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Bücherlei Miszellen (8) [<<] [>>]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch

Sonntag, 9. Juni 2013

[22:21] Schickes Kleid. Soweit es vorhanden ist. (Castle S01E07)

[21:15] Beendet: Jutta Profijts "Kühlfach betreten verboten".

[9:10] Urlaub 14/17. Beginn von Jutta Profijts "Kühlfach betreten verboten".

Samstag, 8. Juni 2013

[18:24] Beendet: Jutta Profijts "Kühlfach zu vermieten".

[10:00] Meine Superkraft: auch an einem wunderschönen Sonnentag in Sachen Misanthropie und Grantigkeit in Höchstform.

[9:58] Die Geografienoten dürften im nächsten Schuljahr besser ausfallen. Jedenfalls beim Thema Gewässer und Flüsse.

[9:55] An meinem Asia-Laden hängt ein Schild: Shop zui.

[9:36] Ein BRENNpunkt zum Hochwasser. Medien sind schon komisch, oder?

[9:20] Retweet: Wenn man ganz leise ist, kann man manchmal hören, wie die Schubladen im Kopf des Gegenüber aufgehen.

[9:19] Retweet: Die Eltern sagen, die Kinder können bei dem schönen Wetter doch Draußen spielen. Die Kinder suchen im Gras verzweifelt nach Steckdosen.

[9:18] Retweet: USB-Stick beim ersten Versuch richtig herum eingesteckt. Überlege heute noch Lotto zu spielen.

[9:17] Der Harzer Käse, den ich gestern vergessen hatte, in den Kühlschrank zu stellen, klopft gerade ans Zimmer.

[7:53] Urlaub 13/17. Weiter mit Jutta Profijts "Kühlfach zu vermieten".

Freitag, 7. Juni 2013

[14:50] Beendet: Jutta Profijts "Im Kühlfach nebenan"; Begonnen: Jutta Profijts "Kühlfach zu vermieten".

[10:34] "Hapi ist der ägyptische Gott des Hochwassers. Einen europäischen kennt man nicht." (artour)

[9:59] Urlaub 12/17. Weiter mit Jutta Profijts "Im Kühlfach nebenan".

Donnerstag, 6. Juni 2013

[13:22] Das Land an der schwarzen Donau (Österreich) [7 Tage 7 Köpfe im Jahr 2000]

[13:10] Beendet: Jutta Profijts "Kühlfach 4"; begonnen "Im Kühlfach nebenan" von derselben Autorin.

[12:53] Wortperlen: "Textamazone" (= Lektorin); "Katholikenjoint" (= Weihrauch) (Jutta Profijt)

[11:05] Wenn ich so aufgeklärt worden wäre, wie die CDU ihre Wähler aufklärt, würde ich heute noch von Blüte zu Blüte fliegen und mich fragen, warum ich keine Frau abbekomme. (Kalle Pohl, 2000)

[8:58] Beim Leselisten-Aufräumen... 40 Maigrets, 26 Non-Maigrets gelesen.

[7:32] Urlaub 11/17. Weiter mit Jutta Profijts "Kühlfach 4".

Mittwoch, 5. Juni 2013

[12:11] Derzeitige Lektüre: Jutta Profijts "Kühlfach 4". Aus der Sicht eines toten Ganoven erzählter verschrobener Krimi.

[10:56] Beendet: Gert Hofmanns Roman "Unsere Vergeßlichkeit".

[10:55] Endlich bin ich dieser Tage mit meinen Hochwasserhosen nicht mehr so aufgefallen.

[10:37] Mitleid mit S. Lewitscharoff wegen der medialen Flutwelle, die ihre Schwimmkräfte jetzt herausfordert.

[10:26] "Vergessensiemeinnicht" - ich will ja immer höflich sein.

[10:15] Leselisten zu führen hilft. Habe seit 2008 nicht mehr Thomas Mann gelesen. Jean Paul seit 2006. Usw.

[9:27] Der Pianist Krystian Zimerman unterbrach am letzten Montag sein Konzert, weil ein Zuhöher es mit dem Smartphone filmte. Der Künstler wetterte wegen der durch YouTube Co entstandenen finzaniellen Verluste.

[8:19] Der türkische Ministerpräsident Erdogan bezeichnet Twitter als die größte Bedrohung unserer Zeit.

[8:16] Programmtipp: "Ein skeptischer Humanist. Michel de Montaigne und die Zeit religiöser Wirren". Heute 20.10 Uhr im Deutschlandfunk.

[8:15] Urlaub 10/17. Weiter mit Gert Hofmanns Roman "Unsere Vergeßlichkeit".

Dienstag, 4. Juni 2013

[19:52] Kate: "Verheiratet? Ich? Nein, noch nie" - Richard: "Oh, Sie wären gut darin, Sie können beides: kontrollieren und mißbilligen." (Castle S01E02)

[19:27] Feierabend = Seriendingens. Gestern begann ich mit Castle eine neue Serie zu gucken, die es mittlerweile in 5 Staffeln gibt, fahre jetzt mit S01E02 fort.

[19:16] Sibylle Lewitscharoff hat den diesjährigen Georg-Büchner-Preis gewonnen. Ich las bisher "Pong", "Apostoloff" und "Blumenberg". Im DRadio bisher hörenswerte Wertschätzungen durch Ursula März im Interview mit Denis Scheck.

[12:05] Urlaub 9/17. Weiter mit Gert Hofmanns Roman "Unsere Vergeßlichkeit".

Montag, 3. Juni 2013

[21:24] Bitte vergessen wir diesen Tag. Ganz schnell!

[17:15] In dieser Psst-Folge ist einer, dessen Muttersprache Esperanto ist. Sein Vater hat die ersten 12 Jahre nur Esperanto mit ihm geredet, die Mutter deutsch.

[14:11] Wer kriecht, kann nicht stolpern. (Gehört)

[12:01] Gestern Abend dank Youtube einige Folge der Rateshow Psst! gesehen mit Herbert Feuerstein, Elke Heidenreich, Ingolf Lück und Harald Schmidt. In der Folge 5 eine neckische Anekdote der Frau mit dem situs inversus (spiegelverkehrte Anlage der inneren Organe). Vor einer OP hat sie sich mit dem Stift auf dem Bauch schreiben lassen: "Situs inversus". Als sie aus der Narkose aufwachte, stand darunter: Wir haben aufgepaßt!" - von den Operateuren während der OP draufgeschrieben.

[10:36] Hofmanns Buch "Unsere Vergeßlichkeit" ist wieder eines, bei dem man den Zitatebleistift nicht aus der Hand legen mag.

[10:21] Leipzig aus der Luft: Trailer für den Film "Sachsens reiche Kultur aus der Luft".

[10:20] Retweet: Buch öffnen. Schließen. Weiterlesen. Schließen. Weiterlesen. Schließen. Weiterlesen. Schließen. Auslesen. Schließen. Reicher sein.

[10:18] Die Vorhölle, die wir alle fürchten, der deutsche Sonn- und Feiertag. (Gert Hofmann: Unsere Vergeßlichkeit)

[8:55] Retweet: Deo benutzt: \o/ Kein Deo benutzt: ~\o/~

[8:32] Die Niederlande sind der zweitgrößte Agrarexporteur der Welt.

[8:32] Das kriegt nur der DLF hin: die Hochwassersituation in den Nachrichten eben erst an dritter Stelle.

[8:31] Vielen, die es gar nicht wollten, haben jetzt ein Wasserbett.

[8:28] Urlaub 8/17. Beginn von Gert Hofmanns "Unsere Vergeßlichkeit".

Sonntag, 2. Juni 2013

[22:22] Cold Case S01E13 - inzwischen einer meiner Lieblingsserien, nachdem ich Monk zweimal sah und in anderen recht weit fortgeschritten bin.

[17:55] Wenn eine Frau pünktlich zum Rendezvous kommt, ist sie auch sonst nicht sehr zuvelässig. (Juliette Greco)

[16:50] Hartmut Langes "Italienische Novellen" beendet [Schöffling & Co; 166 Seiten]

[16:03] Retweet: Wie es in den Star Trek Serien immer einen gibt, der Ulysses liest. Deshalb nennt man es wohl Science-Fiction.

[16:02] Der Wassersport bekommt Zulauf. Neue Disziplin: Synchron-Sandsäcke-Weiterreichen.

[16:01] Telekomkonzept nun auch in Gastronomie: nach dem 6. Bier wird künftig nur noch jede Stunde ein weiteres (0,3l!) ausgeschenkt.

[11:06] Die damals in der DDR hatten sogar ihren Dialekt als biologisches Verhütungsmittel. (Die Klugscheißer)

[11:06] ARD. SPD. Ich kann jetzt nicht alle Namen von zerstrittenen Loser-Parteien im Kopf haben. (Die Klugscheißer)

[9:32] Schriftsteller => Satzsucher; Leser => Schatzsucher.

[8:57] Urlaub 7/17. Weiter mit Hartmut Langes "Italienische Novellen". Mehrfachlektüren eingerechnet - mein zwanzigstes Buch von Lange.

Samstag, 1. Juni 2013

[20:46] Man weiß nie, wer einen am Ende ersicht: die, die einen lieben, oder die, die einen hassen. (Navy CIS S08E05)

[20:23] Toleranz hat auch seine Schatten. (Piet Klocke)

[19:33] Seitdem mir jemand gesagt hat, daß Verkehrszeichen nur Empfehlungen sind, bin ich immer früher zuhause. (Piet Klocke)

[19:27] Mikroorganismen stehen der wissenschaftlichen Forschung derart skeptisch gegenüber, daß sie sich kleiner machen, als sie sind. (Piet Klocke)

[19:26] "Ich habe ja in meinem Brevier 'Betreutes Denken'"... (Piet Klocke)

[19:25] Zwerchfellspasmen bei Piet Glocke: hier

[18:28] Jetzt weiß ich. Angela Merkel hatte der Sonne ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen.

[18:12] Ich hier: Bookupy. Und ihr so?

[18:11] Retweet: "Vorsicht! Die regelmäßige Einnahme von Informationen kann zu einer fundierten Meinung führen!"

[16:41] Beendet: Emmanuel Carreres "Limonow"; begonnen: Hartmut Langes "Italienische Novellen".

[12:10] Die Drosselkom hat nicht zufällig das Wettermonopol übernommen und die Sonnenflatrate...?

[10:01] Überlege ernsthaft, ob jetzt nicht der ideale Zeitpunkt gekommen ist, Karen Duves "Regenroman" wiederzulesen.

[9:55] Wir erleben gerade die Aufführung der Sinflut. Director's Cut.

[9:51] Retweet: "Wie möchten Sie zahlen?""Kreditkarte!""Geht bei uns nicht!""DANN SCHAU ICH MAL, OB ICH NOCH EIN PAAR KUPFERMÜNZEN IN MEINER TOGA HABE!"

[9:50] Urlaub 6/17. Cola. Lektüre: Weiter mit Emmanuel Carreres "Limonow".

Freitag, 31. Mai 2013

[19:07] Retweet: Ich würde nicht behaupten, dass ich überglücklich bin, aber ich habe heute beim Rasieren an der Halsschlagader keine Pause eingelegt.

[19:06] Retweet: Verwendet man statt Lehm eine leckere Backmischung, kann man den Golem zur Not auch wieder aufessen.

[19:05] Retweet: "Was zeichnet Dich aus?" "Hab den schwarzen Gürtel im Unglück."

