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Bücherlei Miszellen (19) [<<] [>>]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch

Mittwoch, 25. März 2015

[16:30] Die Glückauf-Brauerei hat mit dem Gersdorfer Ale ein, ähm, Ale im Sortiment, dessen Farbe - blaß-trüb - wie das vorige nicht vermuten läßt, daß hier satte 6,8% Alkohol wirken. Eine fruchtige Note neben ausreichender Herbe stellen dieses Bier nicht im schlechtesten Licht dar, zumal es in der Kategorie "Experimental Style" gar ein Bierpreischen (Craft Beer Award) eingeheimst hat.

[15:30] Das Proper Job Cornish IPA (500 ml, 5.5% Alc.) ist ein IPA aus der englischen Brauerei St. Austell. Auch wenn die Bewerter die Fruchtnoten erschmecken - ICH finde, es ist das unfruchtigste IPA, welches ich bis jetzt trank, besticht aber durch die markige Bitternote, die 4 verschiedenen Hopfensorten geschuldet sein mögen. Ein herbes Bier, dessen goldene Optik verharmlosend wirkt. Bei diesem Bier entdeckt, daß es für IPA eine Datenbank gibt. In den Gourmetabteilungen von Karstadt und Galeria Kaufhof soll es auch die eine oder andere Bierspezialität geben. In den vergangenen beiden Tagen hat sich mein Wissen um den Erwerb von Craftbieren in Leipzig erheblich vermehrt.

[14:55] Wenn einem die Sonne nicht gerade ins Gesicht scheint, kann man einen Schal doch noch vertragen. Vergaß man ihn, muß man sich später bei einem biblioman-standesgemäßen Mahl aufwärmen.

[14:14] Vorhin im Löschdepot der Könneritzer Straße in Schleußig stieß ich auf ein 4er-Gebinde (je Flasche 330 ml) mit einem Pale Ale von Becks zum Preis von 3,99 Euro. Becks wirft mit diesem Pale Ale, einem "Amber Lager" und dem "1873Pils" gleich drei neue Biersorten auf den Markt. Wenn ein Großkonzern wie Anheuser Busch, der die Marke Becks führt, so etwas macht, besteht Anlaß zu der Hoffnung, daß solche Bierstile wie Pale Ale einen höheren Bekanntheitsgrad erreichen könnten. Manche sprechen bereits von einem Durchbruch, der 2015 erfolgen würde. "Bei keinem Bierstil schwingt derzeit so viel amerikanische Craft-Attitüde mit wie bei einem Pale Ale. Es ist das Brot-und-Butter-Bier der amerikanischen Handwerksbrauer." Den Bloggern von "Bier in Leipzig" haben die neuen Sorten nicht gemundet, was, wir sie betonen, nicht daran liegt, daß hier eine Riesenbrauerei versucht, auf einen Zug aufzuspringen, um die rückläufigen Bierumsätze wettzumachen. So ganz glaube ich das nicht, werde es aber erst nach dem eigenen Test beurteilen können. Die Craft-Bier-Gemeinde wartete jedenfalls mit Ungeduld und Skepsis auf Becks Initiative. Neben den Gebinden mit jeweils 4 Flaschen derselben neuen Sorte solles auch ein 3er Gebinde mit je 1 Flasche der Sorten geben.

[13:33] Das erste Craft Beer direkt aus Leipzig kommt von Braustrom und ist ein Pale Ale. Mit Vor- und Zunamen Braustrom Monohop Ale Cascade (330 ml; 5.2% alc.) Verwendet wird der namensgebende Cascade-Hopfen. Das Bier schmeckt weniger fruchtig, herber. Bezugsquellen sind hier. Gebraut wird das Pale Ale übrigens nicht in Leipzig selbst, sondern in Zusammenarbeit mit der Röglitz-Brauerei in Schkopau.

[8:55] Den Einträgen zu den Bierverkostungen gönne ich eine Sonderseite.

[8:20] Ich arbeite seit 26 Jahren als Krankenpfleger. Der Transfer und die Lagerung von Patienten ist ein physisch beanspruchender Teil der Arbeit, bei dem man immer noch dazulernen kann, so durch diese Videos. Speziell der Transfer aus den Bett auf einen Stuhl sah ich in dieser Variante noch nie. Noch verblüffender fand ich, wie man einen gestürzten, am Boden liegenden Patienten auf einem Stuhl bugsieren kann. Ist der Gestürzte noch einigermaßen in Schuß, verwendet man diese Variante. Die am häufigsten angewandte Lagerung auf Station bei bettlägerigen Patienten ist die 30°-Seitenlangerung, die wir auch so durchführen. Allerdings ist mir die Lagerung des Arms in Supinationstellung in praxi bisher nicht untergekommen. Ich werde testen, ob das machbar ist. Ein weiterer Standard ist das Aufrichten des Patienten in die Sitzposition. Patienten rutschen naturgemäß oft im Bett nach unten Richtung Fußende und müssen durch Pflegekräfte ebenso oft wieder hochgezogen werden, was, wenn man sich nicht die Zeit nimmt oder es falsch angeht, in ein übles Gezerre ausartet. Im Gegensatz zu der Methode, die im Video gezeigt wird, bevorzuge ich dank der Völkerbetten eine andere. Ich stelle das gesamte Bett sehr schräg (Füße hoch, Kopf unten). Wenn der Patient das Gesäß noch etwas bewegen kann, fasse ich ihn unter beide Schultern, während er beide Beine anstellt. Dann hebt der Patient gleichzeitig das Gesäß, währenddessen ich die Schulterpartie anhebe. Dank Schrägstellung rutscht der Patient ohne große Kraftanstrengung meinerseits ans Kopfende. Es ist sogar meist solch ein Effet vorhanden, daß man Acht geben muß, daß der Kopf des Patienten nicht wie beim Hau-den-Lukas an die Stange oder das Kopfbrett ballert. Vermag der Bettlägerige die Hüfte nicht mehr aktiv zu bewegen, zieht man den unter dem Gesäß liegenden Querspanner an beiden Seiten der Hüften hoch; mit einem kräftigen Zug erreicht man den Transfer zum oberen Bettende ebenso einfach.

[7:42] Retweet: Ihr denkt, ihr seid faul? Mein Mann und ich überlegen, dem Pizzaboten einen Schlüssel nachmachen zu lassen.

[6:47] Eine Krankenschwester, die auf einer geriatrischen Abteilung arbeitet, hat bei Domian ihr verzweifeltes Herz ausgeschüttet.

[6:20] Im Litteraturforum hat einer eine "an Adipositas leidende Literaturliste". Köstliche Beschreibung, der ich so noch nicht begegnet bin.

Dienstag, 24. März 2015

[18:28] "Er kam etwa zweimal die Woche. Meistens wollte er das Rundum-gedemütigt-Paket." (Perception S03E04)

[15:58] Bei Diogenes erscheinen nach und nach Neuübersetzungen der Werke Evelyn Waughes. Ein Interview mit der Übersetzerin findet sich im Diogenes-Blog.

[12:05] "Heilen zwischen Ethos und Etat". (Doku Notaufnahme)

[9:32] Retweet: "Als Warensendung verschickt" oder auch: "Wir haben es einer Schnecke auf den Rücken gebunden und toi,toi,toi draufgespuckt".

[8:51] Im Urlaub eine Dokumentation über die skandalöse Situation in der stationären Krankenpflege zu sehen, hat einen besonders morbiden Reiz.

[8:50] Retweet: Kürzlich erzählte mir mal jemand, dass er die letzten 5 Jahre kein einziges Buch gelesen habe und schien stolz darauf zu sein. Arme Sau.

[8:49] Retweet: Wenn man es aus dem Zusammenhang reißt, geht es.

[8:48] Retweet: Während der fünften Amtszeit von Angela Merkel wird sich die Erdrotation verlangsamen.

[8:32] Aufgeschnappt: "Pflegst du schon, oder dokumentierst du noch?"

Montag, 23. März 2015

[15:16] Ich versuchte heute einen Schlesinger, wie wir als Köche damals zu dem Ding sagten, zu bekommen. Ich hätte gedacht, Mac Geiz hätte solch ein einfaches Küchenutensil mit Sicherheit. Mitnichten. Ehe ich weiter vergebens suche, kaufe ich lieber die als Teigschaber betitelten 2 Stück aus Plaste bei Kaufland für horrende 2.- Euro.

[15:10] Retweet: Meine Freundlichkeit hat heute etwas penetrant Unterwürfiges. Die leicht angeekelte Note von gestern stand mir besser und war glaubwürdiger.

[13:44] Zum vorhin gekauften Riedenburger Dolden Sud India Pale Ale (0,33 l; 6.5% alc) zitiere ich die herrliche Beschreibung der Brauerei selbst: "19. Jahrhundert | Britisch-Indien | Engländer sitzen auf dem Trockenen | Bier muss her | Problem: Bier wird schlecht auf See (nicht seekrank) | Lösung: mehr Alkohol, mehr Hopfen, dann vor Ort verdünnen | Verdünnen? Nö. Schmeckt super! | India Pale Ale erfunden | 21. Jahrhundert | Braumeister schickt zwei Söhne in die Welt | Neues Bier muss her | Finden altes IPA | Machen neues IPA | Schmeckt richtig spitze | Alles Bio! | Alle glücklich! | Alle Prost!" Ist das nicht spitze? Das Bier selbst ist ziemlich kohlensäurebetont. Keine Schaumkrone. Bernsteinfarben trüb. Geschmacklich etwas blaß. Wenig spektakulär.

[13:16] Vor einer Woche trank ich zwei weitere India Pale Ales. Zum Belhaven Twisted Thistle IPA fand ich keine deutsche Vorstellung und Bewertung. Die 330-ml-Flasche kommt aus einer schottischen Brauerei. Die Alkoholangaben schwanken zwischen 5.3% und 5.6%. Inzwischen trank ich doch schon eine Menge solcher Craftbiere und konnte an diesem nichts Außergewöhnliches entdecken. Das zweite heißt Shepherd Neame India Pale Ale (0,5 Liter enthalten 6.1 Prozent Alkohol) und kommt aus England.

[9:27] Zu den Nerschauer Craftbieren habe ich mittels einer Anfrage per Facebook inzwischen die Information erhalten, wo in Leipzig man an das Bier herankommt: "in den Bio-Mare Filialen in der Simildenstraße und der Karl-Liebknecht-Straße 27 und im ProRegional in der Schnorrstraße 34. Ausschank gibt's in der NaTo, der Symbiose und der Substanz."

[8:28] Ich lese mich gerade durch Bier in Leipzig. Durch dieses Blog lernte ich IIRC die Bierfreunde kennen, bei denen ich seit einigen Monaten meine Craftbiere kaufe, weil ich bislang kaum alternative Bezugsquellen kenne, was sich durch das Bierblog gerade zu ändern beginnt.

[8:28] Bibliomanen speisen standesgemäß.

