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Bücherlei Miszellen (17) [<<] [>>]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch

Montag, 3. November 2014

[17:50] Buch beendet: "Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner" von Fedor M. Dostoevskij, Piper-Verlag, 301 Seiten. Drittlektüre!

[9:48] "Was wäre denn ungewöhnlich? Cliff Richards mit 'nem Glas Milch in der Hand?" (Polizeiruf 110 - Smoke on the Water)

[9:10] "Die haben alle 'ne Ausstrahlung, die reicht so weit, wie ich 'n Konzertflügel werfen kann." (Polizeiruf 110 - Smoke on the Water)

[8:52] Wie Meuffels und die Freundin der Ermordeten sich gegenseitig wetteifernd ihre Narben zeigen - das habe ich so in der Art noch nicht gesehen. Großartig. "Ist es nicht seltsam, daß Glück nie Spuren hinterläßt. Es sind immer nur die dunklen Tage, von denen einem körperliche Erinnerungen bleiben."

[8:45] Meine Art der Subversion besteht darin, jetzt den Polizeiruf 110 von letzter Woche (20. Oktober) - "Smoke on the Water" - zu sehen anstatt den neuen, der gestern Abend ausgestrahlt worden ist und auf den ich mich freilich redlich freue, weil ich Bukow/König einfach wahnsinnig gerne gucke.

Sonntag, 2. November 2014

[7:55] Meine Boombox wurde gestern Nachtmittag geliefert und ist der Oberhammer. Eigentlich viel zu groß für mein Zimmer. Armer Mieter unter mir.

Samstag, 1. November 2014

[19:57] Noch ein Kommentar in der "Aufmerksamkeitsdiskussion": "Daß es nicht bei jedem gleich sein muß – klar, denn die meisten Menschen, so denke ich es mir, verfügen eben über den Kontrollmechanismus, sich lenken zu können bei der Auswahl und der Richtung der Schneise, die man ins Web schlägt. Oder eben, man mag es, pausenlos von allen Seiten beballert zu werden und bekommt keine Schwindelgefühle dabei. Das ist auch ok. - - Ganz einfach, weshalb es bei mir ein gewisses “Leiden” erzeugt: Ich komme nicht zu dem, was ich mir einbilde, doch eigentlich viel lieber zu tun. Ich habe einen Freund, der, wenn er einen Fernseher hätte, gnadenlos davor säße und seine anderen Aktivitäten, deretwegen ich ihn jetzt beneide, fielen hinten runter. Er weiß das und hat die Glotze rausgeschmissen. Und ich weiß, daß ich nicht permanent alle 5 Minuten ein YouTube-Video nachschauen, nach Mails, Messages, Tweets und FB-Postings gucken sollte. Aber Zwangexistenzen wie ich bräuchten eine Art Gouvernante, die, streng guckend, neben einem stünde und kopfschüttelnd und fingerschwenkend reagieren würde, sobald die Hand an die Tastatur möchte. - Vor einiger Zeit glückte es mir, einige Wochen lang die ZEIT zu lesen; ich fühlte mich hervorragend informiert, für viele Themen sensibilisiert usw. Im Prinzip ist meine Zeit ja bereits so knapp, daß ich noch nicht einmal alle Audiobeiträge des Deutschlandfunkes anzuhören schaffe, die ich mir tagtäglich lade.

[8:31] Claudia Klingers Überlegungen zum Umgang mit dem Netz, der Gefahr der Zersplitterung der Aufmerksamkeit gehen weiter. Ich habe wieder kommentiert: Es gibt Menschen, die genügend Selbstdisziplin mitbringen, um in der Flut der Informationen und Sensationen des Netzes grazil zu schwimmen. Ich fuchtele eher mit den Armen, immer mit der Befürchtung, von der nächsten Welle in die Tiefe gerissen zu werden. Als Mensch, der sich selbst kaum Struktur schaffen kann, ist das als grenzenlos empfundene Netz eher Gift, jedenfalls dann, wenn man etwas Zeit hat. Sobald der Zeitgürtel enger zu schnallen ist, wird sogar mir die Fähigkeit der Fokussierung auf Essenzielles gegeben. An freien Tagen und im Urlaub bin ich jedoch rettungslos verloren und die von Claudia beschriebene Ziellosigkeit und die nie endenden Impulse schubsen einen vom frühen Morgen bis in die Nacht hinein weiter, ohne daß man überhaupt ein ordentliches Gefühl für die verstreichende Zeit besitzt. Ist der PC mal aus und ich sitze sinnierend in meinem Sessel, zieht sich die Zeit plötzlich. Die Aufmerksamkeit bekommt wieder ein Ziel, nämlich ausnahmsweise zu sich selbst. Das tut dann gut. Was ich nun versuche, ist tatsächlich ein vorbereitetes Surfen. Anhand einer Liste dessen, was ich tun will, begebe ich mich online, arbeite das stur ab und verschwinde wieder.

Freitag, 31. Oktober 2014

[19:34] "Kennst du ihn eigentlich gut?" "Ich weiß nur, daß er auch nicht zur Weihnachtsfeier kommt." (Der Kriminalist: Nacht am See)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

[13:55] Der Rumble in the Jungle wird heute 40 Jahre alt.

[13:45] Buchentdeckungen: Gesellschaft der Angst von Heinz Bude. "Am Leitfaden des Erfahrungsbegriffs der Angst erfasst Heinz Bude eine Gesellschaft der verstörenden Ungewissheit, der runtergeschluckten Wut und der stillen Verbitterung."

[13:36] Buchentdeckungen: Nach Winterjournal nun das zweite autobiografische Buch von Paul Auster: Bericht aus dem Inneren. Er nennt es übrigens nicht Autobiografie, sondern "fragmentierte Erinnerungen".

[13:03] Seitdem ich die Buchbesprechungen dreier Sendungen im Deutschlandfunk- und -radio verfolge, sprudeln die Entdeckungen von Neuerscheinungen und die Wunschliste zittert in Wachstumswehen.

[12:42] Buchentdeckung: The Doors und Dostojewski. Das Rolling-Stone-Interview von Susan Sontag und Jonathan Cott. Die als kühle Denkerin erfahrene Sontag erweist sich in diesem 12-stündigen Interview vielseitiger als erwartet.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

[20:11] Claudia Klinger verarbeitet ihren Netzfrust, den sie gestern schilderte und entwirft Strategien dagegen. Auf diesen Blogbeitrag reagierte ich mit diesem Kommentar: "Gestern erst stieß ich auf den Vorschlag, sich täglich hinzusetzen und 5 Dinge zu notieren, die am betreffenden Tag überraschend, positiv, behaltenswert, schön waren. Es wurde angedeutet, daß es einem anfangs schwer fallen könnte, 5 solcher Augenblicke oder Ereignisse zu finden, daß man sich aber Tag für Tag dafür schärfer stellt, sensibilisiert. Niemand redet davon, sich vor dem Leid der Welt zu verschließen, eine rosarote Brille aufzusetzen… Aber was bringt es mir, wenn ich mich noch von dem letzten Mord oder Unglück in einem weit entfernten Land unterrichten lasse. Ich wende mich lieber dem nahe liegenden Leid zu – unsere Station betreut bis zu 18 onkologische Patienten, und die übrigen sind keinesfalls weniger krank – und versuche, das zu verdauen. Mir selbst hat das Netz die Aufmerksamkeit versaut. ich kann nicht mehr lesen. Das Mäandern durch alle Angebote auch und gerade sozialer Netzwerke und Möglichkeiten hat mich zu einem Psychewrack gemacht, das sich nicht mehr konzentrieren und bei einer Sache bleiben kann. Insofern wäre eine Diät auch für mich hilfreich – mit dem Ziel, nur eine Sache auf einmal zu tun. Wenn ich lese, den PC ausgeschaltet zu lassen. Und wenn er an ist, einem Plan zu folgen, einer to-do-Liste, die man abarbeitet, um den Rechner danach wieder auszuschalten und vielleicht so wieder ein wenig Ordnung in den Umgang mit all den Angeboten und Inhalten zu schaffen."

[19:26] Auch wenn ich mit Technik selten Glück habe - meine kürzlich gekauften PC-Lautsprecher sind bereits wieder kaputt (einer fiel aus, so daß ich wie bereits die Jahre zuvor nur Mono höre) -, bestellte ich eben einen BoomBlaster, den JVC RV NB 52 für 208,56 Euro. Es geht einfach nicht so weiter, daß die ganze Musik auf meiner Festplatte vergammelt, weil ich sie seit Jahren mangels anständiger Musikanlage nicht mehr hörte. Also nun der Versuch des portablen Radio-Rekorders, mit dem ich per USB-Stick endlich mal wieder alles hören will, was ich von CD auf Festplatte (mp3) gebannt und größtenteils seit Jahren nicht angerührt habe. Als Beweis, daß mir Technik nicht wohl gesonnen ist, muß ich anführen, daß bis jetzt alle mp3-Player (und früher Walkmen) oder deren Kopfhörer in wenigen Wochen bis Monaten defekt waren. ALLE. Allein mein Base-Handy (Lutea 2) funktionerte mp3-technisch während der gesamten 2 Jahre der Vertragslaufzeit, verschliss aber alle paar Wochen ein Kopfhörerpaar egal welcher Preislage. Ich habe einfach kein Glück mit Technik.

[19:17] Dieser - mein quasi einziger richtig freier - Tag wurde verhackstückt durch eine Pflichtveranstaltung, das regelmäßig zu absolvierende Reanimationstraining, für das ich fast den ganzen Nachmittag unterwegs war. Freilich war es diesmal besonders gut und informativ. Nicht nur, daß sich alle paar Jahre etwas in der Praxis der Wiederbelebung ändert, - der Vortagende war ein tougher, sehr beschlagener Mensch, der viele Jahre im Rettungsdienst tätig war und überdies Feuerwehrmann ist. Beispielsweise wird jetzt eine einfachere Form der Stabilen Seitenlage praktiziert. Gänzlich neu ist mir die überbrückende Verwendung eines Larynxtubus zur sicheren Lungenventilation, bis ein Arzt kommt, der einen Endotrachealtubus legt.

[10:06] Buchentdeckungen: Abgehängt. Wo bleibt der Mensch, wenn Computer entscheiden? von Nicholas Carr. Für Technikskeptiker unbedingt geeignet.

