Bücherlei Miszellen (20) [<<] [>>]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch
Dienstag, 19. Mai 2015
[16:50]
"Stop, oder ich trete Ihnen in den Hoden? Wir beide sollten mal über deine Polizeisprache nachdenken." (Bones S03E03)
[12:57]
"... buddelte er ein Loch." "Für eine Leiche - war es da groß genug?" "Zusammengeklappt sicher." (Inspector Barnaby - Treu bis in den Tod)
[10:48]
Die heilige Notburga - mit ohne Arm.
Wenn man Geschichte doch immer so erzählte!
[10:47]
Retweet: Wenn ihr euch entscheiden müsstet zwischen 1 gesunden Salat und 1 Eisbecher als Mittagessen, würdet ihr dann Schokolade oder Vanille nehmen?
[9:03]
Retweet: Meine Freundin meint, ich wär langweilich und handzahm geworden. Vor Schreck is' mir fast datt neue Katzenpuzzle innen Kamillentee gefallen.
[8:16]
"'Institut Ostseesonne. Sie finden Ihr Glück bei uns."' "Ja, könnte 'n Puff sein." "Klingt mir eher nach 'nem Pflegeheim." (SOKO Wismar S08E10)
Montag, 18. Mai 2015
[20:02]
Retweet: Ich kann machen, das alle Nachbarn gleichzeitig mähen, bohren und sägen. Ich muss mich nur mit 1 Buch vors Haus setzen.
Sonntag, 17. Mai 2015
[9:09]
"Sie haben einen Bundesbeamten tätlich angegriffen. Gut, daß Sie Ihre Zahnpasta dabei haben." (Bones S03E02)
Freitag, 15. Mai 2015
[20:13]
Jede Begrüßung mutiert ab sofort zum diagnostischen Check.
[20:02]
Ich las nicht "Russische Konjunktur bricht zu Jahresbeginn ein", sondern: "Russischer Konjunktiv bricht zu Jahresbeginn ein.
[20:00]
Retweet: Und immer diese Angst, dass Aliens die Erde besuchen, mich beim Spiegeleier braten sehen und darauf beschließen alles zu vernichten.
[19:33]
Humor ist, wenn man trotzdem pflegt. Zumindest sind die Windeln meist feucht. Auf zu Nachtdienst 3/5.
[17:35]
Patientin: "Aua. Aua. Aua." "Ich: "Wo tuts denn weh?" Patientin: "Weiß nicht. Hab ich vergessen."
[17:32]
Retweet: Immer, wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo noch mehr Arbeit her.
[17:30]
Retweet: Ausreden erreichen Stellen, da kommen Erklärungen gar nicht hin.
[17:22]
Retweet: Kann mir die Vorwahl von Frankfurt nicht merken, aber wie die Katze vom Lagerfeld heißt. Kann einem das Abitur nachträglich aberkannt werden?
[17:19]
Retweet: Mann: "Wir schnarchen,um die wilden Tiere zu vertreiben!" Kumpel: "Und wenn doch 1 durchkommt, hält meine Frau kurz ihre kalten Füße dran."
[7:47]
Buch beendet: "Lucy Gayheart" von Willa Cather, Goldmann, 229 Seiten.
Mittwoch, 13. Mai 2015
[19:36]
Unsere hektische Zeit, unsere getriebenes Leben gebiert Gegenbewegungen. Gegen das Fast Food gibt es seit geraumer Zeit die Slow-Food-Bewegung. Und nun sei auch Slow Reading auf dem Vormarsch. A Slow-Books Manifesto (Read books. As often as you can. Mostly classics.) fordert täglich die mindestens 30-minütige ungestörte Lektüre eines Buches, möglichst eines Klassikers. Die Slow-Book-Bewegung sagt: "Slow down, Read more."
Slow reading - ein faszinierendes Thema, bei dem mein geschundenes Bibliomanenherz Heilungstendenzen aufweisen könnte. Erstes Googlen zeigt, daß es sogar schon Literatur dazu gibt. z.B. Slow Reading in a Hurried Age von David Mikics.
[19:21]
Pauline war ein viel komplizierterer Mensch als Pauline. Sie ging gewissermaßen immer hinter sich selbst her. (Willa Cather: Lucy Gayheart)
[19:16]
Persönlicher Haß und Verwandtenliebe sind nicht unvereinbar. (Willa Cather: Lucy Gayheart)
[19:12]
Gestern in der Kneipe vom Nebentisch gefragt worden, ob es mich störte, wenn sie etwas Haschisch rauchten. Ich sähe wie ein Polizist aus. Bei diese Beleidigung gab ich eine eher verschwommene Antwort.
[18:26]
In Deutschland wird die Hälfte der produzierten Lebensmittel verschwendet. 800.000 Tonnen verpackter, ungeöffneter Lebensmitteln wandern in den Müll. Beim Hören der Rezension des Buches "Harte Kost. Wie unser Essen produziert wird - Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt" von Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn mußte ich an diese Zahlen denken. Hinzu kommt noch - und, soweit ich es verstanden habe, ist dieser Umstand in die Zahlen nicht eingerechnet -, daß bis zu 40 Prozent der Nahrungsmittel auf dem Acker wieder untergepflügt werden, weil sie nicht EU-konform sind. Laut Autoren des genannten Buches wäre die Menschheit momentan satt zu bekommen; es sind sogar dreimal so viele Lebensittel vorhanden wie gebraucht würden.
[18:19]
Retweet: Morgen ziehen wieder die Väter mit Bollerwagen voller Romane in die Wälder, um endlich ein gutes Buch zu lesen.
[17:45]
Patient verschluckte untere Zahnprothese. Überraschenderweise die vierthäufigste Ursache für Aspiration im Alter. Für uns wars neu.
[17:42]
Retweet: Ich hoffe, ich muss nie wieder jemanden so sehr lieben wie meine Mutter.
[17:40]
Die Windeln grüßen aus der Ferne. Sprich, noch 4 Stunden bis zum ersten Nachtdienst (von fünf). Danach komfortable 4! freie Tage.
[17:39]
Geht man, wenn man Bücher aus dem Verbrecher-Verlag liest, eigentlich straffrei aus?
[17:28]
Verschont mich mit Klassiker-Adaptionen im Comic!.
[17:23]
Retweet: Das Eckige muss in das Runde oder: Wie ich versuchte, zum Lesen zu motivieren.
[17:20]
Höre eine Rezension zum Buch
Auschwitz-TV Reflexionen des Holocaust in Fernsehserien
von Marcus Stiglegger.
[16:49]
Retweet: Und dann siehst du die, die alles richtig gemacht haben, und denkst: So möchte ich ja auch nicht leben.
[11:52]
Im Pflegeberuf sind Gummibärchen und Schokolade übrigens als Grundnahrungsmittel anerkannt.
[11:00]
Ich bin ein wenig auf ein Zebra im Leipziger Zoo neidisch. Seines Namens "Izegby" wegen.
[10:47]
"Kurtortne ... eine Heimstatt für tendenziell garstige Leute." 8 Minuten über Beiträge im Schreibheft Nr. 83.
[10:38]
23 Gründe, niemals nach Chemnitz zu fahren.
[10:24]
Im Oktober erscheint das Bibliomanikum Tage und Werke. Begleitschreiben zu Büchern und Autoren 2008-2014 mit Leseerfahrungen und literarischen Reflexionen von Peter Handke.
[9:57]
Statt "Luther und die Fürsten" hörte ich eben im Radio "Mutter und die Fürsten".
[9:44]
"Ein Buch, das man im vierten Gang lesen kann." Kritiker über "Kastelau" von Charles Lewinsky.
Dienstag, 12. Mai 2015
[12:18]
"Er flog in einen Propeller? Dann wäre er doch zu Hackfleisch geworden." "Dann fällt diese Gericht heute Abend schon mal aus." (Bones S02E19)
[11:48]
Ich mag ja kulturgeschichtliche Bücher. Bücher, die ein Thema oder ein Sachverhalt in die Geschichte einordnen. Also wurde ich bei Sound der Zeit: Geräusche, Töne, Stimmen - 1889 bis heute hellhörig und interessiert. Die Entwicklung der Aufzeichnungs- und Wiedergabemedien wie Radio und Mikrofone weckt meine Neugier. "Hatte die DDR einen anderen Klang als die BRD?" Und daß neue Medien immer erst langsam neues Verhalten generieren. Das Brüllen der Nazis vor dem Mikrofon. Das erscheint mir alles sehr spannend.
[11:03]
Bibliomanikum entdeckt: Eine Geschichte des sinnlichen Schreibens von Werner Fuld. Erotische Literatur wurde und wird vorwiegend für Frauen geschrieben.
[10:45]
An einem Freund, mit dem ich heute Abend zum Biergarten verabredet bin: "Wenn ich nicht gekommen bin, werde ich nicht da gewesen sein."
[10:40]
"Ich würde sagen, das ist anormal. Aber ich bleibe erst einmal bei komisch." (Bones S02E19)
[9:55]
Immer wenn ich mich schmutzig fühle, gucke ich Tagesschau. Dann gehts wieder.
[9:46]
Retweet: Zählt dieses "durchaus zufrieden sein" als Glück?
[9:33]
Ach ja, Tausend und Ein Tag gibt es bei Gutenberg auch als E-Text. Falls man die 129.- Euro fürs Buch nicht zu bezahlen willig ist.
[9:12]
Ich bin ja immer der gefühlt-einzige ohne Smartphone in der Straßenbahn. 90-jährige Mütterchen einmal ausgenommen. Obwohl...
[9:07]
Wenn meinen Kolleginnen etwas auf den Sack geht, hinterfrage ich ernsthaft meine damaligen Anatomiestunden.
[9:04]
Sucht man nicht stets nach jemandem mit dem gleichen Erregungspotenzial? Und findet ihn nur sehr selten?
[8:44]
Die Entscheidung, ein Buch schreiben zu wollen... Ist das nicht zu mainstream?
[8:38]
Halbfettmargarine - das ist doch irgendwie so inkonsequent.
[8:35]
Mikroexpressionen verraten uns offenbar. Zählt das beim Bieröffnen verkniffene Gesicht dazu?
[8:30]
Ich steckte mich bei einer verschnupften Kollegin am Wochenende nicht an. Man wird immer härter im Alter, oder?
[8:28]
"Haben Sie die Firma zusammen gegründet?" "Auf der Serviette." (Polizeiruf 110 - Ikarus)
[8:23]
Es gäbe keine Außerirdische? Sie sind längst unter uns. Veganer.
[8:05]
Ernsthaft? Was einen auch davon abhält, sich umzubringen, sind die Reflexionen über den Freitod, die ich nicht missen möchte.
