen die Intelligenz steigern können."
[11:34]
Retweet: Bald kommt ne Doku über Moses im Fernsehen. Ein Meerteiler.
[0:07]
In Grimm S04E07 sprechen sie statt von "Stolle" andauernd von Früchtebrot. Ich prangere das an!
Mittwoch, 5. August 2015
[23:55]
"Keiner unserer Nußknacker hat Asthma." (Grimm S04E07). - ICH LIEBE GRIMM, BESONDERS MONROE.
[23:18]
Diesen Blick genieße ich allmorgendlich nach dem Nachtdienst auf dem Nachhauseweg. Außer momentan, weil Urlaub 3/16 zuende geht.
[23:10]
"Sind alle deine Hobbys illegal?" "Ich mag Schach!" "Du hast damit Leute im Park abgezockt." (White Collar S05E08)
[22:55]
Museumsbesuch kostenlos. Trotzdem Eintrittskarten. In jeder Abteilung Fort-Knox-ähnliche Überprüfung. Museen: eigene, merkwürdige Welt.
[22:22]
1 Grundkonstante des Universums: Kommt in 1 Serie/Film Kanada vor, wird Ahornsirup erwähnt.
[20:15]
Nach der Wende missionierte jahrelang eine Frau in der Innenstadt von Leipzig. Sie starb vor einigen Jahren. Heute sah ich einen Mann mit dem Jesus-rettet-Schild.
[19:47]
Wie bezeichnet man einen blinden Blinden Passagier? Und kriegt ein erblindeter Führhund einen sehenden Führmensch zur Seite gestellt?
[19:47]
Retweet: Das Tote Meer findet mein Risotto etwas salzig.
[19:46]
Retweet: Den IS-Typen, die Merkel drohen, wird es wahrscheinlich wie allen Gegnern Merkels gehen. Platz im EU-Parlament, 1x die Woche Maischberger.
[19:45]
Retweet: Inzwischen bin ich so weit, dass ich bei graphisch aufbereiteten „Sprüchen“ bei jedem richtig gesetzten Komma erleichtert aufatme.
[12:44]
Radfahrer alleine auf einem Tandem fahren gesehen. Sehr deprimierender Anblick.
[12:31]
Bundeskanzlerin hat dem Justizminister ihr vollestes Vertrauen ausgesprochen. Ich denke, in D gibts keine Todesurteile mehr?
[12:29]
Wettertante: "Die Wolkendecke wird immer dünner." Ich: "Mein Nervenkostüm auch."
[12:28]
Ich kann auch nie Föderalismus aussprechen oder denken. Bei mir ist es immer Förderalismus.
[12:25]
Wie kann es dauert, seinen SUB abzubauen, kann man sich ausrechnen lassen.
[12:15]
Tut mir leid, ich kann Ai Weiwei nie denken, ohne es innerlich in Au weia umzuformulieren.
[12:13]
Im Radio ausführlich über einen Kameramann berichten, das kann auch nur der Deutschlandfunk.
[3:33]
"Du, Geschäfte und Frauen - die unheilige Dreifaltigkeit." (White Collar S05E07)
[0:44]
Die Erinnerung, daß man nicht allein auf der Welt, immer unangenehm. (Thomas Mann)
[0:43]
Retweet: "Kleine Geschichte des Pessimismus." Ach, würde sich eh nicht verkaufen.
[0:42]
Retweet: Draußen ist auch so ein Konzept, was von seinem Erfinder ganz sicher niemals für so viele Menschen gedacht war.
[0:41]
Retweet: Minions ist lateinisch und bedeutet dieses Produkt wurde in letzter Zeit deutlich teurer.
[0:40]
Retweet: Ich kann sehr gut schlecht schlafen.
Dienstag, 4. August 2015
[16:28]
"Demokratie ist ja griechisch und heißt: jeder Arsch darf mitbestimmen." (Ellerbeck S01E01)
[16:20]
"In echt bin ich aber Sängerin in meiner Band "Kadaverkotze"'. (Ellerbeck S01E01)
[14:56]
Der Beruf der Woche: Buchbinder.