[8:27] Bei unserem kleinen Tschechienausflug lernte ich Biere des Nerschauer Brauhauses kennen. Öko-Biere, Craftbiere, die wunderbar mundeten. Neckisch die Idee, den Newsletter der Webseite als "Flaschenpost" zu benennen. Fehlt nur noch, daß sie ein IPA brauen, was sogar schon geplant sei. Bislang gibt es 6 Sorten: Schwarzbier, Weizenbier, ein Pumpernickel genanntes Rauchbier, Winterbier (mit Gewürzen), 2 Bockbiere sowie eines mit Namen Schottendicht, bei dessen Beschreibung "dudelsüffig-kräftig" steht. Das Brauhaus ist auch auf Facebook vetreten. Und in der Leipziger Substanz, die gar nicht weit von mir entfernt ist, sollen laut diesem Bierbericht Nerschauer Biere abwechselnd ausgeschenkt werden. Das werde ich testen.

Sonntag, 22. März 2015

[21:42] "Ich habe meinen Fernseher abgeschaltet." "Lassen Sie mich raten. Sie lesen gern?" (Dead like me S02E12)

[17:05] "George war der Grund für die Pubs, die Sperrstunden zu erfinden." (Inspector Barnaby S15E03 - "Sonne, Monde und Sterne")

[16:42] "Nichts hält sich wie das Vorübergehende." (Inspector Barnaby S15E03 - "Sonne, Monde und Sterne")

[15:51] "Entschuldige, wenn ich dir dein Karma verbeult habe"." (Inspector Barnaby S15E03 - "Sonne, Monde und Sterne")

[15:44] Professor: "Sind sie mit Heisenbergs Unschärfetheorie vertraut?" Barnaby: "Verschwommen." (Inspector Barnaby S15E03 - "Sonne, Monde und Sterne")

Freitag, 20. März 2015

[9:12] Die kalte Jahreszeit ist zwar vorbei; erwähnt seien die Bücher-Schale trotzdem.

[8:59] "Der Buchhändler ist der Bibliotherapeut in Urform." Über Bibliotherapie, die heilende Kraft des Lesens und der Bücher.

[8:55] Bei dem Krimiversatzstück "Alle mögen ihn" schrillen beim gewieften Zuschauer aber sowas von die Alarmglocken. Aus der Rubrik: "Nicht Neues unter der Sonne." Ähm, apropo Sonne...

[8:54] Retweet: Im Mittelalter gab es viele kluge Köpfe. Meistens getrennt vom Rest.

Donnerstag, 19. März 2015

[17:38] Etwas, was ich in Krimis eher selten erwarte: "Ich möchte Ihnen einige Fragen zu Ihrem Leseverhalten stellen." (Forever S01E06)

[15:52] "Das ständige Lächeln und die freundlichen Ermutigungen sind zuviel für mich." (Inspector Barnaby S15E02 - "Ein Mörder kommt nach Hause")

[15:34] Personal Trainer: "Und? Geht Ihnen gut?" Barnaby: "Ich brauche Sauerstoff und 'n Defibrillator." (Inspector Barnaby S15E02 - "Ein Mörder kommt nach Hause")

[15:25] Von 1991 bis 1994 absolvierte ich meine Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger. Damals nannte man das noch "Erwachsenenqualifizierung". Das Gehalt bezog ich durch den Arbeitgeber und nicht durchs Arbeitsamt. Ich war ganz normal angestellt und wurde für die Ausbildung freigestellt, d.h. für zwei Schultage wöchentlich, wofür ich im Ausgleich 1 freien Tag pro Woche opfern und mich zudem für 3 Jahre nach der Ausbildung an meinen Arbeitgeber binden mußte. In Zeiten prekärer Arbeitsverhältnisse, in denen man nur schwer eine Festanstellung erhält und sich oft lange an befristeten Verträgen entlang hangeln muß, wahrer Luxus damals. Was ich eigentlich sagen wollte... Mit 5 meiner damaligen Mitauszubildenden hält eine mehr oder weniger lose oder enge Freundschaft. Wir fuhren jährlich nach Tschechien, um zu wandern und uns der böhmischen Küche und dem tschechischen Bier hinzugeben. Darüber hinaus treffen wir uns mehrmal im Jahr zum Bierabend in Leipzig. Morgen ist es wieder soweit - eine kleine Tour nach Tschechien in die Böhmische Schweiz. In Jetrichovice nehmen wir Quartier und erkunden von dort aus - nicht zum ersten Mal! - die Gegend.

[15:09] 10 Lebensmittel, die man NICHT im Kühlschrank lagern sollte.

[14:22] "love german books" stellt der englischsprachigen Welt deutsche Literatur vor. Die aus London stammende Katy Derbyshire ist Übersetzerin und bloggt seit 2008.

[14:05] "Die Lektüre dieses Autors ist ein strenges Exerzitium." (Sigrid Löffler)

[13:48] Retweet: Mit 26 Jahren beginnt im Körper der Zellabbau. Wieso wissen die Fettzellen nichts davon?

[13:46] Retweet: Egal, wie oft Sid ja sagt, in Australien sagt Sidney.

[13:44] Retweet: Das Sortieren von Büchern nach Farbe sollte unter Androhung von körperlicher Züchtigung verboten werden!

[12:12] Die CSI-Laboranten zur versammelten Studentenschar, um sie zu einer DNA-Probe zu animieren: "Die ersten Freiwilligen kriegen die sauberen Stäbchen." (CSI Las Vegas S12E17)

[10:10] "Tu, was ich sage, und nicht, was ich tue!" (Stalker S01E02)

[9:55] Retweet: Die Dohle sagt zum Kranich: „Gar nich'!“ Da sagt der Kranich zur Dohle: „Wohle!“

[9:53] Retweet: Ich bin so müde, ich bekomm locker Pflegestufe 1.

[9:12] Das Feature des Deutschlandfunkes vom 13. März 2015 widmete sich dem Büchermachen in digitalen Zeiten.

[8:02] Retweet: Wenn mein Magengeschwür sich vollständig ausgebildet hat, weiß ich schon einen Namen dafür.

[7:58] "Woran könnte es liegen, daß es auf der Erde mehr Menschen als Affen gibt" - "Weil es im Bett besser funktioniert als auf dem Baum." (Zehn originelle Antworten auf Prüfungsfragen) - Petra Cnyrim hat schlagfertige Antworten auf Prüfungsfragen in zwei Büchern gesammelt.

[7:44] 30 der verrücktesten oder verstörensten Kinderbücher.

[7:35] Retweet: Egal wie doof Dein Gegenüber ist, gegenüber von Calais ist Dover.

[7:34] Retweet: Kellner: "Zusammen oder getrennt?" Ich: "Es ist kompliziert..."

Mittwoch, 18. März 2015

[18:44] Am heutigen dritten Urlaubstag erwischt mich ein Infekt. Ganz typisch! Wenn die Anspannung langsam weicht, unter der ich in den letzten Wochen stand, kapituliert plötzlich das Immunsystem.

[18:08] Drei IPAs trank ich vor 14 Tagen, die nachzutragen sind: das Buddel Ship Great Escape IPA (0,33 l, 6.5% alc), das Camba Pale Ale (0,33 l; 5.2% alc) und das Blackbone Splitter West Coast IPA (0,33 l, 6.5% alc). Ich beschränke mich nunmehr auf die Auflistung der getrunkenen IPA, versehen mit einem oder zwei Links, die das jeweilige Bier beschreiben. Ich habe, seitdem ich diesen Bierstil entdeckt habe, genügend Lob verbreitet und mein Faible verdeutlicht. Das Geschäft, von dem ich die Biere beziehe, die im normalen Getränkehandel fast vollständig fehlen, existiert nun doch schon seit annähernd einem Jahr. Meine pessimistische Mutmaßung, daß es sich nicht wird halten können, scheint sich glücklicherweise nicht zu bestätigen.

[17:37] Seit langer Zeit wieder war ich heute Nachmittag im Plagwitzer Westwerk angesiedelten Buchlager, wo jedes Buch 1.- Euro kostet, und erstand fünf Bücher: 1. Maupassant: Novellen, 1885-1886 (Buchclub 65) 2. Elizabeth von Arnim: Liebe (Erstausgabe als Insel-Taschenbuch) 3. Eduardo Mendoza: Eine leichte Komödie (Suhrkamp-Taschenbuch) 4. Wilhelm Raabe: Band 1 der Ausgewählten Werke in sechs Bänden (Aufbau-Verlag 1966), darin enthalten: Die Chronik der Sperlingsgasse; Nach dem großen Kriege; Erzählungen 1860-1870 5. Ana Blandiana: Kopie eines Alptraums (Steidl-Verlag) - Während von Arnim, Raabe und Maupassant gezielte Käufe bereits gelesener und geschätzer Schriftsteller sind, sind die Bücher von Eduardo Mendoza und Ana Blandiana ein Schuß ins Blaue. Hier kenne ich keinerlei Hintergründe zu ihrem Leben und Werk.

Dienstag, 17. März 2015

[20:36] "Meinen Sie nicht, Sir, wir haben es mit einem Haufen Irrer zu tun?" "Wohl wahr, Jones, aber nicht relevant." (Inspector Barnaby S15E01: Du bist tot!)

[20:29] "Schneiden Sie sich bloß nicht an Ihrem scharfen Verstand." (Inspector Barnaby S15E01: Du bist tot!)

[20:24] "Sein Tod hat seinen Liebreiz nicht nennenswert erhöht." (Inspector Barnaby S15E01: Du bist tot!)

[1:32] "Minigolf!" "Wieso sollte ich meine Zeit mit der Miniaturausgabe einer Sportart verschwenden, die auch so schon mehr als witzlos ist. (Perception S03E02)

[1:15] 1 Tag Urlaub, und ich habe immer noch nichts gelesen. Gestern schlief ich, nachdem ich nach den letzten Diensten bis zirka 13 Uhr Serien geguckt habe, bis 20.30 Uhr - länger hintereinander als Tage und Wochen zuvor. Seitdem hänge ich wie immer vorm PC, manage Downloads, grase Foren und Facebook ab, gucke weitere Serien und trinke Bier.

[1:12] Daß ich schüchtern bin, glaubt mir ja niemand. Da kann ich noch so brüllen.

Montag, 16. März 2015

[21:25] "Wenn du etwas machst, mach es mit Leidenschaft. Denn wenn du es mit Leidenschaft machst, beginnt es zu leben." (Ranga Yogeshwar)

[21:20] "In ganz vielen Bereichen habe ich den Eindruck, die Gesellschaft wird dumm gehalten. Es gibt einen Riesenkommerz von Dingen, die vollkommen überflüssig sind, die auf uns draufgesetzt werden, damit wir in einem Meer der Nebensächlichkeiten ertrinken." (Ranga Yogeshwar)

[9:35] Ein bekannter und bewunderter Klassikleser und Literaturenthusiast sagte mir, er lese allabendlich stur mindestens 1 Stunde lang. Das ist eine prima und ebenso einfache Idee und Vorgehensweise, die ich mir zu Herzen nehmen sollte. Vielleicht kann dieser Urlaub die Zäsur und den Neubeginn markieren.

[9:27] Der vorhin erwähnte flaneur trinkt seit 2 Jahren keinen Tropfen Alkohol und vermißt ihn nicht. Ein begehrenswertes Level, dem ich mich sehr gerne annähern würde. Ich freue mich auch, daß ich dazu beitragen konnte, daß er, auch ein bißchen durch meine Miszellen, die Andere Bibliothek wertschätzt.

