Bücherlei Miszellen (44) [<<] [>>]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch

Dienstag, 13. Februar 2018

[11:28] Immer noch in Opole, links meine Mutter.
dias034

[11:26] Retweet: Mein Nachbar Willi hat mir 'nen riesigen wunderschönen Blumenstrauß geschenkt. Er steht auf‘m Tisch und alles riecht nach Sommergarten. Meine Slipeinlage mit blumigen Frischeduft rollt neidisch mit den Augen. Zickenalarm!

[11:25] Retweet: "Daß Deutsche nicht mal zum Fasching lustig sein können, sieht man ja an den beschissenen Kostümen." "ICH BIN POLIZISTIN!" "Sag ich doch."

[11:24] Retweet: "Du bist für mich wie ein Duden." "Awww, weil du mich für so Intelligent hältst?" "Nein, weil ich immer wieder nachschlagen möchte."

[11:23] Retweet: Es ist halt wieder typisch, dass ein Österreicher ausgerechnet in einer Sportart das erste olympische Gold holt, in welcher es nur auf sitzen und liegen ankommt.

[11:22] Retweet: Karneval. Das ist für uns Norddeutsche genauso rätselhaft wie all die anderen komischen Feiertage, die ihr da im Süden habt: Fronleichnam, Mariä Einschulung. Und der Sommer, der über mehrere Tage geht.

[11:21] Retweet: Ich brauche bitte dringend ein paar o.k.-Tropfen.

[11:20] Retweet: Jedes mal wenn du 'ne Paella ißt, muß Arielle die Meerjungfrau oben ohne durchs Meer schwimmen.

[11:18] Meine Oma mit einer ihrer jüngeren Schwestern in Opole.
dias033

[10:04] Zum ersten Mal nimmt eine jüdische Gemeinde wieder an einem Karnevalumzug teil. In der Heine-Stadt Düsseldorf.

[6:19] Freier Tag 2/3. 791 Tage ohne Alkohol = 113 Wochen.

Montag, 12. Februar 2018

[20:07] "Alles braucht eine klare Richtung. Schwarz oder weiß, tödlich oder nicht. Das überzeugt die Massen. Fakten langweilen da nur." (Tatort "Tollwut"; E1046)

[16:42] Retweet: "Was sagen sie dazu, dass ihr Sohn 15 Leichen zerstückelt, abgepackt und in Kisten gelagert hat?" "Er war schon als Kind sehr ordentlich."

[16:41] Retweet: Wie stark saugt der neue Staubsauger auf einer Skala von eins bis wie bekommen wir die Katze da wieder raus.

[16:40] Retweet: Wenn der Kater demnächst raus geht, bekommt er ein Handy. Ich: "Haben wir nicht gesagt, du bist um 22:00 zuhause?" Kater: "Ja...nur die Maus noch..." I: "Es ist 10 nach, Freundchen!" K: "Aber ich bin sooo nah dran!" I: "Um 15 nach ist die Klappe dicht!"

[16:39] Retweet: Alle Brillen ultraschallgereinigt. Relevante Erkenntnisse: 1. Wir haben Farbfernsehen. 2. Der stumme Hund ist ein Kaninchen. 3. Die Frau ist sehr hübsch.

[16:38] Retweet: Nachdem ich seit Stunden unter Blut, Schweiß und Tränen mein neues Handy einrichte, ziehe ich folgendes Fazit: ICH WILL DIE TELEFONZELLE ZURÜCK!

[16:37] Retweet: 'Was ist denn mit Kollege Müller los? Der ist ja vollkommen fertig?' 'Der hat seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht.' 'Ja - und?' 'Der Antrag war zulässig - aber unbegründet..'

[16:36] Retweet: Das Baby hat heute sein erstes Wort gesagt: Hopla! Es hat mir nachgesprochen, als mir ein Glas zu Boden gefallen ist. Zum Glück habe ich Hopla gesagt! Normalerweise sage ich nicht Hopla...

[16:35] Retweet: "Verbrennt die Hexe!" "Entschuldigung, das ist vielleicht mein Kostüm." "Schunkelt sie zu Tode!"

[16:34] Retweet: Völlig unverständlich, warum es bei den olympischen Winterspielen die Disziplinen Schneeschaufeln, Schneemannbauen und Schneeballschlacht nicht gibt.

[16:33] Retweet: Auf althochdeutsch hießen Ärzte "Lachi". "Ich bin krank, ich muss zum Lachi." "Kennst du einen guten Hauslachi?" "Oh Gott, wie brauchen hier sofort einen Lachi!" Dass sich das nicht durchgesetzt hat.

[16:32] Retweet: Mitte 2. Strophe des Schlaflieds sagt die 3jährige unvermittelt: "Danke. Das reicht mir jetzt, glaube ich." Ich fühle mich, als hätte ich bei einem Casting versagt.

[16:31] Retweet: Habe gerade eine tote Fliege in meinem Schlafzimmer gefunden, vermutlich starb sie vor Langeweile.

[16:30] Retweet: Manche Menschen haben sich ja bei der Reise nach Jerusalem einmal zu oft ins Leere gesetzt.

[16:29] Retweet: Auf dem Weg zu einer #Reanimation ins "Haus Lebensglück". Kannste Dir nicht ausdenken.

[16:28] Retweet: Älter zu werden bedeutet auch, nicht mehr jedes Körperteil zu vermissen, das beim Sport so abfällt.

[16:27] Retweet: "Hey Fetti, lässt du mich an der Kasse grad mal vor? Sonst ist mein Zug weg!" Glauben Sie mir, man kann die EC-Karte mindestens 48 mal falsch in das Lesegerät stecken!

[16:26] Retweet: Wissenschaft: Die Persönlichkeit ändert sich alle zehn Jahre. Und diese quälende Sorge, dass ich eines morgens aufwache und "nett" bin.

[16:25] Retweet: Mein Mann sagt, es sei etwas zu viel Käse auf dem Auflauf. MIT WEM BIN ICH DA EIGENTLICH VERHEIRATET!?

[16:24] Retweet: Kind in der U-Bahn: "Mami! Mami! Mami!" Mein Hirn so: "Must be funny in a rich man's world... Aaahhhaaaaa..." Alle singen und tanzen. Bollywood im Kopf. Nächster Halt Sendlinger Tor.

[16:23] Retweet: Mein Ur-Ur-Uropa war der Knecht meiner Ur-Ur-Ur-Uroma. Vielleicht sollte ich mich auch hochschlafen, wenn es schon in der Familie liegt.

[16:22] Retweet: Hat schon jemand herausgefunden, was die Waschmaschine in den unendlich langen Minuten macht, wenn sie fertig geschleudert hat, aber partout die Türe weiter zuhält? - Da sind doch geheime Dinge im Gange!

[16:21] Retweet: Auch in der CDU rumort es erheblich. Einzelne Mitglieder wurden dabei beobachtet, wie sie aus Protest gegen den Ausverkauf konservativer Grundüberzeugungen ihre Milch empört gegen den Uhrzeigersinn in den Kaffee rührten.

[16:20] Retweet: Mancher Karnevalsverein blickt heute mit Respekt auf die SPD.

[16:10] Nach Nachtdienst 3/3 = Freier Tag 1/3. Tage ohne Alkohol: 790.

Sonntag, 11. Februar 2018

[20:25] Betreten wir nachts beim Rundgang ein Krankenzimmer, schlafen in der Regel die meist alten Patienten. Um so überraschender, wenn man von einer 85-Jährigen früh 4 Uhr in jovial-munterer Weise so begrüßt wird: "Guten Morgen! Stellen Sie die Waschmaschine an?"

[20:22] "Gaming Disorder" (Spielsucht) ist durch die WHO offiziell als psychische Erkrankung anerkannt worden. Eine Krankheit mehr, unter der ich nie leiden werden wie beispielsweise auch Anorexie.

[19:05] Vor Nachtdienst 3/3. Tage ohne Alkohol: 789.

Freitag, 9. Februar 2018

[20:21] "Wo es Verbote gibt, sind die Wege der Umgehung oft interessanter als das, was gezeigt wird."

[20:17] Adidas und Adipositas. Ich kann mir den Unterschied nicht merken.

[20:11] Der Film "Free Lunch Society" behandelt das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Vom österreichischen Regisseur Christian Tod, der über das Thema nicht nur den Film gemacht hat, sondern als VWLer darüber eine wissenschaftliche Arbeit schrieb.

[19:48] Retweet: "200g Leberwurst bitte." "Geht's auch grob?" "200g LEBERWURST DU DUMMES ARSCHLOCH!"

[19:47] Retweet: Verschiedene Yogaschulen aufhetzen, die dann in der Stadt in wilden Positionen für Gerechtigkeit gegeneinander meditieren.

[19:46] Retweet: Ich las gerade in einem Newsletter "Ausnahme vom Geoblocking-Verbot" und frage mich, wieviele Verneinungen das sind.

[19:45] Retweet: Training für werdende Eltern: Stellen Sie den Wecker auf 5 Uhr. Zerkrümeln sie 100 Schokokekse im Haus. Saugen Sie und beantworten Sie zeitgleich 300 Quizfragen. Wiederholen Sie jede Antwort dreimal. Zerkrümeln sie sofort wieder 100 Kekse. Wischen Sie die Hände an der Wand ab.

[19:44] Retweet: Habe vor einigen Stunden meine Kontaktlinsen rausgenommen und seitdem amüsiert der Mann sich darüber, wie ich mit meinen sieben Dioptrien versuche, Dinge in der Wohnung zu finden. Manchmal glaube ich, er hat mich nur wegen meinem Unterhaltungswert geheiratet.

[19:43] Retweet: Habe vor einigen Stunden meine Kontaktlinsen rausgenommen und seitdem amüsiert der Mann sich darüber, wie ich mit meinen sieben Dioptrien versuche, Dinge in der Wohnung zu finden. Manchmal glaube ich, er hat mich nur wegen meinem Unterhaltungswert geheiratet.

[19:42] Retweet: Bei jeder Schüssel Erdbeeren die Angst, dass meine 80er-Jahre-Mama plötzlich von hinten einen Eimer Zucker drüber kippt.

[19:41] Retweet: Wie ich zum Asia-Mann sagte "Machen Sie es ruhig so mittelscharf." und er verstand "Bitte bereiten Sie mir einen möglichst qualvollen Tod durch Chilischoten und Sambal Oelek."

[19:40] Retweet: Gattin: "Ich habe mir einen Eiweißshake speziell für Frauen gekauft." Ich, schelmisch grinsend: "Den hättest du von mir kostenlos haben können." Couch: "Na du Trottel, konntest du wieder nicht die Fresse halten?"

[19:37] Den Ausdruck "Radikalisierungsbarometer" gehört, in einem Bericht über die Mütterbrigade (gegründet von Nadia Remadna), die gegen die Radikalisierung ihrer Kinder mit Aufklärung vor Ort vorgehen will.

[12:40] Humor, Lachen in ernsten Berufen? Das Deutsche Institut für Humor in Leipzig will es lehren.

[12:20] Rückrufaktion bei Döbelner Bockwürsten. Man könne nicht ausschließen, daß sich IM Glas IN der Bockwurst Glas befindet. Wer im Glashaus sitzt bzw. Glaskonserven produziert, werfe die erste Bockwurst.

[11:54] Ich sah ein auslandsjournal extra, in dem Journalisten durch Nordkorea reisen durften - ein seltenes Privileg und traurig anzusehen. Traurig nicht nur wegen der Lebensverhältnisse der Menschen in dem armen Land, sondern vor allem wegen der Verblendung, für die sie nichts können, weil Indoktrination wirkt, genauso wie Werbung wirkt. Sonst würde man sie nicht machen. Am traurigsten aber war die Szene, wie die Frau eines Bonzen, die schon privilegiert genug ist, in einer riesigen Stadtwohnung in Pjöngjang stolz eine Dose Nescafe öffnet, um den Gästen einen Kaffee aufzubrühen. Eine Dose kostet 12 Euro, mehr als ein Zehntel des Monatsverdienstes des Durchschnittsnordkoreaners. Was würde mit den Menschen vor sich gehen, wenn das Regime eines Tages zusammenbräche? Wir DDR-Bürger waren ja schon nach der Grenzöffnung baff und überwältigt und doch durch Westfernsehen, Werbung und Berichte vorbereitet auf das, was uns erwarten würde. Aber die nordkoreanischen Menschen würden, wenn sie plötzlich in die Freiheit kämen, so orientierungslos dastehen wie, wie - ja, dafür gibt es keinen Vergleich.