[19:01] Laut Zensus weniger Menschen. Das sind die, die bei Regen nicht nach draußen gehen.

[10:37] ... ist ihm wie den meisten Russen von der Höhe ihrer zwanzig Millionen Kriegstoten herab die Shoah piepegal. (Emmanuel Carrere: Limonow)

[10:24] ... dass die meisten - mindestens sechzig Prozent - alte Jungfern waren, mithin also gänzlich ungebändigt von dem wohltätigen Einfluss der heiligen Ehe. (Roald Dahl: Küsschen, Küsschen! Elf ungewöhnliche Geschichten)

[10:06] Urlaub 5/17. Die müden Knochen um 8.30 erhoben. Milchkaffee. Lektüre weiter mit Emmanuel Carreres "Limonow".

Donnerstag, 30. Mai 2013

[20:35] Durch eine Diskussion im Literaturschockforum gibts eine neue Plauderei: Ein unlösbares Dilemma.

[20:41] So. Body of Proof S03E02. Und schon ächzt der Fachmann. Die Tochter der Forensikerin Dr. Megan Hunt wurde entführt. Hunt weist die Entführerin darauf hin, daß ihre Tochter eine Insulinpumpe trage: "Bitte, meine Tochter hat eine Insulinpumpe, die nach wenigen Stunden nachgefüllt werden muß!" Fachlich falsch, weil eine Ampulle 300 Einheiten enthält, die mehrere Tage reichen können. Außerdem wird die junge Frau eine Ersatzampulle bei sich geführt haben.

[19:50] Feierabend = Seriendingens, heute mit Body of Proof S03E01. Schön, daß endlich die dritte Staffel ausgestrahlt wird.

[19:26] Es soll ein sehr gutes Pilzjahr werden. Die Pilze glauben bei der derzeitigen Wetterlage, es sei Herbst, und wachsen wie blöde. Die Pilzberatungsstellen würden gestürmt.

[10:46] Im Arno-Schmidt-Thread des Klassikerforums schrieb und fragte ich dies: "Langsam könnte ich mich dem Spätwerk Arno Schmidts nähern, nachdem ich die Werke der Bargfelder Ausgabe I durch habe. Hat jemand von euch schon mal Bekanntschaft mit "Abend mit Goldrand", "Die Schule der Atheisten" oder "Julia, oder die Gemälde" gemacht? Kosten ja auch ein Stück, so daß ich mir vor dem Kauf noch eine Meinung bilden muß." - "Sind "Dya Na Sore. Gespräche in einer Bibliothek" und "Belphegor. Nachrichten von Büchern und Menschen" irgendwo in den Werkgruppen II oder II zu finden oder muß das extra beschafft werden?"

[9:55] Urlaub 4/17. - Von 6.30 bis 9 Uhr Deutschlandfunk gehört, dann vorsichtig in die Senkrechte, PC-Gefummel und ab 10 Uhr hoffentlich Lektüre: weiter mit Emmanuel Carreres "Limonow".

Mittwoch, 29. Mai 2013

[20:35] Eine neue Plauderei: Unerwartete Blockade.

[20:16] Feierabend = Seriendingens. Mit dem jüngsten Tatort "Spiel auf Zeit" gehts los. Zu Beginn eine wunderbare Szene, als der Kommissar in einem Cafe von seiner Frau erfährt, daß sie ihn verläßt und gleich daraufhin auch geht und die Kellnerin auf sein "Zahlen!" hin situationskomisch fragt: "Zusammen oder getrennt?"

[17:03] Roald Dahls "Küßchen, Küßchen! Elf ungewöhnliche Geschichten" beendet (Drittlektüre); begonnen: Emmanuel Carreres "Limonow"

[11:53] Au weia. Au weia. Wie peinlich! Also. Ich las gestern Nacht im Bett Roald Dahls "Küßchen, Küßchen! Elf ungewöhnliche Geschichten" an, von dem ich der Meinung war, es zu Jugendzeiten einmal gelesen zu haben. Mir kamen die Geschichen merkwürdig frisch vor, ich erinnerte mich während der jeweiligen Erzählung an die Pointe, eben das, was Dahl neben dem pikant-bösartigen Ton auszeichnet. Und als ich den PC eben einschaltete, sah ich den Grund: ich las das Buch 2009, vor gerade einmal 4 Jahren, schon zweit. So ein Tohuwabohu in meinem Leseleben, so ein Durcheinander des Gedächtnisses und der Erinnerungen. Nunja, jetzt bin schon bei 60% und werde die Drittlektüre brav und erhobenen Hauptes verschämt zu Ende bringen.

[11:51] Urlaub 3/17. - 8.30 Uhr aufgestanden. Lektüre zwischen 9 und 11 Uhr, seitdem administrative Arbeiten wie Abwasch und Online-Banking, Mails beantworten usw. Zur Lektüre siehe nächsten Beitrag.

Dienstag, 28. Mai 2013

[14:42] Urlaub 2/17. 8.45 Uhr aufgestanden und seitdem mit einer zweistündigen Unterbrechung wegen Erledigungen in der City gelesen und Anne Gesthuysens "Wir sind doch Schwestern" eben beendet. Dadurch daß ich versuchsweise den PC während des Lesens ausgeschaltet lassen will, erfolgen Routineeintragungen hier zeitversetzt...

Montag, 27. Mai 2013

[20:35] Genau wie Gertrud ging auch Katty davon aus, dass das ewige Leben auf der Erde stattfinden würde. (...) Sie verweigerte dem Tod und seinem Vorboten jegliche Aufmerksamkeit, strafte beide mit unerschütterlicher Ignoranz und ging mit ihren vierundachtzig Jahren deshalb so oft wie möglich zu Feierlichkeiten, welche sie grundsätzlich als Letzte verließ. Wenn im Dorf Kirmes oder Karneval war, musste man Katty mit der Kehrmaschine aus dem Festzelt fegen... (Anne Gesthuysen: Wir sind doch Schwestern)

[20:27] "Es gibt wirklich Schlimmeres als schwule Ehemänner. Ich sage euch, am Ende hast du alles, was du willst: herzensgute Kinder und deine Ruhe." (Anne Gesthuysen: Wir sind doch Schwestern)

[20:25] Jedes Tier auf dem Hof trug den Namen einer Figur aus der römischen oder griechischen Mythologie. Der Hahn krähte unter dem Namen Apollo und die Sauen hießen Alekto, Megaira und Tisiphone, wie die Furien. (Anne Gesthuysen: Wir sind doch Schwestern)

[20:22] Die Reeser waren im August 1914 in Feierlaune, denn knapp eine Woche zuvor hatte Deutschland Russland den Krieg erklärt, und es herrschte eine nationale Rauflust. Die älteren Männer im Festzelt konnten sich noch an die Schlacht von Sedan erinnern, sie erzählten mit glühenden Wangen davon und behaupteten, das Deutsche Reich könne Frankreich ungespitzt in den Boden rammen. (Anne Gesthuysen: Wir sind doch Schwestern)

[20:12] ...hatte er Segelohren, an denen man nicht einmal aus Höflichkeit vorbeigucken konnte. (Anne Gesthuysen: Wir sind doch Schwestern)

[20:11] Was es ausmacht, wenn ich konsequent offline bleibe und lese, sieht man an der heutigen Ausbeute. So gesättigt bin ich selten. Ich bin gespannt, ob ich dieses Experiment weiterführen kann, d.h. nicht mehr als solches begreife, sondern es in eine Routine überführen kann. Freilich würden dann diese Notizen spärlicher und überwiegend am Vormittag nach einer ersten Leserunde und abends nach dem so genannten 'Feierabend" befüttert.

[11:31] Mit Konzentration & Aufmerksamkeit gibt es seit mehr als fünf Monaten wieder einen Eintrag in den Plaudereien für Bibliomanen.

[11:05] Anne Gesthuysen, dessen Debütroman ich seit vorhin lese, ist die Ehefrau von Frank Plasberg und Moderatorin des ARD-Morgenmagazins. All das wußte ich nicht, weil ich bis vor kurzem keinen Fernsehen hatte und, selbst wenn ich einen gehabt hätte, so zeitig nie Fernsehen gesehen hätte. Als Kind bei meiner Oma durfte der Fernseher vor 18 Uhr sowieso nicht angestellt werden.

[9:44] Begonnen: Anne Gesthuysens "Wir sind doch Schwestern". Als ich gestern in der ARD-Mediathek Denis Schecks Kommentare zur Belletristik-Bestsellerliste vom April sah und er dieses Buch lobte, entschied ich mich spontan dafür.

[9:30] Urlaub 1/17. Milchkaffee. Urs Widmers "Liebesnacht" zuende gelesen. Es war die dritte Lektüre dieser bezaubernden, luftigen, versponnenen Sommererzählung über Liebesabenteuer.

Sonntag, 26. Mai 2013

[20:47] Feierabend = Seriendingens, nach Bones S08E04, sah ich SOKO Leipzig S05E22.

[18:12] Die Lektüre dieses in einlullender Phlegmaprosa verfaßten Romans gleicht einer Selbsteinweisung in die Geriatrie. Ich kenne Friedhöfe, unter deren Gasböden mehr reflektiert wird als in diesem Buch. (Denis Scheck im April über eines der Bücher auf der Bestsellerliste)

[17:47] Starkes Gefühl bricht die Bande des Zeremoniells und wählt die ungebildete Sprache der Natur. (Achim von Arnim: Mistris Lee)

[17:46] Er ist einer, der als Erwachsener auf die Welt gekommen ist. (Urs Widmer: Liebesnacht)

[17:27] In jenem Land bekommt, wer Alkohol trank, eine Hand abgehackt. Es war keine Gegend für Egon. (Urs Widmer: Liebesnacht)

[17:17] Das Leben ist so kurz und merkwürdig. Es könnte als Nanu-Partikel durchgehen.

[17:06] Ich war ja ein Wunderkind. Was man sich über mich gewundert hat!

[16:52] Multiple Orgasmen? Klar, wenn ein gutes Buch mehr als 1 Seite hat...

[16:36] "deutlich an die Wand gemalte Menetekel mißachten" (Urs Widmer: Liebesnacht)

[16:35] Ich war so von Einsamkeitsängsten geschüttelt, daß ich gern zum Zahnarzt ging. (Urs Widmer: Liebesnacht)

[16:34] Neuaufbau einer Sammlung von Bücherbildern (z.B. Bücherorte).

[15:12] Man kann derzeit noch Sendungen der ZDF-Mediathek ansehen, die älter als 7 Tage sind, obwohl das laut Rundfunkstaatsvertrag verboten ist.

[9:45] "Roman mit Kokain" von M. Agejew nach 20 Prozent abgebrochen. Ich komme mit der exaltierten, expressiven Sprache nicht zurecht. Sie ist mir einige Umdrehungen zu schnell, zu artifiziell. Als Ausweichlektüre wähle ich Urs Widmers "Liebesnacht" (Drittlektüre).

[9:14] Geld macht nicht glücklich? Ach deswegen gehts mir so mies!

[8:11] Sonntagmorgen. Das Dramatischste, wenn ich nach draußen gucke, ist das Rauschen der Pappeln.

[7:54] Krank 71/71. Milchkaffee. Weiter mit M. Agejews "Roman mit Kokain".

Samstag, 25. Mai 2013

[19:20] Die etwas verschwommene Schönheit der Welt gewinnt nach 2 Weizenbieren und 1 Weinbrand rasch an Konturen.