[9:40] Was tun bei all dem Mist, mit dem man, besonders wenn man nicht nur täglich Nachrichten sieht oder hört, sondern zudem im Internet und Web 2.0 unterwegs ist, konfrontiert wird, so daß selbst altgediente Haudegen bisweilen frustriert sind? In dem Artikel von Claudia Klinger kommentierte ich: "Man wird von dem, womit man sich umgibt, unweigerlich geprägt. Ich dachte immer, ich müsse doch die Realität zur Kenntnis nehmen, die Nachrichten verfolgen, Fakten verstehen, mich dem nicht verschließen, was alltäglich geschieht. Vor kurzem lernte ich die Videos von Vera Birkenbihl kennen, von der ich vorher tatsächlich nichts wußte. Und wenn das so ist, daß man viel mehr von dem beeinflußt wird, dem man sich mental und kognitiv aussetzt, stellt sich letztlich doch die Frage der Beschränkung, der informationellen Diät, der Askese in Sachen Nachrichten, die ja zumeist schlechte Nachrichten sind. Bzw. gälte es, die positiven Einflüsse, die uns prägen können, zu verstärken, die Balance wiederherzustellen. Wenn man sich mit so simplen Psychotricks, die Birkenbihl liefert und die tatsächlich funktionieren, autosuggestiv umkrempeln kann, dann, ja, warum tut mans dann nicht öfter im Alltag? Sich aus dieser Schneise des Negativen, das durch die Allgegenwärtigkeit, wenn man dauernd im Netz unterwegs ist, erstickend auf uns wirken muß, herausschlagen. Für mich sind solche Ruhepunkte, solch ein Gegenpol vor allem die Musik, auch die Literatur. Und ich praktiziere in der Tat diesen albernen Psychotrick, mich so oft wie möglich für 60 Sekunden vor den Spiegel zu stellen, die Mundwinkel hochzuziehen, mechanisch zu lächeln. Oder ich ziehe mir solch ein Video rein."

[9:06] Buch der Woche beim Deutschlandfunk: Die Abwicklung. Eine innere Geschichte des neuen Amerika von George Packer. "Mittels eindringlicher Portraits schafft der preisgekrönte Autor George Packer eine einzigartige literarische Collage, die eine Nation in Auflösung zeigt. Das große Sachbuch, das über Amerika hinaus auch uns die wesentliche Frage stellt: In welcher Welt wollen wir leben?"

[8:00] "Filiz ist eine Frau, die nur dann “ich” sagt, wenn sie auf etwas verzichtet." Ein langer Text über türkische Eltern und deren Kinder, wie sie zwischen den Kulturen leben und leiden, über das Unverständnis zwischen Eltern und Kindern.

[7:38] Buchentdeckungen: Alles, was leuchtet. Wie große Literatur den Sinn des Lebens erklärt von Hubert Dreyfus und Sean Dorrance. "Uns ist der Sinn abhandengekommen. Was tun? Wo suchen? Im Mittelalter war Gott der Sinnstifter. In der Antike leiteten die Götter ihre Lieblinge. Die Philosophen Hubert Dreyfus und Sean Dorrance Kelly plädieren für einen säkularen Polytheismus, in dem sich der Mensch nicht als bedingungslose Urheber seiner Handlungen versteht, sondern sich der Welt öffnet."

[7:20] Freier Tag 2/2.

Dienstag, 28. Oktober 2014

[17:51] "Und Sie laufen davon?" "Eigentlich wollte ich rennen." (The Following S02E01)

[16:48] Buchentdeckungen: Drüben und drüben. Zwei deutsche Kindheiten von Jochen Schmidt und David Wagner. Kindheiten in der DDR und der BRD, zusammen erzählt in einem Buch.

[8:12] Buch beendet: "Nüchtern. Über das Trinken und das Glück" von Daniel Schreiber, Hanser, 160 Seiten.

Montag, 27. Oktober 2014

[8:48] Hausarztbesuch zwecks Blutabnahme und EKG (Vorsorge) geschafft. Fedor M. Dostoevskijs "Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner" begann ich gestern nicht. Stattdessen "Nüchtern. Über das Trinken und das Glück" von Daniel Schreiber.

Sonntag, 26. Oktober 2014

[20:13] So, nach Routinearbeiten am PC nun Arbeitsweg und hoffentlich endlich der Beginn der Drittlektüre von Dostoevskijs Roman...

[20:11] Nur gut, daß ich nochmal im Kalender nachgeguckt habe. Ein seit Monaten vereinbarter Termin gerät leicht aus dem Gedächtnis. Morgen früh - nach Nachtdienst 3/4 - um 8 Uhr zum Blutzapfen beim Hausarzt.

[19:51] Arme Menschen sind arme Beobachter, deren Augen lediglich auf die Banalitäten des Alltags gerichtet sind. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[19:46] Die Hinrichtung artete in eine sehr unordentliche Angelegenheit aus. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[19:44] Sie bekam den Mund nicht mehr zu. Es geschieht nur äußerst selten, daß das alltägliche Leben den Geschichten überlegen ist, und zwar nicht zu knapp, die einem mal nachts im Bett erzählt, ins Ohr geflüstert worden sind, der Urübertreibung, die Worte im Kopf hinterlassen können. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[19:41] Ihre jungen Finger, noch Lichtjahre entfernt von irgendeiner dunklen Grenze, einem Endpunkt, nie gesichtet, aber, zum Teufel, trotzdem präsent, pflückten nervös am Stoff. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[19:38] Hunger, vor allem die leichte Form, greift die Wahrnehmung an. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[19:30] Gut essen heißt schlemmen, wortlos, und danach noch eine ganze Weile davon durchdrungen bleiben, wie gut es war. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[19:19] In diesem Leben ist jeder Tag an seinem Platz und birgt Aufgaben in sich. Es gibt keine Zeit, die nicht an ihrem Ort ist. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[8:20] Der zweite Nachtdienst dieser Arbeitswoche war das strikte Gegenteil der Vornacht. Unglaublich! Wenn alle Dienste so wären, könnte ich mir auch vorstellen, bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten, wie es der fiese Gesetzgeber vorsieht.

[7:34] Buch beendet: "Weiskerns Nachlass" von Christoph Hein, Suhrkamp-Taschenbuch, 318 Seiten.

Samstag, 25. Oktober 2014

[20:10] Tagebucheintrag: Phlegma erwünscht.

[19:29] Neue Frage in Blow up: Was sind unsere Lieblingskatzen in der Geschichte des Kinos?

[19:08] Weiter mit "Weiskerns Nachlass" von Christoph Hein.

[8:24] Die Buchvorstellungen und Rezensionen im DeutschlandRadio und Deutschlandfunk schätze ich immer schon, muß aber gestehen, daß ich sie nicht mit zufrieden stellender Konsequenz verfolge. Also setze ich mir zum Ziel, den Büchermarkt und die in "Lesart" und "Buchkritik" des DLR gesendeten Beiträge intensiver und nachdrücklicher zu verfolgen. Und bereits in den ersten drei Tagen ist die Ausbeute nicht zu verachten. Mehrere Bücher, die mein Interesse wecken konnten. Fragt sich allerdings, wie man damit umgeht, wie der Zuwachs in der Buchwunschdatei verkraftet wird, die man die Prioritäten setzt, die Reihenfolge der bald zu lesenden Bücher festlegt... Die Audiobeiträge suche ich mir anhand dieses Archivs zusammen.

[8:01] Wenn man so gänzlich ausgehungert ist, kommt ein Bier besonders gut. Morgens nach dem Nachtdienst gucke ich meistens Serien aus dem SOKO-Universum, die meiner Meinung nach zu wenig gewürdigt werden. Sie sind mit 45 Minuten nur halb so lang wie ein Tatort, weisen aber meist einen ebenso spannenden Plot auf, wenn sie nicht gar so manchen Tatort in den Schatten stellen. Das Lokalkolorit spielt ähnlich wie beim Tatort eine Rolle, das heißt man fiebert als Leipziger bei der SOKO Leipzig ganz anders mit als jemand Ortsfremder.

[7:44] Nach Nachtdienst 1/4. Es war ein haariger Dienst, einer der ganz bösen Sorte, bei dem man irgendwann keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, nicht zum Essen kommt, den Kohlehydratmangel spürt, indem die Nerven blank liegen, die Konfusität zunimmt, ein planhaftes Vorgehen utopisch erscheint. Meine Bemmen habe ich wieder mit nach Hause genommen und werde sie nach den obligatorischen 2 bis 3 Serien, verbunden mit dem Feierabendbier, genießen.

Freitag, 24. Oktober 2014

[19:14] Buchentdeckungen: Dolfi und Marilyn von François Saintonge. "Paris im Jahr 2060. Der geschiedene, alleinerziehende Geschichtsprofessor Tycho Mercier gerät durch einen Tombolagewinn in den Besitz eines Klons. Doch er bekommt nicht irgendeinen Klon vom Supermarkt geliefert: Es ist A.H.6, der sechste existierende, eigentlich verbotene Klon von Adolf Hitler." Hinter dem Pseudonym François Saintonge soll sich ein renommierter französicher Autor verbergen.

[15:55] Buch begonnen: "Weiskerns Nachlass" von Christoph Hein.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

[17:49] Die Autobiografie von Hape Kerkeling hat mich sehr berührt. Ich mochte ihn immer schon, vielleicht auch, weil unsere Sicht der Welt, möglicht das Humorvolle zu sehen und den Menschen zu vermitteln, ähnlich gelagert ist. Daß er ein solches Trauma wie den Tod seiner Mutter als Folge eines Suizidsversuches zu verkraften hatte und wie er das beschreibt, ist erschütternd und trotzdem ermutigend in seiner Art, wie er es verarbeitet hat und wie er sich nicht hat unterkriegen lassen. Ein anderer Aspekt, weswegen mir das Buch so nahegegangen ist: So hatte ich mir ein eigenes autobiografische Unterfangen vorgestellt, weil ich der Meinung bin, daß mein Leben, besonders Kindheit und Jugend aufgeschrieben werden müssen, als Reflektion, zur Selbstheilung, zur Standortbestimmung meiner selbst usw. Hape Kerkeling hat demnach das so hingekriegt, wie ich es mir für ein eigene Buch vorstelle.

[17:22] Buchentdeckungen beim Rezensionen hören - Es reicht! Schluss mit den falschen Vorschriften. Eine Polemik. von Werner Bartens.

[17:08] Buch beendet: "Der Junge muss an die frische Luft. Meine Kindheit und ich" von Hape Kerkeling, Piper, 320 Seiten.

[15:48] Buchentdeckungen beim Rezensionen hören - Die Explosion des Wissens. Von der Encyclopédie bis Wikipedia von Peter Burke. "Nur ein Medienhistoriker vom Format Peter Burkes versteht es, den grundlegenden Umbruch unserer Wissens- und Informationsgesellschaft im Ganzen zu überblicken und im Detail zu erklären. Seine umfassende Wissensgeschichte ist singulär auf dem Buchmarkt – und höchst aktuell."

[15:40] Buchentdeckungen beim Rezensionen hören - In den Niederlanden war die Sextalogie "Das Büro" des inzwischen schon verstorbenen Schriftstellers J.J. Voskuil äußerst erfolgreich. In Deutschland erschienen die ersten beiden Bände: Direktor Beerta und Schmutzige Hände.

[15:28] Buchentdeckungen beim Rezensionen hören - Trübsinn und Raserei. Die Anfänge der Psychiatrie in Deutschland von Dietrich Geyer. "In sieben spannend erzählten Kapiteln stellt Dietrich Geyer die Anfänge der neuzeitlichen Psychiatrie in Deutschland dar."

[8:02] Weiter mit "Der Junge muss an die frische Luft. Meine Kindheit und ich" von Hape Kerkeling.