[11:32] "Wer hier, vorm Eingang des Flughafen Bangkok, einmal einatmet, kann sich vermutlich rund ums Jahr eine direkte Standleitung in den Auspuff des ältesten Dieselwagens der Republik legen." (Melancholie Modeste)

[10:20] Nach Freier Tag 3/3 = Vor Nachtdienst 1/3. Tage ohne Alkohol: 787. In dieser Woche nur 3 Nachtschichten, so daß ich, wenn ich am Montagmorgen aus der Nacht herausgehe, wieder im gewohnten Rhythmus bin = Mo/Die/Mi frei / Do/Fr/Sa/So arbeiten.

Donnerstag, 8. Februar 2018

[23:45] Plogging ist ein Trend aus Schweden, der Sport=Joggen mit Müllsammeln verbindet. Also quasi Blogging drinnen vorm Bildschirm und Plogging draußen auf der Straße.

[21:40] Eine Bezugnahme und eine Wirkung, auf die man SO spontan nicht kommt: Healing Architecture. Wobei mir "Mitarbeiter, die sich wohlfühlen, können Patienten besser betreuen" am besten zusagt. In Frankreich wären Einzelzimmer mittlerweile Standard. Zu sagen wäre, daß wir in der Geriatrie einfach über zu kleine Zimmer verfügen, so daß Patienten mit ihren Gehbänken oder Rollatoren dauernd Parcour laufen müssen.

[11:40] Ein neues Sprachrohr der Pflege ist der CareSlam, der "Elemente von Poetry-Slam und ScienceSlam mit politischen Inhalten" verbindet. Gehört im Podcast der Notaufnahmeschwester.

[10:22] Anke Gröner hat einen Wasserableser erlebt, der sich, bevor er eine Wohnung betrat, mitgebrachte Hausschuhe anzog. Ebenso wie sie, mit der mich das Schicksal eines Bandscheibenvorfalles nebst Fußheberschwäche verbindet, habe ich immer einen Schuhlöffel bei mir. Insbesondere hasse ich neue Schuhe, in die man sich immer so mühsam hineinarbeiten muß. Und oft sind sie schon wieder marode, wenn sie denn endlich so bequem anzuziehen sind, daß kein Schwindelanfall dräut.

[1:52] Retweet: "Hilfe, meine Freundin raucht, was kann ich tun?" "Gleitgel und langsamer!"

[1:51] Retweet: Wer sich kein Kondom leisten kann, kann sich kein Kondom erst recht nicht leisten.

[1:50] Retweet: Im Dorf hat jemand den DSL-Verteilerkasten umgefahren. Die öffentliche Steinigung wurde für 18:30 Uhr angesetzt.

[1:47] Im Sachsenspiegel wurde der durch den Sturm Friederike entstandene Baumschlag als "Stämme-Mikado" bezeichnet.

[1:11] "Nur die Ruhe!" (arte-Reportage) widmet sich dem Thema Entschleunigung, Achtsamkeit und Langsamkeit.

[0:00] Freier Tag 3/3. Tage ohne Alkohol: 786.

Mittwoch, 7. Februar 2018

[23:57] Die Schlüsselfrage ist bei der Arbeit mit Dementen eine Schlüsselfrage. Auf Station herrscht oft Kleidungskommunismus. Patienten tragen Kleidung anderer auf, was die Angehörigen weniger erheiternd finden, wenn sie die schicken Klamotten von Mutter oder Vater plötzlich an der möglicherweise noch schmuddeligen Patientin im Nebenbett entdecken. Bäumchen bzw. Pullover wechsle dich. In solchen Fällen, wenn Demente alles, was nicht niet- und nagelfest ist, an sich reißen, durcheinanderbringen oder an den absurdesten Orten horten, werden meist die Schränke verschlossen, wenn überhaupt noch deren Schlüssel auffindbar sind; denn Schlüssel gehen in der Geriatrie ebenso oft verloren wie die Erinnerungsfähigkeit der Betagten.

[23:40] Ein Zufall. Liisa beklagt Augenprobleme und ihre exazerbierte Angst zu erblinden, womit sie sich ja in guter, d.h. meiner Gesellschaft befindet. Kaum 2 Minuten später teasere ich das neue Video mit dem Literaturclub vom Februar an und höre als erstes: "Kennen Sie das, die Angst vor dem Erblinden? Für mich eine absolute Horrovorstellung." Angekündigt wird die Buchbesprechung von "Rot vor Augen".

[23:38] Bericht über Influenza in Nordböhmen und Sachsen. Häufung der Fälle in den letzten Wochen. 10 Tote in Böhmen, bei uns 3. Ich ließ mich noch nie impfen, weniger aus Überzeugung, sondern mehr aus Faulheit, deswegen extra zum Arzt zu gehen.

[15:20] Krankenhauskost ist oft eine Form der aktiven Sterbehilfe. (Gerhard Kocher)

[6:35] Freier Tag 2/3. Tage ohne Alkohol: 785.

Dienstag, 6. Februar 2018

[16:38] Nach Nachtdienst 4/4 = Freier Tag 1/3. 784 Tage ohne Alkohol = 112 Wochen.

Montag, 5. Februar 2018

[18:10] Retweet: Würde Selbstbefriedigung wirklich blind machen, wäre Twitter in Braille.

[18:09] Retweet: Ich esse einen Joghurt, der vor zwei Wochen abgelaufen ist. Der Hund blickt bewundernd zu mir auf. Am Küchenfenster drückt sich ein Castingteam vom RTL-Dschungelcamp die Nase platt. Die Fremdenlegion schickt ein Aufnahmeformular. Rüdiger Nehberg nickt wohlwollend.

[18:08] Retweet: Eines Tages werde ich an jedem Hinweisschild die Autobahn verlassen & mir all die Sehenswürdigkeiten ansehen.

[18:07] Retweet: Ein gutes Wort einlegen. So hält es sich länger.

[18:06] Retweet: "Alexa, wo ist mein Vater?" "Dein Vater sitzt in Las Vegas in einem Stripclub." "Erwischt, Alexa. Mein Vater sitzt gerade neben mir." "Der GATTE DEINER MUTTER sitzt neben dir. Dein VATER sitzt in einem Stripclub in Las Vegas."

[18:05] Retweet: Hier ist gerade ein Typ mit seinem Döner vorbeigelaufen. Er hat ihn so behutsam und vorsichtig getragen, als würde er sein Neugeborenes nachhause bringen. Mein Idol.

[18:04] Retweet: Früher zogen in den letzten Sekunden deines Lebens alle deine Freunde und Feinde am inneren Auge vorbei. Heute sind es sämtliche Passwörter deines Lebens. Und es dauert Tage.

[18:03] Retweet: Ich habe mir eine neue 2x2 m große Bettdecke gekauft. Leider habe ich vergessen, dass ich selbst nur 1,58 m bin und jetzt leider einen Kran bestellen muss, um das Ding auch beziehen zu können.

[18:02] Retweet: Ich bin quengelig. Wo ist mein Hofnarr?

[18:01] Retweet: Ich bin so alt, meine Musik wurde noch von Dieter Thomas Heck anmoderiert.

[18:00] Retweet: Wenn mir langweilig ist, schreibe ich all meinen Kontakten, dass ich den Lottojackpot geknackt habe, schalte mein Handy auf Vibration und schiebe es mir in die Unterhose.

[17:58] Vor Nachtdienst 4/4. Tage ohne Alkohol: 783.

Sonntag, 4. Februar 2018

[17:35] Vor Nachtdienst 3/4. Tage ohne Alkohol: 782.

Samstag, 3. Februar 2018

[20:17] Den Ausdruck "Wochenendmoslem" gehört. Der entspräche wohl unserem "Sonntagschrist". Außerdem die Wendung "ökumenisches Rudelbumsen". Beides in Stücken des Kurden Ibrahim Amir.

[19:45] In Finnland gibt es Insektenbrot. Der Name "Sirkkaleipä" bedeutet Grillenbrot. "Ein Brot enthält etwa 70 getrocknete und zu Pulver vermahlene Hausgrillen. Das Pulver werde dem Mehl zugesetzt und mache etwa drei Prozent des Brotgewichts aus."

[18:51] SanoSax.de ist ein Fachkräfteportal, das im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens Fachpersonal vermitteln will.

[18:45] Das Erzgebirge hält noch die Stange und die Tradition am Leben. Erst gestern zu Mariä Lichtmess (Darstellung des Herrn) wurden vielerorts die Lichter an den Schwibbögen und Weihnachtsbäumen gelöscht. Liturgisch ist in der katholischen Kirche aber schon seit Sonntag nach Epiphanie (Erscheinung des Herrn) Jahreskreis. Der Sachsenspiegel berichtet aus Zwönitz, wo man nach der feierlichen Beendigung durch traditionelles Lichterlöschen ins Wirtshaus geht, um Hirsebrei mit Bratwurst zu essen, dem Lichtmess- und früher Arme-Leute-Essen. So ganz ohne Licht mag der Zwönitzer nicht sein: Ab sofort leuchten dort die Gewitterkerzen, die nicht nur gegen Unbilden der Natur eingesetzt werden, sondern auch für den häuslichen Frieden sorgen sollen, sollte es Knatsch gegeben haben.

[18:17] Die derzeit aus Angst vor der Schweinepest forcierte Wildschweinjagd läßt die Preise purzeln. Man befürchtet, auf dem Wildbret sitzen zu bleiben. Vielleicht kann ich meinen Bruder überreden, mal einen Wildschweinbraten zuzubereiten, obwohl ich bei seiner Mäkeligkeit keine allzu großen Hoffnungen habe. Immer wenn meinem Vater und mich der Appetit auf Rosenkohl überfällt, zieht er einen Flunsch und kocht sich sein Gemüse separat. Die Natur regelt übrigens eine intensivierte Bejagung von Wildschweinen selbst, indem mehr Nachwuchs gezeugt wird und die Population rasch wieder zunimmt.

[17:33] Was denkt und fühlt eigentlich eine Bundestagsabgeordnete, die EUR 9.541,74 verdient, sich hinstellt, um eine Steigerung des Kindergeldes um 25 EUR ab 2019 zu verkündigen?

[16:57] Retweet: Ich komme ja vom Dorf. In Brandenburg. So mit Dorfkonsum und Inzest. Goldkrone trinkt man pur und warm. Man wählt traditionell die Linke oder Hitler und es wird bis heute mit einem nassen Diesellappen verhütet. Hin und wieder ein Exorzismus, sonntags immer eine Hexenverbrennung.

[16:56] Retweet: Bei uns zu Hause wurde noch vor dem Essen gebetet. Schien bei Mutters Kochkünsten irgendwie sicherer.

[16:55] Retweet: Was genau rauchen Menschen, die sich Bezeichnungen wie "Hors d’oeuvres" einfallen lassen?

[16:54] Retweet: Thema "Der nervende Patient": Wie oft darf ich im Notfall eigentlich nachladen? (Frage für einen Freund)

[16:53] Retweet: In der Bibel steht, die vier Jahreszeiten wurden von Gott geschaffen, bei Wikipedia heißt es, das wäre Vivaldi gewesen. Was soll man denn nun glauben?

[16:52] Retweet: "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht." "Schieß los!" "Wir werden uns einige Wochen nicht sehen." "Und die schlechte?"

[16:51] Retweet: Hier im Bus sind zwei Leute mit einem Buch in der Hand. Ist etwa schon wieder so ein Mittelalterspektakel?