[18:54] "Wahnsinnige aller Länder, vereinigt euch in Wien. In dieser Stadt ist nix, aber auch gar nix so, wie es scheint." "Ist doch kein Wunder. Die letzten 100 Jahre existieren hier nicht. Die ham wir verdrängt. In Wien ist die Wahrheit erstarrte Lüge, sagt der Hofmannsthal. Und: Der Wiener schaut sich selbst beim Leben zu." (SOKO Wien)

[17:22] Das Weizenbier köchelt seit 1 Stunde im Gefrierfach. Es wird Zeit für einen heute zeitigen Feierabend, oder?

[17:17] Das war merkwürdig in meinem Leben: Fühlte ich Glück, so genügte es, daran zu denken, dass es nicht von Dauer war - da endete es auch schon. (M. Agejew: Roman mit Kokain)

[17:10] ... in den Falten seines fetten Halses, die an übereinandergestapelte Fahrradreifen erinnerten. (M. Agejew: Roman mit Kokain)

[16:45] Begonnen: M. Agejews "Roman mit Kokain".

[14:54] Beendet: Iwan Turgenjews "Väter und Söhne". Was für eine Zweitlektüre!

[13:30] Damals lasen sich Liebespaare in der Gartenlaube Heine vor.

[11:02] Bei Turgenjew beklagt man eben "fehlenden Schatten". Lektüre kann so grausam sein!

[9:40] Die ständigen Entscheidungen für oder gegen ein Buch machen Leser zu den versiertesten Zweifler unter den Menschen.

[9:37] "Väter und Söhne" gehört BTW zu den 6 Büchern, die Thomas Mann auf die berühmte Insel mitgenommen hätte. Auch Hermann Hesse nahme es in seine 'Bibliothek der Weltliteratur' auf.

[9:29] Literarisches Schulterzucken. Was weiter, was noch von George Sand? Dieses Rätselraten bei gewissen Autoren...

[8:38] Survivorship Bias: Sie überschätzen systematisch die Erfolgswahrscheinlichkeit. -- "Weil Erfolge größere Sichtbarkeit im Alltag erzeugen als Misserfolge, überschätzen Sie systematisch die Aussicht auf Erfolg. Als Außenstehender erliegen Sie einer Illusion. Hinter jedem erfolgreichen Schriftsteller verbergen sich 100 andere, deren Bücher sich nicht verkaufen. Und hinter jedem dieser wiederum 100, die keinen Verlag gefunden haben. Und hinter jedem dieser wiederum Hunderte mit einem angefangenen Manuskript in der Schublade." (Rolf Dobelli: Die Kunst des klaren Denkens)

[8:34] Kürzlich las ich ja Rolf Dobellis beide Bücher über Denkfallen. Ich hätte mir eine Liste mit einer Kurzfassung dazu gewünscht. Im Internet fand ich kein 'abstract', so daß ich mich entschlossen habe, die Lektüre zu wiederholen und selbst eine Liste mit mir wichtigen Denkfallen zu erstellen. Ich poste die einzelnen Punkte zunächst hier.

[8:01] 10 von 30 Minuten des gestrigen heute journals waren dem Fußball vorbehalten. So groß kann keine Kotztüte sein, die das auffängt. Nachdem Ulrich Wickert und Claus Kleber die Tagesschau als veraltetes Format kritisiert haben, achte ich mehr auf Nachrichtensendungen. Tatsächlich spricht in Zeiten des Internets einiges gegen das bloße Vortragen redaktionell aufbereiteter Nachrichten. Andererseits öden einen beispielsweise Wettergespräche an, wie ich sie täglich im Radio bei MDR Info erdulden muß. Eindrucksvoll gestern im heute journal, wie neben Marietta Slomka plötzlich eine Drohne stand und dadurch deren Größe im Verhältnis zum Menschen plastisch wurde.

[6:28] Krank 70/71. Cola strong (Koffeingehalt = 20%). Lektüre: Weiter mit der Zweitlektüre von Iwan Turgenjews "Väter und Söhne".

Freitag, 24. Mai 2013

[21:49] "Wissen Sie, wieso jemand einen Grund haben könnte, Ihren Mann zu ermorden?" "Nein, ich dachte, ich wäre bisher die einzige." "Warum wollten Sie Ihren Mann ermorden?" "Sie sind anscheinend nicht verheiratet." (Bones S08E03)

[19:16] Feierabend = Seriendingens, heute mit Navy CIS S07E24.

[18:39] Habe mich bei solch fantastischen Wörtern wie "Lotterjan" und "genasführt" wohlgefühlt (Turgenev).

[18:02] Bei den Themenstreuseln führte ich die Rubrik Musik neu ein.

[17:44] Wie man die volle Aufmerksamkeit seiner Hunde gewinnt.

[15:12] Retweet: Peter Maffay engagiert sich für traumatisierte Kinder. Und dann singt er für sie. Ein Teufelskreis!

[15:11] Retweet: Die Amseln klingen heute heiser. Verteile kleine Schals und Pfefferminz-Regenwürmer.

[15:05] Nach einem ausgedehnten dreistündigen Mittagsschlaf nun die Zweitlektüre von Ivan Turgenevs "Väter und Söhne".

[10:57] Ich habe ein paar Fliegen und Wespen zum Aufwärmen in mein Zimmer gelassen.

[10:45] Lektüre: Weiter mit Hannes Steins Was-wäre-wenn-Roman "Der Komet". Dazu 2. Milchkaffee des Tages. Weil ich mich in der Temperatur verschätzt hatte und unzureichend angezogen war, mußte ich unterwegs an einem Bäckerladen Halt machen und mich bei einem Pott Koffein auftauen. Hoffentlich hält mein Immunsystem stand; ein Schnupfen wäre zu diesem Zeitpunkt äußerst unwillkommen.

[10:34] Krank 69/71. Hatte heute den letzten Termin in der Handambulanz. Am Sonntag soll ich die Fingerschiene abnehmen und darf dann den Finger wieder bewegen. Immer in der Hoffnung, daß die Sehne wieder angewachsen ist. Glücklicherweise schließt sich ein Urlaub an, so daß ich erst wieder am Mittwoch, dem 13. Juni, arbeiten muß, d.h. ab Montag, dem Tag der Gesundschreibung nochmals 17 arbeitsfreie Tage, in denen ich peu a peu die Belastung des Fingers prüfen und steigern kann. Den heutigen Tag eingerechnet, bleiben mir also noch runde 20 Tage ohne Arbeit.

Donnerstag, 23. Mai 2013

[20:31] Retweet: Er: Wie viel wiegst du ? Sie: Sag ich nicht! Er: Komm schon nur die ersten 3 Zahlen.

[20:29] Retweet: Ihr lebt nicht ewig. Also benehmt Euch gefälligst endlich so!

[19:31] Feierabend = Seriendingens, zuerst mit Navy CIS S07E23.

[12:49] Am End' is' eh alles wurscht. (Hannes Stein: Der Komet)

[12:35] Zum Tode Sarah Kirschs am besten DLR/DLF hören.

[12:22] War verblüfft zu bemerken, daß es Wickerts Bücher noch gibt - als Radiosendung (früher floppender Fernseh-Talk)

[12:03] Menschen, die lesen, werden als gebildet und kommunikativ wahrgenommen.

[11:57] Rabbi Brandeis (...) gehörte zu jener seltenen Spezies von Menschen, die nie sprechen, ohne vorher nachzudenken. (Hannes Stein: Der Komet)

[11:41] Was soll man darum herumreden: Ehebruch kommt eben in den besten Familien vor. Und dem Tod blieb in diesem Hotelzimmer im "Goldenen Hirschen" kein Reich mehr. Die Einsamkeit dankte für ein paar Stunden ab, die Angst verlor ihren Kopf. Beinahe wäre Alexej glücklich gewesen. (Hannes Stein: Der Komet)

[11:15] Bevorzugte Exaltationen: Um es richtig krachen zu lassen, kaufe ich Partysalat.

[11:11] Bei Hannes Stein heißt es statt "Programmkino" "Kopfzerbrecherkino".

[10:52] Hier zur Sammlung bibliomaner Weblogs.

[10:41] Zu den witzigsten Netizens, die ich nie missen möchte, gehören Ingeborch Schubiak und Maximilian Buddenbohm mit seinem Weblog Herzdamengeschichten

[10:31] Dieses Weblog sammelt Darstellungen von Bibliotheken in (digitalen) Spielen.

[10:20] Wortperlen: "Lebensgeständnisse". (Hannes Stein: Der Komet)

[10:17] Nie war ich ein Kostverächter. Ich habe selbst als Kind täglich etwas ausgefressen. Selbst tiefe Teller.

[10:13] eingefleischter Vegetarier.

[9:54] Wolf Biermann in der ZEIT über das Buch, das ich gerade lese.

[9:46] Man denkt heute und gerade wegen der Popularität, eine Nachricht verbreite sich aufgrund der neuen Medien notwendigerweise wie ein Lauffeuer. Aber dem ist nicht so. Und auch die Nachricht vom Tod Sarah Kirschs zeigt uns, dass wir der Welt nicht so bedingungslos ausgeliefert sind, wie man uns zuweilen weiß machen möchte; wir sind es nicht, wenn wir es nicht wollen. (Zeit)

[9:07] Schöne Buchladenszene aus Two And A Half Men.

[8:47] ... obwohl er seinen Atheismus ansonsten vor sich hertrug wie eine Flagge, die heroisch knatternd im Wind des Aberglaubens weht. (Hannes Stein: Der Komet)

[8:35] Krank 68/71. Milchkaffee. Weiter mit Hannes Steins Was-wäre-wenn-Roman "Der Komet".

Mittwoch, 22. Mai 2013

[22:26] Eisner kotzt in den Konferenzraum, guckt hoch und die anderen an und raunzt: "Ich bin fit!" (Tatort "Unvergessen")

[22:10] Weiter gehts mit dem jüngsten Tatort Wiener Provenienz - "Unvergessen", Vor allem wegen Adele Neuhauser mag ich sie so!

[21:29] Dieser Generator konvertiert Texte des Projekts Gutenberg in das Format epub.

[21:06] Feierabend = Seriendingens, heute mit SOKO Stuttgart S04E19.

[21:01] Gesammelte Bibliomane Videos aus der Sparte "Musik und Vorlesen".

[21:00] Beim Stöbern in den Archiven des LB fand ich einige bibliomane Videos. Deren Links noch funktionieren, liste hier mal nach und nach, beginnend mit Sparte "Kurioses/Witziges".

[19:37] Retweet: Ich gehöre noch zu den Generationen, die mit 12 noch Kinder waren.

[19:36] Retweet: Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man am besten zum Weltfrieden beitragen kann, wenn man schläft!

[19:35] Retweet: Lassen Sie mich durch, ich bin unzureichend koffeiniert.

[17:10] Bei den Fundstücken richtete ich die neue Rubrik Bibliomane Streusel ein. Sie nimmt all jenes auf, das nicht als 'neutrales" Zitat herhalten kann, für die Bibliomanen FAB aber zu wenig Umfang hat und somit formal in die Themenstreusel eingepaßt wird. Bisher waren diese kleinen Fundstücke in meinen Bibliomanen Notaten, die jetzt wieder die persönliche Note beanspruchen können.