[8:48] Ich danke dem Hamburger flaneur, der mich zum Urlaub beglückwünscht und mir alles Gute gewünscht hat.

[8:17] Seit November 2014 habe ich 3 Bücher gelesen. Vorher (vor Oktober 2013) waren es monatlich 12.

[8:14] SOKO Leipzig S13E14 - "Irre" - spielt in einer psychiatrischen Einrichtung. Nach dem kirchlichen Milieu ist es mein zweitliebstes, was filmische Umsetzungen angeht.

[8:02] Nach Nachtdienst 5/5 = Urlaub 1/16. Erstmal betrinken Serienbeginn mit SOKO Leipzig S13E14. Das Bier ist dank neuem Kühlschrank auch rasch sehr kalt. Der Kühlschrank ist, wenn man jahrelang eine Krücke ertragen hat, eine Wucht.

Sonntag, 15. März 2015

[17:55] Vor Nachtdienst 5/5 = Vor Urlaub 1/16. Noch eine Nacht kämpfen. Morgen 6.30 Uhr fällt nach 21 durchweg gearbeiteten Wochen der Hammer. Ich freue mich wahnsinnig darauf!

[17:53] Die neuen Kollegen aus dem Haupthaus (Delitzscher Straße 141) in Eutritzsch lernte ich auf der ersten Teambesprechung vor drei Tagen kennen. Nach meinem Urlaub mit insgesamt 16 arbeitsfreien Tagen stellt am 1. April mein erster Arbeitstag gleichzeitig den ersten Tag der neuen Station dar. Wir alle sind ziemlich aufgeregt und gespannt. Da wir mit der Onkologie auf die Nachbarseite der jetzt noch bestehenden 72-Betten-Station ziehen, sind administrative Veränderungen nötig. Dinge müssen umgeräumt oder sogar umgebaut werden, Materialien umsortiert usw. Wenn ich am 1. April - hoffentlich erholt - mit neuen Kollegen arbeiten muß, die ihren ersten Dienst absolvieren, wird viel zu erklären und zu zeigen sein. Solche erheblichen Abweichungen vom Gewohnten sind für meine Monk-Natur einschneidend. Andere haben da weniger zu kämpfen und sind gelassener.

[17:52] Seitdem ich nur noch nachts arbeite, waren meine Dienstpläne wie gewünscht regelmäßig: mittwochs bis sonntags meist fünf Nachtdienste, montags und dienstags frei. Ab April regiert eine neue Stationsschwester im neuen Team. Gleich mit dem ersten Dienstplan soll ich einmal sieben Dienste leisten. Ich hoffe, daß ich meine neue Chefin dahingehend "bearbeiten" kann, daß sie mich im alten Rhythmus, der sich in drei Jahren bewährt hat, weiterarbeiten läßt. Im April freilich werde ich die Verschiebungen und Unregelmäßigkeiten ertragen und überleben (müssen).

Dienstag, 10. März 2015

[18:08] Wenn man im Wilden Westen jemanden herausfordern wollte, knurrte man: zieh! Heute fragt man: "Und, was machen Sie so?" (Smalltalk über den Beruf)

[14:40] Während des Medizinstellens zu Beginn des Dienstes höre ich meist Musik. Vorgestern ein Album einer meiner Lieblingsgruppen - Omega. Als der diensthabende Arzt neben mir eine Transfusion für einen Patienten vorbereitete, meinte er nach einiger Zeit stillen Dahinwerkelns: "Singen die da deutsch?" Ich: "Öhm, nein, das ist eine ungarische Rockgruppe, die in etwa so lange Musik macht wie die Stones und in der DDR Kultstatus genossen." Der Arzt: "Muß ich mal meine Schwiegereltern fragen, ob sie die kennen." Akademisches westdeutsches Junggemüse das.

[14:34] Arbeitsstatus: Heute ist Freier Tag 1/2. Morgen geht es in die 21. und zugleich letzte Arbeitswoche mit nochmals 5 Nachtdiensten. Am Montag beginnt dann eine arbeitsfreie Zeit von 16 Tagen. Die beiden Dienste am vergangenen Wochenende entschädigten für die vorausgegangenen zwei bis drei höllischen Wochen, so daß ich mit den Kräften haushalten konnte und ein wenig zuversichtlicher bin, diese letzte Woche schadlos zu überstehen, was ich mehrfach in Zweifel gezogen hatte. Man hangelt sich von Tag zu Tag. Dennoch!

[14:33] Gleich geht es zur Diabetesschulung 5/7. Vor 1 Stunde wurde der neue Kühlschrank geliefert. Mein Bruder half mir beim Hochtragen und Aufstellen. Alles easy. Trotzdem froh, die Bestell- und Lieferquerelen (verpaßte Anrufe während meiner durch die Nachtdienste stets tagsüber positionierten Schlafphasen, zudem Kampf mit dem sonst nie benutzen Einfachhandy, desen Mailbox ich erst abktivieren mußte, um dann die entsprechende Information für die Lieferzeit abzuhören. Man sieht, alltagstauglich bin ich keineswegs. So etwas Einfaches überfordert mich fast; zumindest strengt es wahnsinnig an.

[2:04] Wenn Sie mich noch einmal enttäuschen, kuratieren Sie demnächst Fingerfarbenausstellungen von Vorschulkindern." (Forever S01E04)

Montag, 9. März 2015

[9:09] "Du kannst über keinen Esel lachen, wenn du vorher kein Pferd gesehen hast." (SOKO Leipzig S13E12)

Sonntag, 8. März 2015

[8:08] "Wem gehört Andreas Kümmert? Niemand anderem als sich selbst. Wir sollten ihm dankbar sein, dass er die Menschenverheizungsmaschine Showbusiness für einen Abend kurz angehalten hat. Und wer den ESC gewinnen wird, weiß im nächsten Jahr ohnehin keiner mehr." (Die Zeit)

Samstag, 7. März 2015

[8:25] Wenn ich nach meinem Urlaub (16 arbeitsfreie Tage) am 1. April wieder zu arbeiten anfange, beginnt an diesem Tag die neue Struktur in der Klinik, von der ich bereits schrieb. Unsere Team wird dann zu 60 Prozent aus Kollegen bestehen, die ich bis jetzt nicht kenne und die vom Hauptstandort in Eutritzsch kommen werden. Zusätzlich zur neuen Chefin = Stationsschwester, welche ich bislang ebenso wenig kenne. Nach 25 Jahren im Krankenpflegeberuf wird dies der spürbarste Einschnitt, die offensichtlichste Veränderung der Bedingungen sein, der ich ausgesetzt bin. Dementprechend tief gefurcht ist die Stirn vor Sorgen- und Bedenkenfalten. Eine neue Leitung bringt immer Veränderungen. Veränderungen sind für eine Monknatur wie mich zunächst unerträglich und bedrohlich. Die Nachbarstation, die rein aus Kollegen bestehen wird, mit denen ich bis jetzt zusammen arbeitete, hat weniger "Umbau" zu verkraften; denn die Leitung bleibt und ist diesselbe Stationssschwester, mit und unter der ich in den vergangenen Jahren gut arbeiten konnte. Ich werde dann die ehemaligen Kollegen durch die Glasscheibe sehen und wohl wehmütig der vergangenen Zeiten gedenken. Doch wollte ich gerade nicht mutmaßen, sondern beabsichtigte, Vergangenenes, Geschehenes Revue passieren zu lassen, aufzuarbeiten, um auf diese Weise Dampf abzulassen.

[8:00] Nach Nachtdienst 3/5 bleiben mir noch 7 Arbeitstag bis zum nächsten Urlaub. Die vergangenen 2,5 Arbeitswochen waren haarsträubend. Anstrengend, selbst wenn man erholt gewesen wäre. Doppelt verheerend, wenn man wie ich bereits erschöpft ist. Ich krauche an sich auf allen Vieren und zähle jede Minute, Stunde und hake jeden geschafften Arbeitstag ab, als wäre sonst etwas überstanden.

[7:55] Der alte Kühlschrank ist dank Family entsorgt. Seit 3 Tagen lebe ich also ohne Kühlmöglichkeit. Der neue Kühlschrank namens Beko TSE 1284 (315,- Euro inkl. Versandkosten) ist bestellt und laut Mail, die eben einging, bereits unterwegs zu mir. Lieferung demnach vorraussichtlich am Montag oder Dienstag.

Mittwoch, 4. März 2015

[13:24] Mein Kühlschrank, der schon seit geraumer Zeit schwächelte und absonderliche Töne absonderte, gab gestern Nacht seinen Geist auf, d.h. er röhrte wie wild, ohne jedoch mehr seiner Kühlpflicht nachzukommen. Heute morgen nahm ich ihn vom Netz und sehe mich jetzt der Notwendigkeit ausgesetzt, ihn entsorgen und mir ein neues Gerät kaufen zu müssen. Leider geht heute ein neuer 5-Nachtdienst-Zyklus los, so daß ich die anstehenden Aktivitäten verschieben muß. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man ein Altgerät kostenlos bei einem Wertstoffhof abgeben, wozu mir als Unbedarfter aber die Transportmöglichkeit fehlt. Bleibt die Offerte, daß die Stadtreinigung ihn abholt, wofür man für 10.- Euro einen Aufkleber besorgen muß, den man aufs Gerät klebt, welches am vereinbarten Abholtag vorm Grundstück zu stehen hat. So machen wir das. Muß also nur eine dieser Wertmarken kaufen. Kaufen werde ich einen neuen Kühlschrank sicherlich wie alles außer Lebensmittel online. Bis dahin freue ich mich daß es noch nicht Frühling und also warm ist, so daß ich meine Lebensmittel sicherlich in den nächsten zwei Wochen noch ohne Kühlung lassen kann.

[10:22] Bibliomanie: Auf nach Bratislava!

[10:12] Retweet: Ich sitze neben einer Stehlampe und genieße das Gefühl von Überlegenheit.

[10:02] Gestern Nachmittag absolvierte ich den dritten von sieben Terminen der Diabetesschulung mit dem schönen Thema "Essen". Als quasi Fachmann ist es für mich interessant zu erleben, wie Halbwissen oder Nichtwissen kursieren, wie bestimmte Themen und Fakten durch die Medien oder Mundpropaganda verbreitet werden und oft das hängen bleibt, was entweder unstimmig ist oder irrelevant. Beispielsweise kommt eine Kursteilnehmerin mit einem Tee an, den sie in der Mädlerpassage in einem Laden erworben hat und der sich sehr positiv auf den Blutzucker auswirken soll. Und auf dem Wochenmarkt gibt es anscheinend einen Gemüsestand, der Sauerkraut als "besonders für Diabetiker geeignet" bewirbt. All das suggeriert einem unbedarften Typ-2-Diabetiker einen angeblichen leichteren Weg durch seine Krankheit. Solche Geschäftsmodelle gibt es für alle Situationen und Lagen.