[16:50] Retweet: Mein Liebesleben? Ich erzähle Ihnen, wie es um mein Liebesleben steht. Ich denke darüber nach, mich unter die Jogger da draußen zu mischen, nur um mal wieder jemanden schwer atmen zu hören.

[16:49] Vor Nachtdienst 2/4. Tage ohne Alkohol: 781.

Freitag, 2. Februar 2018

[20:14] Heute Nachmittag mehr als vier traumgesättigte Stunden Schlaf, die mich wieder auf die Spur brachten. Gleich geht's los zum ersten Nachtdienst, in dieser und der kommenden Woche um einen Tag verschoben - von Freitag bis Dienstag früh. Übrigens strahlt arte zurzeit die britische sechsteilige Kurzserie "River" aus.

[19:59] Das ägyptische Museum in Turin, eines der größten Museen der Welt, startete eine Werbekampagne, um arabisch sprechende Besucher ins Museum zu locken. "Zwei Eintrittskarten zum Preis von einer". Das findet die rechtsextreme italienische Lega Nord nicht lustig und stellte ein millionenfach angeklicktes Fake-Video ins Netz. - So what? Als Normalbesucher einer kulturellen Veranstaltung oder eines Zoos könnte man sich immer diskriminiert fühlen, wenn Studenten oder Rentner vergünstigte Eintrittskarten bekommen. Vor allem würde mich interessieren, wie viele der Rechtextremisten dieses oder ein anderes Museum schon von innen gesehen haben.

[14:06] Anlaß meines aktuellen Verstimmtseins war dieser Cartoon von Thomas Plaßmann, den ich an alle verschickte, aber nur spärlich Reaktionen erntete. Ich finde Plaßmann einfach großartig, zumal er sich oft der Themen Pflege und Religion (2) annimmt.

[13:44] Vorhin war es ein neuer Perscheid-Cartoon, gegen dessen Verschicken ich mich bislang erfolgreich wehrte. Nun gut, bald habe ich kein Handy mehr und somit auch kein WhatsApp. Und da ich selbst seit geraumer Zeit nicht mehr aktiv twittere und auch auf Facebook nur lurke, erledigt sich das Problem hoffentlich von selbst. Reaktionen auf hier in den Miszellen Geteiltes erwarte ich nicht. Sie sind unerläßlich für mich als Archiv, damit ich später etwas wiederfinden oder nachschlagen kann, wann etwas stattfand.

[13:28] Eine tägliche Last ist der Kampf gegen den Impuls, die in meinen Timelines gefundenen Sachen mit anderen zu teilen. Frustrierend daran ist der Automatismus, mit dem ich mich gezwungen fühle, die Fundstücke an andere weiterzuschicken, eben weil ich mich so an ihnen erfreuen, so herzhaft darüber lachen konnte. Frustrierend deshalb, weil die Resonanz so enttäuschend ist. Es antworten mir einfach zu wenige, so daß ich annehmen muß, daß mein Humor nicht die ausreichende Schnittmenge mit dem der anderen hat. Oder sind sie nur auch nur zu faul, einen popeligen Smilie auf ein Post zu schicken? Tagtäglich nehme ich mir vor zu schweigen. Am folgenden Tag=Morgen dann jedoch wieder der Ansturm an witzigen Sprüchen und Bildern und der nicht nachlassende Impuls, andere damit zu beglücken. So geht es mir, seitdem ich 1996 meine erste Webseite aufsetzte, um Zitate und Fundstücke nicht nur mir zugute kommen zu lassen, sondern sie freizulassen, damit auch andere partizipieren zu lasssen, damit sie sich bestenfalls bereichert fühlen, lachen oder nachdenken konnten. Diese meine Lernunfähigkeit frustriert mich täglich von neuem; ich finde keinen wirksamen Schutz gegen den Zwang, Dinge bekanntzumachen und zu teilen.

[13:05] Das von Studenten betriebene Lokalradio Mephisto 97.6 sendet seit kurzem über DAB+ 24 Stunden täglich. 14 weitere Sender sind am 31. Januar ebenfalls in Sachsen an den Start gegangen.

[13:00] Felix Schwenzel mag Black Mirror nicht, weil die Serie ihm zu misnathropisch und sadistisch daherkomme und zu wenig an das Gute im Menschen glaube. Eine Rezension aller Folgen der vierten Staffel findet sich hier. So weit bin ich noch nicht. Ich gehe es gemächlicher an und sah zuletzt S03E02.

[11:57] Retweet: Es ist Abend. An 1 Bushaltestelle in Deutschland. 3 männliche Pubertiere reden miteinander. "Alter, wer war noch mal Gutenberg?" "Der war Universitätsminister." "Quatsch! Der hat den Drucker erfunden."

[11:54] Als konservativ erzogener Mensch stehe ich der Leihmutterschaft skeptisch gegenüber und staune, wie augenscheinlich harmonisch das beispielsweise in Großbritannien vonstatten geht. Wenn es so ist, freue ich mich für die Frauen, die Familien=Kinderglück doch noch erleben dürfen. Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich die in dem Beitrag dargestellte fast euphorische Gestimmtheit der Leihmütter selbst. Ist es Altruismus? Wenn es bezahlt würde, ok. Aber so?

[11:38] Nach Freier Tag 4/4 = Vor Nachtdienst 1/4. Tage ohne Alkohol: 780.

Donnerstag, 1. Februar 2018

[18:30] "Weißt du was? Du bist der erste Dalek, der sich für mich nackig gemacht hat." (Doctor Who: S11E00 - Weihnachtsspecial "Aus der Zeit gefallen")

[15:52] Retweets (noch zum Tatort): Jedes Mal, wenn ein Kommissar in die Luft schießt, warte ich darauf, dass ein Vogel runterfällt.

[15:49] Retweets (noch zum Tatort): "Deutschland googelt, wie man seinen Wasserzähler selber auswechseln kann." und "Ich möchte nicht morgen irgendwo eine Wasseruhr tauschen müssen!"

[15:47] Retweet: Warum spricht in Dresden eigentlich keiner Dresdner Akzent? Beim schwäbischen oder bayrischen Tatort braucht man Untertitel und hier sprechen alle hochdeutsch. Das passt nicht.

[14:51] "Vielleicht will er einfach nur seine Coolness zur Schau stellen, freut sich jedemals 'n Kullerkeks, wenn ein Streifenwagen vorbeifährt." (Tatort E1045: "Déjà-vu"). - Martin Brambach als menschlicher Choleriker ist wirklich ein Gewinn für jeden Film und jede Serie.

[13:16] Zu Besuch in Opole bei Verwandten, Wochenmarkt, späte 60er
dias032

[12:55] Retweet: Heute ist "Ändere-dein-Paßwort"-Tag. Norbert Blüm: "R3nt3" Computer: "Dein Passwort ist nicht sicher!"

[12:54] "Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein." (Victor Hugo)

[12:53] Retweet: Im Januar Mitglied werden, um im Februar wieder auszutreten. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen die SPD ist ein Fitnessstudio.

[12:52] Retweet: Vater hat begonnen, eine WhatsApp-Nachricht zu tippen. Ich erwäge aus Gründen der Zeitersparnis schnell die 60km zu ihm zu fahren.

[12:51] Retweet: Sollte ich jemals als Blume wiedergeboren werden, dann hoffentlich nicht als Frühblüher!

[12:50] Retweet: Heute ist "Ändere-dein-Paßwort-Tag!". Es sei denn, du bist Nazi, dann ändere deine Einstellungen.

Mittwoch, 31. Januar 2018

[15:03] "Thanksgiving - der Super Bowl der Mahlzeiten." (Navy CIS S14E08)

[15:00] "Wir wollen sicher gehen, daß er kein Serienkiller ist ... oder Veganer." (Navy CIS S14E08)

[12:26] Retweet: Habe mir Zöpfchen und dem Kind Dutt gemacht, damit sie heute für mich zur Arbeit & ich in die KiTa gehen kann. Merkt eh keiner.

[12:25] Retweet: "Was hast du heute in der Schule?" "Keine Ahnung." "Das weiß ich. Aber welche Fächer?"

[12:24] Retweet: Vielleicht hast du den Schlüssel zum Glück schon längst gefunden. Und stehst nur vor der falschen Tür.

[12:23] Retweet: Ziehe mir heute morgen die Schuhe an und verdrehe mir den Rücken. Schmerzen from hell. Liege hechelnd auf dem Boden. Frau kommt grad nach dem Nachtdienst durch die Tür. "Oh man, aus dem einen Altenheim in ein anderes." - Sie ist so einfühlsam.

[12:22] Retweet: Wenn ich einen Polizisten sehe bleibe ich immer stehen, schaue ihm direkt in die Augen und renne dann schnell weg. Das ist ja die einzige Möglichkeit als Erwachsener noch vernüftig fangen zu spielen.

[12:21] Retweet: Jemand im Büro hustet. Chef: "Ein bisschen leiser, bitte!" Wenn hier mal jemand stirbt heißt es wahrscheinlich, wir sollen das künftig zu Hause machen.

[12:20] Retweet: Das Wort "Schokolade" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ursprünglich sowohl "Kalorien" als auch "Sinn des Lebens".

[1:01] Gerade durch "Fazit" im Deutschlandfunk auf eine neue Serie gestoßen, die erst anläuft: "Die belgisch-deutsche Psycho-Thriller-Serie "Tabula rasa" erzählt von der Tänzerin Mie, die seit einem Unfall an Amnesie leidet. Eine Art Sandsturm löscht neue Erlebnisse immer wieder aus ihrem Gedächtnis. Was hat sie mit dem rätselhaften Verschwinden eines Mannes zu tun?"

Dienstag, 30. Januar 2018

[22:33] Sensationell. Ich konnte doch noch meinen Microsoft/Skype-Account rekontruieren, weil ich irgendwo meine Skype-ID fand. Irgendwie habe ich momentan beim Reorganisieren einen Lauf.

[21:32] Retweet: Ich: "Was kann schon schief gehen?" - Karma: "Haha, gut daß du fragst. Also..."

[21:31] Retweet: Jeder hat diesen einen Arbeitskollegen, der ein Quell der Inspiration für Gewaltfantasien ist.

[21:30] Retweet: Und als der erste Mensch 'ne Brille getragen hat, alle so: Uhuuu, macht Platz für Herrn 'Ich-brauch-ZWEI-Monokel'!

[21:18] Es wird immer behauptet, in der Pflege verdiene man wenig, der Beruf sei als Knochenjob nicht ausreichend gewürdigt. In den "Mythen der Arbeit" wird das ein bißchen zurecht gerückt.

[20:57] Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht. (William Shakespeare)

[20:56] Retweet: "Alexa, buch für mich das Datenschutzseminar!" "Nöhö."

[20:55] Retweet: Ich fahre mit dem Bus nach Lichtenberg. Berlin (Ost). Die Menschen sehen aus wie ich und du. Aber mehr wie du.

[20:54] Retweet: Wenn man anfangen muss, mit der Hand in der Chipstüte zu suchen, macht das ganze schon keinen Spaß mehr.

[20:53] Retweet: "Waffel fallen lassen!" "Waff?" "Ich sagte Waffel fallen lassen!" *Puderzuckernebel*

[20:52] Retweet: Genau heute vor einem Jahr war ich zum Probetraining im Fitness-Studio und das war eines der großartigsten Dinge - nicht nur im letzten Jahr sondern überhaupt. Sport ist eine enorme Bereicherung für mein Leben und macht mich froh.

[20:51] Retweet: Werde heute im Cafe statt eines Großen Braunen einen Landbauer bestellen. Mal sehen, ob sies schon verstehen.

[20:50] Retweet: Als ich eben durch das Schwimmbad gelaufen bin, konnte ich spüren, wie mich die anderen Badegäste mit ihren Blicken wieder angezogen haben.

[14:37] Retweet: Ich bin dafür, dass Fleischhersteller kennzeichnen müssen, welche Antibiotika die Tiere bekommen haben. Dann könnte ich bei Lungenentzündung einfach ein Kilo Hack verschreiben.