Dienstag, 21. Oktober 2014

[10:05] Buch beendet: "Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen" von Karen Köhler, Carl Hanser, 240 Seiten.

[8:43] Jetzt gibt es schon ein philosophisch verbrämtes Buch zur Krimiinstitution am Sonntagabend: Der Tatort und die Philosophie. Schlauer werden mit der beliebtesten Fernsehserie.

Montag, 20. Oktober 2014

[19:38] "Europa und seine Schriftsteller": "Die Dokureihe geht mit herausragenden europäischen Schriftstellern auf Erkundungstour in ihrem jeweiligen Land. So entsteht aus Schriftstellerinterviews an symbolträchtigen Orten und vielfältigen Archivbildern ein mosaikartiges Bild Europas. Erste Folge: Deutschland erzählt von Christoph Hein, Wladimir Kaminer, Bernhard Schlink, Emine Sevgi Özdamar."

[19:20] Verleser: Statt "Ebola-Koordinator" "Ebola-Konditor".

[19:08] Wortperlen: "Lebenslügenpappwand" (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[18:31] Der Mond schwebt als schiefe Sichel in der Dämmerung. Eine Trostkrümmung, in die man sich legen mag. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[18:23] Mit dieser URL sollen die ausgefilterten Beiträge im normalen Facebook-Feed angezeigt werden.

[17:58] Nach Julians Ich-liebe-dich-nicht-mehr war mir alles egal. (...) Ich aß nicht mehr, schlief nicht mehr, sprach nicht mehr, trank zu wenig Unalkoholisches. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[17:52] Die Straßen sind gesäumt von saftigem Grün, das verschwenderisch blüht und in Deutschland Unkraut heißen würde. Hier wächst es so wild und groß und frei, dass jede Rose daneben langweilte. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[17:33] Saufen und Bibliomanie muß sich nicht ausschließen: 15 Amazing Book-Filled Bars Where We’d Like to Drink.

[17:30] Schon etwas älter, aber soeben mal wieder gelesen: "Wozu Tapeten? Kauft Bücher!"

[17:27] Als ich aufstehe, stoße ich meine noch halb volle Bierdose um. Ein kleiner See flutet das Beistelltischchen. Mein Notizbuch betrinkt sich. (Karen Köhler: Wir haben Raketen eangelt. Erzählungen)

[17:26] Ihre Haare sind feucht vom Nieselregen und hängen in Strähnen in ihr Gesicht, ihre Bluse liegt ermattet am Oberkörper. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[17:21] Sehr lustig. Weil ich vorgestern von einem kaputten Kindle 4 geträumt habe, bekomme ich eben per Spam einen Kindle Fire angeboten.

[17:10] Die 20 faulsten Menschen der Welt.

[17:07] "Bei manchen Menschen frage ich mich, ist der von Natur aus so blöd, oder nimmt der Unterricht?"

[17:00] Neues Bibliomanikum entdeckt: Das wilde Buch von Juan Villoro.

[16:52] Mitarbeiter mehrerer Verlage foodbloggen.

[16:13] In der Crewmesse opfern wir dem Hunger täglich unseren Geschmack: Jeden Tag die Hoffnung, dass es anderes Essen geben könnte, jeden Tag der gleiche Gang ums immergleiche Buffet. Ich drehe die Runde. Verkochte Nudeln, ein Penneklumpen, dazu Bolognese und eine rote Soße. Trockenes Fleisch runzelt unter einer Warmhaltelampe. Dunkle Pilzsoße hat sich eine Haut zugelegt. Mehlige Kartoffeln kämpfen mit ihrer eigenen Stärke. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[16:11] Finger hasten über Tasten. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[16:00] Karen Köhler: Schmett, schmett, schmett // Besuch bei Mutter.

[15:11] "Und du rettest jeden Regenwurm von der Straße, Greta. Wie ein junges Mädchen! Jeden verletzten Frosch trägst du an einen sicheren Platz. In der Mitte des Lebens hat man keine Zeit für dieses Kleine, da kommt es auf das Große an. Jetzt ist es wieder andersrum." (Wie fühlt sich das Alter an?)

[15:10] "Aber meine Haare. Früher war ich so stolz auf meine Naturkrause. Seit ich grau bin, sieht die aus wie eine Alt-Omi-Dauerwelle – obwohl’s gar keine Dauerwelle ist! Mein Mann sagt immer, von hinten erkennt er mich inzwischen am besten am Gang. Wir Alten sehen ja alle gleich aus." "Die jungen Leute werden’s später leichter haben, sich zu unterscheiden", sagt er. "Die sind ja tätowiert wie die Maoris. Das gab’s früher nur im Zirkus." (Wie fühlt sich das Alter an?)

[14:46] Wir streiten nur an unserer Streitmaschine, einer alten Olympia, und die Regeln gehen so: Immer nur eine Person zur selben Zeit an der Tastatur. Es darf nur geschrieben und nicht gesprochen werden. Immer nur ein Satz, dann ist wieder der andere dran. Die Streitprotokolle werden in Ordnern abgeheftet, die mit Jahreszahlen versehen sind. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[14:44] Zeit ist ein Kaugummi, aus dem der Geschmack entwichen ist. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[14:30] Dielen knurren unter meinen Schritten, die Wohnung lauert. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[14:19] Das Wlan Die Gedanken sind frei.

[14:03] Vor Nachtdienst 1/3. Nach mehr als 12-stündigem Schlaf weiter mit "Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen" von Karen Köhler.

Sonntag, 19. Oktober 2014

[22:02] "War das dein aufgestauter Jungfrauendruck?" (The Night Shift S01E07)

[21:50] "Steht Ragosa auf dich?" "Er ist gerade geschieden worden. Er steht auf so ziemlich jede." (The Night Shift S01E07)

[21:20] Dieser 7-tägige Urlaub ist zuende. Den nächsten habe ich voraussichtlich erst im März 2015, was - Ich habe es noch nicht exakt ausgerechnet - 20 Arbeitswochen ausmacht, die vor mir liegen. Eine ziemliche Horrorvorstellung, wie ich unumwunden zugeben muß. Der Blick in die Zukunft ist alles andere als sicher und zudem unscharf, weshalb ich mich bemühe, keine allzu großen Sorgen aufkommen zu lassen. Niemand weiß, ob die 20 Wochen tatsächlich zu arbeiten sind. Unter Umständen tut sich eine Auszeit auf, die jetzt noch nicht absehbar ist. Selbst mehrere freie Tage, die im Moment jedoch utopisch sind, weil ich im gestrengen Rhythmus von 5 Arbeits- zu 2 freien Tagen arbeite, könnten eine erstrebte Zäsur schaffen, die den Weg zum nächsten Urlaub weniger steinig machten. Man kann erkranken oder unbezahlt Urlaub nehmen. Die Welt könnte untergehen. Szenarien gibt es mehr, als jetzt vorstellbar ist. Das war immer so. Und der mich im Augenblick bedrängende Gedanken, das alles nicht bewältigen zu können, wird hoffentlich von der Realität entschärft wie bisher immer. Hoffentlich!

[19:08] "Auf dieser Welt gibt es 2 bordeauxfarbene Flüssigkeiten. DAS hier ist kein KEIN Bordeaux." (Doctor Who - The Snowmen)

[18:44] "Sonterraner. Klonkriegerrasse. Wird massenhaft in Fabriken hergestellt. Zwei Geschlechter übersteigen seine Zahlenkenntnisse." (Doctor Who - The Snowmen)

[18:33] Wortperlen: "Hausaugenlied" = Rollladen. (Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen)

[16:58] Seit geraumer Zeit habe ich Träume, Alpträume, in denen ich mitträume, wie ich das Geschehen bezweifle und für einen Traum halte, aus dem es aufzuwachen gilt, was dann auch, oft in mehreren Anläufen, in denen das Alptraumhafte variiert, geschieht. Dafür gibt's doch sicherlich einen Begriff, oder? Letzte Nacht träumte ich übrigens von meinem Kindle, der zersplittert war, dessen Display sich an einer Ecke anhob, darunter sah ich die Elektronik... Ich träumte: "Der ist fürn Arsch. Das kann doch nicht wahr sein. Das IST nicht wahr! Ich wache jetzt SOFORT auf und vergewissere mich, daß es nur ein Alptraum gewesen ist!"

[16:44] Mittlerweile lese ich die längere zweite Erzählung, ein Road Trip durch die Wüste in den USA. Bin sehr angetan von diesem Debüt, zu dem ich mich ganz spontan entschieden habe, ohne jedes Vorglühen, das als Prozeß normalerweise bei allen meinen Entscheidungen einer Lektüre vorausgeht.

[16:38] In Nepal wurde eine ganze Familie durch Asiatische Riesenhornissen ausradiert. Stellt sich die Frage, ob es wirklich eine so gute Idee ist, die Natur zu schützen.

[16:36] Der heutige Polizeiruf 110 "Smoke on the Water" verspricht starker Tobak zu sein. Van Meuffels als Ermittler sehe ich genauso gerne wie Bukow/König. Die Rostocker sind, wie ich sehe, in 14 Tagen mit "Familiensache" dran.

[15:44] Vorhin an der Straßenbahnhaltestelle Leipzig HBF, die immer gut bevölkert ist, ein Mann, der sich seinen Hosenlatz öffnet und ungehemmt an einen der eisernen Mülleimer pinkelt. SO auch noch nicht gesehen - mittags, inmitten von mehr als 100 Personen.

[15:20] "After-Show-Party in der Sakristei." Carolin Kebekus von religiösen Eiferern bedroht. "Danke, daß vom Weihrauchschwenken das Gehirn zerfällt."

[14:52] Schäferstündchen mit einem Hirtensalat.

[14:51] Wow, Karen Köhlers Erzählungen beginnen wuchtig und brachial. Eine Krebsgeschichte, bei der ich mich als Krankenpfleger auf einer teilweisen Onko-Station mittendrin fühle. Eine Art moderner Trümmerliteratur vielleicht?

[12:53] Buch begonnen: Wir haben Raketen geangelt. Erzählungen von Karen Köhler. Kurz-Rezensionen bei Perlentaucher über das Prosadebüt der 40-jährigen, in Hamburg lebenden Schriftstellerin. Auf ihrer Homepage sehe ich leider keinen Termin in Leipzig, dafür liest sie am 21. November in Halle. Mal sehen, was geht.

Samstag, 18. Oktober 2014

[23:14] So Kleinigkeiten können einen stören. Während einer Krimifolge trank eine verletzte Frau im Krankenzimmer während der Vernehmung aus einem Glas Wasser. Nur verfügen Patienten normalerweise nicht über Gläser während eines Krankenhausaufenthaltes. Sie bekommen maximal Porzellantassen, oft Plastebecher.

[23:08] Heute gesehen: SOKO Köln S06E13, SOKO Leipzig S10E14.