[14:52]
"Unser letzter Probant für dieses Gerät war ein Gorilla." (The Flash S01E14)
[14:48]
Wenn man Geräusche twittern könnte, müßtet ihr nun alle Ohropax tragen oder wahnsinnig lachen. Lärm ist eine unterschätzte Belästigung.
[14:47]
Kollegen, die meinen, mir ein Haustier empfehlen zu müssen, wissen nicht, daß bei mir schon einmal ein Kaktus vertrocknet ist.
[14:44]
Mir ist übrigens der Weltmeistertitel im Nicht-mehr-Lesen zuerkannt worden.
[14:43]
Ich lasse mich morgen von einer Frau durch 2 Museen schleifen. Dies ist doch noch dasselbe Universum, oder?
[14:40]
Es gibt viele Fehler, die mir anzulasten sind. Arglosigkeit gehört nicht zu ihnen.
[11:22]
"In WINE there is truth. In BEER there is strength. In WATER there is bacteria."
[11:02]
Retweet: Sächsisch: die einzige Sprache der Welt, die für Gorgonzola und Gurkensalat dasselbe Wort verwendet.
[11:01]
Retweet: Und weil niemand nach ihm fragte, wurde das Warum ganz traurig und verschwand beinahe aus dem Sprachgebrauch der Menschen.
[11:00]
Die Natur hat an uns Misanthropen gedacht, als sie den Knoblauch erfand.
Montag, 3. August 2015
[19:51]
"In einem so immens großen und bizarren Universum darf man nicht vorschnell urteilen." (Doctor Who S08E09)
[19:47]
"Welche Tonart charakterisiert dein Leben? "fies-Moll".
[19:44]
"Zu fantasielos, daß selbst gedankenmanipulierendes Papier versagt." (Doctor Who S08E09)
[19:01]
Retweet: Das Leben erfordert viel Konzentration, andere Menschen sind da nur eine gefährliche Ablenkung.
[19:00]
Retweet: "Wenn Dummheit Windeln bräuchte, wären Pampers-Aktien sicherer als Gold."
[18:57]
Für die Tipps, wie man den Urlaub nicht beginnen sollte, würde ich als Experte bereit stehen.
[18:43]
"In Köln ist man entweder katholisch oder gar nix." "Dann bin ich Quatsch." Und ich bin gar nix." (Soko Köln S08E18)
[9:04]
"Sie sind ein blödes Arschloch!" "Das ist mir bekannt." (Tatort E941 - Borowski und die Kinder von Gaarden)
[9:01]
"Herr Borowski?" "Zugegen." (Tatort E941 - Borowski und die Kinder von Gaarden). Zugegen! So werde ich mich auch melden.
[8:33]
"Alle schauten zu, wie die Tragödie ihren Lauf nahm". "Ihr redet über mein Leben?"
[8:00]
Nach Nachtdienst 5/5 = Urlaub 1/16. Beginn mit Tatort E941 - "Borowski und die Kinder von Gaarden"
Sonntag, 2. August 2015
[9:07]
Autopsie, Obduktion, Sektion. Viele Begriffe für den Umstand, eine Leiche aufzuschnippeln. Zeugt von Interesse.
[8:55]
Ich kenne mich von frühester Jugend an. Ich bin ja quasi mit mir aufgewachsen.
[8:31]
"Menschen mit hohen IQ neigen zur Schludrig- und Vergeßlichkeit." "Was hast du gleich nochmal gesagt?"
Samstag, 1. August 2015
[8:40]
Vieles durchgelitten in Gedanken. (Franz Kafka)
[8:39]
Retweet: Quantenphysik ist dasselbe, wie wenn du eine Frau nach ihrer Laune fragst: die Ermittlung ändert bereits das Ergebnis.
[8:10]
Retweet: Wenn ich nen Blumenhandel betrete,
stupsen sich die Pflanzen an und raunen:
"Lass die Blätter hängen! Wenn sie dich mitnimmt, war`s das..."