[14:36] Retweet: Die Ü40-Kollegin lässt nicht locker: "Komm heute Abend zu mir. Ich zeige dir Dinge, die eine Zwanzigjährige nicht kennt!" - Wahrscheinlich hat sie einen Discman oder eine elektrische Schreibmaschine.

[14:35] Retweet: Hatte gerade eine Rosine im Apfelkuchen. Das war mal eine harte eklige Dschungelprüfung!

[14:34] Verschiedene Szenarien, wie der Verkehr in Leipzig um 2030 aussehen könnte.

[14:33] Retweet: Als ich geboren wurde, hat Vater zur Feier des Tages ein Glas Leberwurst aufgemacht, so hat er sich gefreut. Wäre ich ein Junge geworden, hätte er womöglich sogar den Schinken angeschnitten.

[14:32] Retweet: "Kannst Du mir bei meinem Problem helfen?" - "Klar, wie groß soll es denn werden?"

[14:31] "Nichts ist so sehr für die gute alte Zeit verantwortlich wie das schlechte Gedächtnis." (Anatole France)

[14:22] Bei den Blog Awards "Goldene Blogger" gewann in der Kategorie "Tagebuch-Blogger des Jahres" die Kaltmamsell aus München, die ich täglich lese, seitdem sie bloggt. Im ZDF-Beitrag wird über den Social-Media-Preis berichtet. Da ich seit 1995 im Internet unterwegs bin und von Anfang an besonders die auf Kommunikation angelegten Entwicklungen wie Usenet, Mailinglisten, Internetforen, Weblogs, Twitter, Facebook & Co. beachtet habe, kenne ich viele der einschlägig und mittlerweile zu einiger Bekannt- und Berühmtheit gelangten Influencer, Gründer, Veranstalter und Mitmacher. Daniel Fiene und Franziska Bluhm vom Goldenen Blogger kenne ich ebenfalls von anno dazumal. Die für ihren Blogtext Ihr Lappen! nominierte Notaufnahmeschwester ist auch keine Unbekannte. Die Preisträgerin Mademoiselle ReadOn (Twitter) ist jedoch eine Neuentdeckung.

[1:03] Mein Fonddepot ist aufgelöst und das Geld sicher eingegangen. Eine Unwägbarkeit weniger, was mich ausnehmend beruhigt. Jetzt habe ich nurmehr mehrere Rentenversicherungen, die ab 2031 bzw. ab 2033 zu Tragen kämen. Die Option, sie aufzulösen, wäre mit einem harschen finanziellen Verlust gegenüber der investierten Summe verbunden, so daß ich sie nur in Erwägung zöge, wenn andere finanziellen Flüsse versiegt wären. Die zwei Bausparverträge sind über meine Hausbank gut zu verwalten, weil die beiden schwäbischen Platzhirsche Sparda Bank und Schwäbisch Hall recht gut zusammenarbeiten. Kurz gesagt, momentan sehe ich alles in ordentlichen Bahnen bzw. trockenen Tüchern. Auch die Kündigung meines Smartphonetarifes ist durch - bis zum Vertragsende (14. Juli) ist jedoch noch etwas Zeit.

[1:02] Oma (links) mit ihren zwei jüngeren Schwestern
dias031

Montag, 29. Januar 2018

[23:56] Retweet: Ich bin nicht arrogant, ich bin nur ach, wem mache ich was vor? Ich bin arrogant.

[23:55] Retweet: Ihr streicht doch auch liebgewonnen Büchern leicht seufzend über den Buchrücken, wenn Ihr sie zufällig in einer Bibliothek wiederseht. Oder? ODER?

[23:54] Retweet: Wäre Hitler Globetrotter geworden, hätte man ihn Reiseführer genannt.

[23:53] Retweet: Ich habe gerade knapp drei Minuten an einer WhatsApp Nachricht geschrieben, während der Empfänger online war, dann alles gelöscht und mit "Ja" geantwortet. Ich bin eure Eltern.

[23:52] Retweet: "Will der Kater rein?" "Nein, wenn er den Schwanz abgeknickt hat nicht." "Ahh, wie bei dir!" "ORRRRR!"

[23:51] Retweet: Das beste Putzmittel ist gedimmtes Licht.

[23:50] Retweet: Ich brauche nur einen halben Meter, um an der Supermarktkasse zwischen zwei Warentrennern den Inhalt dreier Einkaufswagen zu schichten. All die Jahre Tetris waren nicht umsonst.

[19:48] Retweet: "Warum willst du keinen Döner?" "Dürüm."

[19:47] Retweet: Ich bin heute so motiviert, wie der Designer der japanischen Flagge.

[19:46] Retweet: Die 3 grossen W-Fragen: Wann, Wo, Wlan?

[19:45] Retweet: Der IKEA-Gründer Ingvar Kamprad ist gestern mit 91 verstorben. Die Million Teelichter um ihn herum brennt schon, aber seine Familie schwitzt noch immer über der Bauanleitung zu seinem Sarg "VAROTTA".

[19:45] Retweet: Balzac für meine Seele.

[19:44] Retweet: "Zugeworfene Küsse" werden bereits als sexuelle Belästigung gezählt. Wir geben der Spezies Mensch noch etwa 15 Jahre.

[19:43] Retweet: Patient betritt Raum zur Blutentnahme. "Bin ich hier richtig bei den Vampiren und Blutsaugern?" "Nein, die Geschäftsleitung ist im 1. Geschoss."

[19:42] Retweet: Das Wort "Laptopakku" lesen und denken: "Hätte ich das Proseminar ‚Geschichte der Azteken‘ doch nur nicht abgebrochen."

[19:41] Retweet: Ich bin heute so zwiespältig und ideenlos, ich habe schon Angst, morgen plötzlich Mitglied der SPD zu sein.

[19:40] Retweet: Rezept für Tütensuppe verkochen: 1) Packungsrückseite flüchtig lesen 2) Zu wenig Wasser aufsetzen 3) Tütensuppe mit ekliger Konsistenz aufschöpfen 4) Erbost Wasser in den Topf nachkippen 5) Tütensuppe zu wässrig. 6) Alles ins Klo kippen. Fertig.

[19:39] Retweet: "Ich bin evangelisch und du?" "Ich bin streng chaotisch."

[19:38] Retweet: Habe soviel Knoblauch gegessen, würde ich jetzt ein John Sinclair Heftchen lesen, würden die Buchstaben vermutlich direkt aus der Seite brennen.

[19:37] Retweet: Ich glaube, einige in der Ärzteschaft haben das mit der Schweigepflicht missverstanden. Mit den eigenen Patienten darf man reden!

[19:36] Retweet: Meine Altvorderen waren keine Helikopter Eltern. Mit 8 warfen sie mich in einen Löwenkäfig. Brachte ihnen fast eine Anzeige ein. Wegen Tierquälerei.

[19:35] Retweet: Also am Boden dieser Flasche Wein war keine Wahrheit. Mal bei der nächsten gucken.

[19:34] Retweet: In Amerika an der Tagesordnung.... "Fuck, du hast die Guns gestohlen! Gib sie wieder her!"

Freitag, 26. Januar 2018

[19:43] Eine meiner Kolleginnen berichtet davon, wie sie einer Patientin im Bad bei der Körperpflege behilflich ist. Dabei gilt es, immer zu eruieren, was und wieviel der zu helfenden Person zuzumuten ist. Prämisse ist, daß sie möglichst viel selbst erledigt. Auf die Nachfrage, wie es denn um das "Untenrum" bestellt sei, kommt es aus der betagten Dame: "Um mein Erdgeschoß kümmere ich mich selbst!"

[19:38] In einer Kulturzeitsendung sehe ich gerade einen Bericht über literarisches Übersetzen. Darin kommt eine Übersetzerin zu Wort, die den klingenden Namen Maralde Meyer-Minnemann trägt. Mal abgesehen von der Alliteration - was für ein Vorname, den ich bisher noch nie vernommen hatte! Schande übrigens über mich, denn sie übersetzt Antonio Lobo Antunes, und ich habe den Namen der Übersetzerin einfach nicht wahrgenommen.

Donnerstag, 25. Januar 2018

[19:01] Retweet: Weltbilder sind wie Kinder: Egal wie hässlich und dumm - das eigene ist immer das Schönste.

[18:25] Demokratie ist die schlechteste Staatsform, abgesehen von allen anderen. (Winston Churchill)

[16:51] In den gestrigen Tagesthemen, die ich, weil ich den Tag bislang verschlafen habe, schaue, erklären sie Kondenzstreifen für böse. Jeder sei ein kleiner Treibhauseffekt. Man sagt von manchen Menschen, arbeitsgeilen Kollegen gar, man habe von ihnen nur noch die Kondenzstreifen gesehen. Endlich ein Argument für eine entschleunigte Arbeitsweise gefunden! Ich schleiche ab sofort über Station - alles für die Umwelt!

[16:12] Retweet: Wie hieß nochmal der Roman von Kafka, wo einer immer wieder einen Newsletter kriegt, sich abmelden will und ihm jedes Mal mitgeteilt wird, dass er gar keinen Newsletter abonniert hätte.

[16:11] Retweet: "Deutsche Bahn hat im Bordrestaurant keine Ware." - Das kommt davon wenn man einen ICE "Karl Marx" nennt.

[8:55] Retweet: Um 6 Uhr Morgens immer diese nervige Frage, Toast zum Frühstück oder erhängen?

Mittwoch, 24. Januar 2018

[18:30] "Mike, recherchierst du was für mich?" "Wenn ich dafür dein Erstgeborenes kriege..." (Frequency S01E03)

[16:17] Black Mirror S03E03 gesehen (Shut Up and Dance / Mach, was wir sagen). Was für eine fiese, fiese Serie.

[10:49] Auf die schriftliche Kündigung meines Smartphonetarifes zum 14. Juli 2018 hin kam eben ein Bestätigungsanruf seitens des Providers BLAU (ehemals SIMYO). Ob das denn ernst gemeint sei mit der Kündigung und was für ein Grund denn für die vorliege. Ich habe die Servicemitarbeiterin wohl verblüfft und leicht ins Stottern gebracht, indem ich sagte: "Ich werde ins Kloster gehen und ein Schweigegelübde ablegen, so daß ich kein Handy mehr benötige." - "Tja, ach so, na dann... Ich verstehe. Dann ist alles klar. Guten Tag, Herr Kolbeck!"

[10:11] Retweet: Wer in der Großstadt wohnt und Fenster hat, braucht kein Dschungelcamp.

[10:10] Retweet: Kein Schwein würde heutzutage jene Webseite lesen, auf welcher der Weg zum Reichtum, der Sinn des Lebens und die Weltformel erklärt sind, wenn die Seite länger als eine Sekunde zum Laden benötigt.

[10:09] Retweet: Kleiner Klinikwegweiser: - Blut in Röhrchen: Innere - Blut am Fingerling: Proktologie - Blut im Katheter: Urologie - Blut im Kopf: Neurochirurgie - Kein Blut im Kopf: Neurologie - BLUT, überall Blut!: Unfallchirurgie - Blut? Was ist das? Psychiatrie.

[10:08] Retweet: "Medikamente?" "L-Thyroxin seit der Schilddrüsen-OP wegen dem Krebs." "Operationen?" "Ja, Schilddrüse halt." "Krebs in der Vorgeschichte?" "Schilddrüse!" "Irgendwelche Schilddrüsenerkrankungen?" "..." - Wie Patienten schon bei der Aufnahme ihr Vertrauen verlieren.

[9:22] Mit der Cousine teilte ich ungerne meinen Wagen
dias030

Dienstag, 23. Januar 2018

[19:17] Christian Köllerer hat seinen Reisebericht zu Japan veröffentlicht.

[18:22] Retweet: Mein Urururopa kam aus Ungarn. In meinen Adern fließt also Gulasch.

[18:21] Retweet: Ich bin eine Frau, ich kann die Temperatur in einer Sauna nur mit meinen Füßen um einige Grad herunterkühlen.