[21:52] Seit 2 Tagen kränkele ich und stehe, insofern das überhaupt möglich ist, noch mehr neben der Spur als sonst, was die Absicht, mich endlich konsequenter der Lektüre zuzuwenden, vereitelt. Als ich in der vergangenen Nacht mehrere Stunden wachlag, hörte ich hintereinander Büchermarktsendungen, die mir ungeheuer Appetit auf Bücher machten. Ich plante, bei der nächstmöglichen Gelegenheit einzusteigen, also heute nach der fast ganztägigen Hilfe bei einem Umzug. Muß verschoben werden. Stattdessen wie gehabt Serien, beginnend mit SOKO Leipzig S10E14.

[21:41] Heute beim Umzug eines Freundes geholfen, nach dessen Ende gegrillt wurde, wobei die drei Begleitbiere vom Faß mich zur Strecke brachten, so daß ich 17 Uhr ins Bett sank und bis 21 Uhr schlief.

[21:37] Buch beendet: "Stets zu Diensten" von Pelham G. Wodehouse, Goldmann, 158 Seiten.

Freitag, 17. Oktober 2014

[16:38] Margriet de Moor: Totenfarbe // Die unbegreifliche Zeit.

[16:33] ... von einer Einsamkeit erfaßt, die auch mit den alltäglichsten Lebensfragen nichts mehr anzufangen weiß. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[16:26] "Alle Produkte tragen skandinavische Namen. Betten, Schränke, Tische etc. heißen nach norwegischen Orten. Leksvik z. B. ist eine Kommune im Norden Norwegens. Bei Ikea heißt ein Schreibtisch und eine Garderobe so. Sofas, Couchtische etc. tragen schwedische Ortsnamen. Gardinen haben weibliche Vornamen. Ein Gerücht besagt, dass die Dänen verstimmt sind, weil nur Teppiche nach ihren Orten benannt werden, sie sozusagen mit Füßen getreten werden." (IKEA ist 40 geworden).

[16:25] Heute gesehen: Crossing Lines S02E05, Under the Dome S01E06.

[12:39] Weiter mit "Stets zu Diensten" von Pelham G. Wodehouse, welches zugunsten der beiden anderen, gestern und heute beendeten Bücher in der Warteschleife hing.

[12:36] Buch beendet: "Willkommen auf der Intensivstation. Was Sie nie erleben möchten" von Birgit Bergfeld, Kindle Edition, zirka 350 Seiten.

[12:08] Sie spürte, daß sie einem Einsiedler gegenübersaß, einem Einzelgänger, Dingen, die jedem anderen wichtig waren, entrückt, dem kein Mensch etwas geben konnte, weil er alles, was ihm wertvoll erschien, bereits mit sich trug. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[11:55] Tote sind Einzelgänger. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[11:53] Dedicated to CK: Vorankommen bedeutet für einen Reisenden Lebensmut in seiner unbekümmertsten Form. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[11:48] Wo im Internet fühlen wir uns literarisch aufgehoben? Geht das überhaupt? Ist es nicht vielmehr zu unpersönlich, als daß ich aus dem doch recht anonymen Kontakt mit anderen Gewinn für mein Lese- und Bücherleben ziehen könnte? Diese Frage ergab sich im Klassikerforum.

[11:38] Optimismus ist eine Nebenwirkung der Arglosigkeit. (Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen)

[1:14] "Under the Dome" ist eine ziemlich heftige Serie. Ich bin gespannt, worauf sie noch hinausläuft.

[1:08] "Jetzt habe ich offiziell Schiß." (Under the Dome S01E06)

[1:02] Einer meiner Hauptlieblingsbibliomanen bloggt wieder. Und ich habe es nicht mitbekommen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

[23:02] Heute gesehen: The Nightshift S01E05, Psych S02E06, SOKO Kitzbühel S09E12, Navy CIS S11E24, Tatort Im Schmerz geboren, Stargate Universe S01E18, SOKO Köln S06E12.

[22:50] Ich hatte mal einen Boss, der jeden gefeuert hat, der nicht mindestens einmal im Jahr Streß mit der Innenrevision hatte. (Crossing Lines S02E04)

[21:55] Nach drei angenehmen Lesestunden jetzt wieder Serien. Jedem, der sich für die Arbeit auf einer Internsivstation interessiert, sei "Willkommen auf der Intensivstation. Was Sie nie erleben möchten" von Birgit Bergfeld wärmstens empfohlen. Sehr authentisch, detailliert, praxisnah, ausführlich und humorvoll schildert sie alle Facetten der Arbeit mit und an schwerstkranken Patienten auf einer chirurgischen ITS.

[20:06] Wie unschwer zu erkennen ist, ist mein Tages-Nacht-Rhythmus durcheinander geraten. Gestern beispielsweise war ich von 23.30 Uhr bis heute morgen 8 Uhr am PC, um Serien zu schauen, schlief bis 16 Uhr, schaute dann eine Folge SOKO Kitzbühel, fuhr anschließend zum Einkaufen und sitze seit 18.30 Uhr (endlich mal wieder) bei der Lektüre.

[17:34] Weiter mit "Willkommen auf der Intensivstation. Was Sie nie erleben möchten" von Birgit Bergfeld.

[7:30] Ordentlich Krach vorm Haus. Laubbläser. Noch ein Grund mehr, den Frühling mehr zu schätzen. Der Vögel Krach ist liebenswerter als der der Maschinen.

[2:10] Wir achten sehr auf Hygiene. Bei uns gibts sogar Gehirnwäsche.

[1:00] "Er ist von legendärer Unbeholfenheit". Andreas Isenschmid über den frischgebackenen Literaturnobelpreisträger Patrick Modiano.

[0:55] Dinge, die man einfach wissen MUSS! "Finnland hat in seinen Reisepässen auf den Seiten, auf die die Visastempel kommen einen Elch, der sich bewegt, wenn man die Seiten schnell umblättert, also ein kleines 'Daumenkino'. Wie cool ist das denn?" (gefunden bei CharmingQuark)

Mittwoch, 15. Oktober 2014

[15:50] Heute gesehen: Castle S06E21, Under the Dome S01E05, Crossing Lines S02E03, The Nighshift S01E04, SOKO Wismar S06E06, SOKO Leipzig S10E13.

[10:18] Buch beendet: "Der Maler und das Mädchen" von Margriet de Moor, dtv, 304 Seiten.

[2:22] Im wunderbaren Thread Bücher für Bibliomane macht uns der ebenso bewundernswerte "Klassikfreund" auf eine Neuerscheinung aufmerksam: Lesen und lesen lassen. Geschichten und Gedichte für Buchliebhaber (bei Amazon), herausgeben durch Daniel Kampa und illustriert von Nikolaus Heidelbach.

Dienstag, 14. Oktober 2014

[17:30] Bibliomaner Anfang bei Bones S09E08. Ich glaube, ohne diese Serie kann ich nicht mehr leben.

[17:29] Boos: "Benutz' nicht dieses Ding [Tablet-PC]. Nachrichten sollte man in einer Zeitung lesen." Brennan: "Denkst du, wir sollten auf einem Pferd zur Arbeit reiten?" (Bones S09E08)

[17:08] Immer wenn ich mir ein gelungenes Leben vorstelle, tropft mir der Zahn.

[16:55] Einer bemerkt, daß ich nichts lese? Ich krauche seit Tagen auf dem Zahnfleisch. Kann kaum schlafen, bin gejetlagt. Und 2 Tage meines 7-tägigen Urlaubs sind fast vorüber, ohne daß eine Struktur erkennbar gewesen wäre, ohne daß ich in irgendeiner Weise Land gesehen hätte. Ich sitze vorm PC und gucke Serien. That's all. Ein Schlafversuch heute vormittag scheiterte, nachdem ich mich 1 Stunde lang im Bett gewälzt habe und wechselseitig ein paar Seiten gelesen und vergebens einzuschlafen versucht hatte.

[16:20] "Jemand wollte, daß er tot ist." "Wie kommen Sie darauf?" "Weil er tot ist." (The Mentalist S06E17)

[16:19] Heute gesehen: The Mentalist S06E17, Castle S06E20, CSI Las Vegas S12E12, CSI Las Vegas S12E11, SOKO Köln S06E11, SOKO Leipzig S10E12, SOKO Wismar S06E05.

[8:36] Die finanziellen Privilegien der Kardinäle im Vatikan sind in Gefahr.

Montag, 13. Oktober 2014

[22:22] Heute gesehen: Under the Dome S01E04, The Mentalist S06E16, Navy CIS S11E23, SOKO Köln S06E10, Rosenheim Cops S07E21, SOKO Leipzig S10E11.

[21:23] "Wir suchen also nach dem Mörder eines Nazi-Kriegsverbechers. Damit ist quasi die ganze Welt verdächtig." (Bones S09E17)

[21:07] "Das ist kein Babysitting, das ist eine Schlafentzugsstudie" (Bones S09E17)

[20:57] "Machen wir es auf die amerikanische Weise, auf der Stelle und mit ziemlich viel Lärm!" (Bones S09E17)

[20:32] "Halten Sie mich für 'nen Idioten?" "Fragen Sie mich das ohne Waffe noch einmal!" (The Mentalist S06E16)

[19:00] "Er wurde gefoltert?" "Für 'nen Bürohengst eigentlich kein Berufsrisiko." (Navy CIS S11E23)

[18:58] "Sie dürfen Alter nicht mit Rost verwechseln, Mister Palmer." (Navy CIS S11E23)

[18:22] "Man muß wissen, wann Schluß ist". (SOKO Köln S06E10) - Ergo, nicht zu lange zögern, um eine Vorstellung, einen Plan, den man immer wieder hinausschiebt und von dem man intuitiv weiß, daß er zum inneren Kern der wahren Wünschen und Sehnsüchte gehört, endlich anzupacken und umzusetzen.

[17:50] Zur Statistik & Übersicht: An zwei weiteren Büchern hänge ich derzeit noch: "Stets zu Diensten" von Pelham G. Wodehouse sowie "Der Maler und das Mädchen" von Margriet de Moor.

[17:50] Als Parallellektüre Buch begonnen: "Willkommen auf der Intensivstation. Was Sie nie erleben möchten" von Birgit Bergfeld. Als in der Medizin Tätiger lese ich hin und wieder Bücher, die sich kritisch mit dem Gesundheitswesen auseinandersetzen. Dieses Buch nun ist aus der Sicht einer Krankenschwester geschrieben, die jahrzehntelange Erfahrung auf einer Intensvstation gesammelt hat. Apropo Parallellektüre... Seitdem ich auch auf meinem Samsung Galaxy Tab 3 Bücher lese, fällt es mir leichter, zwischen mehreren Büchern zu switchen. Sachbücher freilich, von denen ich, während ich (meist zur oder von der Arbeit) unterwegs bin, mal hier, mal da ein paar Seiten lese. Überhaupt bekommt mir das Lesen auf dem Tablet bemerkenswert gut. Während ich bei der Kindle-Handhabung eine gewisse Hemmschwelle konstatiere, die Lektüre nach einer Pause (z.B. Umsteigen oder an einer Haltstelle warten) wiederaufzunehmen, greife ich nach dem Tablet-PC zügiger und unbeschwerter und kann mir das so gar nicht erklären. Wie auch immer - ich bin erfreut, daß mein Impuls zu lesen wieder an Kontinuität und Stabilität gewinnt.