[16:24] Auf Regalen, Tischen, auch auf dem Fußboden lagen in Dutzenden schiefen Stapeln Bücher und Magazine herum - viele der Bücher lagen mit dem Rücken nach oben, so dass die Schwerkraft als Lesezeichen wirkte. (Hannes Stein: Der Komet)

[11:12] Seine Ehe war im vergangenen Jahr mit sanft-bösem Knirschen auf eine Sandbank gelaufen. (Hannes Stein: Der Komet)

[10:20] Beendet: Volker Klüpfels; Michael Kobrs "Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall"; begonnen: Hannes Steins Was-wäre-wenn-Roman "Der Komet".

[7:34] Krank 67/71. Schwarztee. Weiter mit: Volker Klüpfels; Michael Kobrs "Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall".

[1:00] Nach SOKO Leipzig S05E21 und Bones S08E01 ins Bett. Nudelgericht: Penne mit Tomatengulasch.

Dienstag, 21. Mai 2013

[21:07] Nach einem Quäntchen Grimm S01E12, das ich wegen der Monkorgie vor 1 Woche nicht zuende gesehen hatte, nun Navy CIS S07E22.

[20:14] Feierabend = Seriendingens, heute als erstes mit dem Schluß von Cold Case S01E09, das ich gestern Nacht nicht mehr schaffte.

[18:33] Bein ANH eine interessante Variante für schriftliches Gendering gesehen: Leser:innen, Autor:inn:en.

[18:28] "Dabei macht es mich ärgerlich, ja manchmal wütend, mit welcher Ignoranz der herkömmliche Literaturbetrieb das Netz als literarisches Ausdrucksmedium abzutun versucht, nicht selten mit schwer diskriminierenden Artikeln." (ANH)

[16:03] Gesine von Prittwitz stellt als weiteren buchaffinen Blogger Alban Nikolai Herbst mit 'Die Dschungel. Anderswelt' vor. Die anderen Interviews finden sich in der Kategorie Steglitz stellt bibliophile Blogger vor. -

[7:47] Ein kleiner tückischer Geist spielt zuweilen mit den menschlichen Worten und macht oft gerade die zuschanden, die ihr Leben mit Wortabwägen und Wortverdrehen zugebracht haben. (Achim von Arnim: Mistris Lee)

[7:00] Krank 66/71. Schwarztee. Weiter mit: Volker Klüpfels; Michael Kobrs "Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall".

Montag, 20. Mai 2013

[22:30] Weiter gehts mit Cold Case S01E09. Das Monk-Finale hatte ich gestern erwartungsgemäß geschafft, so daß ich jetzt wieder etwas breiter gucken kann.

[20:10] Feierabend = Seriendingens, heute mit dem Tatort vom letzten Sonntag: "Borowski und der brennende Mann" (E873).

[17:30] Begonnen: Volker Klüpfels; Michael Kobrs "Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall".

[10:02] Ein Bibliomanieknaller zum Pfingstmontag: The Last Bookshop.

[9:58] Bei dem heutigen Wetter sucht man doch automatisch nach den letzten Glühweinvorräten im Haus.

[9:34] Retweet: Woran erkennen Menschen ohne schnurrende Katze eigentlich, dass sie gerade glücklich sind?

[9:33] Retweet: Habe das Ohrstäbchen zu tief reingesteckt. Glaube ich hatte gerade ein Reset.

[9:07] Damit ich mich heute Abend glaubwürdig beklagen kann, darf ich jetzt nicht den Fehler machen, mit Lesen zu beginnen.

[9:05] Retweet: Feng Shui - wenn man sein Bett so ausrichtet, daß die Morgenlatte als Sonnenuhr fungiert.

[9:01] Bei Markus Trapp kommentierte ich das miese Ergebnis des deutschen Beitrages beim Eurovision Song Contest: "Ich hatte den Vorausscheid für den ESC nicht verfolgt und mir den deutschen Beitrag erst am Tag vor dem Finale auf YouTube angetan. Mich überraschte dann die Gewißheit vieler Leute, besonders auch Urbans – was wahrscheinlich mit Betriebsblindheit zu begründen ist -, die Cascada einen guten Platz prophezeiten. Seit ich Dobelli las, weiß ich zumindest die Gründe. Man stuft das Eigene oder zu einem Gehörige immer besser ein als das Fremde. Dieser verzerrte Blick kommt immer wieder zum Tragen. Und Leute wie Stefan Raab, den ich auch nicht mag, aber dessen Leistung ich anerkenne, verfügen vermutlich über die Fähigkeit, diese Subjektivität abzustellen und einen objektiven Blick auf Chancen für etwas zu werfen, was ihren Erfolg ausmacht." - Lesenswert der taz-Artikel!

[8:30] Krank 65/71. Milchkaffee. Lektüre noch nicht ausgewählt. Seit 6 Uhr wach, Fernsehen gesehen: Wall-E.

Sonntag, 19. Mai 2013

[21:38] Mit 47 Jahren sollte ich literarische Entdeckungen als abgeschlossen betrachten und mich ausschließlich Wiederlektüren widmen. Und die LGB der letzten zwei Wochen weist den Weg in diese Richtung.

[21:13] Feiertage sind Lektürekiller par excellance. Die Familie absorbiert Zeit, die für die immer gleichen schwachsinnigen Tätigkeiten ausgefüllt wird: Essen, Trinken und Glotze. Alte Geschichten aufzuwärmen kommt dabei der älteren Generation zu, der man in Gehorsam wegen des vierten Gebotes mit interessierter Miene gefälligst zuzuhören hat!

[21:08] Nasenbluten. Nutze die Chance, um Blutsbrüderschaft mit mir einzugehen.

[20:55] Feierabend = Seriendingens, heute mit der zweiten Hälfte von Monk S08E12, d.h. heute ist großes Monkfinale, weil ich hoffe, die achte und letzte Staffel zu schaffen.

[20:53] Henri-Frederic Blancs "Teufelei" beendet (Zweitlektüre).

[19:40] Ich hatte meine Mutter zwei Jahre nicht gesehen und gesprochen und mich vorgestern zu ihrem 70. Geburtstag wieder mit ihr versöhnt. Was heißt "versöhnt" - es gab kein Zerwürfnis, sondern nur Faulheit und Lethargie meinerseits und mit der vergehenden Zeit dann die Scham und das Unvermögen des ersten Schrittes afueinander zu. Der Kontakt ist wiederhergestellt und eine Scharte ausgewetzt, die man später unbedingt bereut hätte. Ich bin sehr froh darüber.

[19:17] Retweet: Im Lebenslauf habe ich unter Interessen "Mittagsschlaf" eingetragen.

[19:16] Retweet: Mein Leben besteht zu großen Teilen aus aufwachen und orientierungslos sein.

[19:15] Wenn die Erde zu einem computerisierten Termitenhügel wird, kann die Menschheit nicht überleben. (Henri-Frederic Blanc: Teufelei)

[19:09] Eine bonbonrosa Diktatur, die das Hirn verklebt. (Henri-Frederic Blanc: Teufelei)

[18:50] Verdammt noch mal, ja, ich glaube an den Teufel, vor allem, wenn ich eure Visagen sehe. (Henri-Frederic Blanc: Teufelei)

[18:37] Mit Spott und Häme gibt es einen neuen Tagebucheintrag.

[17:56] Der klassische Trick des Teufels besteht darin, sich hinter dem Kreuz zu verstecken. Während man ihn in einem nebligen Wald vermutet, wo er den Sabbat tanzt, raucht er Havannas in den Korridoren des Vatikans. (Henri-Frederic Blanc: Teufelei)

[17:18] "Ich möchte einen Toten sehen." Da wir keinen fanden, gingen wir wenigstens auf den Friedhof Kuchen essen. (Henri-Frederic Blanc: Teufelei)

[17:17] Im übrigen bedarf es zuweilen unter seltsamen Umständen eigenartiger Menschen. (Henri-Frederic Blanc: Teufelei)

[16:15] Noch schlaftrunken, mit einem in die Hand gekrallten Buch auf Teufel komm raus ein Lektüreversuch.

[13:15] Zurück. Nach einer halben Flasche Rotwein ruft das Bett.

[11:45] Nicht gelesen, stattdessen die Wand angestarrt und ziellos herumgesurft. Jetzt Mittagessen mit dem Vater: Eierkuchen mit Apfelmus.

[10:00] Krank 64/71. Milchkaffee. Weiter mit Henri-Frederic Blancs "Teufelei". -

[1:10] Ausbeute heute: Monk S08E03 bis S08E12 (Mitte). Zwischendurch den Eurovison Song Contest verfolgt, vor allem auch mittels Twitter, was ausnehmend Spaß gemacht hat. Also summa summarum fast 12 Stunden Serien und TV geglotzt.

Samstag, 18. Mai 2013

[13:20] Heute fällt das Lesen komplett aus. Vorhin war ich einkaufen und nun gucke ich weiter Monk, habe eben S08E03 begonnen.

[9:45] Zum gestrigen Tag: vormittags etwas gelesen, dann zwei Stunden geschlafen; nachmittags bis 14.30 Uhr gelesen, danach zur Geburtsfeier meiner Mutter, von der ich 22 Uhr wiederkehrte und noch bis Mitte Monk S08E02 guckte, um schließlich gegen Mitternacht abgefüllt ins Bett zu sinken.

[9:17] Krank 63/71. Mineralwasser. Noch Jenny Erpenbecks "Aller Tage Abend" beenden, von dem mir einige Seiten blieben, danach die Zweitlektüre von Henri-Frederic Blancs "Teufelei".

Freitag, 17. Mai 2013

[8:00] Zur Lektüre (Aller Tage Abend): Nach knapp der Hälfte habe ich das Gefühl, ein sehr gutes Buch zu lesen. Trotz der Schwere und des Ernstes mußte ich vorhin lachen, als die verschiedenen Abteilungen des Wiener Friedhofes erklärt wurden und zwischen katholischer und israelitischer Ecke nur 1,5 Minuten Straßenbahnfahrt lägen.

[7:11] Krank 62/71. Mineralwasser. Weiter mit Jenny Erpenbecks "Aller Tage Abend".

Donnerstag, 16. Mai 2013

[19:33] Heute las ich wenig. Seit dem Nachmittag hänge ich bei YouTube rum. Nun die obligatorischen Serien.

[19:28] Nachdem ich Monk S07E12 zuende gesehen habe, folgt nun Monk S07E13.

[17:17] Ich kenne ja einen bilingualen Analphabeten. Der kann in 2 Sprachen nicht lesen. (Ladies Night)

[17:05] Ich habe manchmal den begründeten Verdacht, daß sich das richtige Leben weit unter meinem Niveau abspielt. (Gerburg Jahnke / Missfits)

[17:03] Man müßte Prüfungen einführen für Sprecherlaubnis. Wer nicht besteht: Schnauze halten!" (Missfits)

[14:17] Zum literarischen Bloggen gibt es eine aktuelle Debatte. Ich linke einige Quellen auf, an Hand derer man sich weiterhangeln kann: Stefan Mesch: Gibt es in Deutschland gute Literaturblogs?; Gesine von Prittwitz: Stefan Mesch dreht eine Extrarunde; Johannes Schneider: Bits über Bücher; aboutsomething: Bloggen über Literatur und Krimi-Depeschen: Nostalgie-Ausgabe

[6:57] Krank 61/71. Orangenlimonade. Beginn von Jenny Erpenbecks "Aller Tage Abend". - Als ich gestern im Radio auf MDR Info hörte, daß Erpenbeck für dieses Buch den Evangelischen Buchpreis 2013 bekommen hat für die literarische Darstellung der grundlegenden menschlichen Themen, überkam mich der Drang, das Buch zu lesen. Von der Autorin kenne ich noch nichts.