[7:57]
Mein Arbeitgeber übertreibt. Er gibt mir zu viel Arbeit. Pflegenotstand.
[7:52]
Ich sollte mal wieder über meine Lesekrise schreiben. Dann könnte ich wenigstens etwas lesen, was mich interessiert.
[7:46]
Nun einarmig weiter. Wollte für jemanden das Hand ins Feuer legen.
[7:44]
Retweet: Da ist er nun. Der internationale Tag der Pflege. Da ist er nun. Der internationale Tag des chronischen Erschöpfungssyndroms.
[7:33]
Fast so gut, wie ein IPA zu trinken, ist, über IPAs oder eben überhaupt die Craft-Bier zu lesen.
Und der Deutschlandfunk kann das selbstverständlich auch. Deswegen liebe ich ihn ja so.
[7:01]
Über den running gag "Nutella" bei Twitter können wir Diabetiker so überhaupt nicht lachen, weil uns der Neid zerfrißt.
[6:30]
Wenn nur 1 Tag deines Leben wiederholt werden könnte, welchen würdest du wählen? So geht der jüngste Polizeiruf 110 los. Ade, Horst Krause!
[6:15]
"In den Naturkunden erscheinen Bücher, die von der Natur erzählen, von Tieren und Pflanzen, von Pilzen und Menschen, von Landschaften, Steinen und Himmelskörpern, von belebter und unbelebter, fremder und vertrauter Natur." Auf diese, auch buchgestalterisch herausragende Buchreihe stieß ich durch die Vorstellung von Äpfel und Birnen, woraufhin ich als Apfel/Birnen-Liebhaber sofort hellwach wurde. Fast 800 Aquarelle zeigen visuell beeindruckend, wieviel Sorten es gibt und wie sie sich unterscheiden.
[6:00]
Es gibt Wörter, über die ich mich jedesmal, wenn ich sie höre, aufregen kann. "Zeitläufte" gehört zu ihnen.
[5:50]
Mal über das Debüt Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse und den Zweitling Rechnung über meine Dukaten von Thomas Meyer nachdenken. Die Kritiker im Deutschlandfunk, durch die ich auf den Schweizer Autoren aufmerksam wurde, verrissen dessen Bücher. Da ich jedoch Verrücktes liebe und hier auch wittere, schrecken mich die negativen Stimmen einmal nicht ab, sondern reizen meinen literarischen Trotz.
[4:17]
Die granulare Gesellschaft. Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst von Christoph Kucklick wurde als "das beste Sachbuch des Jahres mit dem schlechtesten Titel" bezeichnet. Die Allgemeinheit und Gleichheit, Werte, die wir an der Demokratie hervorgehoben haben, werden durch immer besseres Wissen, durch mehr Daten aufgehoben. Beispielsweise werden in der Medizin in Zukunft auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Therapien gängig werden, individualisierte Tabletten hergestellt. "'Der Durchschnitt ist tot' ... Das neue Menschenbild sei der 'homo granularis'. Die neue Handlungsmaxime laute dann: Unterschiedliches auch unterschiedlich zu behandeln."
Montag, 11. Mai 2015
[10:02]
"Sie wissen, wer Trainingsanzüge trägt?" "Übergewichtige oder Rentner." (Bones S02E18)
[8:29]
"Todeszeitpunkt ganz grob geschätzt 3.07 Uhr." "???" "Seine Uhr war nicht wasserdicht." (SOKO Wien S09E10)
Sonntag, 10. Mai 2015
[19:32]
Aldo Maria Valli ist ein Vaticanista, der Papst Johannes II. und Benedikt XVI. auf Reisen begleitete und uns mit
Die kleine Welt des Vatikan
den Vatikan näher bringt, und zwar nicht die Skandale, die wir durch die Medien kennen, sondern, wie der Untertitel erklärt,
das "Alltagsleben im Kirchenstaat".
[19:17]
Pierre Lemaitre gewann mit Wir sehen uns dort oben (PT) den Prix Goncourt. Für das Thema "Erster Weltkrieg im Roman" gibt es im Klassikerforum einen separaten Thread.
[13:32]
Retweet: Es gibt Bücher, an die man sich herantastet, und solche, in denen man herumirrt. Aber bei manchen Büchern kommt man einfach heim.
[13:31]
Retweet: Im Internet die große Klappe, aber sonst nur bei grün über die Ampel.
Samstag, 9. Mai 2015
[17:17]
Buchentdeckung: Tausend und Ein Tag. Morgenländische Erzählungen. Dieser 4,5 kg schwere Folioband der Anderen Bibliothek enthält die Zwillingsschwester der weitaus berühmteren orientalischen Geschichtensammlung Tausendundeine Nacht, die ich bis zu dieser Besprechung im November im Deutschlandfunk nicht kannte. Rainer Schmitz (Ja - der mit dem Monumentalbibliomanikum Was geschah mit Schillers Schädel? Alles, was Sie über Literatur nicht wissen) hat dieses vergessene Juwel für uns wieder zugänglich gemacht und mich belehrt, wieviel es noch zu entdecken gibt in der Literatur. Giacomo Puccinis Oper Turandot bezieht ihren Stoff aus Tausendundein Tag, welches das Pech hatte, hinter der anderen Geschichtensammlung hinterherzuhinken und im Laufe der nächsten Jahrhunderte zumindest bei uns im Abendland quasi unsichtbar zu werden.
Den Preis des Buches allerdings werden nicht wie auf einem orientalischen Bazar herunterhandeln können. Schmitz selbst bezeichnete ihn als, auch im Vergleich mit anderen, vergleichbaren Ausgaben der Anderen Bibliothek, fair und angemessen.
Freitag, 8. Mai 2015
[16:55]
Beim Um- und Einpacken meiner Sachen ist mir heute Morgen mal wieder der Kindle aus einer Tasche auf den Laminat-Fußboden geknallt. Obzwar ich seit gefühlten unendlichen Zeiten eh nicht mehr lese, bin ich doch kurz zusammengezuckt.
[8:44]
Tilman Rammstedt mit einem etwas verstörenden Text über das Glück.
[8:32]
Bedingungslose Kapitulation - das kenne ich eigentlich täglich vom Nachtdienst auf Station.
[7:55]
Vorhin von der Arbeit zur S-Bahn (Grünauer Allee) gelatscht und dort gemerkt, daß wegen des Bahnstreikes ja nichts fährt.
Mußte also durchlaufen bis zur Straßenbahnlinie 15 oder 8. Leichter Wadenkrampf, aber zur selben Zeit zuhause gewesen wie
ohne diesen Fauxpas.
Donnerstag, 7. Mai 2015
[19:40]
Lindbergh ist ein illustriertes Kinderbuch über die Abenteuer einer Maus, die den Atlantik überqueren will. Auf der Webseite des Buchkünstlers und Autors bekommt man einen kleinen Eindruck, warum dieses Buch viele Menschen zu begeistern vermag.
[19:35]
Nach vielen, vielen Monaten begann ich gestern, wieder Buchbesprechungen anzuhören.
Täglich speichere ich mir aus dem
Audioarchiv des DeutschlandRadios
die Clips der Sendungen "Büchermarkt", "Buchkritik" und "Lesezeit" ab - inzwischen hunderte Dateien.
Dies wollte ich nur erwähnt haben, damit sich erklärt, wenn ich vermehrt einfach
Links zu entdeckten Büchern poste.
[9:10]
Booth: "Die Ehevermittlungsagentur heißt 'Die perfekte Ehefrau'". Bones: "Oh, das klingt archaisch." (Bones S02E16)
[8:29]
Der Kampf & Krampf um "Mein Kampf".
[8:11]
Retweet: Wollte mir eben einen Orangensaft pressen, um Kraft für den Tag zu tanken, bekomme aber das Orangen-Netz nicht auf.
Mittwoch, 6. Mai 2015
[16:27]
Ich bin doch kein Messi. Ich kann gar nicht Fußball spielen.
[15:22]
In einer Buchbesprechung eben den Ausdruck "Gedächtniswucher" gehört.
[11:54]
Eigentlich hatte ich beschlossen, es nie mit Thomas Pynchon zu versuchen. Heute hörte ich einen Büchermarkt vom letzten November, in dem sich Walter van Rossum bei Bleeding Edge beinahe besabberte. Und durchaus ansteckend wirkte.
[11:35]
Superintelligenz. Szenarien einer kommenden Revolution" von Nick Bostrom beschreibt ein Szenario, das wir aus manchen SF-Filmen oder Büchern kennen. Daß eine künstliche Intelligenz sich von der menschenlichen Beeinflussung befreit. Der Oxford-Professor sieht diese Gefahr als gegeben an.
[10:52]
Retweet: Welche ICD hat die Angst vor Luftaufnahmen beim Indenbuschpinkeln?
[10:43]
Sollte es in Bützow noch Gänse gegeben haben, wurden sie gestern mit Sicherheit von Dachziegeln erschlagen.
[10:30]
Retweet: Ich bin kein Hypochonder. Ich habe nur Angst, meinen Arzt intellektuell zu unterfordern.
Dienstag, 5. Mai 2015
[16:44]
Bertold Brecht war ein obzessiver Krimileser.
[13:55]
Ich finde, wenn man unbedingt einen Partner haben möchte, der in jeder Hinsicht genauso tickt wie man selber, braucht man keine professionelle Hilfe. Da ist Masturbation immer noch die unkomplizierteste Lösung." (Über Ernährungsweisen und Paarungsverhalten)
[13:52]
"Ich glaube, das Internet führt nicht zu einem exponentiellen Wachstum des guten Geschmacks." (Hilfe, ich bin ein Hipster)
[0:38]
"Mountain View (Hochsicherheitsknast) ist für Verrückte!" "Sagen wir, Sie haben ein strukturiertes Umfeld." (The Mentalist S07E02)
Montag, 4. Mai 2015
[21:11]
Retweet: Ich habe gekocht. Es gibt: Der Hunger treibt's hinein.
[21:10]
Retweet: Wenn ihr mal Nazis so sehr hassen würdet, wie die Lokführer!
[21:07]
Retweet: Wir müssen uns jetzt langsam mal Gedanken machen, welche Welt wir eines Tages für Helmut Schmidt hinterlassen wollen.
[7:44]
Nachterlebnisse eines Pflegers. Korsakow-Patient mit alkoholischer Enzephalopathie: "Ich bin kein Dieb. Ich mause nur selten."
Sonntag, 3. Mai 2015
[19:24]
Retweet: Durch Tetris habe ich gelernt: Wenn ich zu ordentlich aufräume, verschwinden meine Sachen.