[9:13] Was mich so maßlos aufregt: daß mich der Vermieter zwingt, 12,50 Euro monatlich Kabelgebühren über die Nebenkosten zu bezahlen, obwohl ich kein Fernsehen gucken will. Und das ist auch noch rechtens! Was bitteschön hat Fernsehen gucken mit dem Bewohnen einer Wohnung zu tun? Ich bin der Meinung, der Vermieter hat mir Wohnraum zur Verfügung zu stellen und soll sich nicht in meine Konsumgewohnheiten einmischen. Weil es so erst seit Anfang 2013 ist und nun ständig Mieterhöhungen eintrudeln, wurmt mich diese Zwangszahlung momentan besonders. Meine Grundmiete wurde kürzlich erst erhöht mit der Begründung, sie hätte bisher unter der ortsüblichen Vergleichmiete gelegen, was nun korrigiert würde. Um so schöner wäre es, wenn man nur für das zahlen könnte, was man auch nutzt und was mit dem Mieten eines Wohnraumes zu tun hat und nicht mit seiner Freizeitgestaltung. Ich kriege mich über die Frechheit mit den Kabelgebühren gar nicht wieder ein!

Samstag, 11. Oktober 2014

[7:50] "Früher hätt's das nicht gegeben." "Das Früher bei Honecker oder bei Hitler?" (SOKO Leipzig S10E10)

[7:41] Heute gesehen: SOKO Leipzig S10E10, SOKO Wismar S06E03.

Freitag, 10. Oktober 2014

[18:00] Weiter mit "Der Maler und das Mädchen" von Margriet de Moor.

[10:40] Heute gesehen: Oz S02E08, SOKO Leipzig S10E09.

[8:55] Obwohl ich kein ganz unbeleckter Leser russischer Literatur bin, stoße ich heute zum ersten Mal auf den Namen Jurij A. Treguboff.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

[18:12] Buch begonnen: "Der Maler und das Mädchen" von Margriet de Moor.

[17:00] Buch beendet: "Silentium!" von Wolf Haas, Rowohlt-Taschenbuch, 224 Seiten

Mittwoch, 8. Oktober 2014

[15:44] Retweet: Beneidet ihr auch alle Menschen, die noch vor der Einführung von E-Mails arbeiten durften?

[15:04] Während Ilsebills Schwangerschaft wird sehr sehr viel gekocht. #1Buch1Satz #Grass #Butt

[15:03] Österreich ist scheiße und auch sonst ist man äußerst schlecht gelaunt. #1Buch1Satz #Thomas Bernhard #Alle

[14:27] Papa kifft und hört Beatles, Sohnemann geht mit Ludwig Gassi, während Oma lecker kocht. #1Buch1Satz (Rita Falk - Eberhofer-Krimis)

[14:22] Retweet: "Mit einem Navi wäre das nicht passiert. #1Buch1Satz (Homer: Odyssee)" - Zeit Online sammelt schon mal Tweets.

[14:15] Dedicated to CK: "Nur die wenigsten wissen, daß in Salzburg der Regen das gute Wetter ist. Weil Auswahl nicht sehr groß: entweder Regen oder Föhn." (Wolf Haas: Silentium!)

[14:08] "Wenn ich als Polizist zu einem Asiaten Schlitzauge gesagt hätte, hätte mir schon am nächsten Tag amnesty international die Daumenschrauben angesetzt." (Wolf Haas: Silentium!)

[11:15] ... weil das Bruchstückhafte immer gefährlich, daß man es sich falsch zusammensetzt, und fertig ist der Verfolgungswahn. (Wolf Haas: Silentium!)

[11:11] Zeit Online mischt mit 1Buch1Satz gerade Twitter auf; ich habe dazu im Literaturschockforum einen Thread gestartet. Mein Beitrag dazu ist: "Teller abwaschen auf Hiddensee". Na?

[10:24] Das Minderheiten-Quartett - der politische semikorrekte Kartenspaß für die ganze Familie.

[0:35] Im Leben immer wieder interessant, daß eine Niederlage sich im nachhinein oft als ein Volltreffer erweist. Wo man hinterher zugeben muß, siehst du, wenn mir nicht Haus und Hof abgebrannt wären, wenn ich nicht meine gutbezahlte Stelle und meine wunderschöne Frau verloren hätte, dann hätte ich dieses hochinteressante Kreuzworträtsel wahrscheinlich gar nie aus der Mülltonne gefischt. (Wolf Haas: Silentium!)

[0:31] ... natürlich beste vertrauensbildende Maßnahme, die es auf dieser Welt gibt: über einen Abwesenden schlecht reden. (Wolf Haas: Silentium!)

[0:26] Ein Drahtzaun kann noch so durchsichtig sein, er beengt den Blick ein bißchen. (Wolf Haas: Silentium!)

[0:22] "Die Psychiater sind ja auch nur Geschäftemacher", hat der Sportpräfekt Fitz sich wieder zu Wort gemeldet, "die verderben sich doch ihr Geschäft nicht, indem sie zulassen, daß ihr Patient sich an alles auf einmal erinnert. Sondern der muß jahrelang kommen und darf sich nur scheibchenweise erinnern. Die machen das genauso wie die Zahnärzte, die dir acht Termine für eine Plombe geben. (Wolf Haas: Silentium!)

Dienstag, 7. Oktober 2014

[16:28] Weil er hat jetzt gewußt, Strauss Glatteis, da muß man wahnsinnig aufpassen mit den Vornamen, und nicht jeder ist automatisch der Walzerkönig. Hofmannsthal vergleichsweise einfach, weil Hofmannsthal immer Hugo. (Wolf Haas: Silentium!)

[16:27] "Therapeut!" hat das Fräulein verächtlich geschnauft. "Dr. Prader." "Bei dem gehen ja die Leute nur in Behandlung, damit sie es nachher nicht so weit zum Hinunterhüpfen haben." (Wolf Haas: Silentium!)

[16:23] ...weil seine einzige Bettgeschichte die war, daß er sich auf der Psychiatercouch wundgelegen hat." (Wolf Haas: Silentium!)

[16:09] War aber vielleicht gar kein Fehler, daß sie zuerst einmal ein Gläschen getrunken haben, weil wenn zwei richtige Sturschädel zusammenkommen, Alkohol oft die einzige Rettung. Überhaupt muß ich sagen, ohne Alkohol Welt wahrscheinlich schon längst ausgestorben. Da soll man nicht immer so kleinlich die Opfer des Alkohols betonen. (Wolf Haas: Silentium!)

[15:43] Verlesen: "Vor 25 Jahren befand sich die DDR in der Kruso".

[15:40] Das Fräulein Schuh ist so rot geworden, daß es den Brenner nicht gewundert hätte, wenn es auf ihren blitzend weißen Blusenkragen abgefärbt hätte. (Wolf Haas: Silentium!)

[15:00] Wieso stirbt Sigfried Lenz eigentlich im Herbst?

[14:40] Retweet: Auf einem Stuhl mit Rollen vor dem Schreibtisch gesessen. Geniest. Sitze nun vor dem Bücherregal.

[9:24] Bombenalarm wegen einer alten DDR-Nähmaschine - Leipzig wie es lebt und nicht bebt.

[9:16] ... hat der alte Präfekt ein bißchen eigenartig geredet, ungefähr wie die Leute mit den dritten Zähnen, wenn sie ihr prächtiges Gebiß schon zum Übernachten in das Kukident-Glas gelegt haben. (Wolf Haas: Silentium!)

[9:08] Es ist immer eine verteufelte Angelegenheit mit dem Fehlerverstecken, das ist wie bei den Glatzköpfen, die sich ihre letzten Haare drüberkämmen, dann sehen sie nur um so kahler aus. Oder meinetwegen wie bei den Mördern, die sich extra unauffällig benehmen, und schon klicken die Handschellen, nur weil du zu einem Polizisten gesagt hast, schönes Wetter heute. (Wolf Haas: Silentium!)

[9:07] Buch begonnen: Silentium! von Wolf Haas. Für diese Lektüre gibt es eine schnell erklärte Entstehungsgeschichte. Aufmerksam geworden auf den im August erschienenen neuen Brenner (Brennerova), muß ich, um die Chronologie einzuhalten, zuvor die noch nicht gelesenen Brenner-Bände 4-6 nachholen und greife nun eben zu Brenner 4 = "Silentium!"

[8:44] Anke Gröner ist zur E-Book-Leserin mutiert; mir geht es ganz ähnlich, auch wenn ich nach wie vor den von ihr geschmähten Kindle 4 benutze. Daß man mit ihm ordentlich Licht braucht, stört mich nicht, weil ich im Bett nicht lese, sondern immer unter einer Lampe. Und in der Straßenbahn ist für ausreichen Helligkeit gesorgt. Notfalls habe ich nun mit dem bei einem Preisausschreiben gewonnenen Samsung Galaxy Tab 3 einen work around. Er liegt gut in der Hand, ist schwerer als der Kindle, aber aushaltbar.

[8:24] Übermorgen wird es ziemlich kompliziert, von Sellerhausen nach Grünau zum Nachtdienst zu kommen, wenn wegen des Lichtterfestes keine Straßenbahnen über den Leipziger Ring fahren können. Irgendwelche Vorschläge?

[8:06] Aufgeschnappt: "Das Navi angebrüllt, es soll zur Hölle fahren. Bin jetzt in Halle."

[8:00] "Wir gehen die Treppen hoch, sehr hoch. Eng ist das Treppenhaus in dieser stillen Straße in Berlin-Charlottenburg. Als Reiner Stach vor sechs Jahren hier einzog, brachte er aus Hamburg seine große Bibliothek mit, nicht gerade zur Begeisterung seiner damaligen Umzugshelfer. Nachdem einer von ihnen die Kisten „Kafka I-IV„ hinaufgeschleppt hatte, rief er dem neuen Mieter in breitestem Berlinerisch zu: 'Nichts gegen gute Literatur! Aber wenn der Kafka mit zwanzig erschossen worden wäre, hätten wir hier ein Problem weniger.'" (Kafka? Was ist Kafka?).

[7:55] Manchmal möchte man einfach nur ein Schwein sein.

[6:39] Marius Fränzel stellt mit Ist das Kafka? 99 Fundstücke eine Anthologie und angenehmes "Abfallprodukt" von Stachs gerade vollendeter großen Kafka-Biografie vor, die als Einführung zu Kafka herhalten kann. Zuletzt erschienen ist im September Kafka. Die frühen Jahre.

[6:24] Retweet: Ida, die afrikanische Bäckerin, sagt, in ihrer Heimat kennten Frauen nur zwei Alter: von 20–50 ist man 21 Jahre alt und danach für immer 39.

[6:22] Retweet: Wenn der Kater im Morgengrauen aufmunternd schnurrend auf deinem Brustkorb steht, ist es mindestens 20 nach Napf.

[5:25] Freier Tag 1/2.

Montag, 6. Oktober 2014

[21:44] Heute gesehen: Tatort E918, Inspector Barnaby S13E08, Law and Order SVU S01E15, SOKO Leipzig S10E07.