Mittwoch, 15. Mai 2013

[20:45] Feierabend = Seriendingens, heute von Monk S0709, -10, -11 bis Mitte Monk S0712.

[19:59] Beendet: Jane Austens "Gefühl und Verstand" (Zweitlektüre).

[8:01] Krank 60/71. Schwarztee. Weiter mit Jane Austens "Gefühl und Verstand". Nachtrag = Gestern Abend noch gesehen: Monk S07E06, -E07 und -E08.

Dienstag, 14. Mai 2013

[23:01] Ich habe ja 2 Süchte: Lesen UND Saufen.

[20:36] Feierabend = Seriendingens, weiter mit Monk S07E05.

[17:19] Urs Widmer legt zu seinem 75. Geburtstag seine Autobiografie vor (Reise an den Rand des Universums); sie umfaßt seine 30 ersten Lebensjahre bis zum Zeitpunkt seines ersten literarischen Erfolges; er plant vorerst auch keine weiteren Bände. In dem Artikel ""Da haben wir es wieder, das Alter!", der den Besucht bei einem sehr entspannten Widmer schildert, fand ich auch den sehr wichtigen Hinweis auf einen mit mehr als 700 Seiten sehr dicken Band mit den Gesammelten Erzählungen.

[16:00] In der NZZ: Literaturkritik unter Druck: Ein Leben nach dem Papier. Von Roman Bucheli

[11:51] Statt "Schießerei bei Muttertagspararde - Verdächtiger identifiziert" las ich: Scheißerei bei Muttertagspararde - Verdächtiger infiziert".

[11:30] Retweet: "Unsere Familie ist immer müde." "Bitte nicht den 'liegt in den Gähnen'-Witz!" "Ach Quatsch! Wir haben das echt schon in 6. Gähneration!"

[11:29] Retweet: Meine TL besteht zu 40% aus sarkastischen Moralisten 40% aus moralistischen Sarkasten 45% Leuten, denen Prozentrechnung am Arsch vorbei geht

[11:15] Mir gefällt die Werbekampagne der Ärzte mit dem Slogan "Ich arbeite für Ihr Leben gern".

[7:00] Krank 59/71. Schwarztee. Weiter mit Jane Austens "Gefühl und Verstand" (Zweitlektüre). - Nachtrag = Gestern Abend noch gesehen: Monk S07E03 Monk S07E04.

Montag, 13. Mai 2013

[20:46] Neuer Thread im LSF: Wo sind die Feuilleton-Bücher-Leser?, in dem ich schrieb: "Sehr viele der von mir bevorzugten Autoren sind ja keine, die gegenwärtig Bücher neu auf den Markt werfen, aber auch keine strengen Klassiker. Milan Kundera - seit 13 Jahren keinen Roman mehr, Gert Hofmann - tot, Herbert Rosendorfer - tot. usw. Ich komme mir oft so vor, als stöbere ich in der Twilightzone zwischen den saisongierigen Autoren mit ihren neuen Büchern und den lexikasicheren Autoren.

[20:19] Absurder Vorschlag im Literaturschockforum, ich solle statt über Monk doch mehr über die von mir gelesenen Bücher schreiben.

[20:06] Retweet: "Du denkst nur noch an Grillgut." "Nicht dass ich Würste." "Siehste!" "Gut, Fleisch't manchmal." "Du nervst!" "Bei dir Gehacktes wohl!"

[20:05] "Ich dachte, ich habe Schreie gehört" - Nathalie: "Ja, das war ich, ich schreie immer am Zahltag". (Monk S07E02)

[19:59] Feierabend = Seriendingens, heute mit Monk S07E02.

[19:58] Viele Frauen müßten, um ihr Diätziel zu erreichen, doch einfach nur abgeschminkt auf die Waage steigen.

[19:55] Retweet: Meine Mutter ist ja zum Glück total unkompliziert. Von mir hat sie das nicht.

[18:45] In 30 Jahren wird man das Gedenken an die Bücherverbrennung vielleicht erklären müssen. Oder man nennt es in "Tag der gelöschten E-Books" um.

[18:29] Suche einen Ghostreader, damit ich mal zu etwas anderem komme.

[18:29] Ich möchte nicht wissen, wie Monk auf Druckfehler reagiert hätte!

[17:34] Retweet: Wenn ein All-you-can-eat-Restaurant sein Schutzgeld nicht bezahlt, schickt die Mafia oft mich zum Essen vorbei.

[13:31] Das Schöne an euch Jungen ist, daß ihr so angstfrei mit dem Begriff Zeit umgeht. (Missfits)

[12:54] Ich und Taktgefühl? Bin ich Dirigent?

[11:33] Retweet: Ich bin heute so schlecht gelaunt, dass mir der Busfahrer umgehend seinen Platz angeboten hat.

[11:28] Retweet: Morgens aufstehen? Déjà früh. Wieder arbeiten gehen? Déjà Müh. Aber hey! Frühling! Déjà blüüüh!

[11:25] Retweet: "Ich habe keine Stimmungsschwankungen." "Natürlich nicht. Hier ist dein Kaffee!" "Danke. Du bist sooo toll." "Milch ist alle." "Arschloch."

[8:43] Retweet: Wenn mir langweilig ist, rasiere ich Kiwis.

[8:22] Aus Versehen statt der Scheibe Brot meinen Kindle mit Wurst belegt.

[7:44] Retweet: "Egal, wie dumm dir jemand kommt, es gibt wirklich nichts, was man nicht mit einer chinesischen Weisheit abbügeln könnte." (Schnao-Tse)

[7:43] Retweet: In Zeiten der Metrosexualität rasiert man sich den Intimbereich ja hauptsächlich, um auf einen Blick zu sehen, ob noch beide Eier da sind.

[7:42] Da ich seit heute Nacht wieder twittere, wird es hier in den Notizen hier vermehrt Retweets zu lesen geben, die auch in den Witze-Notaten archiviert werden.

[7:39] Krank 58/71. Schwarztee. Beginn von Jane Austens "Gefühl und Verstand" (Zweitlektüre)

Sonntag, 12. Mai 2013

[21:01] Freund Köllerer hat Adolf Hitlers Mein Kampf gelesen.

[21:00] Feierabend = Seriendingens, weiter mit Monk S06E14, das ich gestern Abend in der zweiten Hälfte unterbrochen hatte.

[20:39] Beendet: Julian Barnes' "Vom Ende einer Geschichte" (btb; 192 Seiten)

[7:40] Krank 57/71. Earl Grey. Beginn von Julian Barnes' "Vom Ende einer Geschichte". - Zum gestrigen Abend: Monk S06E13 geguckt und bei Monk S06E14 irgendwann in der zweiten Hälfte plötzlich todmüde geworden und gegen 22.30 Uhr ins Bett. Der zweite Abend ohne Alkohol; und die einzige Mahlzeit war gegen 13 Uhr das Familienessen mit der Schnitzelorgie - die allerdings war üppig. Zuvor hatte ich 25 Stunden nichts mehr gegessen außer einigen Stücken Camembert am Vortag.

Samstag, 11. Mai 2013

[19:38] Entscheidung für die nächste Lektüre ist gefallen: Julian Barnes' "Vom Ende einer Geschichte".

[19:11] Bis 17.30 Uhr Familientag mit Vater und Bruder. Einen Film mit der Olsenbande und einen mit Louis de Funes gesehen und noch weiteres... Danach eine dreiviertel Stunde Haushalt und ein gutes halbes Stündchen Lektüre. Nach der Fontane-Wiederlektüre geht nun die Suche nach dem nächsten Buch los, das sicherlich erst morgen angelesen wird...

[19:05] Beendet: Theodor Fontanes "Frau Jenny Treibel" (Zweitlektüre).

[12:00] Auch heute werde ich keine Muße und Ruhe finden. Seit dem Aufstehen war ich zwecks Erledigungen unterwegs. Mein Blutdruck spielt immer noch verrückt. Nachher Familienessen - ein Schnitzelgelage. Unter Umständen eine Dia-Nachmittag mit den Kindheitsfotos, den wir so alle 5 bis 10 Jahre veranstalten. Aber selbst wenn nur das Essen stattfinden sollte, werde ich so gemästet sein, daß an alles andere, nur nicht an unbeschwerte (im buchstäblichen Sinn des Wortes) Lektüre gedacht werden könnte.

[7:57] Krank 56/71. Tonic Water. Weiter mit Theodor Fontanes "Frau Jenny Treibel". - Gestern Abend nach dem Polizeiruf 110 noch Monk S06E11 und S06E12 gesehen und gegen 1 Uhr stocknüchtern ins Bett.

Freitag, 10. Mai 2013

[21:07] "Haben Sie Kinder?" "Lenski: "1" - "Das reicht, um unglücklich zu werden." (Polizeiruf 110 "Vor aller Augen")

[20:00] Feierabend = Seriendingens, heute (via Mediathek) mit dem Polizeiruf 110 vom letzten Sonntag - "Vor aller Augen"

[9:27] Gestern verlief der Abend anders als nach der Routine, die ich in den vergangenen sieben Wochen zuhause gewinnen konnte. Ich guckte von Monk S06E07 bis S06E10, außerdem Grimm S01E12, gab mich dann dem obligatorischen Nudelgericht hin (der einzigen Mahlzeit des Tages) und legte mich dann 22.30 Uhr ins Bett, konnte aber nicht einschlafen, so daß ich - entgegen aller Gewohnheit - den Fernseher einschaltete und bis 4.30 Uhr davor verbrachte. Den Fernseher habe ich erst seit kurzem. Nachdem mein Vermieter mich gezwungen hat, entgegen meinem Willen Kabelgebühren zu zahlen, die mit den Mietnebenkosten abgerechnet werden, hat mir mein Vater seinen alten kleinen Röhrenfernseher hingestellt, den ich bislang immer als bloßen Raumschmuck betrachtete. Dementsprechend kurz war die Nacht - etwas mehr als vier Stunden Schlaf. Und der Tag lief schleppender und deutlich später an als üblich.

[9:25] Krank 55/71. Earl Grey. Weiter mit Theodor Fontanes "Frau Jenny Treibel".

Donnerstag, 9. Mai 2013

[17:30] Feierabend = Seriendingens, weiter mit Monk S06E07.

[16:37] Birgit Vanderbekes "Die Frau mit dem Hund" ist kaum eine Dystopie, weil der positive Gegenentwurf, den die 3 Protagonisten exerzieren, nicht korrumpiert wird. Zwar leben sie in einer nahen Zukunft, in der die in Distrikten behüteten Menschen ausschließlich Fertignahrung zu sich nehmen und alle Lebensbereiche geregelt sind, sie von dümmlichen Fernsehshows bei Laune gehalten werden und hygienisch einem unsinnig strengen Diktat untergeordnet sind. Das ursprüngliche Leben verläuft außerhalb der Distrikte, wo freibeuterische Menschen entfernt vom weichgespülten Kuschelleben hausen. Eine schwangere Frau, wahrscheinlich vergewaltigt, wird von einem ältere Mann und einer Nachbarin in einem der Häuser auf dem Dachboden verborgen. Sie führen uns die Genüsse vor, die den Menschen verloren gegangen sind: Gerüche von Tieren, die verboten sind, Lebensmitteln... Vanderbeke hat mit ihrem Buch eine Idylle in der Hölle geschrieben. Ich hätte mir eine brüchigere Geschichte gewünscht, ließ mich aber dennoch verführen von den Reizen des Verbotenen, die diese drei Menschen an unser Statt genießen.