[19:14]
Retweet: Wirklich misslungen ist dein Kochresultat erst dann, wenn beim Nachbarn der Rauchmelder anschlägt.
[18:34]
Retweet: Ein Mann, der denkt, dass er klüger ist, als seine Frau, hat eine wirklich kluge Frau.
[9:50]
"Deine Familie kommt her." "Und ich dachte, das Gift wäre mein größtestes Problem." (Bones S02E12)
[9:06]
"Hier ist die Liste von Scharfschützen aus dem Discozeitalter." (Bones S02E11)
[8:07]
Pflegepatient, nachdem wir dessen Windel gewechselt haben und im Begriff waren, das Zimmer zu verlassen: "Und? Seid ihr glücklich?"
[8:00]
Nach Nachtdienst 3/4. Als Dauernachtdienstler immer die Angst, bei Sonnenaufgang zu Staub zu zerfallen.
Samstag, 2. Mai 2015
[19:36]
Mail mit dem Betreff "Kuschelweich und sauber". Begriff zunächst nicht, daß es nicht um meine Patienten geht.
[19:30]
"Der Mensch ist die Dornenkrone der Schöpfung." (Hagen Rether)
[19:27]
"Kaum kriegt man einen Preis für hohes Niveau, verliert man es." (Hagen Rether über Prominenten, die Werbung machen)
[19:20]
Retweet: Man sollte überhaupt in Bücherregalen wohnen.
[8:10]
So kurz vor der Geburt: Wehe, es passiert nichts.
[8:00]
TV/Filmkonstante: Kaum gehts um Zeugen Jehovas, gehts auch um Bluttransfusionen. So wie Ärzten/Schwestern immer 1 Stethoskop am Hals klebt.
[7:54]
Diese bemerkenswerten, seltenen Tage (oder Nächte), an denen auf unserer Station mal niemand stirbt.
Erklärend hinzuzufügen, daß 16 Betten für Krebspatienten vorhanden sind, die restlichen 20 für akutgeriatrische Patienten mit einem Durschnittsalter von 85 Jahren. Auch gerne mal jemand, der 101 ist.
[7:52]
Retweet: Um 5 Uhr aufzuwachen, wenn alle Bibliotheken erst um 9 aufmachen, ist ja auch total sinnlos.
[7:47]
Pflegebedürftiger Patient, der bislang nicht durch verbale Glanzleistungen aufgefallen war, in der letzten Nacht urplötzlich: "Das verbitte ich mir, nachts das Fenster aufzumachen!"
[7:44]
Retweet: Wenn du dich so nackt im Spiegel ansiehst und eigentlich recht zufrieden bist. Bei schlechter Beleuchtung. Aus 50 Meter. Ohne Kontaktlinsen.
Freitag, 1. Mai 2015
[19:55]
Am 1. Mai ist es am gefährlichsten, aus dem Haus zu gehen. An diesem Tag werden in den Notaufnahmen die meisten Unfälle registriert.
Männer sind bekanntermaßen am risikofreudigsten. Schon ab dem 4. Lebensjahr sind Jungs statistisch häufiger verletzt.
Mittwoch, 29. April 2015
[16:55]
"Salieri, Schutzheiliger aller Mittelmäßigen." (Inspector Barnaby: Requiem für einen Mörder)
Montag, 27. April 2015
[14:10]
"Es ist anthropologische Zwangsläufigkeit, daß Frauen herumtratschen und nörgeln." (Bones S02E05)
[8:53]
Retweet: "Wir möchten mit Ihnen über Gott sprechen."
"Ich weiß, er hat mir schon erzählt, dass da ein paar Irre hinter seinem Rücken tratschen."
[8:52]
Retweet: Entweder hat meine Nachbarin grad echt harten Sex, oder sie kriegt das Marmeladenglas nicht auf.
Sonntag, 26. April 2015
[18:06]
Retweet: Im nächsten Leben lass ich den Salat weg.
[8:08]
Vorhin, als die Kolleginnen zum Frühdienst kamen, schnatterten sie wie immer aufgeregt.
Unter anderem darüber, daß ja schon der Boxkampf liefe und sie den wegen des Arbeitsweges nicht
weiter verfolgen konnten... Usw. Ich dachte, Mist, ein Kumpel hatte mir doch versichert, daß
der am 2. Mai stattfände. Ich echauffierte mich also gleich wieder, wie schlecht doch das
Leben sei, wie desinformiert man sei, wie schief alles laufe. Und als ich eben an den
Computer kam, sah ich, daß meine Kolleginnen den Klitschko-Kampf meinten, an den ich nun
gar nicht gedacht hatte. ICH dachte an DEN Kampf des Jahres, der seit vielen Jahren
erwartet wurde und den ich herbeisehne: PBF Mayweather vs Manny Pacquiao.
Man sieht, wie anders geartet doch die Prioritäten sind, wie rasch eine Kommunikation
auf die schiefe Bahn gerät.
Freitag, 24. April 2015
[19:11]
Patientin: "Sind wir schon da?" - Ich: "Wo denn?" - Patientin: "Auf dem Friedhof!"
[9:30]
Aufgabenorientiert ist ein Euphemismus für fehlendes Gesamtbild. (Bones S02E01).
[9:21]
Bei der Sache hier halten wir so dicht wie die Knie einer Nonne. (Bones S02E01).
Mittwoch, 22. April 2015
[19:00]
Buch beendet: "Papierdünn. Bizarre Stories" von Philip First, Heyne-Verlag, 238 Seiten.
[17:44]
Ich lag gerade so Bett, weil ich in der eiskalten Wohnung jämmerlich fror. Seit 5 Tagen war die Heizung ausgefallen und die Räume entsprechend ausgekühlt; der Frühling vermochte bislang noch kein gewärmtes Leben innerhalb der eigenen 4 Wände zu.
Ich weilte also im Bett, dämmerte während der Sendung "Forschung aktuell" im Deutschlandfunk langsam, aber stetig weg, als mich in den Niederungen des Halbschlafes ein Brodeln und Scheppern erreichte, welches mir zunächst als Emanation
eines Traumes erschien, sich dann aber als wiedererwachte Regung der vollendes hinüber geglaubten
Heizung entpuppte, woraufhin ich dann schweren Herzens das warme Bett verließ, um die Regler aufzudrehen.
Siehe da, es wärmte. Nachdem ich alle Heizungen entlüftete, worauf ich als letztes Glied in der Heizungskette nie verzichten kann, werde ich nun nochmals das Bett aufsuchen, gerade und weil ich heute seit Monaten wieder einigermaßen entspannt und länger als 5 Stunden durchschlafen konnte und mein Körper, wie ich merkte, das ausnutzen möchte, um die eine oder andere Ressource zu stabilisieren oder wiederzugewinnen.
[17:35]
Retweet: Sitze im Café und verbinde mich mit einem Netzwerk namens "Martin Router King". Und was soll ich sagen? I have a stream!
Dienstag, 21. April 2015
[19:04]
Aktuelle Lektüre: "Papierdünn. Bizarre Stories" von Philip First, Heyne-Verlag (1994).
[18:47]
"Twitter ist, wo Deine Lieblingsschriftsteller darauf warten, dass sie in Tweets erwähnt werden, die sie dann retweeten, weil das allen schmeichelt." - "Das gemeinschaftliche sonntägliche Tatort-Twittern, das heute in gewissen Kreisen den Kirchenbesuch ersetzt." (Selbstzweifel sind das Nagetier des Jahres)
[18:31]
Buch beendet: "La Botella und andere seltsame Geschichten" von Kurt Kusenberg, Rowohlt-Verlag, 152 Seiten.
[18:10]
Während ich mich heute Nachmittag schlaflos im Bett wälzte, zählte ich herein- und, nach einiger Zeit des Herumforschens, wieder herausfliegende Wespen.
[18:07]
Retweet: Ein Cousin hat sein Theologie-Studium beendet und arbeitet nun bei einer Non-Prophet-Organisation.
[18:05]
Patient gestern Nacht, als wir während unseres Rundganges ins Zimmer kamen: "Ich habe ja mit allem gerechnet, mit Euch aber nicht!"
[18:02]
Retweet: Tage, an denen ich aus dem Auto aussteige und mich vorher abgeschnallt habe sind die Guten!
[18:01]
Retweet: Vögel haben es gut. Wenn sie keinen Nachwuchs wollen, können sie sich immer noch ein Omelett machen.
Montag, 20. April 2015
[17:48]
Darüber nachdenken, wie die Dinge standen und wie hätten werden können. (Philip First: Dreizehn Minuten Sonnenschein)
[17:28]
In der Erzählung "Derweil auf dem Planeten Erde" von Philip First lese ich zum ersten Mal die Beschreibung einer Brit Mila (jüdische Beschneidung).
[10:30]
Anteil der weggeworfenen Lebensmittel, die durch bessere Planung und Lagerung vor der Entsorgung hätte gerettet werde können, in Prozent: 50.
[10:25]
Digitales Verderben - was macht Pornokonsum mit Kindern und Jugendlichen?
[10:11]
Ich habe Jauchs Plapperrunde zwar nie gesehen, las aber über die gestrige einen Tweet: "1 Schweigeminute für 1 Stunde Talkshow. So billig kommen nur ganz privilegierte Katholiken davon."
[9:55]
"Selbstmitleid und das Gefühl geistig-moralischer Überlegenheit gegenüber den Mitmenschen können bekanntlich, quasi ex negativo, wichtige Triebfedern der eigenen Glücksaggregation sein." - Erstmals auf deutsch Andre Gides "Der Griesgram". Darüber die lesenswerte Kritik nebst Gide-Renaissance-Wunsch.
Im Klassikerforum eröffnete ich einen Andre-Gide-Thread, den es noch nicht gab.
[9:18]
Dadurch daß ich so schnell tippe, ohne Korrektur zu lesen, habe ich immer genügend Buchstaben, die ich notfalls verkaufen könnte.
[9:10]
Ich habe nichts gegen Montagsblues. Der ist für alle Wochentagen passend.
[9:07]
Bei Claudia Klinger eine Diskussion entdeckt, ob man heutzutage noch Handschrift lehren soll.
[8:49]
Die der englischen Zunge Mächtigen können sich ein BBC-Feature über Uwe Johnson in Sheerness reintun.
[8:44]
Retweet: Jemand hat aus meinem Gesicht ein Origami gefaltet.
[8:38]
Interview mit Alexander Graf Lamsdorff über die Flüchtlingsproblematik. Für mich sehr klare Kritik und kein taktisch-diplomatisches Herumeiern.