[19:40] "Um etwas absolut klar zu sehen, sieht man am besten in die andere Richtung. Ist so 'ne Zen-Geschichte." (Inspector Barnaby S13E08)

[19:10] "Lesen als lebenslange Kettenreaktion" (Die Macht der Bücher)

[18:56] "Haben Sie Mozart?" "Nein, aber Walgesänge." Inspector Tom Barnaby bewegt sich in seinem letzten Fall in einem Wellness-Hotel und fühlt sich anfangs totel deplatziert. In der vierzehnten Staffel übernimmt sein Cousin das Ruder in der von mir so vergötterten Inspector-Barnaby-Reihe.

[17:34] So ist das Leben. Gerade kriegst du noch den Türknopf poliert, und im nächsten Moment mogelst du dich schon an Petrus vorbei. (Law and Order SVU S01E15)

[17:23] Buch beendet: "Dampfnudelblues" von Rita Falk, dtv, 256 Seiten.

[15:39] Nach knapp 5 Stunden Schlaf weiter mit "Dampfnudelblues" von Rita Falk.

[9:37] "Unsere Liebe ist wie die Gezeiten." - "Und jetzt ist Ebbe!" (Law and Order SVU S01E15)

[8:12] Nach Nachtdienst 4/4 = Freier Tag 1/2. Dieser vierte und letzte Nachtdienst dieses Zyklus unterschied sich vollkommen von den vorangegangenen drei. Ruhig, ohne Zugänge, keine besonderen Vorkommnisse wie Bettstürze, herumirrende Demente oder mit Urin, Stuhl oder Erbrochenem verunreinigte Patienten. Immer wieder verblüffend, wie verschieden zwei hinteranderliegende Dienste sein können. Und auch beruhigend, weil man den Streß sonst nicht lange durchhielte, ohne verrückt oder zermürbt zu werden.

Sonntag, 5. Oktober 2014

[7:33] Nach Nachtdienst 3/4. Haarige, erschöpfende Dienste zurzeit. Fix und foxy.

Samstag, 4. Oktober 2014

[17:29] Buch begonnen: "Dampfnudelblues" von Rita Falk. Nach "Grießnockerlaffäre", "Winterkartoffelknödel" und "Schweinskopf al dente" mein vierter Krimi rund um den Ermittler Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen.

Freitag, 3. Oktober 2014

[20:45] Buch beendet: Frühe Störung von Hans-Ulrich Treichel, Suhrkamp, 189 Seiten.

[8:52] Patient letzte Nacht erbost: "Seit wann redest du mich mit Sie an?"

Donnerstag, 2. Oktober 2014

[19:40] Vergeßlichkeit wird unweigerlich bestraft. Bis zum dem Zeitpunkt, als mein System zusammenbrach und ich es neu aufsetzen mußte, nutzte ich RadioSure, um bequem Radiostreams verfolgen zu können und hatte mir mittels der tollen Aufnahmefunktion, die pro Lied automatisch mp3-Dateien erzeugt, ein kleines Archiv an Oldies zusammengestellt. Leider habe ich daran nicht mehr gedacht und bemerkte erst vorhin, was mir dadurch eigentlich entgeht, ist Musik für mich doch essentiell. Also, das Programm wieder installiert und knackige Musik der 60er und 70er Jahre gehört! Die Lebensqualität ist heute gleich um mehrere Schocks gestiegen.

[19:30] Es ist enorm entlastend, keinen sympathischen Eindruck machen zu müssen. (Hans-Ulrich Treichel: Frühe Störung)

[18:07] Zum Glück gehörte die Frau zu den Menschen, die Ironie ohne Beigabe einer Gebrauchsanweisung verstanden. (Hans-Ulrich Treichel: Frühe Störung)

[18:05] Hoffentlich streiken heute keine Wokführer. Will nämlich noch zum Asiaten.

[17:58] Auf jeden Fall hatte Hemingway etwas angefangen mit seinem Leben, statt nur auf Partys zu gehen und über seine Gesundheit zu klagen. Er war ein Mann der Tat gewesen, der Großwild gejagt und große Fische gefangen hatte und ins Flugzeug gestiegen war, sobald irgendwo auf der Welt ein Krieg ausbrach, was ihn freilich in den Neunzehnhundertdreißigerjahren ganz schön in Atem gehalten hatte. (Edward St Aubyn: Der beste Roman des Jahres)

[17:55] Edward St Aubyn: Typisches Gebrechen eines Autors.

[17:48] ... überkam sie ein gewisser Weltschmerz. Nirgendwo, vom Vatikan bis zur Wall Street, vom Parlament bis zu Scotland Yard schien es Leute zu geben, die mit ihrer Macht etwas Besseres anzufangen wussten als sie zu missbrauchen. (Edward St Aubyn: Der beste Roman des Jahres)

[17:44] Für jemanden, der sich weigerte oder der unfähig war, sich gegen die Welt zu verschließen, erwies sich jede Form von Grausamkeit als unerträglich. (Edward St Aubyn: Der beste Roman des Jahres)

[17:41] Sie hatten sich aus den Augen verloren, wie es unter Menschen geschieht, die sich versprechen, in Kontakt zu bleiben; wer wirklich in Kontakt bleiben will, muss sich kein Versprechen geben. (Edward St Aubyn: Der beste Roman des Jahres)

[17:35] Ich kannte den Verleger nicht als einen witzigen, eher als einen buchhalterisch wirkenden Menschen. Mit Tendenz zur Rechthaberei. Buchhalter hatten ja auch meistens recht. (Hans-Ulrich Treichel: Frühe Störung)

[17:25] Jetzt galt es zurückzukehren zur Pflicht. Zum Graubrot des Lebens. (Hans-Ulrich Treichel: Frühe Störung)

[17:14] Die Wohnung war schließlich groß genug. Allein der Weg vom Salon zur Gästetoilette war eine kleine Wanderung. (Hans-Ulrich Treichel: Frühe Störung)

[17:05] Ich verschaffe dem Stativ ein Dativ.

[17:04] Gibt es auch größere Briefumschläge, damit all die 2-Cent-Briefmarken draufpassen?

[17:00] ... Erinnerung an viele schöne Stunden, in denen sie trotz spitzer Hüftknochen enorm anschmiegsam sein konnte. (Hans-Ulrich Treichel: Frühe Störung)

[16:07] ... dass es ihrer Ansicht nach typisch für Männer sei, sich im gewissen fortgeschrittenen Lebensalter eine teure Kamera zu kaufen, mit der sie dann weder künstlerisch wertvolle noch auch nur halbwegs professionelle Fotos machten, wie sollten sie auch, sondern ausgestattet wie Kriegsberichterstatter oder Großwildjäger in den Zoo gingen und Tiere fotografierten. Sie beendete ihre Ausführungen über diese älteren fotografierenden Männer mit der bemerkenswerten Diagnose: "Je größer das Objektiv, desto näher der Prostatakrebs." (Hans-Ulrich Treichel: Frühe Störung)

[15:55] Karen Duve hat ein Wutbuch geschrieben, weil sie mit dem Zustand der Welt nicht einverstanden ist bzw. damit, daß nichts oder so gut wie nichts gegen die drängenden Probleme getan wird: "Warum die Sache schiefgeht. Wie Egoisten, Hohlköpfe und Psychopathen uns um die Zukunft bringen. Im DLF hörte ich eben in einem Interview mit der Schriftstellerin von dem Buch, das heute auf den Markt gekommen ist.

[15:24] Kalkutta in drei Tagen klang für einen ängstlichen Reisenden oder jemanden, der im Prinzip gar nicht reiste, aber die Welt doch gesehen haben wollte, weitaus ermutigender als beispielsweise Kalkutta in sieben Tagen. Sieben Tage waren schon wieder zum Fürchten. Drei Tage - da konnte man sich in Kalkutta infizieren und ganz bequem erst zu Hause krank werden. (Hans-Ulrich Treichel: Frühe Störung)

[15:23] Vor Nachtdienst 1/4. Lektüre nach 2 Tagen Pause wiederaufgenommen: Erstens "Frühe Störung" von Hans-Ulrich Treichel. Zweitens, als Text- und Unterwegslektüre auf meinem kleinen Tablet-PC, "Stets zu Diensten" von Pelham G. Wodehouse.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

[21:32] "Wenn ich mich in einer Hinsicht auf mein Urteil verlassen kann, dann bei Gaunern, Schurken und Schlitzohren." (Inspector Barnaby S13E07)

[21:03] Kürzlich kam eine Mieterhöhung mit der Begründung, meine Miete sei unter der örtsüblichen Vergleichmiete. Ich könnte kotzen. Zusätzlich zu der sowieso durch die steigenden Nebenkosten alljährlichen sich verteuernde Miete nun die Erhähung der Grundmiete rein aus statistischen Gründen.

[20:38] Neuer Tagebucheintrag: Mikroveränderungen.

[20:19] Seit Monaten sah ich keinen Inspector Barnaby mehr. Von der 13. Staffel fehlen mir noch die letzten beiden, von denen ich jetzt "Eine Schande für das Dorf" (E080 / 13.7) sehe; inzwischen ist hierzulande die 14. Staffel angelaufen, nicht mehr mit John Nettles als Tom Barnaby, sondern seinem Filmcousin.

[11:53] Ich habe zwar noch anderhalb Jahre Zeit; trotzdem betrifft mich der Artikel "Ich bin fünfzig und habe genug" heute schon...

[11:43] Stanisic hat "Vor dem Fest" geklärt. Spannend wäre aber auch die Problematik "NACH dem Fest".

[11:33] "Frankreich hat den Chanson, Portugal den Fado, Spanien den Flamenco, die Angelsachsen haben Folk, Country und Blues, wir haben: Marianne und Michael. Irgendwo in der Kulturgeschichte müssen wir falsch abgebogen sein." (Wir machen sexy, sexy Volksmusik)

[4:15] Der Weg zu einer zivilisierten Gesellschaft ist ein gut informiertes Volk. (Under the Dome S01E03)

[4:14] Heute gesehen: Under the Dome S01E03, Castle S06E19, The Mentalist S06E15.

[3:10] Gestern erst erfuhr ich, daß Hugendubel eine Filiale im Paunsdorf-Center hat. Für mich als Sellerhäuser natürlich eine interessante Neuigkeit, der ich in 10 Minuten mit der Straßenbahn diese Mall erreiche. Das letzte Mal war ich schätzungsweise vor einem Jahr in einer Buchhandlung. Die Hugendubel-Filiale wäre demnach ein Impuls, diesen Zeitraum nicht zu verlängern.

Dienstag, 30. September 2014

[23:55] Heute gesehen: SOKO Wismar S06E01, Castle S06E18, Bones S09E06, The Mentalist S06E14, Navy CIS S11E21, Criminal Minds S09E16, SOKO Wien S08E13.

[23:34] Ein Ninja mit etwas Selbstachtung läßt sich nicht filmen. (Castle S06E18)

[22:13] Seltsames Angebot bei REWE. Kauft man 1 Beutel Knusperflocken, bezahlt man 99 ct. Kauft man 2 Beutel, bezahlt man 99 ct. Also die Hälfte Rabatt bei Abnahme von 2 Beuteln. Nur - welcher Dämlack kauft dann lediglich den ausgepreisten 1 Beutel?