[9:55] Arbeitsstatus: Nach 19 gearbeiteten Wochen noch 2 bis zum nächsten Urlaub (= 2 x 5 Arbeitstage). Die vergangenen fünf Nachtdienste waren wahnsinnig kräftzehrend. Ehrlich gesagt, ist mir schleierhaft, wie ich die nächsten zehn Nächte noch durchstehen soll. Der Körper wird es schon wissen. Meist bricht irgendwann das Immunsystem zusammen. Oder der Kreislauf, was jetzt schon bemerkbar ist, weil mein Herz im Schlaf zu schnell schlägt und ich täglich mit linkthorakalem Schmerz und Tachykardie aufwache.

Dienstag, 3. März 2015

[14:22] Retweet: Da bewunderst du jahrelang die psychische Stärke eines Menschen, und am Ende stellt sich raus: Er hat von seinem Elend nur noch nix bemerkt.

[14:00] Retweet: Vielleicht sind ja manche Mädels mit Unterlippen-Piercing in Wahrheit Meerjungfrauen und das ist der Rest vom Angelhaken.

[13:46] Retweet: Erlkönig 2.0: Mein Vater, mein Vater jetzt warte doch mal, ich hab hier im Wald kein Mobilfunksignal.

[13:45] Retweet: Ich bin so arm, ich trinke meinen Tomatensaft ohne Flugzeug.

[13:44] Retweet: Twitter ist genau das Richtige für die, die zu seltsam für das reale Leben sind aber noch nicht bekloppt genug für die Anstalt.

[13:24] Grundsätzlich freut mich natürlich die Forderung nach mehr Pflegekräften, auch und vor allem nachts.

[12:49] Retweet: "Du liebe Goethe, kannst du mal mit den doofen Wortspielen aufhören?" "Ich habe keinen Schiller, wovon du redest."

[9:44] "Die AfD - das ist die NPD in freundlich." (heute-show)

[9:32] Retweet: Ah. Monatsanfang. Das Radio hat 2 neue Lieder.

[9:27] Retweet: Als Gott was verteilen wollte, hatte ich gerade Nachtdienst.

[9:24] "Wenn du in Krisengebiete fliegst, buch' erstmal nur den Hinflug" (heute-show)

[8:21] "FLICK DICH SELBST!" - Um Kosten zu sparen, fährt der Rettungsdienst Halle nicht mehr wegen jedem popeligen Verkehrsunfall raus. Die Volkshochschule der Stadt hat jetzt reagiert und bietet Kurse zur Selbsthilfe an. (Halle ist die Hölle, zieht lieber nach Leipzig)

[8:04] Retweet: Kinder toben den Weg zur Grundschule entlang. Vor 8, ohne Kaffee. 2% dieser Energie würden einem Erwachsenen komplett über den Tag reichen.

Montag, 2. März 2015

[19:21] Ein wirklich schönes Interview mit Paul Auster. Hamburger Abendblatt: "Wie ist das Leben in einem Haus mit zwei erfolgreichen Schriftstellern? Gibt es Konkurrenzdruck?" Paul Auster "Nie. Das Großartigste für mich ist zu beobachten, wie Siri sich als Schriftstellerin entwickelt. Sie war schon immer gut, aber sie wird einfach immer besser und besser. Nicht nur ihre Romane, sondern auch ihre Essays. Sie ist wirklich gut im Rennen und es ist ganz schön aufregend, da Schritt zu halten. Sie ist die Intellektuelle in der Familie und ich genieße es einfach, ihr Leser zu sein. Es ist eine wahre Freude, mit so einem Genie zusammenzuleben. Sie ist auch eine großartige Leserin und hat mir schon viel geholfen. Jeder Schriftsteller braucht einen vertrauten ersten Leser."

[17:15] Bis die Kasper von der EDV die Daten wiederhergestellt haben, liegt Usedom wegen der Klimaerwärmung längst unter Wasser." (Pfarrer Braun: Schwein gehabt)

[16:01] "Immerhin hat der Landrat nach dem Pfarrer Mangelreich einen Parkpklatz benannt. Einen gebührenpflichtigen!" "Na bitte, der erste Schritt zur Seligsprechung." (Pfarrer Braun: Schwein gehabt)

Freitag, 27. Februar 2015

[19:33] Arbeiten am Limit. Der zweite Dienst vergangene Nacht war unwesentlich weniger chaotisch. Der Grad der Verzweiflung einige Promille weiter davon entfernt, sofort schreiend auf die Straße zu stürzen und darauf zu warten, von den Männern mit den weißen Jacken rechtzeitig aufgegriffen zu werden. Daß ich in der 19. Arbeitswoche stehe, verschärft die Situation. Man ist ja für alles dankbar. Daß während meines Dienstes kein Zugang (neuer Patient durch die Notfallaufnahme) kam, war ein, wenn auch fast der einzige Lichtblick. Je nachdem beansprucht ein Zugang 20 bis 60 Minuten Zeit, die für andere Arbeiten nicht mehr zur Verfügung stehen, d.h. man hetzt den Erfordernissen hinterher und erreicht NIE den Punkt, an dem man sagen könnte: So, ich bin durch. Leider bin ich der Typ, der schon in Hochspannung ist, wenn alles glatt läuft. In Streßsituationen vergesse ich dann zu trinken, auch wenn gerade eine ausreichende Zufuhr von Mineralwasser oder Tee äußerst wichtig wäre. In Streßsituationen, die momentan die gesamten 8 Dienststunden umfassen, laufe ich sozusagen heiß. Ich bräuchte jemanden, der mir stündlich "Cool down!" ins Gesicht brüllt, mir eine Flasche Wasser in die Hand drückt und sagt: "Für 2 Minuten ab auf den Balkon, trinken und durchatmen!".

[19:17] Retweet: Als ich das letzte Mal wusste, was ich tat, war das gar nicht schön. Da schwor ich mir: Das passiert dir nie wieder!

[9:47] Pathologe in "Psych": Jules, Sie kennen nicht zufällig eine ledige Frau, die zurzeit, ähm, am Leben ist?" (S07E06)

Donnerstag, 26. Februar 2015

[15:00] Verheerend ist auch, daß solche Dienste mentale Energien aufbrauchen bzw. blockieren. In jüngeren Jahren habe ich nie, wie man so schön sagt, die Arbeit mit nach Hause gekommen. Inzwischen geht einem das Geschehen nach; und schlimme Dienste tun dies besonders nachhaltig. Größtenteils grübelt man über eventuelle Versäumnisse nach, ärgert sich über offensichtliche Lücken, d.h. über Arbeiten, die man partout nicht geschafft hat, was den Nachfolgedienst belastet, der noch so eifrig beteuern kann, daß es eben so ist, wie es ist. Es wurmt einen dennoch! Zumal als Perfektionist. Also findet auf dem Arbeitsweg und zuhause im Bett eine zermürbende Gedankenmühle statt, die man besser vermeiden sollte, weil sich der Akku ansonsten noch rasanter leert.

[14:50] Weshalb ich jetzt schon am Computer sitze und nicht morgens bzw. abends kurz vorm Start zur Nachtschicht, hat seinen Grund darin, daß ich seit vorgestern eine Diabetesschulung absolviere. Nachher von 15.30 bis 17 Uhr findet Termin 2/7 statt. Zwar arbeite ich seit 25 Jahren auf einer Station, auf der Diabetes behandelt wird; trotzdem schadet es nicht, wenn man selbst von einer Krankheit betroffen wird und quasi die Seiten gewechselt hat, dann auch die Sichtweise zu ändern, um dazuzulernen, sich mit anderen auszutauschen und Aspekte zu betrachten, die im Klinikalltag entweder untergehen oder kaum Beachtung finden. Die Dienstagstermine kann ich entspannter angehen, weil es freie Tage sind; die Donnertagstermine kollidieren mit der Notwendigkeit, eigentlich so viel wie möglich schlafen zu müssen. Beispielsweise war der letzte Nachtdienst einer der schlimmsten der letzten Jahre. Er war so anstrengend, daß ich mich davon noch lange nicht erholen konnte. Und da zurzeit mehrere Kollegen krank sind, ist die Chance, daß wir nachts wieder zu Dritt sein könnten, fast 0, so daß die kommende Nacht ebenso scheußlich und nerven=kräftezehrend sein wird wie die erste dieses Zyklus.

[14:37] Retweet: "Sie haben ja eine Kinderfahrkarte?!""Da können Sie mal sehen, wieviel Verspätung der Zug hatte!"

Mittwoch, 25. Februar 2015

[18:04] Libricide, ein anderer Ausdruck für Büchervernichtung. In Mosul (Iraq) zerstörte ISIS mehrere tausend Bücher der Universitätsbibliothek. Wikipedia hält eine Auflistung zerstörter Bibliotheken bereit.

[16:55] Retweet: Dass ein Buch "erscheint", klingt mir eigentlich zu religiös.

[16:50] "Schon erledigt!" "???" "Bayrisches Futur." (Rosenheim Cops S08E09)

[16:41] Retweet: Ein Job, der es heute möglich macht, eine Familie zu ernähren, macht Familie unmöglich.

[16:35] Retweet: Fühle mich krank. Habe gerade die Symptome gegoogelt und ich glaube, es ist die Zylinderkopfdichtung.

[16:34] Retweet: Probleme lassen sich lösen. Durch reden, aufmerksam zuhören oder einen schalldichten, voll verfliesten Kellerraum mit Abfluss in der Mitte.

[16:33] Retweet: Ich gucke gerade diese Serie, wo man nicht weiß wie es weitergeht und man immer die nächste Folge gucken muss und dann ist man plötzlich 48.

[14:48] Arbeitsstatus: Heute geht es zu 5 neuen Nachtdiensten der 19. Arbeitswoche seit dem letzten Urlaub. Die drittletzte VOR dem nächsten, zweiwöchigen Urlaub, der Mitte März beginnt.

[14:45] Es gilt etwas nachzutragen. Auch am Dienstag der vergangenen Woche trank ich zwei Craft-Beer. Das Schönramer India Pale Ale kommt in der 0,33-l-Flasche mit 8,0% alc. Überzeugendes Starkbier mit allem, was man erwartet: fruchtig kräutrig und hopfenbetont. - Maisel & Friends Stefan's Indian Ale ist in einer 0,75-Literflasche mit 7,3% Alkoholgehalt. Beim Bier-Index vernehme ich ein geteiltes Echo. Mir selbst kam das Bier nicht herausragend vor. Das dritte IPA aus einer deutschen Brauerei trank ich gestern als zweites. Das Michels Eichsfelder Braumanufaktur Pale Ale steckt in einer Halbliterflasche bei 5,2% alc. Obwohl mich im Antrunk die spürbare Bitternote erfreute, hielt das Geschmackserlebnis nicht durch. Nachdem ich - ich muß mal durchzzählen - inzwischen bestimmt gut zwei Dutzend IPA probiert habe, darf als Fazit behauptet werden, daß, wenn man einmal mit diesem Bierstil kontfroniert worden ist, man gefangen genommen, vereinnahmt ist und sich am liebste als Biermissionar gerieren würde, weil selbst die mittelmäßigen Biere geschmacklich immer noch eindrucksvoller sind als landläufiges Supermarktpils.

[14:13] Retweet: Fische zu halten ist kniffelig, die sagen ja nix. Man fragt sich ständig: Alles ok? Gehts gut? Leben sie noch? Mit Männern ist es ähnlich.

[14:11] Ich will nicht sagen, dass ich hier schon länger sitze, aber das Wartezimmer wird grade zum 2. Mal neu gestrichen.