[8:21]
"Lebst du, dann schreibst du nicht, lebst du nicht, schreibst du, bist du Dichter, bist du tot, einfach wie Einmaleins und ABC." (Feridun Zaimoglu)
[8:20]
"Mir ist wie Mischung aus Herzinfarkt und fünf Gläser Metaxa. Bin ich Tier? Mann und Gedicht ist wie Mann und Kosmetik" (Feridun Zaimoglu)
[8:19]
Gleich zu Beginn finde ich mein Fundstück der Woche. In der ZEIT-Rubrik 'Freitext' schreibt Feridun Zaimoglu über eine Frau, die plötzlich Gedichte liest bzw. eher über deren hilflosen Mann.
[8:09]
Vor Nachtdienst 1/7. Ich lasse diese Zahl mal so im Raum stehen. Die 6 freien Tage, die hinter mir liegen, hätte ich lieber nach den anstehenden 7 Diensten gehabt.
Sonntag, 19. April 2015
[18:35]
Es erscheint als Ex-Bibliomane fast beschämend, aber es ist eben wahr: Es geht durchaus ohne Buch, aber nicht ohne Musik.
[15:44]
Die 60er: Grass gelesen; Gras geraucht.
[15:28]
Retweet: "Schall, angenehm." "Rauch, ebenfalls."
[15:10]
"Bist du dick?" "Beileibe nicht!"
[14:52]
Wer immer an Homöopathie zweifelt, sollte sich mal meinen Kontostand (oder wahlweise Leseliste) anschauen.
[14:22]
In Marktl am Inn ists mit dem Ansturm dahin.
[14:15]
Ebenfalls im Buchladen vorhin entdeckt - ein neues Bibliomanikum: Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek von David Whitehouse.
[14:00]
Früher hatte man Andersens oder Hauffs Märchen. Heute bekommt man Reality-TV.
[13:52]
Heute in der Buchhandlung in der reizvollen Anthologie Über den Feldern. Der Erste Weltkrieg in großen Erzählungen der Weltliteratur geblättert.
[13:35]
Stieg Larssons Millennium-Trilogie wird durch einen anderen Autor weitergeführt. Im August erscheint Band 4.
Ich habe im LSF dazu einen Thread gestartet.
[12:53]
Je mehr der Frühling seinem Zenit entgegenstrebt, desto mehr Tauben vor meinem Fenster auf der Dachrinne. Komplizierte saisonal-mathematische Konstante.
[12:48]
Wenn sonntags um 12.05 Uhr bei Aldi ein dritte Kasse aufmacht, kann man auch zu ebener Erde Kondenzstreifen sehen.
Samstag, 18. April 2015
[23:24]
Die Schweizer Verlage haben momentan echt die Arschkarte.
[22:53]
Ich gucke ja sehr sehr gerne Krimis. Und
"Zorn"
ist spitze. Allein schon wegen
Axel Ranisch.
UND... Bei "Zorn S01E02 - Vom Lieben und Sterben" spielt Peter Sodann mit.
[22:19]
This absolutely made my day.
[20:15]
Gerade erst mitgekriegt, daß der zweite Film der Krimireihe "Zorn" gelaufen ist. Hechel.
[19:35]
Zum Geburtstagsessen gab es Schweinebraten, Rosenkohl und Kartoffelklöße. Ich werde nie wieder etwas essen können. Selbst das Antidot in Schnapsform half nicht.
[10:40]
"Ein Mädchen hat 'ne Mathematikaufgabe gelöst. Weißt du, was das heißt? ... Du bist 'ne Hexe! (Family Guy S02E14)
[9:43]
Retweet: Ich glaube, sobald ich neue Socken habe, drehen sich die Schrauben in meinem Dielenfussboden, immer von selbst ein Stück heraus.
[9:42]
Retweet: Der Erfinder des Sofas hat danach nie wieder etwas erfunden.
[7:18]
Meine Bausparkasse schickt mir heute eine Mail mit dem Betreff:
"Heute ist Ihr Geburtstag, aber wissen Sie auch wie alt Sie wirklich werden?"
Frecheit!
Freitag, 17. April 2015
[19:12]
Ich fühle mich ja schon einfach dadurch geadelt, daß ich Menschen kenne, die Joyce 'Finnegans Wake' und Prousts Recherche gelesen haben.
[17:14]
Retweet: Diktatoren könnten sich so einiges an Kindern abschauen.
[16:39]
Vor 49 Jahren war meine Mutter gerade noch so schwanger. Nur damit ihr wißt, warum ich morgen das Internet meide.
[16:10]
Ich so zum Tod: Willst du mich auf die Schippe nehmen?
[16:08]
"Hattest du 'nen harten Tag?" "Was heißt'n das bei euch? Das 1 internationaler Eierdieb 'n schlafendes Huhn von der Stange schiebt?" (Inspector Barnaby: Kind des Todes)
[15:40]
'N neuer Star-Wars-Trailer? Ich weiß ja, was 'n Trailer ist. Aber Star Wars?
[15:27]
"Ich dachte, dieser ganze Freejazz wäre etwas zu unvorhergesehen für dich." (Bones S01E15)
[14:46]
"Ich bin durch Tibet gewandert und habe mich mit der chinesischen Armee verabredet. 'Ne Verabredung zum Essen kriege ich hin." (Bones S01E15)
[14:36]
"Die Überreste zeigen Spuren von Einschußwunden." "Das würde auch erklären, warum er all die Löcher in sich hat. (Bones S01E15)
[14:00]
Eine Diuretikum-Tablette zu nehmen ist eine recht eindeutige Art, klarzumachen, daß man das Haus nicht mehr zu verlassen gedenkt.
[12:48]
Mich verwirrt immer wieder, daß mir bestimmte Fakten oder Begriffe offenbar zum ersten Mal unterkommen, daß ich mit meinen fast 50 Jahren nie von ihnen hörte. Meine Allgemeinbildung ist zwar nicht überirdisch gut; trotzdem war ich ein ziemlich passionierter Leser und in Sachen Sprache immer neugierig und vielseitig orientiert. In dieser Woche beispielsweise begegnete mir erstmalig der Ausdruck "Flügelmann (wing man)" und dies dann kurioserweise zweimal hintereinander.
[11:41]
Booth: "...subtile psychologische Anzeichen." Bones: "Davon habe ich im Internet gelesen." (Bones S01E14)
[11:33]
Chefin: Was zum Geburtstag? Ich: After Shave. Chefin: Uff, da kann man so viel falsch machen! Ich: Ok, Bargeld. Kann man NIX falsch machen.
[11:33]
Darf ein Gutachten, wenn es negative Ergebnisse zeitigt, eigentlich noch als Gutachten bezeichnet werden?
[11:20]
Retweet: Je mehr mich ein Thema interessiert, desto weniger nützt es mir im Beruf. Macht die Karriere auch nicht gerade einfacher.
[10:38]
Ein Buch mit einem Satz beschreiben - das neue Spielzeug der literaturaffinen Web-2.0-Gemeinde.
[10:35]
Nichts für schwache Nerven: Wir schlachten ein Schwein.
[10:06]
In meinem Alter erwägt man die Anschaffung eines Selfie-Sticks nicht als Fotografie-, sondern als Lesehilfe. (Mario Sixtus)
[10:05]
Mein Wiener Lieblingsgrantler hat wieder zugeschlagen: Wenn das Mittelmeer mittels Leichen einmal trocken gelegt ist, können die Migranten übrigens auf dem Landweg nach Europa kommen.
[8:40]
Retweet: Diese Angst, dass die Apothekerin nächste Woche kontrollieren kommt, ob ich das Nasenspray wirklich nicht länger als sieben Tage nahm.
[9:28]
Mein Frei gehört mir! Pflege und Dienstplan - eine heikle Sache. Ständige Planumstellungen, aus dem Frei geholt werden usw. Neben "Sie dürfen den Hörer einfach auflegen" gibt die Seite wohltuende und wichtige rechtliche Informationen.
[9:20]
Feeding in Zeiten des Web 2.0. 22-Jährige frißt sich vor der Webcam zu Tode.
[9:00]
Ein teurer Spaß, von sich eine 3-D-Figur ausdrucken zu lassen. In den Höfen am Brühl wird dies jetzt ermöglicht.
[8:29]
Retweet: Die Müllabfuhr hat mich geweckt. Habe Snooze gedrückt. Jetzt sind die Männer weggefahren und kommen in neun Minuten noch mal.
[8:28]
Retweet: Auch beim Sex ist Wissen über Fremdwörter unerlässlich. Aral-Sex z.B. ist voll anstrengend, weil man immer erst eine Tankstelle suchen muss.
[8:04]
Mutter entschuldigte sich gestern in der Bahn betreten, daß ihr Kind "Atemlos" schmetterte.
Donnerstag, 16. April 2015
[22:33]
Daß jemand parteilos ist, fördert ja sofort meine volle Sympathie.
[15:48]
"Wollen wir einen trinken gehen? Falls Sie abstinent sind, dürfen Sie 'ne Cola schlürfen und auf mich herabsehen." (Cold Case S07E19)
[11:24]
Erdbeben in Leipzig. Ehrlich, ich war das nicht!
[10:28]
Meine Fresse, das, was da vor 2 Stunden hier so schepperte, war ein Erdbeben!
[9:59]
Ich liebe ja die Serie "Profis am Werk".
[9:53]
Mädchen bestimmen den Ton einer Klasse. Wozu eine Studie für etwas, was man auch hätte vorher wissen können?
[9:40]
Irgendwie kann einem das Wetter aber auch leid tun.
[9:39]
Retweet: "Grundrechtsschonend" klingt nach schwerem Demokratie-Rheumatismus.
[9:28]
Retweet: Heute stelle ich die Zeit in eine Vase, damit sie nicht so schnell vergeht.
Mittwoch, 15. April 2015
[7:55]
"Freigetränke?" "Oh ja, die Geister der Weihnacht. Das gibts in vielerlei Gestalt!" (Bones S01E09)
[7:46]
Aha. Betreutes Wohnen heißt auf amerikanisch "Assisted Living".
[7:33]
"Nichts bringt Menschen so sehr zusammen wie ein Weihnachtslungenpilz." (Bones S01E09)
[7:25]
"Davon bekommen wir wahrscheinlich Krebs!" "Das würde dieses Weihnachten abrunden." (Bones S01E09)
[7:22]
Anthropologisch gesehen sind Geschenke eine Möglichkeit, seine Dominanz in der Gruppe sicher zu stellen. (Bones S01E09)
[4:31]
Was ich auch nicht wußte: In der Schweiz sagt man zum Handy Natel.