Freitag, 31. Juli 2015
[8:48]
Dem Tod von der Schippe hüpfen und sich dabei einen komplizierten Beinbruch zuziehen - das läge absolut im Bereich meiner Fähigkeiten.
[8:44]
Retweet: "Du?" "Hm?" "Heute wäre Louis de Funès einhundertundein Jahre alt geworden!" "Nein!" "Doch!" "Ohh!"
[8:43]
Retweet: Drei Stunden Wartezeit. Hoffentlich reicht mein Buch.
[8:42]
Retweet: Bin gestern auf dem Weg zur Buchhandlung fast überfahren worden. Ob man dann wohl ins Leserparadies kommen würde?
[8:41]
Seit kurzem gibt es bei ALDI Kirschlikör. So langsam ist alles perfekt.
[8:02]
Eine etwas umständlich zu erklärende Anekdote aus dem Stationsalltag. Wenn Patienten aus hygenischen Gründen allein in einem Zimmer bleiben müssen, werden diese als "isoliert" gekennzeichnet. Der Schutz bezieht sich hier auf diejenigen, die das Zimmer betreten und sich anstecken könnten. Andernfalls nennen wir es Umkehrisolation - oder kurz Umkehriso -, wenn der im Zimmer befindliche Patient vor Keimen der Außenwelt geschützt werden muß. Auf dem Belegungsplan sind diese Begriffe jeweils notiert. Eine neue Küchenkraft - mit diesem Zettel in der Hand - fragte nun eine Schwester während des Essensausteilens, welches Essen denn der Patient mit dem Namen "Umkehriso" bekommen soll.
[7:54]
Retweet: Das Problem ist, dass intelligente Menschen auf dumme Menschen wie verrückte Menschen wirken.
[7:53]
Retweet: Noch ein Buch und noch eins! Ein Schrecken, was man da zusammenlesen muß!
[7:52]
Retweet: Dass überhaupt noch jemand das Haus verlässt, ist ein Wunder.
[7:51]
Reizvolles Angebot einer Patientin: "Sie gehören doch auch in mein Bett!" abgelehnt.
[7:50]
"Sich ein paar noch unbenutzter Ausreden zurechtlegen." (Kluftinger: Grimmbart)
Donnerstag, 30. Juli 2015
[19:36]
Retweet: Wenn ich meine Erkältung überwunden habe, darf ich endlich wieder Sport machen. Es ist eine sehr hartnäckig verstopfte Nase seit 1997.
[19:35]
Retweet: Kunden sind kleine Tierchen, die über Nacht dein Nervenkostüm enger nähen.
[10:24]
Je weniger Lesen, desto Twitter. Nur damit ihr Bescheid wißt.
[8:56]
Ich habe mich in die Handschrift eines Kollegen verliebt, der früher Technischer Zeichner war.
[8:53]
"Fassen Sie niemals einen Schiedsrichter oder einen Polizisten an. Der geht entweder sofort unter die Dusche oder in die Zelle." (Polizeiruf 110 - "Kreise")
[8:48]
Buch beendet: "Arschkarte" von Heiko Thieß, Piper, 304 Seiten.
[8:35]
Unter dem Hashtag "#1Job1Satz" sollen wir für ZeitOnline unseren Beruf charakterisieren: Mir fiel bisher ein: "Ich beseitige Ausscheidungen alter Menschen und achte darauf, daß sie neue machen." -- Das Entscheidende bei Dienstende ist, daß alle noch einigermaßen leben. #Onkologie #Geriatrie --
[8:12]
"Guter Verlierer sind sie nicht." "Das ist eine Schwäche von mir. Zum Ausgleich bin ich nachtragend" (Polizeiruf 110 - "Kreise")
[8:11]
Spruch für uns Adipöse: Ziehe Arme und Beine ein, dann könntest du auch 'ne Kugel sein.
Mittwoch, 29. Juli 2015
[15:55]
Den Leipziger Polizeiticker zu lesen verstärkt die Unlust, noch aus dem Haus zu gehen. Muß aber zu Nachtdienst 1/5.