[14:10] Retweet: Suche Zen-Buddhist zur Hausaufgabenbetreuung der Tochter.

[7:11] Retweet: Bei den meisten Fotos von Franz Kafka kommt mir der Verdacht, dass er in Wirklichkeit Vulkanier war. Und plötzlich ergibt alles Sinn.

Dienstag, 24. Februar 2015

[19:58] Wieder einmal Bierverkostung. Das Bayerisch Nizza Clubbier ist ein Weizen Pale Ale. Die Kombination eines Pale Ales mit einem Weizenbier war mir bis heute nicht geläufig. Die Sorte nennt sich "Bavarian Wheat Pale Ale". Sie wurde mit den drei Sorten Hopfensorten Citra, Centennial und Chinook kaltgehopft. 333 ml enthalten 5,3% Alkohol. Aus einem Interview mit dem Brauer dieses Craftbeers: "Du machst aktuell zwei 'Sommelierbiere'. Was darf man sich denn darunter vorstellen?" - "Das sind Biere, die für die gehobene Gastronomie entwickelt wurden. Es sind erklärungsbedürftige Produkte, die der Gastgeber dem Kunden näher bringen muss. Man kann vielleicht auch sagen, spezielles Bier von Sommelierhand für Sommelierhand."

[19:05] Retweet: Na und, natürlich rede ich manchmal mit mir selbst. Zum Beispiel, wenn ich eine kompetente Beratung benötige.

Montag, 23. Februar 2015

[19:28] http://lmgtfy.com/?q=war+denn+das+so+schwer.

[18:42] This made my day: Kleine Typologie der Forenbenutzer.

[18:35] Retweet: Generation "Durchgeprügelt aber durchgeimpft".

[8:17] BTW: Nach 5 Nachtdiensten heute und morgen frei.

[8:16] "Wir teilen das Essen des Toten fifty-fifty - das war schon immer so geregelt!" (Psych S07E05)

[8:02] Butler: "Sie sind eine halbe Stunde zu früh!" Spencer/Gus: "Wir haben im Stau gesteckt." (Psych S07E05)

Sonntag, 22. Februar 2015

[10:11] Retweet: Bitte bewahren Sie Panik. Es gibt kein Grund zur Ruhe!

[9:19] "Wir werden nicht abstürzen. Ich habe das auch auf dem Simulator gemacht." (Psych S07E04)

[9:11] "Sag mir 1 Grund, warum ich dir nicht eine verpassen sollte?" "Glaskinn? Gewinnendes Lächeln?" (Psych S07E04)

[9:09] "Keine Angst, die verfolgen uns nicht." "Woher willst du das wissen?" "Das hier ist deren Fluchtauto." (Psych S07E04)

[8:55] Heute Morgen hatte ich ein Gespräch mit einem 21-jährigen Mann, der offenbar von einer Party oder vom Clubbing heimwärts wollte. Er bot mir, als er eine Tüte Chips öffnete, etwas an, was ich mit der Begründung ablehnte, ich hätte insulinpflichtigen Diabetes und könne nicht einfach so unkontrolliert Kohlenhydrate in mich hineinschaufeln. Daraus entwickelte sich wider Erwarten ein tolles, sachliches Gespräch über Krankheit, Gesundheit, über Lebenserwartungen, Hoffnungen und Möglichkeiten. Ich war etwas perplex, daß mir ein um mehr als doppelt so junger Mensch so vehement die Lebensweisheit vermittelte, doch bittte das zu tun, was mir Spaß macht, was mich voranbringt und nicht auf Job, Karriere und Geld zu gucken, sondern die Dinge zu tun, die einen erfüllen, die dem Leben Sinn verleihen. Ich werde nicht jeden Tag überrascht, vielleicht auch nicht jedes Jahr so sehr. Aber heute früh verblüffte mich ein 21-jähriger, alkoholisierter Azubi mit klaren Worten, die ich so nicht erwartet hatte und die authentisch daherkamen. Normalerweise dreht man sich in der Bahn von bezechten Partygängern eher weg. Doch hier saß einer neben mir, der klare Fragen an mich stellte, dann von sich selbst erzählte, Gegenfragen stellte, so daß sich ein wirkliches Gespräch entwickelte. Das Leben hat mir wieder eine Lektion erteilt. Bleibe offen, nutze Gelegenheiten, höre auf dein Bauchgefühl!

[7:42] Retweet: Egal wie high du bist, mein Bett ist Heia.

Freitag, 20. Februar 2015

[19:03] In der "Sternstunde" der DLF-Sendung "Forschung aktuell" gelernt, daß in einer Woche bis Ende April die Sonne unser zweitnächster Himmelskörper sein wird, da Venus und Merkur weiter von uns entfernt sein werden als die Sonne.

[18:40] Apropo. Für medizinisch Eingeweihte: Es wäre sadistisch, vom Arzt gleichzeitig Viagra und Lasix verordnet zu bekommen.

[10:19] "Lattenmuntermacher" (= Viagra) (Scrubs S04E21)

[9:34] 2016 wird eine kommentierte Ausgabe von Adolf Hitlers "Mein Kampf" erscheinen. Giesbert Damaschke hat die Situation früher eingehend dargestellt. In diesem Jahr läuft das Copyright auf Hitlers Machwerk aus.

[9:21] "Kate, du scheinst sehr offen, sinnlich und europäisch orientiert zu sein." (Psych S07E03)

Donnerstag, 19. Februar 2015

[19:33] Retweet: Einfach mal zugeben, dass der andere im Unrecht ist.

[8:10] Beim Bäcker Bier holen? Kann ich!

Mittwoch, 18. Februar 2015

[11:35] Die Betroffenheitsphrasen von Freunden und Angehörigen von Selbstmördern werden konstant bleiben. Die Natur der Sache läßt nichts anderes zu. Betroffene scheuen sich einzugreifen. Hinterher lautet die obligatorische Phrase: "Hätte ich doch nur etwas getan!" Das ist Schwachsinn. Diejenigen, die riechen, wie jemand drauf und dran ist, sich umzubringen, tun nichts. Genau so erlebe ich es. Und so ist es Gesetz!

[8:15] Spitzen Klosterschülererziehung. Hat mich zu dem gemacht, was ich bin." "Und das wäre?" "Rationalistin und Atheistin." (Inspector Barnaby S14E07 "Vier Bräute für Christus")

[7:56] "Sie sind im Herzen noch ein alter, walisischer Baptist, Jones?" "Ist doch in Ordnung. Bis auf den Antialkoholismus." (Inspector Barnaby S14E07 "Vier Bräute für Christus")

[7:54] "Was halten Sie von den Nonnen?" "Ich würde jederzeit einen guten, alten Raubmörder vorziehen." (Inspector Barnaby S14E07 "Vier Bräute für Christus")

[7:37] In die Top 5 dessen, was ich an Serienfilmen liebe, gehört die Inspector-Barnaby-Reihe, deren 14. Staffel ich derzeit sehe. Folge 4 heißt "Vier Bräute für Christus" und spielt in einem Nonnenkonvent. Geich zu Beginn wird eine Nonne ermordet und die ermittelnden Jones und Barnaby sehen sich mit den Verschrobenheiten der drei verbleibenden Nonnen (zwei alte, eine Novizin) und des klösterlichen Lebens konfrontiert. Das ist zusätzlich zu der grundsätzlich extravaganten Konzeption dieser Krimireihe ziemlich köstlich, wenn man den Topos "Kloster" als Katholik und Bewunderer monastischen Lebens zeit seines Lebens beackert hat und sich also ein bißchen auskennt.

Dienstag, 17. Februar 2015

[18:53] "Es war bestimmt nicht leicht, in einer Oper über Untreue neben Ihrem Mann zu sitzen." (Forever S01E02)

[12:25] Fast 24 Stunden war mein Internet insofern kaputt, als keine Downloads mehr gingen und alle flashbasierten Webseiten (also vor allem Videos, auch Facebook) nicht funktionierten. Hatte ziemlich schlechte Laune und litt unter Langeweile, denn Alternativen habe ich nicht. Denn Lesen kommt nicht wirklich in Frage, oder?

[12:23] Nächstes Bibliomanikum, welches ich irgendwann mal in meine Bibliografie einarbeiten muß: 59 gute Gründe Bücher zu lieben, auch wenn du Lesen hasst! von Françoize Boucher.

[12:04] Engagierter Artikel über die Crux mit DRM-geschützen E-Books und die Kampagne "Macht es ohne".

[11:55] Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie das wäre, nach 50 Jahren Weggesperrtseins in diese Welt zu kommen, quasi den Erstkontakt zu erleben. Dem Mittagsmörder wird es so ergehen.

[9:40] Retweet: Wenn ich morgens in den Spiegel gucke, kommt mir ja immer nur ein Gedanke: Ich bin perfekt. Oh, Licht war noch aus. Moment.

[9:20] Retweet: Die Vorstellung, wie in den Ämtern ganz kurz vor Beginn der Öffnungszeit noch sorgfältig die Kakteen rasiert werden.

[3:53] "Hätten Sie unserem Herrgott bei der Schöpfung assistiert, wir wären heute noch bei den Einzellern!" (Pfarrer Braun: Schwein gehabt)

[3:00] "Eine Demo mit zwei Mann?" "Zwei Mann in Mecklenburg-Vorpommern, das ist die Gesamtbevölkerung." (Pfarrer Braun: Schwein gehabt)

Montag, 16. Februar 2015

[22:58] Mein Arbeitsstatus sieht folgendermaßen aus: 17 Arbeitswochen seit dem letzten Urlaub, noch 4 bis zum nächsten. Heute war, nach vorangegangenen 4 Nachtdiensten, freier Tag 1/2.

[22:55] Egal, was wir auch machen, wird sind dem Untergang geweiht.

[22:36] Nation of bookworms: Der Briten liebste Berufe sind Schriftsteller und Bibliothekare.

[22:15] Retweet: Karnevalshasser können auch Alkohol trinken, ohne lustig zu sein.

[22:05] Buch beendet: Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden von Wilhelm Schmid, Insel-Verlag, 118 Seiten.

[21:35] Jetzt kommt übrigens die Liebesszene, sagte ich aufmunternd zu Olaf. Ah ja, er warf einen Blick auf die Seitenzahl, auf Seite 75. Das nennst du knackig mit einer Liebesszene anfangen. Knackig hast du gesagt. Etwaige Leser, sagte er, die gerne was mit Liebe lesen wollen, hast du aber schon längst vergrätzt. Ich seufzte. Liebe Leser. Die Liebe kommt. Manchmal tut sie das auf steinigen Wegen. Aber sie kommt. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

[21:33] Die Schweiz war, davon war er überzeugt, Feng-Shui-technisch top, es war ein reiches, ein glückliches Land, eine Insel der Seligen, irgendein Feng-Shui-Techniker hatte da einmal ganze Arbeit geleistet. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

[21:22] Soll man über die Welt schreiben oder sie verändern? (Michael Kumpfmüller)

[21:12] Charles Jackson beschreibt in dem wiederentdeckten Roman "Das verlorene Wochenende" einige Tage im Leben eines Säufers. Gewissermaßen auch aus autobiografischer Perspektive finde ich zwei Stellen besonders markant, weil unwiederbringliche Zeit und der allmähliche Untergang schmerzliche Marker bzw. Phänomene eines solchen verpfuschten Lebens sind.