[4:14]
"Ich versorge uns mit dem Denken außerhalb der Schublade." (Castle S07E11)
[3:27]
Die Mikrowelle ist für das Essen das, was das Handy für die Konversation. (Forever S01E10)
[1:02]
Man kann sich nicht sinnlos betrinken. Es findet sich stets ein triftiger Grund dazu.
[0:57]
Retweet: In Würde albern.
Dienstag, 14. April 2015
[11:55]
"Sie sind der Grund, warum die Gesellschaft weiter verfällt." (Bones S01E08)
Montag, 13. April 2015
[17:40]
Dauernachtwachtler wie ich können auch nachmittags um 17 Uhr senile Bettflucht haben.
[17:40]
Retweet: Ich geh nicht gern Klamotten kaufen. Ich kann mich im Laden immer so schlecht zwischen 'gar keine Lust' und 'wo bin ich?' entscheiden.
[17:36]
Wasser auf dem Mars könnte das neue Ungeheuer von Loch Ness werden.
[17:33]
Lassen Sie mich durch, ich hasse Ärzte!
[17:25]
Fehlt eigentlich nur noch das abschließende Statement unserer Putzfrau zum Tod von Günter Grass.
[8:58]
"Ich habe 'n paar Stunden geschlafen und dann im Dekontaminationsraum des Labors geduscht." "Du weißt wirklich, wie man lebt." (Bones S01E06)
[8:22]
Gestern einen Arzt gefragt, was DNR hieße. Do not reanimate war die Anwort, die ich aufgrund meines dürftigen Englischs glauben mußte.
Ist aber knapp daneben. Es heißt Do not resuscitate.
Man kann sich auch auf AND - Allow natural death einigen.
Der Arzt legt dieses Modus per Visitenanordnung fest. Bei unserer Station mit 22 Geriatrie- und 14 Onkologiebetten ist es nicht unerheblich zu wissen, auf wen wir im Notfall springen müssen, wie wir sagen, d.h. wen wir wiederbeleben MÜSSEN und bei wem wir es lassen können.
Weißer Sonntag, 12. April 2015
[8:18]
Auf die nächtliche Frage des Patienten "Wo bin ich hier eigentlich?" habe ich bisweilen nur die Antwort: "Das frage ich mich auch!"
[8:14]
Bisher stand ggf. "keine REA/CPR" (Reanimation/Cardio-pulmonale-Reanimation) auf der Patientenkurve. Neuerdings DNR - Do not reanimate.
Solche Änderungen gilt es zu wissen, wenn man sie berücksichtigen soll.
[8:10]
Wie wir am Feierabend sagen: Alles in trockenen Windeln.
Ostersamstag, 11. April 2015
[17:44]
Guckt man mal kurz nicht hin, schon gibt es im Literaturschockforum zwei neue, für Bibliomanen interessante Threads: Warum es immer "echte" Bücher geben wird sowie 29 Bibliotheken, die man gesehen haben muss (Buzzfeed). Irgendwie kommen mir die Links, mit denen sie angestoßen worden sind, bekannt vor. Es liest hier doch nicht etwa jemand mit?
[13:53]
Da jedoch jede Verwirrung eindeutiger Begriffe damit rechnen kann, Volkstümlichkeit zu erlangen... (Kurt Kustenberg: La Botella)
[13:52]
Buch begonnen: "La Botella und andere seltsame Geschichten" von Kurt Kusenberg. "Kurt Kusenberg setzt in seinen sonderbaren Geschichten die Traditionslinie E. T. A. Hoffmann - Gustav Meyrink mit modernen Stil- und Formmitteln fort. Seine skurrile Prosa ist zwar im Absonderlichen und Phantastischen angesiedelt, dabei aber so real, daß man ihn einen Paul Klee der Literatur nennen könnte. Von Stil und Gemüt her haben seine Geschichten die knappe, dichte Prägung Johann Peter Hebels und stehen damit sehr im Gegensatz zu der heute bedrohlich um sich greifenden sprachlichen Unkultur. Spielerisch verwandelt sich dem Dichter im irisierenden Licht seiner Kunst Sinn in Unsinn und ebenso geheimnisvoll Unsinn in Sinn. Er ist ein poetischer Magier, der die Gegenwart mit uns durchlitt und sie in traumhaften erzählerischen Gebilden sublimiert." (Quelle)
[13:44]
"Sieht man sich Bilder aus Syrien an, kann man nicht anders, als den Menschen von dort die Tür zu öffnen, die Betten aufzuschütteln." (Sibylle Bergs Kolumne zur Flüchtlingsproblematik und, wie immer bei ihr, dem Zustand der Welt um uns herum)
[12:53]
Das gab es lange nicht: Ich weiß nicht, wieviele Nachtdienste
vor mir liegen. Als ich am Dienstag nachhause fuhr, standen 3
auf dem Plan, aber mit dem Vorbehalt, daß daran noch etwas
geändert würde. Heute Abend fahre ich nach vier freien Tagen
demnach ziemlich neugierig zur ersten Nachtschicht. Und
überhaupt. Ich habe 5 Wochentage Stationsbetrieb verpaßt,
in denen der Alltag nach der Umstrukturierung angelaufen sein
müßte, so daß mich heute durchaus Veränderungen heimsuchen
werden. Die Neugier vervielfacht sich im Augenblick.
[12:30]
"Diego Viga/Paul Engel lebte 47 Jahre lang in Quito. Als er dort
1997 neunzigjährig starb, hinterließ er ein beeindruckendes
wissenschaftliches und literarisches Werk, das leider in
Vergessenheit zu geraten droht. Diego Viga geht es wie anderen
SchriftstellerInnen, deren Bücher in der DDR erfolgreich waren.
Ihre Verlage wurden übernommen oder abgewickelt, westdeutsche
Verlage zeigen sich desinteressiert. Auch in seiner
ursprünglichen Heimat Österreich gibt es kein Interesse, seine
Bücher neu aufzulegen, wie der Schriftsteller Erich Hackl in
einem sehr schönen Beitrag zu Vigas 100. Geburtstag in der Wiener
Tageszeitung 'Die Presse' bitter konstatierte und weiter schrieb:
'Ich finde, es gibt eine gesellschaftliche Verpflichtung, das
Werk dieses Vertriebenen zur Kenntnis zu nehmen, zum Nutzen der
Leser.'" (Zuflucht in Quito)
[12:27]
Aha. Diego Viga,
dessen Roman "Schicksal unterm Mangobaum" ich heute kaufte, nachdem
ich ihn gestern spontan entdeckt, dann aber liegen gelassen hatte,
hier eigentlich Paul Engel, war Österreicher, Arzt, lebte aber
nach der Flucht vor den Nazis fast ein halbes Jahrhundert in Südamerika.
[12:07]
Mehrere Bücher gekauft.
In Antiquariaten vor Ort zu "stöbern" mache ich seit sehr vielen Jahren nur noch höchst selten.
Gezielt nach Büchern zu suchen ist eh hoffnungslos und enttäuschend.
Bleibt die gelegentliche Lust auf Spontankäufe, auf Zufallsentdeckungen.
Sich ziellos auf zwei, drei Bücher zutreiben lassen.
Bisweilen überkommt sie mich; und ich beabsichtige, ihr alle zwei bis vier Wochen
nach dem Scheuklappenprinzip nachzugeben. Rein in den Laden, ein bestimmtes Regal
ansteuern, maximal 30 Minuten dem Bauchgefühl Raum geben, dann wieder raus.
Denn mich ermüdet es mittlerweile rasch, irgendwo länger herumzuwühlen. Ich habe
dann das einschürende Gefühl, mich zu verbeißen, verliere die Übersicht,
den Fokus und ermatte regelrecht bis hin zur Luftnot und muß schließlich
fluchtartig den Raum verlassen bzw. eine Pause einlegen.
[11:58]
Buch beendet: "Kindeswohl" von Ian McEwan, Diogenes, 224 Seiten. Das erste Buch seit mehreren Wochen, häppchenweise gelesen während meiner Fahrten zur Arbeit.
[8:53]
Jetzt aber zum Alten Rathaus, um eventuell noch die gestern so schmählich zurück gelassenen Bücher einzufangen!
[8:22]
Zur Neuauflage des Literarischen Quartetts gibt es im LSF gleich mal einen entsprechenden Thread. Mein erster Kommentar eben: "Harald Schmidt als blitzgescheiter Kopf mit seiner abgebrühten Eloquenz war immer schon ein Leser. In der österreichischen Sendung erLesen kann man das z.B. angucken (Minuten 13 bis 32). Wer außer sandhofer und Harald Schmidt hat schon die Tagebücher der Goncourts gänzlich gelesen?"
[8:03]
Retweet: "Das Gras wird gebeten,über die Sache zu wachsen. Das Gras,bitte!"
[8:00]
Retweet: Ich fordere ein Berufsverbot für mich.
Osterfreitag, 10. April 2015
[17:39]
Und wenn ich sagte, ab morgen würde ich wieder lesen?
[17:14]
"Ich sehe es als ein Zeichen von Gott, daß du lockerer werden mußt." (Bones S01E04)
[17:06]
Dinge, die man einfach wissen muß: "Jemand, der rohes Menschenfleisch ißt, wird tatsächlich krank." (Bones S01E04)
[17:04]
Retweet: Ich bin heute nah am Bier gebaut.
[16:02]
Definitiv Frühling. Die ersten Fliegen kreisen gierig um mein Klo.
[15:23]
An 1 Autor, dessen Buch ich heute im Antiquariat liegen liéß, erinnere ich mich plötzlich: Kurt Kusenberg. Ein Bändchen mit Kurzgeschichten.
[15:13]
Das ZDF will das Literarische Quartett reanimieren. Harald Schmidt als literarischer Dampfplauderer würde mir schon gefallen. Er kann ja ebensowenig jemanden ausreden lassen wie MRR.
[15:03]
Ich fühle mich unwohl. Ich hatte noch kein Handgemenge.
[14:38]
"Ich hasse Sheriffs. Sie werden gewählt und tun alles, um wiedergewählt zu werden". (Bones S01E03)
[13:13]
"Es ist das Feierabendbier, das den Menschen vom Tier unterscheidet." (Kloß und Spinne)
[13:13]
Nicht daß ein falscher Eindruck entsteht: Meine Kindheit war super.
[12:44]
Ich hätte im Antiquariat (Arkade unterm Alten Rathaus) vorhin beinahe zwei Bücher gekauft. Es müssen noch Rest eines Lesers in mir sein. Gibts eigentlich personal trainer, die einen in Sachen Lesen & Bibliomanie wieder fit machen?
[12:34]
Ein Verkäuferin hat mich vorhin angelächelt. Sie muß wohl schielen. Hinter mir stand niemand.
[12:23]
Diese Natur da draußen macht mir Angst. Blühendes Leben. Ich verstehe das nicht.