[13:27] "Wo hat Gevatter Tod heute gemäht?" (The Mentalist S06E14)

[10:44] "Was denn, so Old School? Schneckenpost? Barkgeldeinkäufe?" (Criminal Minds S09E16)

[9:33] Durch ein Preisausschreiben hatte ich vor einigen Monaten ein Samsung Galaxy Tab gewonnen, mit dem ich glaubte, nichts anfangen zu können. Allerdings richtete ich mir auf dem WLAN-fähigen Gerät einen Reader ein und begann nun, unterwegs ein E-Book zu lesen, was erstaunlich gut funktioniert. Da flackert nichts, das Display ist gut beleuchtet, was im Gegensatz zum alten Kindle bei schummrigen Lichtverhältnissen vorteilhaft ist. Ich bin gespannt, ob sich diese Weise, E-Books zu lesen, bewährt.

Sonntag, 28. September 2014

[19:25] Buch begonnen: Frühe Störung von Hans-Ulrich Treichel.

Samstag, 27. September 2014

[21:38] Buch beendet: "Der beste Roman des Jahres" von Edward St Aubyn, Piper, 256 Seiten.

Freitag, 26. September 2014

[18:44] Buch beendet: "Zwei, drei, vier. Wie ich eine Familie wurde" von Maximilian Buddenbohm, Kindle Edition, zirka 233 Seiten.

Donnerstag, 25. September 2014

[19:24] Angesichts dieses FAZ-Artikels über das Aussehen Michel Houellebecqs bemerkte ein Twitterer, daß der Abbau bestimmer Stellen bei der FAZ gar nicht SO übel sei.

[19:22] Retweet: Früher konnte man mit dem Schlüpfer der Frau noch das Fahrrad reinigen. Heute reichts nur noch für die Klingel.

[19:19] Retweet: Die Ehe ist wie ein Restaurant Besuch. Man ist solange zufrieden, bis man sieht was der Tischnachbar bekommt.

[18:06] Dem Wunsch, ein Kochbuch zu veröffentlichen, ein "Der Markt ist übersättigt" entgegenhalten.

[17:54] Sein Schal bot nicht nur Schutz vor Englands rüpelhaftem Wetter... (Edward St Aubyn: Der beste Roman des Jahres)

[10:50] Grauslich, in einem belletristischen Buch diesen unausrottbaren grammatischen Fehler zu lesen: "Jo Cross (...) bedeutete insofern eine gute Wahl, als dass sie das öffentliche Ansehen des Preises hob."

[10:43] "der imperiale Aschehaufen des Commonwealth". (Edward St Aubyn: Der beste Roman des Jahres)

[10:42] Buch begonnen: "Der beste Roman des Jahres" von Edward St Aubyn.

[10:11] So atemlos mich der Plot von Sherlock S03E03 gestern auch zurückließ, frage ich mich doch, ob nicht des Guten zuviel gesponnen wird? So richtig will keiner sterben. Mit Drehungen und Wendungen aufstehen sowohl die Guten (Sherlock) als auch die Bösen (Moriaty: Habt ihr mich vermißt?) Und ob der neue Bösewicht Charles Augustus Magnussen tatsächlich durch Watson erschossen wurde, mag jetzt schon bezweifelt werden. Das alles ist mir ein Tick zu sehr Schleudergang.

[10:02] Buch beendet: Perlefter. Fragmente und Feuilletons aus dem Nachlaß von Joseph Roth, Gustav Kiepenheuer Leipzig, 255 Seiten. Enthält neben dem knapp 90-seitigen Romanfragment Perlefter noch nachgelassene Fragmente, Erzählungen und Feuilletons.

[9:45] Vor Nachtdienst 1/5. Nach drei freien Tagen heute Abend wieder in die Knochenmühle.

Mittwoch, 24. September 2014

[21:25] Heute gesehen: Under the Dome S01E02, The Mentalist S06E13, Sherlock S03E03, München Mord E01, Black Adder S01E02, Dr House S02E02, The Crazy Ones S01E03, Utopia S01E02, SOKO Wismar S05E20, True Detective S01E03, SOKO Köln S06E03, SOKO Leipzig S10E02.

[19:00] "Ich verstehe das nicht." "Lassen Sie sich das auf ein T-Shirt drucken. "Ich verstehs immer noch nicht." "Und da hätten wir die Rückseite des Shirts". (Sherlock S03E03)

[18:50] Neubauten und sanierte Wohnungen ausnehmen oder Wie man die Schläuche der Mietpreisbremse durchschneidet.

[18:23] Retweet: Manchmal kann man die Musik gar nicht so laut drehen, wie das Hirn aus sein soll.

[18:14] "Sinnlos betrunken" ist Oxymoron.

[18:05] Für wie lange Sherlock wohl plotmäßig, dramaturgisch und überhaupt das Maß der Dinge sein wird?

[17:10] "Nicht antworten! Nur verängstigt gucken und Leine ziehen! (Sherlock S03E03)

[17:04] An wen erinnert mich nur "Ich muß viel hirnloses Gebrabbel filtern?" (Sherlock S03E03)

[16:51] Watson: "Du darfst nicht mitfahren, du bist schwanger!" Ehefrau: "Du darfst nicht wegfahren, ich bin schwanger." (Sherlock S03E03)

[16:48] "Wer ist Sherlock Holmes?" "Siehst du, sowas gibt's." (Sherlock S03E03)

[16:42] Ja, ich bin ein Spätzünder. Ich habe mir Sherlock S03E03 aufgehoben und gucke es (erst) jetzt. Nach Wir sind die Neuen, diesem exzellenten, rundum gelungenen Krimi, eine feiner, spannender Anschluß.

[15:39] Retweet: "Was ist das?" "Eintopf." "Ich meinte den Inhalt."

[15:38] Retweet: "Ach, der Herr von der GEZ. Kommen se rein, ihr Kollege wartet schon." - "Echt? Merkwürdig. Wo denn?" - "Gleich dort, in der Tiefkühltruhe."

[15:17] Die nötige Indikation für eine Kur erreicht man durch Ausfüllen der Anträge zu dieser.

[15:01] Mit Wir sind die Neuen gucke ich gerade den Pilotfilm der neuen bayrischen Krimiserie München Mord, deren Verschrobenheit und Komik mich schon nach den ersten 20 Minuten für sie einnimmt. Tolle Entdeckung! Ende Oktober gibt es zweiten Film dieser Krimiserie. Chef des ermittelnden Trios ist Alexander Held. Der Reiz liegt auch in der Tatsache begründet, daß es eigentlich nur dazu ausersehen ist, die Fälle abzuwickeln, in denen die Kriminalpolizei keine Ergebnisse erzielen konnte, sozusagen das Abwrackkommando ungelöster Fälle.

[15:00] Heute gesehen: München Mord E01, Black Adder S01E02, Dr House S02E02, The Crazy Ones S01E03, Utopia S01E02, SOKO Wismar S05E20, True Detective S01E03, SOKO Köln S06E03, SOKO Leipzig S10E02.

[13:16] "Ist eine Autopsie an einem lebenden Objekt immer noch illegal?" (Dr House S02E02)

[12:58] "Willkommen am Ende des Denkprozesses." (Dr House S02E02)

[12:55] "Gewerkschaftsvorschrift. Vor Mittag darf ich mir eine eitrige Gonorrhö nicht ansehen." (Dr House S02E02)

[12:42] "Andrew ist im Kampf mit seinen Instinkten und gewinnt, weil er verliert." "Klingt wie 'n Spot für ein buddhistisches Casino." (The Crazy Ones S01E03)

[10:13] Auf die WIR-Form der Anrede angesprochen, schrieb ich im Klassikerforum: Das ist übrigens ein übelstes Klischee, dem ich in meinen 25 Jahren als Pfleger nie begegnet bin. Ich kenne das nur aus Filmen und Serien. ABER. Es gibt sprachlich ein anderes, weit verbreitetes Phänomen, nämlich die ER/Sie-Anrede (Erzen), die ich sonst nur aus der klassischen Literatur kenne: "Will er/sie noch etwas essen / Fernsehen gucken usw.?" "Dann hebt er/sie mal den Hintern an, damit wir den Querspanner einziehen können!" "Gibt er/sie mir mal die Prothese?" Es gibt (wenige) Kollegen, die Patienten gerne mal duzen - meist Betagte oder pflegerisch abhängige oder demente Patienten.

[10:11] Retweet: "Wir haben Ihr Päckchen mit HERMES versandt" heißt auf deutsch: "Wir haben es bei Hamburg in die Elbe geschmissen und wünschen alles Gute".

[9:30] Wenn man nicht eh schon depressiv wäre, könnte man sich mit True Detective sehr effektiv runterziehen lassen.

[8:49] "Dann verkupple mich mit 'ner Krankenschwester. Dann wäre ich wenigstens gut versorgt mit Drogen." (True Detective S01E03)

[8:35] "Dafür daß du keinen Sinn im Leben siehst, machst du dir ganz schöne Sorgen darum." (True Detective S01E03)

[7:35] Im Klassikerforum schrieb ich "Übrigens ist meine Sache ein Tabuthema. Ich wurde darauf hingewiesen, daß, wenn der Arbeitgeber mitliest, es Probleme geben könne." Und: "Apropo Tabuthema. Wie steht es mit "Lesen während der Arbeitszeit"? Das heißt, es gibt Dinge, zu denen man sich nicht bekennen darf, weil eventuell Konsequenzen drohen. Ist solch eine Geheimniskrämerei eigentlich in Ordnung? Ich als Mensch tendiere eher zur Lauterkeit. Was ich tue, muß ich verantworten, wobei es nichts nützt, wenn ich Tatsachen unter den Teppich kehre. Man sollte zu dem, was man tut oder was einen betrifft, stehen. Lauterkeit und Güte sind für mich alte Tugenden, die zwar weltfremd, aber unverzichtbar sind fürs Menschsein."

[7:00] "Ich mache gerne tote Autoren, Klassiker." - Durch das wunderbare Projekt Was machen die da? lernen wir durch Maximillian Buddenbohm und Isabel Bogdan Menschen und ihre Berufe kennen. Jüngst wurde die Übersetzerin Ulrike Schimming besucht.

Dienstag, 23. September 2014

[22:03] Heute gesehen: Wer ist hier der Boss S02E23, Bones S09E05, Castle S06E18, The Mentalist S06E12, Verliebt in eine Hexe S02E07, Tatort E915 "Verfolgt", CSI Los Angeles S01E15, Soko Wismar E05E19, SOKO Köln S06E02, SOKO Wien S08E10.