[18:20] Retweet: Traurigkeit ist ein Allesfresser.

[10:24] Ein noch verbliebener Schandfleck in der Innenstadt Leipzigs ist das seit Ende 1996 brach liegende ehemalige Hotel Astoria. Was ich nicht wußte: "Das Haus wurde einst genau auf dem historischen Wasserlauf der Parthe gebaut. Genau das hatte immer wieder verhindert, dass sich Investoren wirklich an den Umbau wagten." In diesem Jahr sollen die Retaurierungsarbeiten beginnen; Ende 2020 soll das Astoria neu eröffnen. "Auf der Bahnhofsseite soll der architektonische Ursprungszustand des Hauses von 1915 wiederhergestellt werden!" Übrigens habe ich damals im Hotel Astoria ein Bewerbungsgespräch zu meinem gewünschten Ausbildungsberuf Koch gehabt. Mein Notendurchschnitt von 1,6 hat offenbar nicht gereicht; dennoch bin ich dann "Koch des Hotel- und Gaststättenwesens" geworden. Ich vermute, dem widerstandlosen Durchmarsch im Astoria stand im Wege, daß ich die Jugendweihe abgelehnt hatte und in meinen Zeugnissen immer wieder ob meines mangelnden politischen Engagements gescholten worden war.

[10:03] Ein Buchlesedisziplinierungscamp wäre nötig. Zehn Seiten! Weiter! Fünfzehn! Ein Drill-Instructor müsste neben mir stehen und mich jedes Mal, wenn die Augenlider schwer werden, an den Schultern packen und rütteln: EIN WACHER GEIST BRAUCHT HOCHWERTIGEN INPUT! NOCH ZEHN ZEILEN MEHR!! (Der Alltag, das Lesen und der Tod)

[9:29] Mutter mit mir in Leipzig Mockau.
dias029

Montag, 22. Januar 2018

[17:55] Retweet: Wenn du einen kurzzeitigen Anfall von Optimismus hast, findet sich problemlos rasch ein Nachrichtenkanal, der dich davon abbringt.

[17:54] Retweet: Habe den Kindern die kalte Pizza von gestern Abend aus der Hand geschlagen. Wir frühstücken gesund, es gibt frische Pommes!

[17:53] Retweet: Find‘s total enttäuschend, dass wir überhaupt wissen, dass es Geheimdienste gibt.

[17:52] Retweet: Die 4 häufigsten Sätze, wenn ich zu einem Spieleabend eingeladen bin 1. Ich werde das mal in der Spielanleitung nachlesen 2. Ich hatte als Kind schon kein Problem damit zu verlieren. 3. Ich konnte doch nicht ahnen, daß der Würfel Dich im Auge trifft. 4. Danke, ich finde allein raus.

[17:51] Retweet: Ich bin so alt, damals hießen Influencer noch Schnorrer.

[17:50] "Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!" (Johannes Brahms)

[17:49] Retweet: Thomas Mann, dem wir so unsterbliche Rezepte verdanken wie die Butterbrots, Toast in Venedig oder Lotte in Weinbrand.

[17:48] Retweet: Warum gibt es im Fitnessstudio kein Gerät namens "Marmeladenglasöffner"? Das wäre weitaus realistischer und gebrauchshäufiger.

[17:47] Retweet: Hab dem 3-Jährigen aus Versehen eine Strumpfhose von der 1-Jährigen angezogen und ich sag mal so... Thrombose bekommt der heute nicht.

[17:46] Retweet: Bei jeder noch so kleinen Plattform: Stellen Sie sicher, daß Ihr Passwort [X] 47 Zeichen [X] mindestens drei kyrillische Sprichwörter [X] ein Netzhautscan Ihres Meerschweinchens beinhaltet. - Online-Banking: [X] könnten Sie evtl. 5 unterschiedliche Zeichen schreiben?

[17:45] Retweet: Ich habe dem Sohn ein Butterbrot mit in den Kindergarten gegeben und er hat es als Kuchen wieder mit nach Hause gebracht. Ich habe den Messias gefunden

[17:44] Retweet: "Oh mein Gott! Wie kam Friederike denn in deine Wohnung?" "Nein, Nein, hier sieht's immer so aus."

[17:43] Retweet: Jedes Problem lässt sich mit nem Blumenstrauß, Erdbeereis oder unters Erdbeereis gemischtes Rattengift lösen.

[17:42] Retweet: In der Wohnung eines 87-jährigen, verstorbenen Nigerianers wurden 6 Milliarden € gefunden. Über viele Jahre hatte er versucht sein Geld mit anderen zu teilen aber nie hat ihm jemand auf seine E-Mails geantwortet.

[17:41] Retweet: Wenn sich meine Mitmenschen doch nur vor mir auf den Boden werfen und sich wälzen würden! Dann wüsste ich sofort: streicheln, rumtragen, füttern oder rauslassen.

[17:40] Retweet: Esst mehr Walnüsse, da ist ein kleines Gehirn drin.

Sonntag, 21. Januar 2018

[16:40] Auf meine WhatsApp-Meldung, daß ich überlegte, mich der Herausforderung zu stellen, gleich hier in der Nähe im mexikanischen Restaurant Espitas Heuschrecken essen zu gehen, kamen größtenteils Rückmeldungen a la "Igitt", "Wers braucht" oder "Nie und nimmer". Solange das Tier sich nicht auf dem Teller windet, sondern ordnungsgemäß gegrillt oder frittiert auf dem Teller gebettet ist, sehe ich keine Schwierigkeiten und bin ganz im Gegenteil sehr neugierig. Ekliger ist in meinen Augen passierte Krankenhauskost, die wie ausgekotzt aussieht, dafür aber geschmacklich überrascht, weil Optik und Geschmack so divergent sind. Durch das Pürieren werden nämlich durch die Oberflächenerweiterung 'ne Menge Geschmacksstoffe freigesetzt.

Samstag, 20. Januar 2018

[19:29] Eis mit Fleisch-, Fisch- oder Parmesangeschmack? Im italienischen Bologna gibt es eine "Eis-Universität" (YT), in der man die Kunst des Eismachens erlernen kann.

[18:50] In der Torgauer Straße, im mexikanischen Restaurant Espitas, kann man zurzeit (noch bis zum 28. Februar) Insekten essen (Heuschrecken, Mehlwürmer).

[18:49] Fotografien von Menschen in jungen und sehr alten Jahren.

[17:26] Mit dem Vater in der Natur
dias028

Freitag, 19. Januar 2018

[20:23] Diesen Eintrag hatte ich schon; Kulturzeit wiederholt den Beitrag über den Fotograf Stefan Draschan, welcher flüchtige Momente erfaßt, in denen Museumsbesucher und Kunst auf eindrucksvolle Weise zusammenkommen." In seinem Blog "People matching Artworks" kann man viele dieser Fotos bestaunen. Andere Motive sind: Menschen, die in Museen schlafen, Menschen, die Kunstwerke berühren oder eben einfach Paare.

[19:44] Auf den österreichischen dystopischen Film Life Guidance gestoßen, dessen Thema für uns hochbrisant ist und der mich sofort anspornt, ihn zu sehen, sollte er es ins deutsche Kino schaffen, weil mich die Themen Konformität und Manipulation immer schon interessiert haben. Einen Trailer gibts auf YouTube.

[18:10] Retweet: [am Stammtisch] - "Ich hab im Golfkrieg gekämpft!" "Ich war in Afghanistan!" "Ich war 2018 bei Friederike draußen pinkeln." *anerkennendes Schweigen

[18:09] Retweet: Liebe Klinikmitarbeiter! Die neue Dienstkleidung wurde wie immer bei der Firma "Zelt&Presswurst" bestellt und liegt jetzt bereit. Sie können zwischen den bewährten Größen "zu groß" und "zu klein" wählen.

[18:08] Retweet: Ich bin in einer Zeit großgeworden, in der es gesellschaftlich anerkannt war, die Kindergeburtstagsgäste im Kofferraum nachhause zu fahren, wenn alle Sitze belegt waren.

[18:07] Retweet: Marias W-Lan lief damals so gut, dass ihre Verbindung als "unbefleckte Empfängnis" in die Geschicht einging.

[18:06] Retweet: Donnerstag morgens: Tochter (7) wird von mir geweckt: "Maus, Du musst jetzt aufstehen!" Ihre Antwort (Gesicht unter dem Kopfkissen vergraben): "Gib mir einen vernünftigen Grund!" SIE IST ERST SIEBEN!

[18:05] Retweet: Das Nachlassen der Sehkraft bleibt oft jahrelang unbemerkt, weil es ein schleichender Prozess ist. Ähnlich ist es, wenn man verblödet.

[18:04] Retweet: Im Altenheim meiner fast 94-jährigen Oma hatten gestern zwei Mitbewohner Sex am Gang. Hoffe sehr, die haben dort noch 'n Zimmer frei für mich - Anmeldung ist raus.

[18:03] Retweet: Wann wird eigentlich mal eine Petition gegen dieses Gesetz ins Leben gerufen, dass Radiosendern nicht erlaubt ist, mehr als drei andere Songs zu spielen, bevor wieder einer von Ed Sheeran gespielt werden muss?

[18:02] Retweet: Jeder ist anders kaputt.

[18:01] Retweet: Was ist der Sinn des Lebens? Mensch: "Mhm..." Vogel: "Balzen und Siiiiingööön!" Fisch: "Schwimmen, schwimmen, schwimmen. Einfach schwimmen!" Hund: "MENSCH, RENNEN, BALL, SPIELEN, SPASS, PARTY, YAAAAAY!" Katze: "Kartons. Frag nicht. Gib Futter!"

[18:00] Retweet: Wenn Sie im Bett sind, dürfen Sie die Krawatte ruhig etwas lockern.

Donnerstag, 18. Januar 2018

[17:25] Durch den Sturm hier in Leipzig werde ich nachher los-, tja -gehen, -fahren? Die LVB sagt: "Auf Grund der Vielzahl der Störungen ist der Fahrplan im Tram- und Busbereich seit 16:15 Uhr ausser Kraft gesetzt." Gut möglich, daß ich mehr oder weniger bis Grünau laufen muß. Zudem erwartet mich eine Station, die immer noch durch die Durchfallepidemie geprägt ist. Das können ja heitere 4 Nächte werden.

[16:45] Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit wie die Dummheit. (Ödon von Horvath)

[16:44] Mit "Zurück ins medizinische Mittelalter" lese ich einen erhellenden Beitrag über die Gefahr durch multiresistente Keime.

[10:39] Beim Aufräumen meiner Online-Aktivitäten und Zugänge entdeckte ich, daß ich einen LinkedIn-Account habe, den ich vergessen hatte. Den Microsoft-Zugang mitsamt Skype/Outlook kann ich nicht rekonstruieren. Erfolgreich löschen konnte ich Accounts von Ello, Instagram, Diaspora, Stumbleupon, Quora, Twoo, Plurk, Tumblr, ICQ und einen von vielen Twitterzugängen. Manche Dienste verschwinden ohne Nachricht auf Nimmerwiedersehen und mit ihnen hoffentlich die angelegten Daten, wie z.B. Quitter, ein Twitter-Klon, oder Formspring. Für die virtuelle Visitenkarte finde ich keine Lösch- bzw. Deaktivierungsoption.

[10:14] Alles ziemlich frustran. Im Oktober sollte eine Wasserprobe (Legionellenkontrolle) stattfinden. Der Termin wurde abgesagt und auf heute verschoben. Gestern Nacht putzte ich das Bad und wartete seit 8 Uhr auf den Freseniusmitarbeiter. Soeben kam die Mitteilung, der Termin müsse ausfallen wegen irgendeines defekten Heizungsventils. Jetzt wieder wochen- oder monatelanges Warten auf ein neues Schreiben mit Terminankündigung. Wenigstens habe ich endlich mal wieder ein sauberes Bad. Schwacher, aber hygienisch- erfreulicher Trost.