[9:28]
Ich - und elitär? Ich wüßte niemanden, der sich anmaßen könnte, mir das vorzuwerfen!
[9:22]
Retweet: Wir hätten die Bäume nie verlassen sollen. Der Zug ist abgefahren. Oder die Höhlen. Auch zu spät. Letzter Ausweg: Wir bleiben alle im Bett.
[9:15]
800 Seiten für einen Erstling! Äußerst mutig vom Autoren. Und vom potenziellen Leser, der ihn kaufen will.
[8:38]
Definitiv Frühling. Die ersten beiden Hummeln klopften eben an mein Fenster.
[8:31]
Mit Gewalt / Exzentrik will der Wondratschek in die Literaturgschichte.
[8:30]
Retweet: Ich hab gestern Nacht meinen Kopf als Lesezeichen ins Buch gelegt.
[8:08]
In deutschen Krimis muß Digitalis für fast jeden Giftmord herhalten. Und jedesmal wird dessen Wirkung erklärt. Für uns demente Krimizuschauer.
[7:44]
Retweet: "Lieblingswerkzeug?" "Flaschenöffner!"
[7:14]
Ich warte ja auf den Tag, an dem Gott an meiner Haustür steht, um mit mir über die Zeugen Jehovas zu sprechen.
Osterdonnerstag, 9. April 2015
[19:15]
"Wenn ich hier bei euch bin, brauche ich Untertitel." (Bones S01E02)
[17:03]
"Ja, Sie sind 'n cleveres Bürschchen für 'n aufgestiegenen Bibliothekar". (Inspector Barnaby: Medlodie des Todes)
[16:55]
Ich hätte eine ziemlich bewegliche Kopfhaut, sagte meine Friseurin heute. Ich sagte, ich würde die Maske auch abnehmen, damit sie besser frisieren könne.
[16:36]
Auch wenn ich seit fast 2 Jahren kaum noch lese und seit November 2014 überhaupt nichts mehr, existiert meine Leseecke aus Nostalgiegründen noch und deren Gegenüber auch.
[15:44]
Daß Köstritzer als Marke eines
Bauereikonzern
sich neuerdings in neue Gefilde wagt, begrüße ich sehr.
Dem Schwarzbier und dem Pils gesellte sich vor 2 Jahren das
Kellerbier dazu, vor einem Jahr
ein Pale Ale und ein Witbier
und jüngst das "Red Lager", dessen Verkostung heute noch aussteht.
Ich bin beim ersten von zwei Köstritzer Pale Ales und muß sagen, daß der
Eindruck, den ich vor ziemlich genau 12 Monaten von ihm gewann,
nicht täuschte. Hervorstechend ist die Grapefruitnote und die
Bitterkeit des Bieres. Für ein von einem Industriebrauer hergestelltes
Bier braucht sich dieses Pale Ale nicht zu verstecken und kann sich mit
manchen Craft-Bieren messen. Ich finde es spitze!
[15:30]
In Sachen Karsamstag vs Ostersonnabend (für denselben Tag!) war ich ja immer schon ein Besserwisser, den ich alljährlich hervorkehre.
[15:00]
Was die von mir getrunkenen Biere jenseits des Pilsner Braustiles betrifft, gestehe ich eine gewissen Saumseligkeit ein.
Nun denn, holen wir rasch 5 Flaschen nach.
Die englische Brauerei St. Austell setzt nach dem
Proper Job Cornish IPA
noch eins drauf. Das
Big Job Cornish Double IPA
(500 ml, 7,2% Alc.) ist noch herber und alkoholhaltiger und läßt an Geradlinigkeit nichts zu wünschen übrig,
dennoch würde ich nochmals lieber zum Proper Job greifen.
Das
Viven Imperial IPA (330 ml; 8,0% alc)
kommt aus einer belgischen Brauerei
und ist sicherlich eines der markantesten, besten Pale Ale, die ich bislang trinken durfte.
Kona Fire Rock Pale Ale
(355 ml, 6,0% alc) ist milder und malziger,
beeindruckte eher optisch durch die dunkle Farbe und den Schaum.
Carlow O’Hara’s
Irish Pale Ale´
(330 ml; 5,2% alc) kommt, wie der Name unschwer erkennen läßt, aus Irland.
Ganz gutes Mittelfeld, wie die verlinkten Beschreibungen andeuten.
Als erstes trank ich gestern noch vor dem
"Kona Fire Rock Pale Ale" und dem irischen Pale Ale
das
Mountain Pale Ale von Bierol
(330 ml; 7,3% alc), den
Gewinner des letztjährigen
"Craft Bier Fest Wien" und für mich der Gewinner des gestrigen Bierabends.
Es stach in seiner Würze und Fruchtigkeit hervor und grub sich mit seinem Charakter sofort ins Gedächtnis.
Da hat österreichische Braukunst ein tolles Craftbier kreiert.
[14:11]
Vorhin war ich in der Lebensmittelabteilung von Karstadt und kaufte ein 4-er-Gebinde Köstritzer Bier mit den Sorten Pale Ale und Red Lager. Das Red Lager ist erst sein einigen Tagen auf dem Markt und stellt ein untergäriges, malzbetontes Bier im Stil des Wiener Lager dar. Um ehrlich zu sein, kaufte ich das Gedeck weniger wegen der Neukreation, sondern weil ich erstmals seit April 2014 wieder das Köstritzer Pale Ale zu Gesicht bekommen habe und gar nicht umhin kam, darauf zu verzichten, weil es mich damals positiv überraschte, daß von einer riesigen Konzernbrauerei ein so gutes Bier kommen kann. Ich bin gespannt, ob der damalig Eindruck wiederholt werden kann; denn kürzlich vernahm ich eine kritische Stimme, die behauptete, der damalige erste Sud wäre schon klasse gewesen; die nachfolgenden seien jedoch nicht mehr so lobenswert.
[13:24]
Das unmittelbar-nach-dem-Friseur-Selfie.
[10:30]
Das unmittelbar-vor-dem-Friseur-Selfie.
[9:58]
Retweet: Wirke gerade kompetent. Darf das jetzt nicht versauen, indem ich den Mund aufmache.
[9:58]
In einem Tweet: "Nun beginnt der Ernst des Lebens". ICH las allerdings, daß nun der Ernst des Lesens begänne.
[9:51]
"Manchmal wünschte ich, die Lage auf der Welt wäre so gut, dass die Tagesschau komplett aus Gedichten bestehen könnte." - Jan Hofer deklamiert ein Frühlingsgedicht von Max Dauthendey.
[9:21]
Retweet: Wenn das Baby so vor sich hinquäkt, denke ich, meine Fresse, ich verstehe den schon jetzt besser als die AFD.
[9:20]
Ich besitze keine Auflaufform. Bin ich nun eine persona non gratin?
[8:44]
Bibliomaniealarm! - "Menschen werden immer Räumlichkeit zu schätzen wissen. Das Buch inmitten anderer Bücher im Raum bedient uralte Instinkte aus der Zeit der Jäger und Sammler. Das Buch fungiert sowohl an sich als Trophäe einer teilweise ausgiebigen Jagd als auch als Symbol für und Hinweis auf andere Welten, deren Eingang es ist." (Gedanken bei der Neueinrichtung einer Bibliothek)
[8:21]
Superb! => Seward Johnson: 'The Reader' (1980) im Ursinus Sculpture Park (Collegeville, Pennsylvania).
[7:57]
Gentrifizierung in Leipzig? - ein datengesättigter Aufsatz zur Entwicklung von Leipzig seit der Wende.
Ostermittwoch, 8. April 2015
[15:38]
Der Schweizer Diogenes-Verlag wird in diesem Jahr aus Kostengründen nicht auf der Frankfurter Buchmesse präsent sein.
[15:34]
Warum ich Schweden mag? Weil Bier dort "Starköl" heißt!
[13:36]
Vorhin aus der Straßenbahn heraus eine Absperrung gesehen, wie man sie macht, wenn man zwischen parkenden Autos eine Lücke für einen Umzugs-LKW freihalten will. Die Absperrung bestand aus 3, mit Stricken umwundenen Kloschüsseln. Schade, daß ich meine Kamera nicht dabei hatte.
[13:33]
Im stationären Handel werden bald dynamische Preise Einzug halten.
Ostermontag, 6. April 2015
[8:13]
"Meine Eltern sind früher schon mit den Fluggesellschaften geflogen, die als letztes abgestürzt sind." (SOKO Leipzig S13E19)
Ostersonntag, 5. April 2015
[19:51]
Vor Nachtdienst 5/6. Heute könnte es haariger werden, weil der
zweite Nachtdienst aufgrund der aktuellen Bettenbelegung zuhause
bleiben soll, um Überstunden abzufeiern, was bedeutet, daß ich
heute mutterseelenallein bin. Niemand weiß, was passiert. Die Lage
kann sich jederzeit verkomplizieren, indem Zugänge kommen.
Psychisch ist diese Option immer auch gleich ein Streßfaktor,
bei dem man schon im Vorwegnehmen des Möglichen Schnappatmung
bekommt und erst aufatmtet, wenn der Dienst zu Ende geht und gegen
5.45 Uhr die ersten Kollegen des Frühdienstes um die Ecke biegen.
[8:07]
Dieser Nachtdienst war stinklangweilig. Wenn ich an die schlimmen Wochen vor meinem
Urlaub denke, in denen der Streß nicht nachließ und meine Kräfte täglich schwanden,
komme ich mir direkt verhöhnt vor. Allerdings weiß ich, daß dieses Feiertage die
Ausnahme bilden. Es braucht keine Seherkraft, um zu ahnen, daß ab Dienstag, wenn
wir die neuen, die geriatrischen Patienten bekommen und sich unsere Station füllen
wird, Remmidemmi herrschen wird. Glücklicherweise habe ich dann nach den 6
Nachtschichten erst einmal 4 Tage frei.
Karsamstag, 4. April 2015
[19:44]
Gezwungen zu sein, zu warten, erfordert die Kunst der Gelassenheit.
Für ungeduldige Menschen wie mich eine Folter.
Ich warte auf Informationen. Mit den strukturellen Veränderungen in
unserem Stationsbetrieb gehen logistische Veränderungen einher.
Zuordnungseinheiten wechseln, EDV-Zugänge müssen neu konfiguriert
werden. Zurzeit warte ich auf Informationen, die das klären.
Beispielsweise weiß ich nicht, unter welcher Nummer ich Medikamente
für unsere neue Station bestellen muß. Bzw. muß ich erst bei meiner
Leitung einen Antrag auf Änderung des Accounts einreichen.