[20:49] Auch er hatte einen Autor in Kalbs- oder Marokko- oder Saffianleder, einen Autor, dessen Werke er selbst gebunden hatte, als Tribut an den Schriftsteller, den er so sehr liebte, und weil er jene neun Bücher (und all die, die noch kommen würden) bis an sein Lebensende lesen würde. Er nahm Der große Gatsby heraus und strich mit dem Finger über den feinen grünen Einband. "So etwas wie einen makellosen Roman", sagte er laut, "gibt es nicht. Aber wenn es ihn gäbe, dann wäre es dieser." (Charles Jackson: Das verlorene Wochenende)

[20:41] Buch beendet: Schwätzen und Schlachten (PT) von Verena Roßbacher, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 640 Seiten.

Samstag, 14. Februar 2015

[18:48] "Books are no more threatened by Kindle than stairs by elevators" (Stephen Fry)

[18:46] Retweet: "Schatz, sag mir doch die drei magischen Worte, die mich so glücklich machen." "Du hast recht." "Nein, die anderen drei." "Ich bin schuld."

[18:40] Retweet: Was meint ihr, was hier los wäre, wenn alle wüssten, was hier los ist.

[9:58] "Bitte stellen Sie Ihre Tätigkeiten ein und konzentrieren Sie sich auf mich!" (Scrubs S04E19)

[8:22] Im TV-Programm der Straßenbahn vorhin der Hinweis "Heute ist Valentinstag. Denken Sie an Ihre Liebsten!". Ich habe auch schon meine Bücherregale abgeküßt.

[8:07] Fürs Protokoll: Ich hatte heute Morgen einen kurzen Anflug von Zufriedenheit mit dem Status quo, mit dem Leben und überhaupt. Nur damit ichs mir später (vielleicht heute noch? morgen?) - bei anderer, gewohnterer Verfassung - selbst glaube...

Donnerstag, 12. Februar 2015

[15:01] Retweet: Städte verwandeln alles in Scheiße. Schnee in Dreck, Gärten in Hundekot und Menschen in Arschlöcher.

[15:00] Retweet: Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Definitiv ein zu langes Wort, um je von einem Betroffenen gänzlich ausgesprochen zu werden.

[14:49] Retweet: Und dann fällt Dir die Tablette gegen die Rückenschmerzen runter. Keine Pointe.

[14:33] Retweet: "The Doors" gehört und prompt gegen eine Türe gelaufen. Versuche es jetzt mal mit "Money, Money, Money" von ABBA.

[14:17] Ich habe noch nie Sushi gegessen. Nach diesem Blogbeitrag überkommt mich Lust, sofort in den nächsten Flieger nach Tokio zu steigen.

[14:04] Das Programm für das buchmessenbegleitende Lesefest "Leipzig liest" ist online.

[14:01] Artikel über Schlaf lese ich besonders gerne.

[13:45] Ein Kolumnist der Wirtschaftswoche plädiert dafür, Bücher wegzuschmeißen.

[13:44] Retweet: Es gibt Rathäuser, da regieren das ganze Jahr über Narren.

Mittwoch, 11. Februar 2015

[22:27] Spannender Text über das Trinkgeld. "30 Prozent streben auch die Kellner an, und wenn es weniger als 15 sind, dann kommen sie einem hinterher und herrschen einen an. Nun klingt anherrschen auf Amerikanisch so: 'Entschuldigen Sie, war irgendetwas mit meinem Service nicht zu Ihrer vollsten Zufriedenheit? Gab es etwas, was ich besser machen könnte?'"

[22:04] "Mehr als 1000 wertvolle Werke, darunter Originalausgaben von Galilei oder Kopernikus, sind aus einer Bibliothek in Neapel gestohlen worden. Die Hälfte der Bücher ist in einem Münchner Auktionshaus aufgetaucht und wird nun zurückgegeben." Besonders das hier wird gefallen: "Politiker und Geistliche aus Italien sind in den Fall verstrickt." Aber lest selbst!

[21:42] Männer lesen nicht? Na aber hallo!

[21:34] Retweet: Mein Husten ist schon viel besser geworden. Es antworten nur noch 9 Hunde aus der Nachbarschaft.

[10:22] "Ein Roman von James Baldwin. Kenne ich auswendig." "Bezweifele ich nicht. Du bist anders." (Cold Case S07E07)

[9:41] "Es gilt in jedem Kult. Dominiere die Frauen, und die Männer werden folgen." (Inspector Barnaby: S14E06 - Das Biest muß sterben)

[8:39] "Hatten Sie einmal persönliche Schwierigkeiten mit Alkohol?" "Warum das?" "Es würde mir Ihren Eifer erklären." (Inspector Barnaby: S14E06 - Das Biest muß sterben)

[8:30] Die schlaflose Gesellschaft: Warum wir keine Ruhe mehr finden.

[8:21] "Sie schienen aber Distanz vor den anderen zu wahren." "Ich hab' an meiner Gesellschaft genug." (Inspector Barnaby: S14E06 - Das Biest muß sterben)

[7:59] "Ich hatte etwas von dem vergifteten Cider getrunken. Ich mußte mich übergeben". "Übergeben Sie sich nochmal! "Besser als ein böser Mieter ist ein leere Haus". "Zählt sowas als medizinische Beratung?" (Inspector Barnaby: S14E06 - Das Biest muß sterben)

[7:55] In der Dokumentation Psychopathen erkennen wurde der geistige Narzisst skizziert; und ich erkannte in allen genannten Aspekten einen langjährigen Freund wieder. "Geistige Narzissten lieben ihren eigenen Verstand. Sie sind arrogant, herablassend, besserwisserisch und loben sich selbst dafür, daß sie klüger sind als alle anderen. Ihre narzisstische Bediedigung bekommen sie durch Ruhm, Auszeichnung und Statussymbole, um den Neid anderer hervorzurufen. Für andere sind sie gefährlich, weil sie einem Zeit, Energie, Rerssourcen und positive Emotionen rauben. Narzissten sind an anderen Menschen nur dann interessiert, wenn sie ihr narzisstisches Bedürfnis befriedigen können. Sie sind gege Liebe, Aufmerksamkeit, Achtung, Lob und finanzielle Unterstützung aufgeschlossen, aber wegen ihrer fehlenden Empathie können sie sich nicht erkenntlich zeigen. Jede Partnerschaft, die sie eingehen, wird immer einseitig sein. Wenn der Partner ihre narzisstischen Beddürfnisse nicht mehr befriedigt oder wenn es eine bessere Quelle dafür gibt, wird er sofort fallen gelassen." - Ich bin ein solcher fallen Gelassener.

[7:33] "Er gilt hier als Außenseiter. Seine Familie lebt hier erst seit William dem Eroberer". (Inspector Barnaby: S14E06 - Das Biest muß sterben)

[7:13] Auf der Webseite Pflegenot2014 können sich Pflegekräfte über die Situation in der Krankenpflege, im Gesundheitswesen äußern. Ich lese seit gut einer Stunde die Beiträge der vergangenen Monate.

Dienstag, 10. Februar 2015

[11:28] Wer Schach die dramatische Komponente abspricht, irrt.

[9:24] Aufgeschnappt: "Wusste nur grad nichts mit dem Begriff Bastei-Lübbe anzufangen." "Du bist wohlbehütet durchs Leben gekommen."

[7:16] Ein neues Bibliomanikum: Meilensteine der Weltliteratur. Von der Aufklärung bis zur Gegenwart, herausgegeben von Dieter Lamping. Informationen und Leseprobe gibt es beim herausgebenden Kröner-Verlag.

Montag, 9. Februar 2015

[20:18] Ich bin perplex zu lesen, daß das klinisch am häufigsten eingesetzte Schmerz- und Entfiebermittel Metamizol (= Analgin, Berlosin, Novamin) in den USA, Dänemark, Schweden. England usw nicht zugelassen ist. Darauf gestoßen bin ich durch den Artikel Ist die Pharmaindustrie noch zeitgemäß? von Malte Welding.

[10:27] "Gibt es etwas Schärferes, als ein Mann, der einem anderen Mann die Nagelhaut abschält?" (Psych S06E14)

[10:14] "Bei so vielen Topfpflanzen wohnt hier garantiert ein Looser." (Psych S06E14)

[9:24] In einer Tirade von Beleidigungen: "Du bewegst beim Lesen deine Lippen!" (Psych S06E14)

[8:20] 1975 verlegt, 2015 erstmals ins Deutsche übersetzt, erschien das fast 1500-seitige Mammutwerk Horcynus Orca des italienischen Schriftstellers Stefano D'Arrigo. Die Entstehungsgeschichte dieses Jahrhundertbuches selbst ist kompliziert. Lange bevor es erschien, war es den Fachleuten bekannt, ein Auszug erschien in einer Zeitschrift; und alle renommierten Autoren der damaligen Zeit warteten sehnsüchtig auf den Roman. D'Arrigo gab nach über einem Jahrzehnt Arbeit das Manuskript ab, erhielt die Fahnen zur Korrektur, die er dem Verleger aber wiederum erst gut ein Dutzend Jahr später überarbeitet wiedergab. So lange galt der Roman als nicht übersetzbar. Nun endlich, so sabbern viele Kritiker, liegt diese moderne Odyssee im Deutschen vor und war im gestrigen Büchermarkt das Buch der Woche.

[8:05] Retweet: "Ihr neues Passwort muss die Vornamen von mindestens zwei Männern beinhalten, die schon einmal nach dem Weg gefragt haben."

Samstag, 7. Februar 2015

[8:25] Retweet: Durchs Wegwischen von Nudelsaucen von der Tastatur habe ich mehr Kurzbefehle kennengelernt als durch alle Adobe-Handbücher.

[8:22] 2 Kommissarinnen sitzen vor einem Puff in einem Auto, um einen Verdächtigen zu observieren, Plötzlich guckt ein Freier zum Autofenster rein: "Macht ihr auch ohne Gummi?" "Wir machen auch mit Handschellen!".

Freitag, 6. Februar 2015

[19:50] Humor ist, wenn man trotzdem pflegt. Auf zu Nachtdienst 3/5.

[19:44] Retweet:
Auf wichtigen Anruf warten.
Warten...
Warten...
Warten...
Kurz auf die Toilette
7 Anrufe in Abwesenheit
Rückruf
Besetzt
Besetzt
Besetzt...

[19:43] Retweet: Irgendwann gib's Kondome mit Bluetooth die dir sagen ob du gut vögelst, wieviel Kalorien du verbrannt hast und wann die nächste Bahn fährt.

[19:42] Retweet: Wir brauchen neue Tiere. Ich hab alle Dokus durch.

[8:53] Lebensstufen, das neues Buch von Julian Barnes, weckt meine sofortige Begehrlichkeit. Das ist Bauchgefühl; und ihm vertraue ich blind. Kommt also auf die Liste, Sparte "engere Wahl".