Mittwoch, 17. Januar 2018

[19:59] Als Liebhaber von schrägen Serien erfreue ich mich gerade an der dritten und letzten Staffel von Deadbeat und der ersten von Swedish Dicks, in der zwei Schweden in L.A. ermitteln. Dabei fällt mir ein, daß ich bei Yonderland bei S01E05 hängengeblieben bin und noch mehr als zwei Staffeln dieser abgefahrenen und mit schwarzem britischen Humor gesättigten und vor Sprüchen nur so strotzenden Serie auf mich warten. Das Problem ist, daß andauernd andere Dinge dazwischenkommen und man schnell abgelenkt wird. Ich neige weniger zum Binge Watching, sondern bevorzuge es, Episoden verschiedener Serien zu schauen. Die für heute eigentlich anvisierten weiteren zwei Folgen von Frequency werde ich nicht mehr schaffen. Tru Calling reizt zu sehr; ich bin bei S01E13.

[16:54] Es gibt attraktivere Freizeitbeschäftigungen, als am freien Tag ungelesene Bücher am letzten Tag der zweimal und damit maximal verlängerten Leihfrist in die Bibliothek zurück bringen zu müssen.

[16:53] "Ganz oben ist aber wenig Platz, weil alle ganz oben ganz lange bleiben." (SOKO Rhein-Main S02E04)

[14:01] Kümmerer-Aktionen wie die sogenannte Deutsche Winterhilfe gibt es in Plauen durch die rechtsradikale Partei Der III. Weg (WP), die Kleidung, Spielzeug und Sachspenden sammelt und nur an Menschen verteilt, die deutsches Blut in sich haben. Ich habe ja schon Brechreiz bekommen, als ich die gestrigen Tagesthemen sah, in der es um Krieg in Syrien, um Flüchtlingsunterkünfte und Kindesmißbrauch ging, aber nun komme ich aus dem Kotzen gar nicht mehr heraus.

[11:49] Beim Versuch, ein Belichtungsmesser aus den Disteln zu holen. Früher ein drastischer Spaß für ein interessantes Fotomotiv, heute möglicherweise als Kindesmißbrauch gescholten.
dias027

Dienstag, 16. Januar 2018

[21:05] Retweet: "Was machst das du da für eine Übung?" "Das ist Spezialtraining, ich trainiere für die Weltmeisterschaft in Nasser Sack."

[21:04] Retweet: Die meisten decken ihre Windschutzscheibe mit einer Thermofolie ab. Andere packen den ganzen Smart einfach in einen Gefrierbeutel.

[21:03] Retweet: "Ich kriege so viele Sprüche zu meiner Größe, ich brauche bald 'nen Hobby-Psychologen." "Du meinst 'Hobbit-Psychologen'."

[21:02] Retweet: Wie geil wäre es denn bitteschön, wenn man ein Erdmännchen in der Brusttasche hätte, das rausguckt und mit den Augen rollt, wenn wer eine doofe Frage stellt.

[21:01] Retweet: Erstmal komplett ganze Würde verloren, als mir Oberarzt, Stationsärztin und Studentin mindestens 8 Minuten für Lehrzwecke auf meinen gespreizten Hintern starrten. Das ist wichtig als Patient, sonst kannst du kein authentisches Krankenhauserlebnis genießen.

[21:00] Retweet: Ich bin so genervt - in einem anderen Jahrhundert hätte ich jetzt erstmal ein Feld umgegraben.

[17:12] "Ich bin ein Finsterling!" "Du arbeitest als Dauernachtwache." "Tja."

[16:32] Ich hinterlasse mein Leben gewissermaßen besenrein.

[16:26] Wenn ich schon beim Aufräumen und Kündigen bin, setze ich noch mein Fondsdepot auf die Liste, welches ich im Januar 2000 errichtete bei einer Firma "Infos", geführt bei der "Fil Fondsbank Frankfurt". Am Ende nur eines Jahres hatte ich 13.000 Euro Miese, weil die Börsenblase damals platzte und ich sowieso von Nix eine Ahnung hatte und habe und von Aktien und Fonds schon gar nicht. Mittlerweile durch die gute Entwicklung des Marktes entwickelte sich die Anlage der 5 Fonds, ohne daß ich je etwas am Portfolio änderte, zu meiner Zufriedenheit. Wegen meiner gesundheitlichen Situation und einer ziemlich ungewissen Zukunft (allgemein=Weltlage und persönlich) nutze ich die gegenwärtige Hausse, um auszusteigen, um eingedenk des heute vormittag geschilderten pekuniären Polsters auf die konservativste Weise weiterzumachen: Geld zu sparen, indem ich ich so wenig wie möglich davon ausgebe - meine bewährteste und liebste Methode. Eine Fondsanlage ist nichts mehr für meine schwachen Nerven. Ich bin sozusagen fertig. Mit mir und der Welt sowieso.

[15:55] "'Mist, falsche Gruppe' ist (...) die mobile Version von 'Jetzt aber mit Anhang'." (Georg Cadeggianini)

[12:00] Nachdem ich den Termin im vergangenen Jahr verpaßt habe, muß ich daran denken, bis Mitte April meinen Handyvertrag bei BLAU - ehemals SIMYO - zu kündigen. Der Datentarif mit 3 GB kostet mich 14,90 Euro im Monat. Und ich will sowieso darauf verzichten, unterwegs ständig auf die Timeline von Twitter & Co zu starren. Der gestrige Aufräumschub brachte mir den Umstand erneut ins Bewußtsein und die notwendigen Daten sind auf Stick gesichert, damit ich die Kündigungsdokumente auf dem nächsterreichbaren Drucker ausdrucken kann. Seit Jahren auch mal wieder in der Verlegenheit, Briefmarken kaufen zu müssen. Ich hatte noch uralte, für die zuletzt zwei Ergänzungsmarken geklebt werden mußten. Zwar gibt BLAU an, daß man die Kündigung auch per Fax schicken kann; aber so ganz traue ich den Brüdern nicht.

[9:54] Oma und ich mit Kuh (rechts) auf dem Dorf
dias026

[8:26] Gestern Nachmittag habe ich Post der letzten 30 Monate aufgearbeitet = geordnet und abgeheftet bzw. aussortiert. Erstaunlich, wie scheinbar unwichtig = folgenlos das Meiste doch ist. Schreiben des Vermieters, der Versicherungen, der Kranken- und Zusatzkasse, der Bank, der Bausparkasse, des Arbeitgebers, des Energieversorgers, der LVB (Leipziger Verkehrbetriebe) und natürlich die Unmengen an Gehaltscheinen. Rechnungen habe ich natürlich immer herausgefischt und oft erst bezahlt, wenn die erste Mahnung eintrudelte, so öfter bei der GEZ. Mein einziges Zeitschriftenabonement zahle ich seit 1991 alljährlich pünktlich. Dringliche oder relevante Sachen habe ich bei all der liegen gebliebene Post nur in einem Fall übersehen: ich fand eine neue Gesundheitskarte meiner Krankenversicherung (KKH). Da ich die alte aber ungehindert bis dato nutzen konnte, obwohl in dem Schreiben angegeben war, daß sie mit der neuen ungültig würde, scheint die Chose auch nicht so wichtig zu sein. Meine Depression, meine Antriebslosigkeit ließen mich vor dem Wust an Papier, den Stapeln ungeöffneter und geöffneter, aber nicht gelesener Post kapitulieren. Das war in den vergangenen 20 Jahren immer so. Wie es der Zufall so will, erreichte mich ein Anruf meiner Bausparkasse, die mir einen Gesprächstermin abrang. Vor Jahren wurde mir ein zweiter Bausparvertrag aufgeschwatzt; über einen laufen die Vermögenswirksamen Leistungen (VML), der andere ruht irgendwie. Ich bin gespannt, was mir der Berater am Donnerstag verkaufen will und ob ich stark genug sein werde, den zweiten aufzulösen und nur denjenigen mit den VML behalten. Ich ahne ja, was - wie schon beim letzten Mal - passieren könnte. Der Berater will mir einen neuen Vertrag für die VML aufzwingen und den jetzigen in eine Ruheposition befördern, womit er wohl Provision kassiert. Leider verfüge ich über keinerlei Wissen, das ich anbringen und einsetzen könnte, um mich argumentativ zu wehren, wenn ich überzeugt werden soll, die VML aus dem vorhandenen Vertrag in einen neuen zu überführen. Das einzige, was mir einfällt: möglichst stur bleiben und, wenn ich mir der Status quo nicht garantiert wird, alle Bausparverträge auflösen zu lassen. Tabula rasa. Ganz ehrlich? Ich befinde mich eigentlich in einer komfortablen Situation. Unabhängig von irgendeiner Rente, die ich einmal bekäme, würde mein Vermögen mir schon jetzt gestatten, 30 Jahre lang - mehr kalkuliere ich nicht! - über monatlich 1000.- Euro zu verfügen. Das allein ist bereits mehr, als ich immer schon ausgebe. Meine durchschnittlichen Ausgaben betragen 750.- Euro per Monat. Die Altersrente gibt die RV mit derzeit 1570.- Euro an. Hinzu käme noch eine Betriebsrente von 460.- Euro. Momentane Erwerbsunfähigkeitsrente betrüge 1170.- Euro. Somit befinde ich mich in der Situation, potenziell ohne Rente 30 Jahre lang leben zu können bzw., wenn man augenblickliches Vermögen und in Aussicht gestellte Rentenzahlungen zusammen rechnet, mit monatlich 3030.- Euro leben zu "müssen". Das ist hanebüchen viel, weswegen ich, wenn Ende 2018 meine Stundenbefristung (80% = 32 Wochenstunden) ausläuft, diese restriktiver zu erneuern und nur noch 60% = mit 24 Wochenstunden = 3 Arbeitstagen wöchentlich weiterzumachen.

[7:21] Retweet: "Wie machst du das, dass du bei Frauen so gut ankommst?" "Ich guck mir den Weg vorher auf Google Maps genau an."

[7:20] Retweet: "Welches Jahr?" "2018" "Wie lang war ich eingefroren?" "50 Jahre." "Erstmal ne Kippe.." "Hier ist Rauchverbot." "N' Drink?" "Das ist eine Klinik." "Ihre schicke Assistentin..." "Das ist sexuelle Belästigung." "Doktor?" "Ja?" "Frieren Sie mich wieder ein."

[7:19] Retweet: *schlägt Bettdecke zurück* *flucht* *setzt sich auf Bettkante* *raunzt* *robbt Richtung Dusche* *grummelt* ... Erzähler: An sich ist sie eine Frohnatur. Sie kann’s halt nur nicht so zeigen.

[7:18] Retweet: "Was war das für ein Geräusch?" "Das war die Stimmung. Sie ist gekippt."

[7:17] Retweet: "Ilsebill salzte nach." "Wer?" "Ilsebill." "Ilse oder Bill?" "Ilsebill." "Das ist doch kein Name." "Steht hier aber." "Ist das 'ne Transe oder was?" "Ist halt 'n Name." "Und dann salzt die auch noch nach. Das gibt Blutdruck. Weiß doch jeder. Also mir reicht's ja schon wieder!"

[7:16] Retweet: "Sind sie die Pflegerin?" "Nein, ich bin die perverse 'IRRE', die von Zimmer zu Zimmer läuft, um Ihre Opfer zu befummeln."

[7:15] Retweet: Wenn du genau 9 Monate nach deinem Vater Geburtstag hast, weißt du, deine Mutter hatte kein Geschenk.

[7:14] Retweet: Was mir fehlt, ist ein Elektronischer Eckermann, der auf der Kommode steht, mir kluge Fragen stellt und aus meinen Antworten ein geistreiches Buch schreibt.

[7:13] Retweet: Fantasien, den Typen betreffend, der das Autofenster eingeschlagen hat. Viele davon beinhalten ein Stachelschwein und sein Rektum.

[7:12] Retweet: Körper: "Du bist fix und fertig. Todmüde. Mach‘ einfach die Augen zu und schlafe." Gehirn: "KÖNNEN SICH FRÖSCHE MIT KRÖTEN PAAREN?" "GIBT ES BACKÖFEN MIT EINER MITTLEREN SCHIENE?" "KANN MAN AUS BABYBEL-VERPACKUNGEN EINE KERZE MACHEN?"