[15:55]
Um den Verlagsleiter herum war ein respektvoller kleiner Freiraum entstanden – wie niedergebogenes Korn unter einem startenden Hubschrauber. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[15:48]
Er richtete die Fernbedienung auf den Bildschirm, machte einer lachenden Blondine und ihrem Waschpulver den Garaus. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[15:47]
... trotz der Versuche seiner Schwester Lucy, Treffen mit unterschiedlichen Frauen zu arrangieren, die auf ihn wie der verzweifelte Bodensatz irgendwelcher Internetdating-Seiten gewirkt hatten. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[15:44]
Sein Gesicht war seltsam asymmetrisch, als hätte es jemand gegen den Uhrzeigersinn verdreht, um seiner nahezu mädchenhaften Schönheit Einhalt zu gebieten. (Robert Galbraith: Der Seidenspinner)
[15:41]
Retweet: Politiker, die keine paar tausend Betten für Flüchtlinge organisieren können, werden übrigens keines eurer Zukunftsprobleme lösen.
[15:40]
Retweet: Bei Durchsicht meiner Bücher entdeckte ich die Langsamkeit.
[15:26]
Abwechselnd werden in Grünau und im Umfeld der Eisenbahnstraße Leute ausgeraubt und mit Messern bedroht. Beides Orte, durch die ich täglich muß.
[15:20]
Buch beendet: Der Seidenspinner von Robert Galbraith, Blanvalet, 672 Seiten.
[10:55]
Retweet: Man kann ja über die ganze digitale Welt schimpfen, wenn man will. Aber vor 30 Jahren wäre nackt sein Konto checken stressiger gewesen.
[10:54]
Retweet: Bei jedem FUMP vom Staubsaugerrohr sag ich mir "Ganz ruhig. Wir haben keinen Hamster und die Kinder sind zu groß."
[10:53]
Retweet: Schon wieder eine nicht abgesicherte Umfallstelle. Zack liege ich wieder auf der Couch.
Dienstag, 28. Juli 2015
[21:44]
"Leute wie Sie treten sich immer wieder auf den eigenen Schwanz." (Bosch S01E04)
[17:11]
"Ich kann nicht sagen, ob Sie nur genial sind oder auch arrogant." "Oh, an guten Tagen bin ich beides." (Doctor Who S08E08)
[16:39]
"Alte Damen sterben nunmal. Das ist Teil ihrer Jobbeschreibung." (Doctor Who S08E08)
[13:11]
Genießen Sie Ihre 5 Minuten Ruhm, und versuchen Sie nicht, 6 daraus zu machen." (Sense8 S01E03)
[2:04]
"Sich nur an die Spielregeln zu halten, macht nur alle anderen glücklich." (Dr. House S02E07)
[1:47]
"Ich habe Spaß." "Ja, sie hat für Februar welchen geplant." (Dr. House S02E07)
[1:25]
"Ein müßig Gehirn ist des Teufels Spielplatz." (Deadbeat S01E06)
Montag, 27. Juli 2015
[9:43]
"In der Droge schließt du nie etwas ab. Man ist nicht mal Sisyphos. Man hat nicht 1 Stein, man hat Hunderte." (Tatort E940: "Das Muli)
[8:46]
Praktikantin: "Ich habe die praktische Prüfung erst vor 2 Tagen bestanden." Karow: "Perfekt. Ich wollte sowieso ein anderes Auto." (Tatort E940: "Das Muli)
[8:33]
So wie es mir geht, wäre ein Montag die beste Erklärung. Nach 5 Nachtdiensten ist für mich jetzt aber Wochende. Gefühlsroulette.
[8:27]
Rubin: "Ick arbeite jetze seit 6 Jahren inner Mordkommission. Wie lange Sie?" Karow: "2 Stunden, 16 Minuten." (Tatort E940: "Das Muli)
Samstag, 25. Juli 2015
[10:15]
"Lieutnant, mit dem, was Sie haben und USD 2,50 bekommen wir ein U-Bahn-Ticket." (Unforgettable S01E15)
[9:28]
Wegen der mobilen Möglichkeiten, die das Tablet verschafft, bin ich jetzt auch auf Instagram.