Donnerstag, 5. Februar 2015

[9:38] Pathologe: "Todesursache Diabetes... Kleiner Scherz. Er ist explodiert." (Psych S06E10)

[9:07] Bin gespannt auf Forever, eine neue US-Krimi-Serie mit einem unsterblichen Gerichtsmediziner.

[8:24] Nachtdienst 1/5 war heftig. Einer dieser Dienste, bei denen man wiederholt äußert, daß, wenn sie alle so wären, man schnellstens schlapp machen würde oder, wie ich letztens forumlierte, spätestens in zwei Wochen schreiend in die Pleiße spränge. In der Parthe würde man ja bloß naß, aber kaum ertrinken. Durch die Schließung einer Station an unserem Standort vor einigen Wochen, wodurch mehr als 30 Betten wegfielen, ist unsere Bettenbelegung nun phänomenal gut. So gut, daß tagtäglich eher Bettennot besteht, d.h. neue Patienten nur mit Mühe und Not untergebracht werden können, manchmal warten müssen, bis ein Bett frei wird. Der Patientendurchlauf, der neue Quantitäten erreicht hat, erzeugt Mehrarbeit, weil mehr Untersuchungen stattfinden, die organisiert werden müssen, nach denen mehr Papiere anfallen, die wegsortiert werden müssen. Der Materialverbrauch steigt enorm; man kommt kaum mit Bestellen hinterher, mit Ordnung halten, aufräumen, die Übersicht behalten. Erfreulicherweise gibt es - meist am Wochenende - Tage, an denen man bestimmte Aufgaben erledigen und liegen gebliebene Arbeiten nachholen kann. Trotzdem schüttelt man nach solchen Diensten wie dem gerade bewältigten nur schwerlich den Eindruck ab, dem Takt am Pflegefließband nicht mehr lange standhalten zu können. Beziehungsweise beschleicht einen die Ahnung, daß der persönliche Kollaps oder der einer Kollegin nur eine Frage der Zeit ist. Wenn man weiß, wie komfortabel der Pflegeschlüssel (Verhältnis von Patienten pro Pflegekraft) in anderen Ländern wie Schweden oder sogar England ist, fragt man sich, warum man sich in diesem so reichen Land eigentlich derart aufreiben muß.

Mittwoch, 4. Februar 2015

[19:46] Verena Roßbacher: Österreich (2) // Österreich (1) // Allgemeine FAB (1).

[19:35] Frederik hob den Deckel der Schüssel, schaute hinein, geh du noch welche holen, sagte er zu Stanjic. Es wäre aber schöner, du würdest welche holen. Ja, Konjunktiv. Konjunktiv ist die schönere Welt. Woher weißt du das. Das weiß in Österreich jeder. Ist es das Einzige, was ihr wisst. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

[11:33] "Wenn Fußball Pop ist, ist Schach Jazz" und "Schach ist die mit Abstand geräuschärmste Sportart". Der Schachweltmeister spielt das erste Mal seit seiner Titelverteidigung im Herbst wieder in Deutschland. Das Turnier heißt Grenke Chess Classic.

[10:35] Retweet: Mit jedem Tag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Klingonen als erste die Landerechte auf dem Berliner Flughafen bekommen.

[8:25] "Vorsicht, Spott soll aus Toten angeblich Zombies machen." (SOKO Wismar S07E15)

[8:20] Retweet: Wenn du nicht einschlafen kannst, weil dein Gehirn-Browser noch zu viele Tabs offen hat.

[8:16] Retweet: Die Wahrscheinlichkeit, frühmorgens fröhlich aus dem Bett zu springen. Da veranstaltet eher ein Pegida-Demonstrant eine Moscheeführung.

[8:15] Retweet: Immer diese Unsicherheit, wo gerade die versteckte Kamera ist, wenn du mit der Trennung von Supermarkt-Einkaufswagen kämpfst.

[7:40] Das dritte IPA gestern war ein in den Niederlanden gebrautes: Highhops 6. In der Flasche befanden sich 0,33 Liter, Alkoholgehalt: 6%. Bitterstoffangabe (IPU): 50. Style: American IPA. Es war ganz ok, aber nicht herausragend. Inzwischen habe ich doch einige Biere abseits der herkömmlich vertriebenen Bierstile wie Pils, Weizen Co verkostet, bin aber durch das Angebot im Geschäft längst nicht durch, zumal durch die ambitionierten Inhaber ständig neue Sorten herangekarrt werden. Da ich eher pessimistisch hinsichtlich der Rentabilität solch eines Spezialladens bin und ihm keine lange Lebensdauer zubillige, nutze ich diese Möglichkeit, solange sie sich bietet.

[7:31] Corpus Libri - Spaß mit Buchcovern.

[7:30] In ihren Tagesnotizen hat Liisa über das Alter und Altern gebloggt. Als ein Jahr Jüngerer sind mir ihre Gedankengänge vertraut. Und was das Tagebuchbloggen betrifft, ganz in meinem Interesse: Durchhalten!

Dienstag, 3. Februar 2015

[16:01] Gibbs: "Sie ist 10." Bishop: "In Mädchenjahren ist das 16." (Navy CIS S12E06)

[15:40] Abby: "Ist Wissenschaft nicht göttlich?" (Navy CIS S12E06)

[15:30] Das zweite Bier und erste Pale Ale nennt sich Crew Republic Drunken Sailor India Pale Ale. 0,33 Liter enthalten 6.4% Alkohol. "IPAs wurden zur Kolonialzeit gebraut um sie für den Seeweg nach Indien haltbar zu machen. Damit die Biere auf der langen Überfahrt von England nach Indien nicht verdarben mussten sie mit viel Hopfen und Alkohol angereichert werden. Nach dieser altehrwürdigen Methode entsteht nun auch das Crew India Pale Ale." Der Zitrusgeschmack sticht hervor. Die vielen Bittereinheiten bemerke ich. Ich mag ja eh bittere Biere. Es ist aber weniger vielgestaltig als andere IPAs.

[14:38] Retweet: Ich wollte ins Fitness Studio um Muskeln aufzubauen, aber ich bekomme die Eingangstür nicht auf.

[14:11] "Sie denken, er hat einen Plan?" "Das würde ich ihm nie unterstellen." (Doctor Who S07E12: Alptraum in Silber)

[14:05] Ich war wieder im Spezialitätengeschäft "Bierfreunde" in der Katharinenstraße. Die heutige Verkostung umfaßt 3 Biere, zwei IPA und ein Weizenbockbier, mit dem ich beginne. Das Aventinus Eisbock ist mit 12% Alkohol ziemlich durchschlagend. "Aber wenn man vorher nur zwei ordinäre Weizen getrunken hat, kann ein drittel Liter Aventinus Eisbock schon mal in der Übergabe der Autoschlüssel an die Ehefrau enden." Für die 0,33 Liter mußte ich 3 Euro blechen. Den Malz schmeckt man hervor. Ich entdecke sogar etwas Pflaume, wie anderer Tester sie angaben. Auf dem Bier selbst steht: "stark wärmend am Gaumen".

[9:36] Aktuell wird eine Debatte zum Niedergang der Literaturkritik geführt.

[9:27] "Sie erleiden Schiffbruch, stranden an ner Insel. Welche 3 Menschen wünschen sie sich zu sich?" - "Wieso darf ICH DAS NICHT EINFACH GENIEßEN"

[9:24] Retweet: Jetzt habe ich an der Tankstelle schon wieder Schnaps gekauft, weil ich Smoothie einfach nicht aussprechen kann.

[1:30] Der liebe Leser (...) möchte zumindest ein paar Anhaltspunkte, sie wohnt in Zürich, aha, und was macht sie so beruflich? Ich überlegte. Kunst, sagte ich, Neue Medien. Schon wieder ein Buch, in dem kein Mensch einer anständigen Arbeit nachgeht. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

Montag, 2. Februar 2015

[22:19] Nichts knüppelt einen derart nieder wie zehn Minuten in deiner Gesellschaft. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

[21:27] "Bigida: Bier gegen Deppen, Idioten und Arschlöcher!"

[21:18] "Wenn Bier keine Antwort ist, ist die Fage unwichtig."

[20:52] Retweet: In mir schlummert ein Genie. Das einzige Problem ist: Es wird einfach zum verrecken nicht wach!

[20:51] Retweet: Oh! Ein UFO. Gleich mal die Spiegelreflexkamera weglegen und mit dem Smartphone filmen.

[20:50] Retweet: Eine ACC und eine Aspirin Brausetablette ins Wasserglas geworfen. Wie so ein Druide.

[20:49] Retweet: Unfassbar wie leicht Zucker in dieser Gesellschaft zugänglich ist.

[20:48] Retweet: Ausgeborgt. Die Trekkis unter euch kennen das.

[20:47] Retweet: Wieviel Jahre Freiheitsstrafe gibt's eigentlich für "Witz erklären"?

[20:46] Retweet: „Schlimm, dieser religiöse Hass wegen fiktiver Unterschiede.“ „Wie bei Romulanern und Klingonen in Star Wars?“ „Star TREK, du Arschloch!“

[20:45] Retweet: "Are you single?" "No, I'm album."

[20:44] Retweet: Brrr °C

[20:44] Retweet: Ich verletze mich ja schon, wenn ich nur das Kamasutra durchblättere.

[20:43] Retweet: Wäre ich beim Urknall dabei gewesen, hätte ich mich draufgesetzt.

[20:42] Retweet: Habe gerade den besten Grünen Tee der Welt gebraut. Und da er eine Stunde gezogen hat, kann ich davon wochenlang erzählen. Tag und Nacht.

[20:41] Retweet: Als Jugendlicher wollte ich mich mit Charles Bukowski zu Tode trinken. Jetzt bin ich erwachsen und will das nicht mehr. Dafür mit Hemingway.

[9:30] "Ich geb' Ihnen mal einen guten Tipp. Wenn Sie einen weißen Kittel sehen, dann rennen Sie!" (SOKO Wien S09E05)

[9:05] "Otto, lauschest du bitte den Worten eines Versehrten!" (SOKO Wien S09E05)

[8:16] "Ein guter Arzt hört jedem Patienten zu. Auch wenn der keinen Puls mehr hat." (Pathologenspruch in SOKO Wien S09E05)

Sonntag, 1. Februar 2015

[9:33] Seitdem ich in der Straßenbahn Peltor Kapselgehörschützer in Kombination mit alpine MusikSafePro Ohrstöpseln trage, ist die Welt in Ordnung, weil ruhig. Selbst bei Lärm und Krach, der mich zum Wahnsinn treiben würde, kann ich nun beruhigt dahindösen bzw. könnte lesen, wenn ich lese könnte, wäre ich nicht zu müde.

Donnerstag, 29. Januar 2015

[8:30] SOKO Leipzig S12E15 - "Teufel im Himmelreich" - spielt im religiösen Milieu, genauer gesagt in einer (fiktiven) katholischen Leipziger Gemeinde und ist so fern der Realität, daß es fast schon wieder Inspector-Barnaby-mäßig schön ist.

[8:24] Wenn alle Nachtdienste wie der letzte wären, würde ich spätestens in zwei Wochen schreiend in die Pleiße springen. Wenn sie nicht zu kalt ist.

Mittwoch, 28. Januar 2015

[7:30] Aufgeschnappt: "Facebook ist manchmal down. Bücher laufen offline erst so richtig zur Höchstform auf."