[16:14] Fünf Seiten Fontane und man weiß plötzlich wieder, warum man ihn so liebt. In den Dialogen liegt all die Weisheit, Direktheit und Wahrheit, die man sonst kaum durch die Lektüre spröde Erfahrungsbücher und Ratgeber erlangen würde. Als Zweitlektüre begonnen: Theodor Fontanes "Frau Jenny Treibel". Übrigens! Ich hätte, um das Buch, welches ganz oben im Regal steht, eine Leiter holen müssen und darauf verzichtet und stattdessen rasch die kostenlose Kindle-Book bei Amazon geladen.

[15:35] Beendet: Rolf Dobellis "Die Kunst des klugen Handelns. 52 Irrwege, die Sie besser anderen überlassen"

[10:42] Angesichts dieses ergiebigen Dauerregens fällt es mir leicht, einen Spaziergang zu versprechen, sobald ihn das Wetter eben zuläßt.

[10:33] Gott sei Dank regnet es. Ich hatte fast schon beschlossen, mich nach draußen zu wagen.

[10:13] Beendet: Birgit Vanderbekes "Die Frau mit dem Hund". (Hatte ich in der Lektürestatistik als bereits gestern ausgelesen angegeben). Weiter mit Rolf Dobellis "Die Kunst des klugen Handels".

[9:40] "Wie wird man eigentlich zum Organspender?" "3. Durch Mißverständnisse im Krankenhaus". (Frühstücksfernsehen)

[7:46] Krank 54/71. Milchkaffee. Lektüre: noch den Rest von Birgit Vanderbekes "Die Frau mit dem Hund" lesen...

Mittwoch, 8. Mai 2013

[20:35] "Die Jahre zwischen 14 und 32 sind eine ziemlich verwirrende Zeit für ein junges Mädchen!" (Monk S06E05)

[18:33] Aufgrund dieses Ausnahmetages fiel die Lektüre heute zur Gänze ins Wasser. Ich gehe gleich zu Feierabend = Seriendingens über und mache mit Monk S06E04 weiter. Mein Blutdruck spielt verrückt, die Konzentration ist schwer beeinträchtigt. Mich heute noch zu ein wenig Lektüre zu zwingen, erscheint unvernünftig, zumal mir in den kommenden 4,5 Wochen ja noch üppig Zeit beschieden sein wird, diesem Bedürfnis nachzukommen.

[18:25] Ich habe den heutigen Tag in einem Tagebucheintrag zusammengefaßt: Finger 5.

[6:45] Krank 53/71. Kein Getränk, da wegen des anstehenden Arzttermins stundenlang unterwegs und das Diuretikum in der Blutdrucktablette mich sowieso schon ins Schwitzen bringen wird beim Erreichen der nächstbesten Toilette. Lektüre: Weil ich mich auf Belletristik bei solchen Terminen nicht konzentrieren kann, schiebe ich Rolf Dobellis "Die Kunst des klugen Handels" ein, das ich in den letzten Tagen seitenweise angefangen hatte.

Dienstag, 7. Mai 2013

[21:42] "Sie sind der unlockerste Typ, der mir je begegnet ist. Ich fürchte, wenn ich Ihnen ein Stück Kohle zwischen die Arschbacken schiebe, habe ich nach 10 Minuten einen Diamanten" (Monk S06E02)

[20:41] Monk zu Marcy, seiner Stalkerin: "Während des Es-lief-so-ab-Vortrages wird nicht geknuddelt!" (Monk S06E01)

[20:34] Nathalie: "Sie sind eben auch bloß 'n Mensch." Monk: "Warum müssen Sie mich jetzt beleidigen?" (Monk S06E01)

[19:02] Feierabend = Seriendingens, heute weiter mit Monk S05E16.

[19:00] Morgen vormittags der nächste Termin in der Handambulanz. Bin dann auch seit 7,5 Wochen krankgeschrieben. Sehr gespannt, wie es weitergeht, wann die Fingerschiene wieder abkommt. Anfänglich war die Rede von 8-10 Wochen. Vielleicht morgen schon? Falls es noch 1 oder 2 Wochen dauert und ich zuhause bleiben muß, lege ich mich jetzt mal fest und behaupte, Jean Pauls "Titan" angehen zu wollen. Sonst wird das nie etwas! Seit 7 Jahren keinen Jean Paul mehr gelesen!!

[14:10] Beendet: Ian McEwans "Solar"; begonnen: Birgit Vanderbekes "Die Frau mit dem Hund".

[7:44] Krank 52/53. Milchkaffee. Weiter mit Ian McEwans "Solar".

Montag, 6. Mai 2013

[19:02] Beim Anschauen eines Familienvideos... Nathalie: "Ist jemand gestorben?" Monk: "Das war Heilig Abend". (Monk S05E13)

[18:34] Monk: "Auf welchem Sender läuft die Show?" Nathalie: "99,9". Monk: "Oh, so knapp daneben!" (Monk S05E13)

[18:25] "Wenn wir noch auf meine Assistentin warten könnten. Zu ihren Aufgaben gehört es, die richtigen Dinge zu sagen." (Monk S05E13)

[17:50] Wie die Vorpostings erkennen lassen, lag auch heute die Lektüre brach. Seit dem Nachmittag youtube ich und gucke so lustige Sachen mit Dieter Nuhr, Nonstop Nonsens usw.. - Und jetzt gehts es weiter mit Monk S05E12 (Monk als Butler), das ich gestern unterbrach, weil das Bett rief; denn immer nach der Mahlzeit am Abend oder in der Nacht werde ich umgehend und geradezu pathologisch müde.

[17:40] Monk: "Frösche werden nicht müde? Glauben Sie mir, Frösche WERDEN müde! Das Rumgehüpfe, und die Sache mit der Zunge..." (S05E12)

[17:15] "Bei uns hätten die Pyramiden auf jeder dritten Stufe einen Feuerlöscher." (Dieter Nuhr)

[16:27] "Sonntag bekam ich wieder Besuch von 'nem Freund bzw. von einem Bekannten, denn er ist Vater geworden vor 'n paar Jahren". (Dieter Nuhr)

[6:12] Krank 51/53. Orangenlimonade. Weiter mit Ian McEwans "Solar".

Sonntag, 5. Mai 2013

[20:19] Ich könnte kotzen. Wenn ich kotzen könnte.

[18:26] Monks Vater: "Ich bin ein netter Kerl. Kannst jeden fragen, der nicht mit mir verwandt ist." (Monk S05E09)

[17:50] Feierabend = Seriendingens, weiter mit Monk S05E09.

[17:10] Übrigens ist heute Weltlachtag.

[17:09] "Meine Ehe ist leider kinderlos geblieben. Ich LIEBE Kinder. Nur bittschön, seids leise." (Olli Dietrich in: Frühstücksfernsehen)

[8:42] Wettermäßig seit mehr als 1 Woche wieder ein schöner Tag. Man könnte fast erwägen, sich mittags dem Biergarten zu nähern. Ein Freund äußerte das Ansinnen, möglicherweise einen Spaziergang an die Donau zu machen, was mich zu der Erwiderung hinriß: "SO weit geht mein Naturenthusiasmus allerdings nicht." Im übrigen geht bei mir nun der Papierkrieg mit der Krankenkasse und dem Arbeitgeber los (immer, wenn man länger als sechs Wochen krank ist und also keinen Lohn mehr kriegt). Fürchterlich, weil ich da so wenig durchblicke.

[6:40] Krank 50/53. Earl Grey. Weiter mit Ian McEwans "Solar".

Samstag, 4. Mai 2013

[23:40] Heute seit dem Nachmittag keine Lektüre und dafür bis Anfang Monk S05E08 geguckt. Gegen 20 Uhr nach meiner obligatorischen üppigen Nudelmahlzeit schlafen gegangen, um 23 Uhr Boxen, d.h. den nächsten langweiligen Klitschkosieg gesehen, dann wieder ins Nest.

[15:57] "Ich bin weiter als Sie. Ich habe gestern Abend schon gejammert!" (Monk S0506)

[15:46] Monk S0505. Monk geht schwimmen. Er muß, um einer Erschießung zu entgehen, von einer Jacht springen und paddelt im Meer, versucht den Zettel mit den theoretischen Instruktionen bezüglich des Schwimmens zu lesen ("Beine bewegen!"), findet eine Klobrille im Wasser, die er angewidert wieder wegwirft...

[11:44] Irgendwie ist es an mir vorübergegangen, daß Gesine von Prittwitz die geschätzten Leute hinter Litteratur (siehe auch das Forum) interviewt hat. Wir kennen uns seit vielen Jahren aus dem Klassikerforum, wo ich noch mithalte.

[9:24] Krank 49/53. Milchkaffee. Beginn von Ian McEwans "Solar". Wegen Verdauungsstörungen sehr schlecht geschlafen. Der Tag ging beschissen und außerdem für meine jetzigen Gewohnheiten zu spät los.

Freitag, 3. Mai 2013

[22:18] Schuldirektorin: "Wie geht es Ihnen?" Monk: "Wie immer." Schuldirektorin : "Das tut mir furchtbar leid." (Monk S05E03)

[19:40] Feierabend = Seriendingens, weiter mit Monk S05E01; gestern bewältigte ich also noch S04E14 bis S04E16.

[19:21] Beendet: Milan Kunderas "Die Unsterblichkeit" (Zweitlektüre).

[7:39] Krank 48/53. Schwarztee. Weiter mit Milan Kunderas "Die Unsterblichkeit".

Donnerstag, 2. Mai 2013

[21:18] Mittlerweile bin ich bei Monk S04E14. Noch zwei Folgen dieser Staffel, und ich habe die Hälfte geschafft. Am 15. April sah ich Monk S01E01.

[19:01] Feierabend = Seriendingens, zunächst mit Grimm S01E11.

[18:45] Aktueller Lektürestatus. Unkonzentrierte, oft unterbrochene Lektüre heute mit entsprechend geringer Ausbeute.

[10:13] Vierte Tasse Schwarztee, eine Tasse Milchkaffee. Noch nichts gegessen. Nachrichten gehört. Immer mal wieder aus dem Fenster gucken, den Heizungsregler betätigen, ein Facebookposting absetzen, das vorher, da Zitat, erst abgetippt werden muß... Ganz normaler Alltag eines Moribunden lesenden Kranken, der mit geschientem Finger bedröppelt zuhause sitzt.

[6:10] Krank 47/53. Schwarztee. Weiter mit Milan Kunderas "Die Unsterblichkeit" (Zweitlektüre).

Mittwoch, 1. Mai 2013

[20:11] Gibt es denn keinen Preis für elegantes Zeit verplempern? Ich würde ihn stande pede einheimsen!

[20:05] "Sie dürfen hier auf keinen Fall etwas essen. Da hinten haben sich 3 Models übergeben". (Monk S04E10)

[19:26] Seit 18 Uhr nicht mehr ernsthaft gelesen, sondern Youtube & Co, Bloglektüre... Nun Feierabend = Seriendingens. Ich gucke eine Folge SOKO Stuttgart (S04E14) zuende, die ich vor 3 Tagen unterbrochen hatte- die mit den vielen Promis.