[9:00]
Retweet: "Siegfried bekommt ganz schlecht Luft bei dem Wetter." Vielleicht was mit den NibeLungen...?
[8:59]
Retweet: "Bist du auch müde?" "Auch müde? Ich bin das Epizentrum!"
[8:28]
Normalerweise sind Reanimationen ungewünschte und gefürchtete Aufreger im stationären Betrieb.
Demente Patienten oder solche mit Durchgangsyndrom sind in der Regel schnell wieder zu beruhigen.
Hier aber war der Patient körperlich einigermaßen fit und schnell zu Fuß und trotz mehrerer Beruhigungsmittel weiterhin in höchster Erregung.
Nervzehrend war die Zeit bis zur Entscheidung, Feuerwehr und Polizei zur Hilfe zu rufen.
In einer so eskalierenden Situation abwägen zu müssen, welche Worte oder Maßnahmen den Schutz des Patienten zu gewährleisten.
Ich glaube, ich habe mir ein Schnäpsken verdient. Glücklicherweise ist der Patient nicht die Treppe heruntergestürzt
und hat auch keine anderen Blessuren erlitten.
[8:13]
Zwischen 4 und 6 Uhr Patient mit urplötzlicher psychotischer Episode. Eskalierende Situation, erst aggressiv, dann autoaggressiv.
Einsatz der Feuerwehr und Polizei wegen der Androhung, vom Balkon zu springen. Sedierung (medikamentöse Beruhigung) und Verlegung auf eine Wachstation.
Zerdeppert wurden: 1 Rauchabzugsmelder, 1 großer Blumentopf. Lange nicht mehr solch eine Zuspitzung erlebt.
Freitag, 24. Juli 2015
[19:36]
Retweet: 'Dauert nur eine Minute' ist lateinisch und bedeutet 'du kommst hier niemals wieder weg'.
[19:06]
Retweet: Und das Leben so "Nimm das! Und das! Und das hier! Nein, halt, gib das wieder her."
[19:05]
Retweet: Mit Blick auf die Anzeige der Waage murmeln: "Das Gute überwiegt halt."
[10:21]
Je mehr man als ehemaliger Leser nichtliest, desto mehr fallen (neidvoll) einem Leser in der Öffentlichkeit auf.
[10:02]
Brot, Schnittkäse, Tomaten, Meerrettich. Mehr brauche ich nicht für das kurze Glück. Vielleicht noch einen fettreichen Joghurt hinterher...
[9:44]
Wir haben einen neuen Drucker, der seine Toner selbst bestellt, sobald sie leer sind.
[9:28]
Soko Wien S10E13. Nach SOKO Leipzig zweite SOKO ausgeguckt. Wehmutsgefühle.
[9:20]
Heute kein Rasenmäher, Heckenschneider oder Müllabtransport. Diese Ruhe! Dieser Anflug berunruhigender Einsamkeit!
[9:18]
Retweet: Manchmal wünschte ich, man könnte schneller warten.
[9:13]
Retweet: Irgendwann wird Barbara Schöneberger aus einem zu engen Pailettenkleid platzen und dabei eine neue Galaxie funkelnder Sterne erschaffen.
[9:10]
Ein Waschbär wäscht seine Nahrung vor dem Fressen. Irgendwie hatte ich mir eine spektakulärere Erklärung seines Namens erhofft.
[8:52]
Die zweite Hundertjährige auf Station, die den Altersdurchschnitt nicht wesentlich hebt, da die meisten Patienten eh zwischen 80 und 100 sind.
[8:35]
Retweet: Ich: "Du ziehst die Hose von gestern an? Was sollen deine Kollegen denken?!" Mann: "Dass ich zur Arbeit komme, obwohl ich nur 1 Hose habe."