[7:11] Retweet: Dummheit, Egoismus und verzerrte Wahrnehmung. Die heilige Dreieinfältigkeit.

[7:10] Retweet: Frikadellen gekauft, weil man noch einen Rest Senf übrig hat. Jetzt Senf gekauft, weil man noch Frikadellen übrig hat.

Montag, 15. Januar 2018

[16:30] Zugegeben, ich bin heilfroh, heute und in den nächsten Tagen nicht auf Station sein zu müssen. Grund dafür sind nicht die üblichen Querelen der tägliche Arbeit in der Pflege, sondern eine Epidemie mit Durchfallkeimen, die sich rasch entwickelt. Es beginnt logischerweise mit 1 Patient, wodurch sofort der Mitpatient mitbetroffen ist, der als Kontaktperson behandelt und ebenfalls isoliert wird, auch wenn er symptomfrei (weder Durchfall noch Erbrechen noch Übelkeit) ist. Exponenziell eskaliert die Situation, sobald ein zweiter, dritter, vierter Patient damit anfängt. Immer geschieht das plötzlich und für den Betroffenen verheerend. Schnell sind keine separate Zimmer für Kontaktpersonenn mehr vorhanden, so daß diese im infektiösen Zimmer verbleiben und sich der immensen Gefahr der Co-Infektion ausgesetzt sehen, die sich aufgrund der Virulenz der Keime in vielen, vielen Fällen sehr reell auswirkt, was man dann auch riecht und meist kein Laborergebnis benötigt, um zu erkennen, um welchen Keim genau es sich handelt. Innerhalb von ein, zwei Tagen waren auf diese Weise am Wochenende ruckzuck 9 = die Hälfte aller Zimmer betroffen. Akute Gastroenteritiden (z.Z. speziell durch den bei Kälte sehr aktiven Norovirus) bedeuten eine enorme Mehrarbeit auf Station. Materialien wie Bettwäsche, Inkontinenzartikel, Isoliermaterialien müssen herangeschafft und entsorgt werden. Der zeitliche Aufwand ist beachtlich, wenn man andauernd Patienten mit den Symtomen versorgen - was heißt: reinigen & waschen muß, Pingpong zwischen Toilettenstuhl & Bett oder Schieber rauf und wieder runter, Tee kochen, Zwiebackorgien... Es geht zuungunsten der sonstigen Arbeit. Zudem nerven die Schutzmaßnahmen wie ständiges An/Ausziehen von Handschuhen, Mundschutzen und Kittel, das quasi Dauerbaden im Desinfektionsmittel. Deswegen bin ich heilfroh, in dieser epidemischen Phase, in der sicherlich noch mehr Infektionen dazukommen, zuhause sitzen zu können und, wenn man ab und an gewillt ist, den Kollegen auf Arbeit ein wohliges Bedauern gönnen zu können.

[15:55] Mein miesepetriger Blick wurde früh schon antrainiert
dias025

[15:48] Immer mehr fühle ich mich wie der weise Onkel oder Großvater, der mit seinem Wissen aus längst vergangenen Zeiten um sich wirft und größtenteils auf Unverständis durch Unkenntnis bzw. Nichtmehrkennen stößt. Für mich Selbstverständliches wird nicht mehr gekannt, gewußt, ist Geschichte, die gegooglet werden müßte. Damit verbunden die ständige Überlegung, wie viel und wie sehr man mit diesem für die jüngeren Kolleginnen verlorenen Wissen anrücken darf, ohne zu riskieren, als nervtötend oder rückwärtsgewandt gebrandmarkt zu werden. Eine Gratwanderung, bei der man sich gewaltig vertun kann. Selbst erinnere ich mich, augrenrollend dagesessen zu haben, wenn Oma von ihrer Jugend in Polen erzählte und die Verwandtschaftsverhältnisse akribisch durchgehechelt wurden oder wenn Vater von den 50er und 60ern erzählte, seiner Jugend, als man für ein Motorrad oder Möbel jahrelang sparen mußte. Für mich ist es schwer, anhand der Mimik und Gestik des Gegenübers einschätzen zu können, ob man NOCH interessant ist oder SCHON nervtötend.

Sonntag, 14. Januar 2018

[19:54] "Es ist schon traurig, keinen Präsidenten mehr zu haben, der Bücher liest." (Colson Whitehead)

[19:27] Star Wars als "intergalaktischer Goldesel". (Kulturzeit 14. Dezember 2017)

[18:07] Die milden Temperaturen erschweren den Winterschlaf von Tieren wie Fledermäusen oder Bären. Bei Fledermäusen kostet jedes Aufwachen und Wiedereinschlafen ein Drittel an Energie. Für die Spanne des Schlafes gibt es den Ausdruck "Von O bis O" - von Oktober bis Ostern.

Samstag, 13. Januar 2018

[20:00] Retweet: Ich fahre jetzt mal in die Stadt, nach Klamotten schauen. Mal gespannt, mit welchem Buch ich zurückkomme.

[19:59] Retweet: Natürlich, man kennt mich aus Klassikern wie: - Heute geh' ich echt mal früher in's Bett. - Verdammt, schon 2 Uhr. Sehen Sie im Anschluss: - Ich zünd' den Wecker an. - Warum bin ich'n eigentlich immer so müde?

[19:58] Retweet: "Mama, hattest du schon mal Hausarrest?" "Ja, als ich jünger war." "Und wieso?" "Weil ich Dummheiten gemacht habe!" "DU hast Dummheiten gemacht?!" ...und schon spürst du den Luftzug der soeben geöffneten Büchse der Pandora.

[19:57] Retweet: "Forscher finden große Eisvorkommen auf dem Mars" Gott, ich hoffe so sehr, es ist Stracciatella.

[19:56] Retweet: Hätte der Mensch die Sprungkraft eines Flohs, könnte er 90m weit und 50m hoch springen. Stellen Sie sich mal vor, was passieren würde, wenn im Supermarkt eine zweite Kasse geöffnet wird!

[19:55] Retweet: Man sollte ja auch mal die guten Eigenschaften von Egozentrikern hervorheben. Zum Beispiel reden sie nicht über andere Leute.

[19:54] Retweet: Mir fehlt beim Friseur zum Lesen der Gala immer eine Zusammenfassung der letzten 10 Jahre: "Was bisher in den Königshäusern geschah".

[19:53] Retweet: Sendungen auf Arte schau ich immer nur mit RTL-Untertitel.

[19:52] Retweet: Punk ist nicht tot, Punk hat ein "t" gekauft und beendet jetzt Sätze.

[19:51] Retweet: "Soll ich Ihnen ein kleines Pflaster auf die winzige Schnittwunde machen?" Antwort Frauen: "Blödsinn, brauch ich nicht" Antwort Männer: "Ja auf jeden Fall! Mit Verband! Können Sie vorher betäuben? Muss ich zur Beobachtung hier bleiben? Gibts Pflaster mit Dinosauriern drauf?"

[19:50] Retweet: Decke den Tisch und bereite alles fürs Raclette vor. Entferne alles, was zu scharf ist in deinem Alter. Entferne alles, was zu säurehaltig ist in deinem Alter. Entferne alles, was zu fettig ist in deinem Alter. Spiel mit dem Kabel vom Grill und knabbere an deinem Holzschieber.

Donnerstag, 11. Januar 2018

[13:54] Oma und ich vor der Pumpe vorm Haus in Wölkau
dias024

[13:41] Vorhin eine Schrecksekunde bzw. eine Schreckstunde. Der Computer war plötzlich so langsam, daß nichts mehr ging. Das Herunterfahren dauerte eine halbe Stunde, das Hochfahren fast ebenso lange. Danach erst Besserung, als ich eine Speicherkarte aus dem Lesegerät entfernte. Die Speicherkarte für meinen Samsung Galaxy Tab 3, der mir als Gerät fürs Bett dient, wo ich sehr oft gucke. Der Akku des Gerätes hatte sich vor zwei Wochen plötzlich verabschiedet, so daß ich es nur noch mit Netzkabel betreiben konnte. Jetzt also das endgültige Aus und vorerst keine Möglichkeit, Sendungen unterwegs oder im Liegen zu gucken. Ich bin noch gänzlich unentschlossen, wie es weitergehen wird, ob ich mir ein neues mobiles Gerät anschaffen soll oder diese Situation zum Anlaß nehmen soll, auf so einen ausgeweiteten Konsum von Sendungen, Serien & Co zu verzichten. Der Tab 3 war ein Werbegeschenk, welches ich vor Jahren erhielt, als ich meinem Bruder einen 1&1-Tarif vermittelte. Technisch bin ich sowieso eine Nulpe. Gibt es noch andere mobile Abspielmöglichkeiten von Videos per USB-Stick oder Speicherkarten?

[10:26] Retweet: Versuchen Sie bloß niemals eine Spinne mit Red Bull zu ertränken! Sie kann jetzt wie ein Grashüpfer springen und übt den Roundhouse-Kick. Auf jedem ihrer acht Beine!

[10:25] Retweet: Cäsar hat die Whatsapp-Gruppe "Ganz Gallien" erstellt. - *kleines Gallisches Dorf hat die Gruppe verlassen* - Cäsar: Orrr.

[10:24] Retweet: Dem nächsten, der im Aufwachraum fragt: "Wo bin ich?", einfach mal die Stimme von Siri antworten lassen: "Hallo Tom, ich hatte dich 2017 operiert. Toll, du bist jetzt wach! Hast du Schmerzen? Deine kleine Tochter Lena hat mittlerweile ihr Abitur bestanden! Es sind heute 32 Grad."

[10:23] Retweet: Das Schlimmste beim Abnehmen ist der JoJo-Effekt. Sagen Sie also nie: "Jo, ich nehme noch 2 BigMac." "Jo, Cola dazu natürlich auch."

[10:22] Retweet: Wenn ich ganz nah an den Topf mit dem Gemüse ran gehe, höre ich schon das Gemecker der Kinder in einer halben Stunde.

[10:21] Retweet: Ich sehe heute aus, als hätte ich in der Kellerbar eines sowjetischen Atom-U-Bootes vor Madagaskar mit Boris Jelzin und drei schwangeren Nashornweibchen Brüderschaft getrunken.

[10:20] Retweet: Zum Glück steht der Eiffelturm nicht in einem deutschen Braunkohle-Gebiet.

[10:19] Retweet: Komisch, seit Weihnachten reagiert die Gesichtserkennung am Handy nur, wenn ich den Mund voll hab.

[10:18] Retweet: Dr: "Rauchen Sie?" Ich: "Nur nach dem Sex." Dr: "Ihre Lungen sind vollkommen gesund."

[10:17] Retweet: Wenn man ein Buch liest, stellt man immer wieder fest, wie viele einem noch fehlen. Es ist ein Teufelskreis.

[10:16] Retweet: Wenn mir langweilig ist, überlege ich, was ich in meinen Pflegebericht schreiben würde: "Pat. war heute sehr phlegmatisch, müde und wollte in Ruhe gelassen werden." "Pat. ist heute nur zum Kühlschrank und zum Sofa gelaufen. Wenig Eigenantrieb. Viel Hunger."

[10:15] Retweet: "Sag mal, wenn Du im Gefängnis sitzen würdest, glaubst Du, beschissene Wortspiele könnten Dir beim Ausbrechen helfen?" "Ja, schon, aber das würde eine Feile dauern."

[10:14] Retweet: Mein Lieblingspatient war der, der aus der Narkose aufwachte und sofort "-1245, -1246, -1247..." leise weiter runterzählte.

[10:13] Der Brite Barnaby Dixon bastelt sehr bewegliche Puppen. Die Stop-Motion-Technik war ihm Ansporn, gelenkigere Puppen zu schaffen. Er baut sie quasi um seine Handgelenke herum. Ein Vogel war seine erste Schöpfung. Der Indianer Manu und ein Dinosaurier folgten.