[19:11] Das normale Leben wird viel zu selten weiterempfohlen. (Franziska Seibel)

[18:25] Bin jetzt durch die lange Auszeit so lektüregesättigt wie zuletzt im Sommer 1994.

[16:41] Wieso hat Kundera seit 13 Jahren kein Prosabuch mehr veröffentlicht? Ich habe alle seine Romane zweitgelesen außer "Die Unsterblichkeit", das ich jetzt sofort anfange. Bis zum Feierabend = Seriendingens ist es noch etwas hin...

[16:25] Die Zweitlektüre von Anton Cechovs Erzählband "Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel" beendet.

[8:52] Im Deutschlandfunk geht heute früh "nicht korrekt" zu. Interessante Interviews zum Lob des Alkohols, zur Sprache, zur Faulheit.

[7:14] Krank 46/53. Schwarztee. Weiter mit Anton Cechovs Erzählband "Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel" (Zweitlektüre).

Dienstag, 30. April 2013

[23:34] Monk: "Wer sind diese ganzen Menschen? Ich glaube, die haben die wahre Bedeutung des Weihnachtsfestes vergessen." Nathalie: "Und worin besteht die?" Monk: "Mich in Ruhe zu lassen." (Monk S04E09)

[20:30] Feierabend = Seriendingens. Gestern in Monk S04E07 steckengeblieben; damit gehts jetzt nach einem befriedigenden Lesetag weiter. Glücklicherweise fiel mir rechtzeitig ein, daß morgen Feiertag ist, so daß ich nach einer Konsultation meines Kühlschrankes noch zu Kaufland mußte, nun jedoch gutversorgt dem morgigen neuen Lesetag entgegenblicke.

[18:00] An solchen trüben Apriltagen keine schlechte Idee, sich musikalisch aufwärmen zu lassen. Entdeckte gerade die norwegische Frauenband Katzenjammer.

[17:23] Nach sechs Tassen Schwarztee jetzt der zweite Milchkaffee. Lektüre (Cechov) heute ausnehmend zufriedenstellend. Zwischendurch immer wieder am PC. Den zweiten Tag der Versuchung widerstanden, auf Facebook zu posten, was die Notwendigkeit, auf Reaktionen reagieren zu müssen, wegfallen läßt und für Entspannung sorgt.

[17:15] Zwischenbericht. 12 Uhr gegessen, dann bis 15.45 Uhr geschlafen, seitdem wieder Lektüre. Ich esse zweimal täglich. Während der langen Krankheit haben sich die Zeiten so eingespielt: 1. Mahlzeit zwischen 11 und 13 Uhr; 2. Mahlzeit spätabends zwischen 22 und 0 Uhr.

[10:15] Soeben zum ersten Mal den Ausdruck Lichtverschmutzung vernommen. Künstliches Licht bedroht offenbar Ökosysteme. Ich mag die Wissensnachrichten des DeutschlandRadios Wissen.

[9:37] Nach vier Tassen Schwarztee nun der erste Milchkaffee. Mein Magen wäre einem Kaffee kurz nach dem Aufstehen nicht gewachsen. Als Teein/Koffeinjunkie komme ich erst nach mehreren Tassen in Schwung. Heute geht der Tag gut an, ich las bereits 50 Seiten Cechov.

[9:33] Kalt, wolkenverhangen. Mieses Wetter sollte uns Bibliomanen nicht kümmern. Früher leugnete ich den Einfluß des Wetters auf mein Gemüt. Je älter man wird, desto ehrlicher auch in diesen Dingen.

[7:14] Themenwoche bei arte: China. Heute Abend drei je einstündige Dokumentationen über sein Aufstieg zur Weltmacht.

[7:00] Krank 45/53. Schwarztee. Weiter mit Anton Cechovs Erzählband "Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel" (Zweitlektüre).

Montag, 29. April 2013

[22:38] Immer mal wieder über den Sinn des Lebens nachdenken. Da helfen auch Mehrfachmütter.

[21:37] "Hast du schon mal was von der Büchse der Pandora gehört?" "Mann, Alter, hör doch mal auf mit deinem Pornokram". (Tatort "Feuerteufel")

[20:11] Feierabend = Seriendingens, heute mit dem gestrigen Tatort Feuerteufel.

[19:00] Cechov! Was für perfekte Erzählungen hat er doch geschrieben! Der Band, den ich seit heute zweitlese, beinhaltet frühe Erzählungen des Jahres 1886 und ist der zweite von sechs, die vor vielen Jahren durch Diogenes herausgegeben worden sind. Selbst wenn er aus den Augen eines Zweijährigen spricht oder kartenspielende Kinder skizziert, überzeugt der Arzt und Schriftsteller Cechov.

[9:49] Als ich das Wort eben bei Cechov las, fragte ich mich, wieso es eigentlich "splitter(faser)nackt" heißt. So ganz eindeutig ist die Herkunft offensichtlich nicht.

[9:26] Tanya Davis: How to be alone.

[7:58] Krank 44/53. Schwarztee. Beginn von Anton Cechovs zweitem Erzählband (1886) "Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel" (Zweitlektüre).

Sonntag, 28. April 2013

[20:19] Randy: "Scharfer Wagen. So was werde ich mir auch kaufen." Stottlemeyer: "Ja, nun wieder zur Realität." (Monk S04E04)

[20:07] "Redet er?" "Er ist Anwalt, also ja". (Monk S04E03)

[18:49] In der SOKO-Stuttgart-Folge, die ich gerade gucke (S04E14, "Um Haaresbreite"), marschiert ja deutsche Fernsehprominenz auf: Barbara Feltus/Becker, Ursula Karven, Udo Walz und Sonja Kirchberger. Das ist den SOKO-Serien sonst eher die Ausnahme.

[17:31] "Die spielen uns gerade ein Ehepaar vor". - "Küssen die sich? - "Die haben einen Streit, Nate!" (Navy CIS Los Angeles S01E05)

[14:21] Beendet: Rolf Dobellis "Die Kunst des klaren Denkens. 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen".

[13:48] Dank Telekom werden wir uns ab Januar 2014 zu einer beachtenswerte Geburtenrate beglückwünschen können.

[7:46] Spaghetti a la fauler Sack: Spaghetti wie gehabt kochen... In der Pfanne etwas Öl erhitzen, dann eines dieser in alle Supermärkten für (inzwischen 85 ct) erhältlichen rechteckigen 200-g-Sahneschmelzkäse reinwerden, Gewürze dazuschmeißen und die Sache solange sukzessive mit Milch ablöschen, bis die Konsistenz einer Soße erreicht ist. Dauer: Wären die Spaghetti nicht zu kochen, 2 Minuten.

[7:45] Frage: Wenn in einem Rezept "Sahne" gefordert wird (für eine Sahnesoße), was muß ich dann kaufen: die im Supermarkt als "Schlagsahne" ausgewiesene Sahne oder Saure Sahne?

[6:49] Krank 43/53. Schwarztee. Weiter mit Rolf Dobellis "Die Kunst des klaren Denkens".

Samstag, 27. April 2013

[21:56] "Sie kommt jetzt in dieses schlimme Alter, zwischen 11 und 25." (Monk S04E02)

[20:21] Eine der Denkfallen, die Rolf Dobelli konstatiert, nennt sich "The Sunk Cost Fallacy". Je mehr wir in eine Sache investierte haben (Glauben, Geld, Engagement, Zeit), desto zäher halten wir an ihr fest und können nicht ablassen. Dieser Falle war ich gestern ausgesetzt, als ich nach 190 Seiten "Mindfuck" von Petra Bock die Reißleine zog und das Buch aufgab, auch wenn es gereizt hätte, sich noch durch die restlichen 70 Seiten zu quälen. Wenn man doch schon so weit gekommen ist! Wird auch "Concord Effect" genannt. 'Stuttgart 21' fiele mir spontan ein. Oder: " Der Vietnamkrieg wurde genau mit der Begründung verlängert: 'Wir haben das Leben so vieler Soldaten für diesen Krieg geopfert, es wäre ein Fehler, jetzt aufzugeben.'" Wichtig dabei, nicht die Vergangenheit als Entscheidungsparameter heranzuziehen, sondern konsequent die Zukunft.

[20:09] "Wir brauchen einen Mann dafür. Oder... ich könnte es machen." (Monk S03E16)

[19:45] Feierabend = Seriendingens, gestern sah ich von Monk S03E13 bis Mitte S03E16, wo ich jetzt weitermache.

[18:00] Begonnen: Die Kunst des klaren Denkens. 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen von Rolf Dobelli. Im Gegensatz zu "Mindfuck", welches ich gestern bei 190 Seiten abbrach, eine erfreulich prägnante Angelegenheit. Dobelli behandelt Denkfallen, denen wir ausgesetzt sind und oft genug tappen.

[17:39] Beendet: Christian Reuters "Schelmuffskys wahrhafftige curiöse und sehr gefährliche Reisebeschreibungen zu Wasser und Lande". Das Wort "Schelm" steckt ja bereits im Namen und Geburtsort des Haupthelden, Schelmerode, und gibt somit die Stoßrichtung dieses Klassiker an. Um ihn schlich ich seit 15 Jahren herum, weil ich Bedenken hinsichtlich der älteren Sprache hatte, die sich nicht bestätigten.

[7:54] Krank 42/53. Schwarztee. Weiter mit Christian Reuters "Schelmuffsky".

Freitag, 26. April 2013

[20:28] Monk: "Was tun Sie da. Das können Sie nicht machen!" Nathalie: "Ich kann tun, was ich will. Ich bin blond!" (Monk S03E14)

[19:38] Feierabend = Seriendingens. Wo ich gestern Nacht aufhörte, gehts nun weiter: Monk S03E13 zu Ende gucken.

[19:37] Lektüretag beendet. Von Christian Reuters "Schelmuffsky" 70 Seiten gelesen. Zusammen mit den schätzungsweise 100 Seiten der Bierbaumschen Erzählungen eine ordentliche Ausbeute.

[15:08] Beendet: Otto Julius Bierbaums "Erzählungen"; begonnen: Christian Reuters "Schelmuffskys wahrhafftige curiöse und sehr gefährliche Reisebeschreibungen zu Wasser und Lande".

[10:03] Von Otto Julius Bierbaum gelesen:
Das höllische Automobil
Die Lavendel-Ehe
Der Negerkomiker
Der Mann mit dem porösen Schädel
Die Haare der heiligen Fringilla
In Goodreads habe ich die Lektüre quasi als fiktives Buch gelistet mit der Inhaltsangabe der gelesenen einzelnen Erzählungen, die aus dem Fundus der Kindle-Editions stammen (ohne ISBN).

[8:24] Immer mehr Audiobooks! Diese Hörbris!

[8:16] Im Datenkreislauf heißen die Leitungen der Deutschen Telekom ab Mai Drosselvenen, wo arterio-, ähm datensklerotische Veränderungen oft auftreten.

[8:00] Krank 41/53. Schwarztee. Lektüre... Kürzlich las ich zwei kurze Satiren Otto Julius Bierbaums (Der Mann mit dem porösen Schädel; Die Haare der heiligen Fringilla) und beginne jetzt "Der Negerkomiker" werde sehen, ob ich weitere folgen lasse. Mindfuck. Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können von Petra Bock breche ich nach 190 Seiten ab, weil ich das Psychogeschwafel einfach nicht mehr ertragen kann. Abgebrochene Bücher erscheinen nicht in meiner Statistik, die dies im April ganz gut wegstecken kann.