[8:33]
Vor 10 Tagen hatte ich bei einer Vertragsverlängerung meines Providers 1&1
eine neue, endlich WLAN-fähige DSL-Box ausgehandelt, von der ich bis jetzt
noch nichts gesehen habe. Ein Kontrollanruf beim 1&1-Support soeben erbrachte
die Information, daß dieser Versand irgendwie nicht vonstatten gegangen sei
und nun re-initiiert werde. Übrigens hatte ich, was ich im Nachinein bemerkte,
denselben Kundenberater am Telefon. Sollte der Router nun doch noch kommen,
fragt sich, ob das mir beim ersten Deal versprochene Guthaben von 30.- Euro,
welches die Hardwarekosten inklusive Versand von 30.- quasi neutralisieren würde,
bei diesem neuen vorhanden sein wird oder unter den Tisch fällt. Bin gespannt.
Mittwoch, 22. Juli 2015
[17:02]
Heute beginnt die vorletzte Arbeitswoche vorm nächsten (zweiwöchigen) Urlaub.
[16:40]
Wann ist denn dieser Nachmittag, an dem es hier in Leipzig angeblich gewittern und regnen soll?
[11:00]
Beruf liebt.
Dienstag, 21. Juli 2015
[21:42]
Ich bin enthusiasmiert von der Einfachkeit, mit der ich als Tabletbesitzer nun Bilder hin- und herschaufeln kann. Via Dropbox-App verteilen an Tweets und Whatsapp... Geilo.
[9:15]
Als Dauernachtwache befürchte ich mit jedem Dienst mehr, eines Tages beim Betreten der Straße zu Staub zu verfallen. Vampirismus der Pflege...
[9:00]
Ich bin ein sehr, sehr kommunikativer Mensch, nur eben nicht mündlich. Aber z.B. unter Whatsapp 015758809623.
[8:28]
Ralf Rothmann möchte nicht für den Deutschen Buchpreis nominiert werden.
[8:24]
Retweet: Wenn der Retweet gefavt wird wie Bolle, ist man immer ein wenig neidisch, dass man nicht selbst auf diesen geistigen Erguss gekommen ist.
[8:23]
Retweet: Sarkasmus ist die legale Form des 'auf's Maul hauen' ... und die schlauere...
[8:22]
Daß 3 der Zschäpe-Anwälte Stahl, Heer und Sturm heißen, kann sich auch keiner ausdenken. Ich liebe real life.
[8:00]
Autoren sollten stehend an einem Pult schreiben. Dann würden ihnen ganz von selbst kurze Sätze einfallen. (Ernest Hemingway)
[7:39]
Retweet: Schade, dass ich nichts erlebe. Könnte es bestimmt packend erzählen.
[7:33]
Ist mein Leben tatsächlich eine Erstausstrahlung?
[5:55]
Die Krawatte von DCI Mathias hängt mächtig schief. Diese hintertriebene Kostümbildnerin!
[5:28]
"Er kann Sachen reparieren, die wir sonst weggeworfen hätten." Gemeint war kein Geriater, an den ICH primär dachte.
[5:17]
Der DCI findet im Alleingang die Leiche. Wenn man sehr viele Krimis seht, wird man irgendwann schon etwas müde.
[5:14]
"Eine Landschaft schreibt sich ihren eigenen Krimi" charakterisiert ganz gut den ersten Eindruck, den ich von "Hinterland" erhalte.
[5:00]
Die ARD zeigt in der Sommerpause am Jauch-Programmplatz in deutscher Erstaustrahlung die 4-teilige BBS-Serie "Hinterland", jedoch unter dem scheinbar fernsehtauglicherem Namen Inspector Mathias – Mord in Wales. Erster Eindruck: Karge Landschaft, viel Regen. Bedeutungsschwangeres Anstarren von Indizien.
Montag, 20. Juli 2015
[20:15]
Retweet: "Schatz, ist dort hinten ein Gewitter?" "Nee. Gott macht Selfies."
[20:14]
Ein Weblog über Schriftsteller, die keiner liest.