All das ist unerquicklich. Ich wünschte mir mehr Phlegma.
[19:39]
Die ersten drei Nachtdienste nach meinem Urlaub waren einigermaßen erträglich.
Noch herrscht in der neuen Struktur kein Alltag, eben weil durch die Feiertage
weniger Patienten stationär liegen. Nur Notfälle, die eingeliefert werden, füllen
die Reihen auf, was bedeutet, daß der Arbeitsaufwand zwischen Gründonnerstag
und Ostermontag stetig größer wird. Dies merkten wir auch in der letzten Nacht.
Zwei innerhalb kurzer Zeit angekündigte Zugänge brachten ordentlich "Stimmung in
die Bude" und das Streßlevel wieder an den Anschlag. Denn "Zugänge" bedeuten
immer außerplanmäßige Arbeit. Prinzipiell hat man auch nachts durchweg ein
Pensum, welches man abarbeitet. Jederzeit aber kann das Telefon klingeln,
es wäre ein Zugang zu holen. Je nach Wichtigkeit oder Umfänglichkeit der gerade
verrichteten Arbeit, die man nun unterbrechen muß, laufen zunächst im Hirn
bestimmte Planungsroutinen ab. Die Priorität und damit Reihenfolge anstehender Tätigkeiten muß
neu bestimmt werden, ständig wieder müssen Dinge aufgeschoben werden, doch
mit der Maßgabe, sie nicht zu vergessen und sich sofort wieder an sie zu
erinnern, sobald der Zeitrahmen es zuläßt. Diese "parkenden" Aufgaben sind es,
die wesentlich zum Gefühl des Gehetztseins beitragen, weil man für diese
mentalen Herausforderungen ausreichend fit sein muß. Durch solch einen Zugang
stauen sich also die nachfolgenden Aufgaben auf bzw. man ist genötigt, sie
im Reißverschlußprinzip abzuarbeiten, indem man, während man den neuen
Patienten versorgt und dessen Akte anlegt usw., zwischendurch aufspringt
und diesen und jenen Schritt "nebenbei" ausführt. Man fährt zweigleisig. In
diese Situation hinein kommen regelmäßig neue Störungen. Patienten klingeln,
benötigen irgendwelche Hilfe (Schmerzen, Toilette, Getränke nachfüllen,
Infusionen wechseln, Fieberfälle usw. usf.). Mitunter fährt man dann
drei- oder viergleisig. Wohlgemerkt, diese Multitaskingfähigkeit soll ich
nachts an den Tag legen, wenn die biologische Uhr sie nicht vorsieht.
Karfreitag, 3. April 2015
[19:40]
Im Deutschlandfunk läuft gerade ein Dossier über das Dark Web. Man müßte schon ein Tor sein, um das nicht interessant zu finden.
Donnerstag, 2. April 2015
[8:22]
Der erste Nachtdienst nach dem Urlaub war erträglich, was daran
liegt, daß die neue Struktur noch in der Anlaufphase ist. Die
geriatrischen Patienten befinden sich noch nicht bei uns, mehrere
unbelegte Betten sorgten für einen angenehmen Einstand.
Wenn ich sechszehn Tage nicht im Dienst war, sind gewisse Defizite
auszugleichen, beispielsweise Materialien und Arzneimittel zu ordern.
Ebenso gilt es der Entropie entgegenzuwirken, die um sich greift,
wenn niemand mit einer Monknatur wie mir für Ordnung sorgt. Es schleichen
sich Nachlässigkeiten ein, Dinge befinden sich nicht an ihrem Platz,
Bestände sind ausgedünnt usw. Gewöhnlich dauert es zwei bis drei
Tage, bis ich das Rundum-Wohlfühlpaket in Sachen Ordnung neu
geschnürt habe. Diese Mal werden Lücken länger bestehen bleiben,
weil aufgrund der bevorstehenden Feiertage erst Mitte nächster
Woche für Nachschub gesorgt werden wird und die Schränke bis dahin
nicht bestückt werden können und sogar Engpässe entstehen können.
Für mich eine unbefriedigende Lage, weil meine Ungeduld Defizite
lieber sofort ausgeglichen hätte und nicht erst in einer Woche.
Mittwoch, 1. April 2015
[11:40]
Bislang war in der Rettungsmedizin der Rettungsassistent die höchstmögliche Ausbildungstufe für nichtärztliches Personal. Mit dem neu geschaffenen Ausbildungsberuf des Notfallsanitäters wird dadurch eine Brücke geschaffen bzw. eine Lücke geschlossen, daß im Rahmen einer erweiterten Notfallkompentenz bestimmte ärztliche Aufgaben nunmehr durch den Notfallsanitäter durchgeführt werden können. In Großbritannien und den USA haben die Paramedics schon länger erweiterte Kompentenzen. Im Deutschlandfunk hörte ich heute, daß noch unklar ist, welche Aufgaben übernommen werden könnten. Das gravierendste Manko bislang war, daß Rettungsassisten dem Patienten keinerlei Medikamente verabreichen durften. Selbst der Lehrplan zur Ausbildung zum Notfallsanitäter ist noch ein work in progress.
[11:20]
Retweet: Wegen des Orkans "Lukas" hat unser Zug leider etwas Verspätung. In Wagen 3 haben Sie die Möglichkeit, währenddessen das Abitur nachzuholen.
[10:47]
Stefan Diestelmann, der seit 8 Jahren verstorbene Bluesbarde, der neben Jürgen Kerth und Hansi Biebl
meine Jugend musikalisch dominierte, gab am 3. Oktober 1996 in der Tharandter Kuppelhalle ein Konzert,
dessen Youtube-Schnippsel ich zusammengepuzzelt habe, weil Musik von Diestelmann im Netz unterrepresentiert
ist, wenn nicht gar Seltenheitswert besitzt: Teil 1,
Teil 2,
Teil 3,
Teil 4,
Teil 5,
Teil 6,
Teil 7,
Teil 8,
Teil 9.
Hintergründe und Würdigungen speziell der ersten Diestelmann-Platte finden sich hier; aber auch zu all den anderen DDR-Blues-Combos sind in diesem Blog hilfreiche Fakten und Youtube-Verlinkungen aufgearbeitet.
[9:22]
Tagesschau 3.0 ist doch ein 1.-April-Gag?
In meinen Augen ein gelungener, weil ich solche Tendenzen für nicht allzu abwegig halte. Im Zeitalter, in dem bald Drohnen Pizzen und Päckchen ausliefern werden, wären durch Platzhalter verlesene Nachrichten eigentlich pillpalle.
[9:21]
Wie und Woran Musiker sterben. Die geringste Selbstmordquote bei Bluesmusikern; eine hohe Zahl stirbt an den Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen, also den natürlichen Folgen, wenn man alt wird wie die meisten Blueser.
[8:39]
Vorhin wachte ich zeitlich total desorientert auf, weil ich mich am Abend zum Sonnenuntergang wähnte.
Ich ging davon aus, mehr als 12 Stunden geschlafen zu haben. Nachdem ich schätzungsweise gegen 21 Uhr ins
Bett gefallen war, duselte ich bei laufendem Radio im Bett und hörte Fetzen der Deutschlandfunksendungen
nach Mitternacht ("Fazit") und der nachfolgenden ab 1 Uhr. Um 2 Uhr nahm ich eine
Schlaftablette, von der
ich dachte und hoffte, sie würde mir das Licht für möglichst viele Stunden ausknipsen.
Als ich den Wecker 6.30 Uhr anzeigen sah und diese Information mit einem Blick nach Draußem
abglich, war ich überzeugt, es sei 18.30 Uhr, die Sonne verschwände gerade hinterm Horizont
und es bliebe nur noch wenig Zeit bis zum Antritt des ersten Nachtdienstes nach 16 Tagen
Abwesenheit und unter der neuen, gestern beschriebenen Ägide. Ich legte mich nochmals hin;
denn laut meinen Prämissen hätte ich bis 20 Uhr (Der Startzeit für den ÖPNV) noch mehr als
eine Stunde Zeit.
Nur wurde es immer heller. Nur stand ich unter voller betäubender Wirkung der
erst vor 5 Stunden eingenommenen Schlaftablette.
Kurzum, ich war vollständig falsch gewickelt. Erst das Hochfahren des PCs, der Blick auf die
Atomuhr und das mehrmalige genaue Hinhören im Deutschlandfunk, dessen "Sie hören die Informationen am Morgen"
ich zunächst als Irreführung wahrnahm, überzeugte mich endlich, es sei tatsächlich erst der Morgen des 1. April 2015 und nicht schon der Abend.
Leute, nehmt keine Schlafttabletten ein, schon gar nicht, wenn etwas Wichtiges in eurem Leben ansteht.
Nehmt, wenn ihr sehr durch den Wind seid und glaubt, euch unbedingt herunterbringen zu müssen
entweder Baldrian oder Medazepam (Rusedal).
Das schraubt das Erregungspotenzial wirksam runter, erhält aber die für die Orientierung notwendigen Koordinaten.
Dienstag, 31. März 2015
[17:30]
Der beste Sturmtweet: "Wenn Sie heute noch raus müssen... Reisepass nicht vergessen!"
[17:00]
Ein komisches Gefühl ín Anbetracht der bevorstehenden Veränderungen.
Für 36 Patienten war ich nachts oft genug allein zuständig.
Und nun auf einmal sollen wir ab morgen nachts zu Dritt arbeiten.
Das erscheint mir so luxuriös. Wenn dieser Personalschlüssel denn
so bleibt, was ich auf die lange Distanz hin natürlich bezweifle.
Womit ich fest rechne: daß, sobald jemand krank wird, ein Nachtdienst
abgezogen wird. Aber, na ja, ich lasse ich überraschen, gerne auch
positiv. Ihr, die ihr hier mitlest, werdet es erfahren.
[16:37]
Nach 16 Tagen Urlaub (inklusive angehängter freier Tage) muß ich ab
morgen wieder arbeiten. Bis zum nächsten Urlaub sind es dieses Mal glücklicherweise nicht
wie zuletzt 21, sondern "nur" 9 Arbeitswochen. Ab morgen gilt die neue
Struktur auf Station, d.h. neue Chefs - Stationsschwester und Pflegedienstleitung wechseln! -
8 bis 10 neue Mitarbeiter, die aus dem Haupthaus an unseren Standort in Grünau wechseln
und mit 20 Geriatriepatienten ein komplett neues Fachgebiet für uns. Die restlichen
16 Betten unserer nunmehr wieder 36-Betten-Station belegen Onkologiepatienten.
Die neue Mitarbeiter müssen demnach sowohl mit einem ihnen gänzlich unbekannten
Arbeitsplatz klar kommen, einer neuen Leitung UND dem fremden Fachgebiet der Onkologie,
während wir "Restlichen" wenigstens an gewohnter Örtlichkeit bleiben.