[0:30] Bis Mitte Monk S03E13, den Rest also heute Abend.

Donnerstag, 25. April 2013

[23:31] "Ltd. Disher glaubt, er ist verliebt. Eigentlich sollten wir ihn in Schutzhaft nehmen." (Monk S03E12)

[21:59] Nathalie: "Die menschliche Sexualität ist was Natürliches." Monk: "Tja, da haben wir ne Meinungsverschiedenheit." (Monk S03E10)

[20:37] Es ermüdet mich, ICH zu sein. (Monk S03E09)

[20:36] Feierabend = Seriendingens. Nachdem ich gerade Monk S03E08 zuende sah, gehts mit Monk S03E09 weiter.

[17:03] Beendet: Hanns-Josef Ortheils Die Erfindung des Lebens. - Weiter mit dem immer mal wieder zwischendurch gelesenen "Mindfuck. Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können" von Petra Bock.

[7:34] Krank 40/53. Schwarztee. Weiter mit mit Hanns-Josef Ortheils "Die Erfindung des Lebens".

Mittwoch, 24. April 2013

[22:21] Sag mal, wußtest du, daß Charles Lindbergh 4 Familien gleichzeitig hatte". "Da wäre ich auch über den Atlantik geflogen." (Tatort "Trautes heim")

[21:38] Da ich handwerklich ziemlich ungeschickt bin, hasse ich normalerweise Spagetthi, wage heute jedoch einen Anlauf, weil sich der gesunde Masochist gerne etwas Kompliziertes zumutet und Verrenkungen in Kauf nimmt.

[20:35] Weiter mit dem Kölner Tatort vom letzten Sonntag - "Trautes Heim" (via ARD-Mediathek)

[19:22] Feierabend = Seriendingens, heute einmal kein Monk, sondern als Start in den Abend: Grimm S01E10 "Hexenjagd".

[9:44] Nachtrag: gestern vier Folgen Monk geguckt (S03E03 bis S03E06).

[8:00] Krank 39/53. Milchkaffee. Weiter mit Hanns-Josef Ortheils Die Erfindung des Lebens.

Dienstag, 23. April 2013

[19:25] Feierabend = Seriendingens, heute weiter mit Monk S03E03; gestern schaffte ich noch Monk S03E01 und S03E02.

[16:25] Der Egorechnungshof sollte mal meinen Gefühlshaushalt überprüfen!

[16:19] "Rattle Snake Shake" von Fleetwood Mac ist eines der großen Stücke der Rockmusik. Höre eben die 16-minütige Live-Version von der CD "The Blues Years".

[10:18] Wie drückt man "Verpißt euch!" liturgisch aus? - "Ite missa est".

[10:02] Welttag des Buches UND Bieres. Eine saugute Kombination. Für den hopfenaffinen Bibliomanen der höchste Feiertag des Jahres.

[6:49] Krank 38/53. Schwarztee. Beginn mit Hanns-Josef Ortheils Die Erfindung des Lebens.

Montag, 22. April 2013

[22:01] "Wünsch dir, du wärst nie geboren worden!" Monk: "Ein Traum. Der sich nie erfüllen wird." (Monk S02E16)

[20:45] Sherona: "Die nehmen uns das nie ab, daß wir verheiratet sind." Monk: "Wir haben nichts gemein. Ich schikaniere Sie andauernd. Also, warum sollten sie uns nicht glauben?" (Monk S02E15)

[20:22] Feierabend = Seriendingens, weiter mit Monk S02E15.

[20:21] Buchtipps - John Dos Passos: Orient-Express: Eine Reisetagebuch, ein Frühwerk des amerikanischen Klassikers, erstmals auf deutsch. Ich kenne Passos so gar nicht, nur namentlich von Ausgaben, die in der DDR erschienen sind, u.a. in der Reihe "Taschenbuch der Weltliteratur".

[15:35] Das vor längerer Zeit nebenbei begonnene Buch Schlechte Medizin. Ein Wutbuch von Dr. med. Gunter Frank breche ich ab, weil ich mich in statistischen Gestaden unwohl fühle und mir das alles nicht merken will. Ich luge mal in Petra Bocks "Mindfuck. Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können". hinein.

[15:25] Begonnen und vollendet: Christoph Martin Wielands Musarion oder die Philosophie der Grazien. Seit langer Zeit wieder ein Wieland, zumal eine Verserzählung. An den Oberon traute ich mich noch nicht heran; der schmale Musarion sollte den Zweck des Wiedereinfühlens in klassischere Gefilde erfüllen; und tat es. Als nächstes könnten, nachdem ich klammheimlich schon zwei kleinere Erzählungen las, weitere Satiren von Otto Julius Bierbaum anstehen. Oder auch ein Tieck.

[9:29] Beendet: Katinka Buddenkottes Ich hatte sie alle.

[8:47] Mit meinem geschienten Finger stand immer die Frage der halben Arbeitsfähigkeit im Raum. Voll einsatzfähig wäre ich nicht gewesen, Arbeiten am Patienten nicht ratsam; aber Akten heften, Computer bedienen, Tablette richten schon. Ein Anruf klärte gerade dieses Ungewißtheit. Einen Schonplatz gibt es nicht, ich muß die Zeit weiterhin krank zuhause bleiben. Gestern waren es 5 Wochen, der nächste Ambulanztermin ist am 8. Mai, also in 2,5 Wochen. Das geht natürlich zuungunsten der ungelesenen Bücher.

[8:33] Erleichtert, weil eines der Dinge, die einem niemand sagt, nachgeholt wurde. Ein Arbeitsunfall muß durch den betrieblichen Inspektor für Arbeitssicherheit erfaßt werden. Ich hatte Bedenken, daß es fünf Wochen nach dem Ereignis dazu hätte zu spät sein können, doch ein Anruf erledigte dieses Versäumnis soeben.

[8:30] Krank 37/53. Milchkaffee. Weiter mit Katinka Buddenkottes "Ich hatte sie alle".

Sonntag, 21. April 2013

[20:43] Monk wird durch ein Filmstudio gefahren und zeigt auf einen Menschen: "Ist der Typ wichtig?" Und die Führerin abwinkend: "Neeeiiin, das ist der Autor." (Monk S02E12)

[20:42] Feierabend = Seriendingens, nach Monk S02E11, das ich zuende gucken mußte, nun Monk S02E12.

[17:45] Anna Enquists "Die Betäubung" beendet. Es ist das 3000. gelesene Buch seit Beginn meiner Leselisten im August 1989, hier die ASCII-Version.

[7:44] Krank 36/53. Earl Grey. Weiter mit Anna Enquists "Die Betäubung". Von der Parallellektüre (Katinka Buddenkottes Ich hatte sie alle) gestern nichts gelesen.

[7:43] Gestern noch geschafft: Monk S02E07 bis Monk S02E11 (zirka 1 Uhr ins Bett).

Samstag, 20. April 2013

[19:15] Feierabend = Seriendingens, weiter mit meiner Monk-Orgie, S02E06 zuende sehen.

[9:16] Nachtrag zu gestern: Monk S02E02 bis Mitte S02E06 geguckt.

[8:30] Krank 35/53. Milchkaffee. Beginn von Anna Enquists "Die Betäubung". Parallellektüre: Katinka Buddenkottes "Ich hatte sie alle".

Freitag, 19. April 2013

[20:09] Nachdem Sherona Fleming, Monks Assistentin, ein Wetttrinken gegen einen smarten jungen Typen souverän gewonnen hat, jubelt sie: "4 Jahre katholische Highschool!" (Monk S02E02)

[18:45] Tilman Rammstedts Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters wegen eines enormen Trashgefühls abgebrochen. Weiter mit Katinka Buddenkottes Ich hatte sie alle, satirische Erzählungen, die ich insgeheim mal begonnen und ab und zu einige Seiten gelesen hatte.

[16:33] Die Tücken des Alltags. Für mich, der schon genug damit zu tun hat, im Rahmen einer gleich bleibenden Ordnung zu funktionieren, sind die fiesen Kleinigkeiten besonders anstrengend. Meine Hausärztin stellte, wie ich heute Morgen schrieb, meine Blutdruckmedikation um; es kamen zwei neue Wirkstoffe hinzu, so daß jetzt neben 5 mg Bisoporol früh und abends ein Mischpräparat einnehmen soll, das 160 mg Valsartan / 5 mg Amlodipin / 12,5 mg Hydrochlorthiazid (HCT) enthält, letzteres eine Diuretikum. Das Problematische daran ist, daß, wenn man vormittags unterwegs sein muß, sich die Einnahme eines harntreibenden Mittels verbietet. Für diesen Fall wäre es besser, man hätte das HCT als separate Tablette, welche man an diesen Tage morgens weglassen oder später nehmen könnte. Habe ich natürlich nicht, so daß ich heute meine "alten" Tabelletten nahm, wordurch mir allerdings der ebenfalls neue Wirkstoff "Amlodipin" fehlte, den ich ebenfalls nicht separat habe. Ich finde das Leben ziemlich kompliziert!

[15:20] Beendet: Erich Maria Remarques "Der Funke Leben"; begonnen: Tilman Rammstedt "Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters"

[15:19] Nach dem Ambulanztermin... Krankschreibung weiter bis zum 8. Mai; an diesem Mittwoch in knapp 3 Wochen auch der nächste Arzttermin. Zwei Dinge, die jetzt zu klären sind: Ich wäre ab dem 28. April länger als 6 Wochen krank, was Rennerei und Schreibkram bedeutet, für die ich nun gar nicht geschaffen bin. Mit der Krankenkasse... Mit dem Personalbüro meines Arbeitgebers... Mit der Renten/Unfallversicherung? Am Montag werde ich mit meiner Chefin sprechen. Mehrmal hatte ich mich für eine Schonarbeit angeboten. Mit der Fingerschiene kann ich zwar nicht am Patientenbett arbeiten, aber durchaus andere Arbeiten ausführen wie Medikamente stellen, Computer bedienen, Akten sortieren/heften usw. Vielleicht läßt sich die 6-Wochen-Marke noch umgehen. Deswegen habe ich bislang noch nichts unternommen, sondern vertage den Gang zur Krankenkasse auf Montag oder Dienstag.

[7:23] Seit zwei Tagen Kreislaufprobleme mit Bluthochdruck. Gestern am späten Nachmittag dann doch beim Hausarzt gewesen, der die Medikation erhöht hat. Diese RR-Entgleisung, wie wir sie bezeichnen, ist sicherlich ein Tribut des Bewegungsmangels, dem ich seit fünf Wochen ausgesetzt bin (und - ja, ich weiß - nicht sein müßte).

[7:19] Krank 34/53. Heute kein Getränk, sondern geduscht, rasiert. Es geht gleich zur chirurgischen Handambulanz - dritter Termin nach knapp 5 Wochen mit der Fingerschiene. Ich werde heute berichten, wie es weitergeht. (Für die Besucher, die es nicht wissen: Mir ist während des Bettens eines Patienten eine Strecksehne im 4. Finger der rechten Hand abgerissen, der für voraussichtlich 10 Wochen strikt geschient werden muß, damit die Sehne wieder zusammenwächst). - Lektüre unterwegs ist immer schwierig, so daß ich eher auf Literaturkritiken des DeutschlandRadios zurückgreifen werde, die ich mir regelmäßig aufs Smartphone lade.