[13:34]
Sobald es eine bezahlbare Datenflat ohne Beschränkung geben sollte, melde ich mich mit besserer Laune. (Selbst 3 GB sind offensichtlich ein Witz.)
[11:33]
Wenn man in der Stadt lebt, ist frisch gemähtes Gras eine sinnliche Option, die man nicht unterschätzen sollte.
[11:25]
Ich habe seit 9 Jahren keinen Jean Paul mehr gelesen. Das sagt eigentlich alles aus über mein Leben.
[11:13]
Rasenmähergeräusche bis in den vierten Stock. Und auch die Gerüche nach frisch gemähtem Gras dringen nach oben.
Der Sinneseindruck des Gerochenen schlägt den des gehörten, verhaßten & störenden Geräusches.
[8:31]
Inwiefern ist Anorexie eine Eßstörung? Ich meine, wenn man NICHT ißt...
[8:07]
Retweet: Der Schlaf hat die Funktion, vorübergehend die Empfindung der Hoffnungslosigkeit verblassen zu lassen.
[8:06]
Retweet: In der Zukunft wird jeder für 15 Minuten seine eigene Partei haben.
[8:05]
Retweet: Alter erkennt man scheinbar daran, dass man sich nicht mehr freut, sondern darüber grummelt, aus seiner Routine herausgenommen zu werden.
[8:04]
Retweet: Ein Navigationsgerät mit Hitlers Stimme bei der man nur rechts abbiegen kann. Lohnt sich ein StartUp?
[8:03]
Retweet: Gespräche, die wir führen müssen, um die Zertifizierung als soziale Wesen nicht zu verlieren. Wir wären verloren ohne Wetter.
[8:02]
Nachtrag eines Spruches, den ich gestern Abend von einem Kollegen zu hören bekam: "Alle von der Klingel weglagern, dann wirds ne ruhige Nacht."
Hat wenig genutzt. Sie kommen IMMER an die Klingel!
[8:01]
Retweet: Wäre die Mücke nicht muskulöser als ich, dann wäre hier aber jetzt Krieg! Aber sowas von!
[8:00]
Retweet: Ich bin als kleines Kind in einen Kessel mit Montagen gefallen.
Sonntag, 19. Juli 2015
[14:55]
Außerhalb von Städten ist es zirka 3°C kälter. Bzw.: Megacities sind bis zu 9°C aufgeheizter als das Umland.
[14:34]
Retweet: Jungs, ich hab keine Totenscheine mehr! #Notarztdienst
[14:33]
Retweet: Erkenntnis nach 24h Notarztdienst: 80% der Patienten haben ausschliesslich einen an der Waffel, weitere 10% zumindest Waffelbeteiligung!
[14:32]
Retweet: "Jeder von uns trägt das Seine zur Verderbnis der Zeit bei." - Montaigne
[14:31]
Retweet: "Die Vielschreiberei scheint das Kennzeichen eines aus dem Fugen geratnen Jahrhunderts." - Montaigne, 1588
[14:30]
Retweet: Ein Lesebändchen würde dem Buch jetzt gut tun.
[14:29]
Retweet: Man braucht so viele Playlists für spezielle Anlässe, z.B. bei schwülem Wetter auf dem Sofa liegen, während jemand anders Geschirr spült.
[14:28]
Retweet: Sonntag. Jetzt mit neuer Rezeptur.
[14:27]
Retweet: "Seit ich lesen kann, kann ich mir gar nicht mehr einfach mal in Ruhe ein paar Buchstaben angucken." Mein Neffe.
[14:26]
Retweet: Revolutionsfahrzeuge – Bitte Aufstand einhalten!
[14:25]
Retweet: Manchmal muss man sich die Liebe zu einem Buch erkämpfen. Dann ist sie allerdings umso inniger.
[14:24]
Retweet: Sollte "nur in Etappen schlafen können" jemals olympisch werden, lasse ich euch alle meine Goldmedaille anfassen.
[7:10]
Einsteigen und nicht bummeln, sagte der Straßenbahnfahrer eben, als junge Mutti mit Kinderwagen nicht über die Schwelle kam.
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