Mittwoch, 10. Januar 2018

[17:39] "Bei deinen komischen Arbeitszeiten wußte ich nicht, welche Mahlzeit gerade dran ist." (Tru Calling S01E04) - Könnte man wortwörtlich auch bei & von mir behaupten.

[16:20] Anläßlich des dritten "Durchganges" von "Tru Calling" liste ich (siehe unten stehenden Eintrag) die Serien auf, die ich besonders mochte. Anwärter sind in vielen Fällen solche, wo Realität und mystische Elemente verquickt sind. Bei "Tru Calling" erlebt eine Studentin, die in einem Gerichtsmedizinischen Institut jobt, Tage nochmal, wodurch sie die Gelegenheit erhält, den Mord von eingelieferten Leichen zu verhindern, die sie um Hilfe gebeten haben. Reizvoll daran, daß sie im ersten Teil der Folge einen vermurksten Tag erlebt, den sie mit ihrem Vorauswissen um die Geschehnisse im zweiten Teil wieder gerade biegen kann. Ich liebe sowas. Leider ist einigen Serien, die ich aus diesem Grunde mochte, nur eine kurze Laufzeit beschieden gewesen, so auch "Frequency", deren Idee auf den Film von 2000 basiert und die leider nur eine einzige Staffel erlebte. Auch "Forever", in dem ein unsterblicher Gerichtsmediziner Mordfälle aufklärt, war nur 1 Staffel beschieden. Von "Frequency", das im deutschen Fernsehen gerade erst angelaufen ist, sah ich gestern die ersten beiden Folgen. Weil sie Serie nach nur 13 Folgen abgesetzt worden ist, drehte die Produktionsfirma einen Epilog, der die offenen Handlungsstränge zu einem Ende zusammenführt.

[16:00] Neben dem Throninhaber "Cold Case" folgen neben "Touch" weitere Serien, die ich zu den Favoriten zähle und die ich ohne ganz genaue Wertung bzw. Reihenfolge gerne zur den 10 oder 20 Lieblingen rechne, auf die ich nimmer verzichten wollte: "Tru Calling", "Monk", "Dead like me", "Perception", "Bones", "Getting On".

[12:01] "Dem Akzent nach sind Sie der Herr Ribanski." "Ribarski. Und das ist kein Akzent, das ist Deutsch. (SOKO Wien S12E09)

[9:25] "Vor zwei Wochen gab es einen Anruf. Der Anrufer wollte Geld für ihren Enkel oder etwas Ähnliches." "Ich habe keine Enkel! Außerdem war ich bis vor zwei Tagen auf Kur." "Und ihr Mann?" "Der hat auch keine Enkel." (SOKO Stuttgart S08E05)

[8:46] Es ist immer wieder eine Bereicherung, dem Beifang von Maximillian Buddebohm zu folgen.

[8:22] Altenpfleger heißt im Französischen "l'assistant(e) / l'auxiliaire de vie". Ein schöner Begriff - Lebenshelfer.

[7:31] In den Tagesthemen kam ein Bericht über Lichtverschmutzung. Dazu war das Studio eindrucksvoll verdunkelt. In den Kommentaren zum entsprechenden Tweet machte sich die Dummheit der Menschen bemerkbar. Ich frage mich, ob es neben Godwin’s law inzwischen auch eine Bennenung für den Umstand gibt, daß in jeder Diskussion nach kurzer Zeit unweigerlich die Flüchtlingsfrage auftaucht. Ob schon Sauregurkenzeit wäre, fragte jemand, ob man keine anderen, wichtigeren Themen zu beackern hätte als den kaum mehr sichtbaren Sternenhimmel.

Dienstag, 9. Januar 2018

[19:51] Retweet: "Myrrhe" ist ja irgendwie total unbeschädigt an all diesen Rechtschreibreformen vorbeigekommen.

[19:50] Retweet: Ich kann Reis in exakt zwei Mengen kochen: 1. Diätportion für Schlumpfine 2. die Orkhorden Mordors müssen drei stramme Winter durchkommen.

Montag, 8. Januar 2018

[19:22] Gut möglich, daß es in absehbarer Zeit ein Pflaster zum Abnehmen gibt. Indonesische Forscher haben bei Mäusen erfolgreich Wirkstoffe eingesetzt, die weiße Fettzellen (böse!) in braune (gute!) umwandeln, wodurch man Gewicht verliert.

[17:44] Nach dem Routineprogramm = Tagesthemen, arte-Journale und MDR-Sachsenspiegel nun der jüngste Tatort: "Kopper" (E1042).

[17:38] Nach dem Dienst fuhr ich heute früh ins Personalbüro meines Arbeitgebers, um das Schreiben der Bausparkasse mit der neuen Vertrags-IBAN abzugeben. Normalerweise geht's nach einer Schicht schnurstracks nachhause, um einen gewissen Punkt nicht zu überschreiten, ab dem sich die Schlaffähigkeit in Wohlgefallen bzw. in Mißfallen auflöst. 9.15 Uhr lag ich im Bett und konnte aber die Bettschwere, die sich ziwschendurch durch die Eiseskälte und das Durchgeschüttele in den Straßenbahnen verabschiedet hatte, wiederherstellen und schlief bis 15.30 Uhr.

[17:01] Von Natur aus bin ich ein rechter Jammerlappen. Meine gesundheitlichen Querelen breitete ich in den letzten Wochen dementsprechend halb=genüßlich aus. Der Vollständigkeit halber möchte ich bekannt geben, daß sich die HRST (Herzrhythmusstörungen) gegeben haben. Nachdem ich zwei Tabletten abgesetzt habe, klangen die schlimmen Symptome innerhalb von vier Tagen ab und ich atmete wirklich auf und empfand die Situation quasi wie eine neue Chance, eine Wiedergeburt. Es ist also zu vermuten, daß Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten der von mir eingenommenen Medikamente für die Eskalation der Arhythmien sorgten. Die beiden ersten und letzten Nachtschichten am Wochenende verliefen komplikationslos, wenn ich mich auch ziemlich ausgelaugt und schwächlich fühle. Aber ich habe durchgehalten und das Herz gibt Ruhe.

Sonntag, 7. Januar 2018

[18:45] In der Blogosphäre kursiert regelmäßig das Menetekel des Niedergangs, des Blogsterbens. Diskussionen fand ich bei Claudia Klinger und, im literarischen Bereich, bei Ilja Regier, dessen LitBlog ich bis eben nicht kannte.

Samstag, 6. Januar 2018

[15:20] Anwalt zur SOKO: "Wenn ihr euren Job gut macht, erledigt ihr sie alle." - Für den Pflegeberuf klänge das recht merkwürdig, oder?

[11:11] "Der deutsche Fangesang präsentiert sich in der Regel intellektuell eher unauffällig." (Katie Freudenschuss)

[8:41] Aushäusig in Mockau Friedrichshafener Straße.
dias023

[8:29] Im Sachsenspiegel ein Bericht über Bananenreifung. Jeder esse 100 Bananen jährlich (unklar, ob sachsen- oder bundesweit). Bananen nicht neben Äpfeln und nicht im Kühlschrank lagern. Äpfel geben Ethen ab, was zur Reifung von Früchten eingesetzt wird. Optimaltemperatur für die häusliche Lagerung: 13 bis 14°C. Selbst esse ich wenig Bananen, nicht weil ich sie nicht mag, sondern weil sie kalorienreich sind. ABER. Bananen sind kaliumreich. Und bei Extrasystolen, so lernte ich in dieser Woche, sollte der K+-Serumspiegel eher an der oberen Grenze gehalten werden, weil er stabilisierend wirkt.

[7:27] Den Mitarbeitern des Weißen Hauses wurde verboten, ihre privaten Handys mit zur Arbeit zu bringen.

[6:39] Sattsam bekannt sind Sicherheitslücken bei der Software, durch die Hacker uns ausspähen und Daten abgreifen können. Neu ist die erste Hardwarelücke. So langsam, aber sicher vergeht einem die Lust am Leben von ALLEN Seiten. "Spectre" und "Meltdown" heißen die Angriffsmethoden, mit denen Daten aus geschützten Speicherbereichen herausgeholt werden. Auch hinsichtlich eines Schutzes informieren kann man sich hier. Was Google-Produkte betrifft: hier.

[6:18] Vor Nachtdienst 1/2. (Nach Freier Tag 2/2 nach Krank 6/6 nach Freier Tag 6/6 = nach 14 Tagen zuhause wieder arbeiten). - Trocken: 753 d. - Nach dem gestrigen Absturz in Form einer Freßorgie beginne ich neben den Tagen der Trockenheit auch die Zeit der gemeisterten Kalorienrestriktion zu zählen: Diät: 0 d.

Freitag, 5. Januar 2018

[13:41] So beeindruckend es ist, wenn Angehörige Verwandte zuhause pflegen und sich unweigerlich der Gefahr der Armut aussetzen, so ginge mein Altruismus nicht so weit, mir das Leben zu verhunzen, wenn es keine Alternative gäbe.

[13:23] Die Dinge des Alltags wachsen mir über den Kopf. Ich war noch nie gut darin, Termine zu planen und einzuhalten, bürokratische Notwendigkeiten abzuwickeln. Kürzlich kam die Jahresabrechnung von Schwäbisch-Hall, über deren Bausparvertrag auch Vermögenswirksame Leistungen laufen. In dem Schreiben, das jetzt per E-Mail und nicht mehr per Post kommt, wird man gebeten, dem Arbeitgeber die neue Vertrags-IBAN bekanntzugeben. Da ich keinen Drucker habe, schob ich die PDF-Datei auf einen Stick und eine Speicherkarte, fuhr vorhin zum Personalbüro, was für mich bedeutet: mindestens 1 Stunde Hin- und 1 Stunde Rückfahrt. Das Büro weigert sich, einen Speicherstick oder eine -karte anzustecken und verlangt einen Ausdruck des Schwäbisch-Hall-Schreibens. Dieser Weg war also umsonst. Mir bleibt nichts anderes übrig, als jemanden MIT Drucker zu finden, mit dem Papier dann erneut zum Arbeitgeber zu fahren, um den Nachweis einer nötigen Kontoangabe zu erbringen. Umgeben von all der Technik wird durch kleinliche Verbote deren Einsatz verhindert und der Kunde durch die Botanik gescheucht. Wie ich kein Auto zu besitzen & keinen Drucker erweist sich ab und an als Nachteil. Und bald habe ich zu all dem auch keine Lust mehr.

[8:20] Retweet: "Hast du meine Mail bekommen?" "Die mit dem Arbeitsauftrag?" "Ja." "Nein."

[8:19] Retweet: "Du könntest ja was kochen." "Das deckt die Hausratsversicherung nicht ab."

[8:18] Retweet: Manchmal ist es besser, die Augen zu schließen, tief durchzuatmen und sich vorzustellen, daß man in Gefängniskleidung einfach nicht gut aussieht.

[8:17] Retweet: Ich durfte heute bei der Arbeit zum ersten Mal Gabelstapler fahren. Kommt auch gleich nochmal in den Nachrichten.

[8:16] Retweet: "Nehmen Sie sich mal ein Beispiel an Ihrem Kollegen!" "Von dem habe ich aber lange nichts mehr gehört." "Herrlich, oder?"

[8:15] Retweet: Was wohl aus all den Menschen geworden ist, denen ich mal den Weg erklärt habe?

[8:14] Retweet: Mein bevorzugter Standort ist: der Schlauch.

[7:41] Retweet: "Hat dir das Buch gefallen?" "Ich mochte den Baum lieber."

[7:40] Als Hosenscheißer vorm Berliner Ofen. Außerdem meine Mutter beim Servieren des Abendbrots im Wohnzimmer.
dias022

[7:35] Retweet: "Du bist aber oft krank. Deine Frau auch?" "Klar. Ich paargrippe jetzt."

[7:34] Retweet: Bis wann muss man "Und ein Frohes Neues dir!!!!" unter Mails schreiben? Darf man ab dem 5. vielleicht schon an Ausrufezeichen sparen?