Die erste Zeit wird bestimmt sehr aufregend. Wir müssen uns als Team
zusammenfinden, wir müssen unter einer neue Leitung sicher auch Veränderungen
in der Organisation (z.B. Dienstplan) und Arbeitsweise verkraften.
Beispielsweise arbeitete ich während der vergangenen Jahre fast ohne Ausnahme
mittwochs bis sonntags und hatte montags/dienstags frei - die sogenannte
5-2-Regel, die mir als Dauernachtdienstler unter dieser Belastung wenigstens
eine stete und daher wohltuende Regelmäßigkeit gewährte. Diese ist gefährdet.
Im anstehenden April wird es für mich anders, weil meine neue Stationsschwester
von der 5-2-Regel nichts wußte und ich erst klären muß, ob ich die so dringend
benötigte Regelmäßigkeit der Dienstanordnung weiterhin genießen darf.
Ab morgen jedenfalls habe ich zunächst einmal bis einschließlich Ostermontag
6! Nachtdienste; zwei Wochen später sollen es sogar 7 sein. Ob ich das
verkraften werde?
[15:44]
Retweet: Ich wurde draussen bisher nicht weg geweht, von Stühlen oder Werbetafeln erschlagen oder bin nass geworden. Vielleicht mal Lotto spielen?
Montag, 30. März 2015
[16:08]
Electric literature - Wie wir lesen wollen. Eine Wiederholung einer Sendung vom Oktober 2014 mit Stimmen von Verlegern und Selbstverleger.
[15:03]
Retweet: Wenn ich zunehme, dann am Bauch. Wenn ich abnehme, dann an den Beinen. Ich bin zwar kein Statiker, aber das kann nicht gut sein.
[15:02]
Retweet: Um mein Gehirn fit zu halten, beschäftige ich mich gerne mal mit Sudoku und male einen Kreis um alle Zahlen, die ich kenne.
[14:50]
Retweet: Ich sage nicht, daß es stürmisch ist, aber ich bin mit offenen Haaren Gassi gegangen + jetzt wollen 2 Tauben auf meinem Kopf 1 Nest bauen.
[14:48]
Retweet: Die Zeitmaschine kann ich auch noch gestern reparieren.
[11:33]
Politiker und Windeln müssen öfter gewechselt werden. Aus denselben Gründen. (Mark Twain)
[9:18]
"sich in ständiger Duellierbereitschaft fühlen". (Über Ohrfeigen)
Sonntag, 29. März 2015
[22:10]
"Ohne meine freundliche Unterstützung würde man dich nicht einmal Hunde im Bellen unterrichten lassen." (Inspector Barnaby: Mord am St Malleys Day)
[22:02]
"Wo ist Mr. Carou?" "In Causton. Versammlung des Freundeskreises 'Die Erde ist keine Kugel'". (Inspector Barnaby: Mord am St Malleys Day)
[20:55]
Heute war Familiennachmittag, was bedeutet, daß wir uns zirka um 13 Uhr einem opulenten Mittagessen stellen (Heute: Putenbraten, Rotkohl, Thüringer Klöße) und uns am Nachmittag bis zum Abend vor der Glotze mit Bier zuschütten.
[20:40]
Unsere Konzentration, unsere Aufmerksamkeit wird strapaziert durch die wachsende Schnelligkeit, mit der wir mit Informationen beliefert werden und mit der wir mit ihnen umgehen, sie erwarten und uns ablenken lassen. Nicht zum ersten Mal beklage ich, wie immens die Lesefähigkeit darunter leidet. Auch der Leipziger Autor Samael Falkner bemerkt diese Einflüsse und plädiert für ein Nach- und ein Umdenken, für eine Entschleunigung und Konzentrierung.
[11:38]
Retweet: Erwachsen sein heißt ja vor allem, dass gut 80% deines Einkommens dafür draufgehen, dass alles so bleibt, wie es ist.
[11:37]
Retweet: Egal, wie tief und fest du schläfst - Albert schläft wie Einstein.
Samstag, 28. März 2015
[11:47]
"Dank der Schreibblockade bleibt mein Schreibblock leer." (Marsha Richarz)
[11:32]
Retweet: "Du weißt nicht wie man eine Mehlschwitze macht?" Ich hätte Mutter auch genauso gut sagen können,daß ich seit 17 Jahren heroinabhängig bin.
[10:51]
"Sie haben 'ne Schwester?" "Ja, und die ist ganz anders als ich!" "Klingt sympathisch." (Heiter bis tödlich - Morden im Norden: "Blutgrätsche")
[10:29]
Retweet: Hoffnung stirbt nicht. Hoffnung heiratet Realismus, zieht um und verrät dir die neue Adresse nicht.
[10:27]
Retweet: Die Faustregeln für Besuch: Pro Person ein Glas Wein trinken macht es erträglich. Kinder zählen doppelt.
[10:20]
"Es könnte sein, dass selbst die niedrigste Form der Berichterstattung im Grunde dem gleichen Zweck dient wie die gewissensrein getwitterte Empörung darüber. Es könnte sein, dass alle Stimmen zusammen nur ein Geheul sind im medialen Innenraum unserer Gesellschaft. Es klingt nicht anders als das erregte Gebrüll von Affen, die merken, dass der schwarze Panther wieder einen der Ihren geholt hat." (Das Gebrüll der Affen)
[10:15]
Retweet: Seit ich in Irland bin, will ich mich aufrichtig für meine Witze über Funktionskleidung entschuldigen.
[8:00]
Bin ein Gegner von Intimpiercing. Will schließlich nichts an die große Glocke hängen.
[7:48]
Als Groupie muß ich selbstverständlich erwähnen, wenn einer meiner Lieblingsbibliomanen über seine Lektüre von Robert Burtons "The Anatomy of Melancholy" bloggt.
Freitag, 27. März 2015
[19:19]
"Wo hat Gevatter Tod heute gemäht?" (The Mentalist S06E14)
[17:15]
Die exzentrische schwerst alkohlabhängige Jurorin, die mit Joyce Barnaby an einer Hotelbar sitzt: "Barkeeper! Zwei große Whiskey bitte! [Zu Joyce] ... Ähm, und was wollen Sie haben?" (Inspector Barnaby "Der Mistgabelmörder")
[17:02]
Die 31-jährige Buchbinderin Nadine Mädicke wurde in der FAZ vorgestellt.
[13:58]
"Manchen Menschen sieht man in die Augen und weiß sofort: Das Licht ist an, aber es ist niemand zu Hause."
[13:24]
Nathan und Eva Leach machen Musik und haben mir einen Ohrwurm beschert.
[12:45]
Retweet: In einem Land, in dem die BILD als Zeitung durchgeht, da gelten Friseure als Hirnforscher...
[12:27]
Eine Spammail verspricht mir: "Nie mehr Arthose". Der Absender nennt sich "artro441". Das ist lustig.
[12:22]
Das hätte ich so auch nicht erwartet. Nordkorea ist das vermutlich einzige Land auf der Welt, in dem die Bevölkerung regelmäßig mit Freibier versorgt wird. Ein hochinteressanter Bericht über den Versuch eines bayrischen Brauers, in Nordkorea geschäftlich Fuß zu fassen. Daß dort so exzessiv gesoffen wird, ist mir absolut unbekannt gewesen.
Donnerstag, 26. März 2015
[17:36]
Ach bitte, nicht wieder eine aufmundernde Ansprache mit Textbausteinen aus Sportmetaphern." (Forever S01E08)
[16:46]
Die Schwester der Braut: "Ich konnte ihren Zukünftigen kurz probefahren." (Cold Case S07E15)
[16:44]
Ich habe Flugzeug-Katastrophenfilme schon immer gehaßt. Noch mehr hasse ich momentan die Realität.
[16:35]
Wie ich las, müssen in US-amerikanischen Flugzeugen immer zwei Personen im Cockpit sein. Falls der Pilot oder Copilot einmal raus muß, muß ein anderes Crewmitglied ins Cockpit. Nur so als Tipp, damit 149 Menschen weiterleben können...
[16:32]
"Du willst frei sein, unabhängig. Scrabble zuhause mit 'ner Intellektuellen ist doch nichts für dich!" (Cold Case S07E15)
[15:22]
"Du hast ein Blutentnahmeset in deiner Handtasche?" "Du hast auch Hobbys!" (The Flash S01E05)
[9:43]
Noch sicherer sind Flüge übrigens, wenn man beide Piloten aus dem Cockpit aussperrt. Vor dem Start.
[9:01]
Heute lernte ich, wie man angezeigt bekommt, welche Facebookfreunde eine bestimmte Seiten geliked haben.
Zuerst benötigt man die ID der betreffenden Seite.
Dazu hängt man den Namen der Seite (Ich nehme mal "WirKinderDer70erUnd80erJahre")
an die URL "https://graph.facebook.com/". Also:
https://graph.facebook.com/WirKinderDer70erUnd80erJahre.
Diese URL ruft man im Browser auf, wonach man einen Quellcode sieht,
bei dem uns einzig die Zahl hinter "id": interessiert, hier also:
"498643913528009". Diese Zahl hängt man an die URL
"https://www.facebook.com/browse/friended_fans_of/?page_id=".
Das wäre dann
https://www.facebook.com/browse/friended_fans_of/?page_id=498643913528009.
Nach Aufruf dieser URL hat man das Ergebnis.
[8:38]
LOL! Nach Aufruf folgender URL bekomme ich von Facebook angezeigt: "Der Server findet deine Anfrage verwirrend und weiß nicht, wie er darauf reagieren soll."
[7:44]
"Sind Pflegende zu schwach organisiert?" -
"Würden sich alle ehrlichen Pflegekräfte mit den Pflegebedürftigen, den Angehörigen und den Ärzten solidarisieren, dann hätten sie eine größere Macht als alle Lokomotivführer und Piloten zusammen."
(Interview mit Claus Fussek)
[7:41]
"Wer zu langsam isst, bekommt in vielen Fällen eine Magensonde eingepflanzt." -
"Stellen Sie sich mal vor, was los wäre, wenn man im Tierpark einem kleinen Eisbären eine Magensonde verpassen würde, weil er zu langsam frisst!"
(Interview mit Claus Fussek)
[7:07]
Im Literaturschockforum wird derzeit über Sinn und Unsinn von Schullektüre diskutiert.
[6:50]
"Kriegstote sind Zahlen, Katastrophentote sind Schicksale, das hätte ja mich treffen können oder Tante Barbara." (Sascha Lobo)
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