[6:24] Jaroslav Haseks "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" gibt es jetzt als freies E-Book.

[5:25] Statt Dauernachtdienste schrieb ich in einer E-Mail gerade Sauernachtdienste. Ist auch nicht unbedingt grundverkehrt, oder?

Dienstag, 27. Januar 2015

[15:13] Es ist ja mein Leben. Also laßt es mich in Unwürde zu Ende führen!

[10:29] "Wenn jemand vergiftet wurde, ist immer das Kleinhirn blau". "???" "Pathologenscherz." (Tatort E929 - "Der irre Iwan")

[9:21] Mit meinen 115 kg Lebendgewicht habe ich in den letzten Jahren bereits 3 Chefsessel, 1 Kniestuhl und gestern einen Gartenstuhl geschrottet, d.h. es machte während des Sitzens am PC plötzlich knacks und ich segelte mehr oder weniger gekonnt abrupt zu Boden. Eben bestellt ich mir einen neuen Kniestuhl.

[7:04] Es ist ja nicht so, dass ich ein Gerechtigkeitsfanatiker wäre. Ist auch klüger so, glaub es mir, Gerechtigkeit heißt, dass die mit den angemessenen Ansprüchen notorisch zu kurz kommen. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

[6:35] Stanjic kam aus Österreich, er war ein Österreichflüchtling, aus Österreich geflüchtet, wie andere Leute aus Krisengebieten flohen, er fand, Österreich war in der Krise und die Welt schaute nicht hin. Gott sei Dank hatte er diesen Quatsch hinter sich, diese latente selbstzufriedene Unzufriedenheit, die engstirnige Besserwisserei, dieses im Grunde durch und durch marode und malade System, manchmal sagte er Quark anstatt Topfen, nur so vor sich hin, er sagte Postbote anstatt Briefträger und wartete auf den echauffierten Aufschrei, das genäselte Aufheulen seiner ehemaligen Mitbürger, Österreich aber war weit weg, Krisengebiete sind immer so angenehm weit weg. Das Interessante daran war: Sagte einer in Deutschland Marille statt Aprikose und die Milch geht über, fanden das alle sympathisch und irgendwie exotisch, umgekehrt, sagte Stanjic zu Sydow, umgekehrt kann ich dir da nur abraten. Ich fahre sowieso nie nach Österreich, sagte Sydow. Ist auch besser so, was soll man in Krisengebieten auch groß ausrichten, außer man ist von Amnesty oder von der Caritas, die könnten in Österreich vielleicht noch was reißen. Vielleicht. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

Montag, 26. Januar 2015

[20:57] Retweet: Störe meine Krise nicht!

[10:26] "Wenn was ist, ich bin nicht da." (Bones S09E20)

[8:36] Sie machten zusammen Musik, aber na ja. Bis anhin die üblichen Verdächtigen, Mozart, Schumann und Freunde und alles, was sich auf Größe eines Trios zusammenstauchen ließ, ein bisschen fiedeln und tröten, alles in allem krauchten sie um die traurige Tatsache Hausmusik... (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

[8:33] Jedes Wort kann so ungeheuer fleischlich werden und gefährlich. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

Samstag, 24. Januar 2015

[14:44] Und ihm war klar, (...) daß er lange nicht partizipiert hatte, in der Liebe und in der Welt, dass das Lächeln ihn wieder an Bord holte, auf hohe See und mitten hinein ins Konzert, ins ganze Gewoge, die Gefahr der Stürme und die Schönheit der spiegelglatten ruhigen See. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

[14:38] ... weil lebendig sein so unerhört anstrengend war. (Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten)

[13:35] Aktuelle Lektüre: Schwätzen und Schlachten von Verena Rossbacher.

Freitag, 23. Januar 2015

[20:11] Retweet: Eigentlich warte ich seit meinem Schulabgang nur auf die nächste große Pause.

[20:09] Retweet: Im Bett neben mir liegen Fernbedienung, Ladekabel, eine halbe Tafel Milka und Mrs Dalloway - ich wüsste gar nicht, wohin mit einer Freundin.

[20:00] Retweet: "Sie spielen unser Lied!" "Das ist eine Waschmaschine." "Sie waschen unsere Wäsche!

[19:58] Retweet: Wenn man auf eine Frau wartet, wo auf einer Skala von Null bis Unendlich ist 'gleich'?

[15:15] Ach ja, ich habe vorhin eine Stunde gelesen. Seit Dezember erstmals wieder mehr als 10 Seiten am Stück. Ich bin heute auch seit schätzungsweise 9 Monaten das erste Mal an Arbeitstagen wieder sofort nach dem Nachhauskommen ins Bett gegangen und habe nicht bis 10.30 oder 11 Uhr Serien geguckt.

[15:11] "Mittlerweile ist Theresa von Ávila sogar offizielle katholische Schutzheilige des Schachs..."

[15:10] "Jahrhundertelang missfiel Schach den jeweiligen Sachwaltern des Göttlichen auf Erden." (Die eifersüchtigen Götter)

[15:07] Wie die Euroentkoppelung dem Schweizer Buchmarkt zusetzt. Und uns dies letztlich wieder betreffen kann, wenn beispielsweise Diogenes die Buchpreise erhöhen muß.

[15:02] Retweet: Der Bezug zur Realität befindet sich gerade im Schleudergang.

[13:33] Retweet: "Ohne dich wäre ich nur ein Strich in der Landschaft", sprach das Komma. "Und du bist meine Atempause", flüsterte der Satz.

Donnerstag, 22. Januar 2015

[10:40] Retweet: "Und zu Ihren Spezialfähigkeiten gehören...?" "Durch nichts begründete optimistische Luftsprünge." "Wir melden uns." Hüpf-hüpf-hüpf.

[8:30] Ein Artikel, der die Pegida-Problematik aufgreift und mir aus der Seele spricht.

[7:49] Wenn man Haustiere hat, sollte man sich fürs Yoga ein ruhiges Plätzchen suchen.

[7:37] "Wirr ist das Volk" als Plakataufschrift gelesen.

[7:02] Was für ein Schwein, gestern frei gehabt zu haben! Wie hätte ich ohne öffentliche Verkehrsmittel auf Arbeit gelangen sollen? Im Falle des Falles würde ich an einem Demonstrationstag morgens gar nicht erst nach Hause fahren, sondern mir auf Arbeit ein kuscheliges Plätzchen suchen. Oder meinen Bruder anbetteln, daß er den Fahrdienst übernimmt.

[5:47] Retweet: Man kann nett sein, weil man ein sonniges Gemüt hat, oder weil man zu müde ist, um böse zu sein.

Mittwoch, 21. Januar 2015

[14:55] "Aus 5 Altersheimen herausgeworfen wegen Verbreitens von Geschlechtskrankheiten." (Cold Case S07E05).

[14:44] Wenn man bei der finalen Staffel seiner uneingeschränkten Lieblingsserie angekommen ist, zögert man womöglich jede einzelne Folge hinaus. So gucke ich heute Cold Case S07E05.

[14:26] ... hat man mich hier drinnen eingeschlossen. Ich habe mich von der Feuchtigkeit aus den Kakteen in meinen Pfadfinderkeksen ernährt. (Psych S06E02)

[14:04] Von nicht unwesentlicher Bedeutung für die Lebensqualität ist es, sich ausreichend mit Senf, Ketchup und Meerrettich zu bevorraten.

[13:55] Bei einer Nackenmuskelzerrung, die im Schlaf erfolgte, ist es stets gut, etwas Finalgonsalbe im Haus zu haben. Nur eben sehr wichtig, sich nach Einreibung sorgfältig die Hände zu waschen. Alte Pflegerweisheit, die man schnell verinnerlicht hat, wenn man mehrere Male nach dem Einreiben des Ohres eines Patienten mit dieser Salbe ans eigene Auge faßte, was man bitter zu büßen hat. Diese vorbereitende Prozedur wird für eine BGA benötigt, bei der Blut aus dem Ohrläppchen entnommen wird. Es muß dann fließen und sollte nicht herausgepreßt werden, weil es sonst sofort gerinnt (hämolytisch wird) und das Laborgerät das Blut nicht akzeptiert und man die Entnahme wiederholen muß.

[13:47] Pale Ale Nummer 2 bildet ein amerikanisches: Snake Dog IPA. 335 ml mit 7.1% Alc. Oh Mann, seitdem ich IPAs kenne, ist der Bierhimmel konstant. Hier sticht eine Grapefruitnote hervor. Es ist nicht ganz so würzig wie das Ale Mania, welches ich guten Gewissens als das wohl beste IPA zeichnen kann, das ich bis jetzt trank.

[13:02] Im Spezialitätengeschäft "Bierfreunde" in der Katharinenstraße in der Leipziger Innenstadt weitere zwei IPA zur Verkostung erstanden. Nummer 1 bildet das AM Ale Mania, das früher Fritzale hieß, genannt nach dem Erfinder Fritz Wülfing. Das Bier kommt in einer 330-ml-Flasche und dreht mit 6.4% Alkohol; Die Art dieses Craft-Bieres wird auch als American IPA bezeichnet. Wo Hopfen und Malz nicht verloren sind.

[12:49] Seit August benutze ich Peltor Kapselgehörschützer, um hauptsächlich in der Straßenbahn die Geräuschkulisse abzumildern, was auch ganz gut gelingt. Heute kaufte ich mir im Musikgeschäft noch alpine MusikSafePro Ohrstöpsel. Ich bin gespannt, ob die Kombination von beiden System die Geräusche noch ein bißchen mehr abwehrt!

Dienstag, 20. Januar 2015

[21:04] Es dauert überraschend lange bis man merkt, wie kurz das Leben ist.

[20:54] Retweet: Und dann trittst du im Zengarten auf die Harke und der Stiel knallt dir an die Fresse.

[20:53] Retweet: Ich weiß nicht, was das hier auf meinem Teller in der Kantine ist, aber ich bin sicher, Sigourney Weaver hätte es reflexhaft getötet.

[20:52] Retweet: Mental bin ich momentan sehr nah am Kühlschrank gebaut.

[12:44] "Ein dreifaches Hoch auf die Inkompetenz und das fehlende Equipment." (Bones S9E19)

[8:43] Retweet: "Und Sie sind?" "Deutschlehrer!" "Wir melden uns." "Wir WERDEN uns melden."

Montag, 19. Januar 2015

[7:59] Retweet: Nach diesen Nachtdiensten klingt irgendwie jedes Wort aus meinem Mund klingonisch.

[7:44] Stehe kurz davor, meinen Support für diese Welt einzustellen.

[7:40] Retweet: Vor 2000 Jahren hörte der Mensch auf, Katzen als Götter anzubeten. Leider hat man damals versäumt, die Katzen darüber zu informieren.

[7:39] Retweet: "Eine Fahrkarte,bitte!" "Einfache Fahrt?!" "Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen?!"

[7:38] Retweet: Ich mache diese Diät, bei der man, sobald der Mann eingeschlafen ist, nur noch geräuschlose Lebensmittel essen darf.

[7:34] Retweet: Ich bin so kaffeesüchtig, wenn ich mal sterbe, möchte ich mit den Beinen Richtung Mokka beerdigt werden!