[19:16] Der letzte Fehler, den ein Geizhals wie ich zutiefst bereuen muß, ist, zwei Rentenversicherungen getätigt zu haben mit einer Investition, von der ich 12 Jahre leben könnte, ohne arbeiten zu müssen. Was reitet einen, an einen Zeitpunkt zu denken, der jenseits seines 65. Lebensjahres liegt? Was, vor allem, reitet einen Krankenpfleger, der miterleben muß, wie ein knapp über 30 Jahre alter Patient mit Diagnose Darmkrebs konfrontiert wird? Das alles ist abstrus. Es gilt sein Sicherheitsgefühl zu überdenken, seinen Lebensplan, der vor allem die Jahre ab 65 abdecken will.

[18:51] Ist 'Lesen am Arbeitsplatz' eigentlich ein Tabuthema?

[18:48] "Schatz, wenn du mir Erbrochenes zeigst, dann lächle nicht so genüßlich!" (Bones S09E05)

[18:18] Die Lektüre pausiert zurzeit. Wie an Sauftagen eigentlich immer.

[18:14] Als ich am Sonntagmorgen 6.32 Uhr, vom Nachtdienst kommend, in meine Straßenbahn nachhause einstieg, begegnete mir doch tatsächlich ein Typ, der eine Hakenkreuzarmbinde trug. Ich bemerkte das nur en passant. Gut möglich, daß es ein persifliertes Symbol war, weil ich etwas Grünes sah, das dort eigentlich nicht hingehört und das ich auf die Schnelle nicht identifizieren konnte.

[17:55] Mehrere besorgte und freundliche Leser dieser Webseite haben mich bewogen, entgegen meinem Vorhaben, mindestens einige Wochen lang zu pausieren, weiterzumachen. Initial hatte ich auf der offline genommenen Seite nur ein "Markus Kolbeck - 1966-2014" belassen, was durch Leser sofort entdeckt worden war, die zu Recht und nicht unbeabsichtigt erschreckt waren. Denn, wie man im Klassikerforum bemerkt: "Markus neigt etwas zur Theatralik." Was ich damit sagen wollte: SO kann mein Leben nicht weitergehen. So sollte es eigentlich geendet haben und ein neues beginnen. Nun möchte ich niemanden über Gebühr mit privatem Kram nerven, zumal wenn er problematisch ist. Nettes und Unbeschwertes läse natürlich jeder gern... Die ständigen Bemühungen oder Nicht-Bemühungen, die Fehlschläge und das permanente Abwärtsgleiten des eigenen Lebens frustieren und gebieren solche Kurzschlußhandlungen wie das Abschalten der Webseite, welches als virtueller Stoßseufzer eines verpfuschten Leben verstanden werden kann.

[13:11] "Klingt wie außerirdisch." - "Klingt wie Björk". (Under the Dome S01E01)

[12:47] "Und wenn der Staat das gebaut hat?" "Das bezweifle ich." "Warum?" "Weil es funktioniert." (Under the Dome S01E01)

Sonntag, 21. September 2014

[17:40] Buch begonnen: "Zwei, drei, vier. Wie ich eine Familie wurde" von Maximilian Buddenbohm. Ein Zwischendurchbuch, wenn die Konzentration für Stefan Zweigs Perlefter nicht ausreicht. Normalerweise lese ich auf dem Nachhauseweg vom Nachtdienst nicht. Weil ich in den vergangenen fünf Tagen jedoch vorzüglich schlafen konnte, gelang es mir an den beiden letzten Feierabenden bzw. -morgen. Deshalb der Buddenbohm, dessen Weblog Herzdamengeschichten bekannt sein dürfte.

Freitag, 19. September 2014

[19:26] Über 1 Stunde ungestörte Lektüre darf ich bereits froh sein. Der Erzählband von Issac Bashevis Singer war eine Wohltat. Beruhigend sind diejenigen Autoren, mit denen man vertraut ist, zu deren Büchern man bedingungslos greifen kann, die einem dadurch ein Form von Geborgenheit und Sicherheit vermitteln. Nicht daß meine Lektüre in den vergangenen Wochen mies gewesen wäre, aber der Singer-Band hatte rundum etwas Unbeschwertes, Vollkommenes und lüftete ein wenig die schwere Decke, mit der ich meine Lektüreerfahrungen bzw. das Leseleben zugedeckt glaubte. "Perlefter" von Joseph Roth soll dieses fragile Band geglückter Lesestunden kräftigen.

[18:38] Den gestrigen Donnerstag (nach Nachtdienst 1/5) verschlief ich komplett, das heißt ich war von 7.30 bis 19.30 Uhr im Bett. Im dreiwöchigen Urlaub hatte sich, so paradox es klingt, ein Schlafdefizit ergeben, welches ich nun ausgleiche. Heute (nach Nachtdienst 2/5) schlief ich von 7.30 Uhr bis 16.45 Uhr. Auch eine gute Quote. Nach Routinearbeiten am PC Lektüreversuch. Eigentlich ist es ja zum Grausen, was bei mir noch an Lektüre zusammenkommt, wenn man den Begriff ernsthaft verwenden will.

[18:20] Buch begonnen: Perlefter. Fragmente und Feuilletons aus dem Nachlaß von Joseph Roth.

[18:04] Buch beendet: "Der Tod des Methusalem und andere Geschichten vom Glück und Unglück der Menschen" von Isaac Bashevis Singer, dtv, 242 Seiten.

Mittwoch, 17. September 2014

[19:29] Sie spuckte Flüche aus wie Sonnenblumenkerne. (Isaac B. Singer: Der Tod des Methusalem...)

[19:25] Er buchstabierte Noah mit sieben Fehlern, wie man so sagt. (Isaac B. Singer: Der Tod des Methusalem...)

[17:21] Seit 23 Tagen keine Windel mehr gesehen, bin gespannt, ob ich heute Abend eine erkenne. Urlaub vorbei, traurig. Lampenfieber vorm 1. Dienst!

[17:08] Gäbe es so etwas wie einen akademischen Grad für Humorlosigkeit, er würde ihn magna cum laude erhalten. (Isaac B. Singer: Der Tod des Methusalem...)

[16:50] Der Erzähler bei Isaac B. Singer: "Darf ich abschweifen?"

[16:49] Retweet: Wäre ich Gallier, ich wäre Kriegtnixmitnix.

[16:48] Retweet: "Polizeinotruf" "Läufer auf A2!" "Aus welcher Richtung?" "C4!"

[16:47] Retweet: Ich bin nicht melancholisch. Ich bin naturtrüb.

[10:28] "einen Komplex haben" las ich lange nicht. IBS machts möglich.

[9:52] Buch begonnen: "Der Tod des Methusalem und andere Geschichten vom Glück und Unglück der Menschen" von Isaac Bashevis Singer. Mein 17. Buch von ihm.

Dienstag, 16. September 2014

[22:54] "Wie alt sind sie? Ich würde sagen, ungefähr 20. Finden wir über sie nicht eher war bei Facebook als in der Verbrecherkartei?" (Crossing Lines S02E02)

[22:49] Ich habe seit mehr als 2 Jahren keinen Dostoevskij mehr gelesen; und die Welt steht noch. Erstaunlich!

[22:24] "Ehrlich gesagt, ist das keine gute Idee" - "Dieses Worte werden wahrscheinlich auf meinem Grabstein stehen". (Crossing Lines S02E02)

[21:34] Retweet: Zwei Nieren, aber nur eine Leber. Gott hat keine Ahnung vom Feiern.

[20:52] 23 arbeitsfreie Tage (Urlaub) liegen hinter mit. Morgen geht es zu Nachtdienst 1/5. Erfreulicherweise verbleibt mir noch 1 Woche Urlaub Mitte Oktober.

[20:13] Buch beendet: Alarm im Jenseits; Der Weg zum Chef, von Willy Seidel, Kindle Edition, zirka 100 Seiten.

[12:09] Der Busen, eine undefinierbare, mattschimmernde Masse, wird vom Hausgewand mild gebändigt, ohne jedoch Einschränkungen zu erliegen. (Willy Seidel: Alarm im Jenseits)

[11:58] Ich raffe den ermatteten Rest meiner Energie zusammen... (Willy Seidel: Alarm im Jenseits)

[11:55] Ein Schatten erscheint hinter dem Milchglas, ein verkrümmtes Skelett; spärliche Regsamkeit raschelt an klirrenden Riegeln, und unter dürrem Hüsteln entpuppt sich ein von fünfundsiebenzig Lenzen belastetes Frauenzimmer und sieht dich aus wäßrigblauen Hundeaugen schier vorwurfsvoll an... Das ist die alte Afra, ein mit Isarwasser getauftes, vom Glück von jeher gemiedenes Wesen. (Willy Seidel: Alarm im Jenseits)

[11:45] Buch beendet: Wo ist Thursday Next? von Jasper Fforde, dtv, 400 Seiten.

[11:44] Zufälligkeit kann auf Leute, bei denen alles vorherbestimmt ist, wie Sekt wirken. (Jasper Fforde: Wo ist Thursday Next?)

[11:33] Rache ist etwas für Loser, Gewinner halten sich mehr an Bargeld. (Jasper Fforde: Wo ist Thursday Next?)

Montag, 15. September 2014

[21:18] "Das sind jetzt aber SEHR kleine Teppiche." "Für deine Bibliothek reichts." (Tatort: Der Wüstensohn)

[18:42] Jasper Fforde: ChickLit und Lifestyle // Die RealWelt // Clownsarmee // Das Gebiet der Comedy // Abkürzung durch die Comedy // Leserfeedback (2) // Buch-Havarie // Leserfeedback (1) // Strukturen der BuchWelt // Tourismus ins AußenLand // Einstellungsgespräch // Malapropismus und Leserstatus // Einführung.

[18:27] Tagesbilder: Mit Essen spielt man nicht! // Gasthaus zum Weichen Schanker // Apfel-Watch // Abriß des Leipziger Ankers // Bücher und Blumen // Buchkunst // Operation.

[10:01] Was ist "große Literatur"? Was macht sie aus? Diese Fragen geistern gerade durchs buchaffine Netz. Es meldeten sich Thomas Brasch, Anna (Buchpost), Uwe Kalkowski (Kaffeehaussitzer) und Sophie (Literaturen).

[10:00] Über unsere Streikkultur können die Franzosen nur müde lächeln.

[8:53] Über den Schweizer Tatort "Verfolgt": "Kommissars Flückiger, er arbeitet den telefonbuchdicken Fragenkatalog sämtlicher Krimis vergangener Dekaden ab, aus Flückiger spricht Derrick, der Alte und - besonders ärgerlich - Lena Odenthal."

[8:17] Entlastend für uns Sachsen, daß kurzfristig über Thüringen/Brandenburg geschimpft wird.

[8:10] Retweet: "Reserviert ihr eigentlich Sitzplätze in der Bahn?" - "Nein, wir haben Kinder. Die Leute setzen sich freiwillig weg!"

[8:04] Es gibt so viel Unerklärliches auf der Welt. Man tut gut daran, jederzeit wachsam zu bleiben. Gerade, wenn man denkt, man hätte alles begriffen, kommen plötzlich die String-Theorie, die strukturierten hypothekenbesicherten Anleihen oder ein neues Album von Björk und peng!, bist du wieder genauso verwirrt wie am Anfang. (Jasper Fforde: Wo ist Thursday Next?)