Hier lacht der BibliomaneWitze und Scherze rund um Bücher[Startseite] [Bibliomane Notate]
Kunde: "Haben Sie dieses Buch nur in der 4. Auflage?" Bart zu Milhouse: "Mit deinem Bücherwissen und meiner Fähigkeit, Leute mit Bücherwissen aufs Kreuz zu legen, wird uns schon was einfallen." (Die Simpsons, S06E21) "Technische Störung. Ihr Kabelfernsehen ist in Schwierigkeit geraten. Geraten Sie nicht in Panik. Widerstehen Sie der Versuchung zu lesen oder mit einem geliebten Menschen zu sprechen." (Simpsons, S06E20) In der Twittersphäre kursiert gerade der Hashtag alkfilme, so daß ich nicht wiederstehen konnte, ihn auf das mir gemäße Gebiet umzumünzen: "Pierre Bayard: Wie man über Alkohol spricht, den man nicht getrunken hat" - "Wilkie Collins: Die Frau ist blau" - "Benoite Gröhlt: Schnaps auf unserer Haut" - "Ken Vollett: Die Zapfsäulen der Erde" - "Philip Blau: Der menschliche Makel" - "Hans Fallada: Wer einmal aus dem Blechnapf säuft" - "Sibylle Berg: Der Mann schläft seinen Rausch aus" - "Thomas Bernhard: Der Weinkeller. Eine Entziehung" - "Thomas Bernhard: Kriechen" - "Reinhard Jirgl: Die Destille" - "Christa Wolf: Stadt der Kater oder The Overcoat of Dr. Johnnie Walker" - "Max Frisch: Homo Faber-Sekt" - "Michael Ende: Der twitterwebzwonullalkohöllische Wunschpunsch" - "Knut Hamsun: Durst" - "Gabriel Garcia Marquez: Chronik eines angekündigten Rausches" # "Fedor M. Dostoevskij: Doppelbilder" # "Erich Fromm: Die Furcht vor der Nüchternheit" - "Erich Fromm: Bier oder Wein". Tausche schwer verständliches Buch über Verhütung gegen gebrauchten Kinderwagen...
Kommissar: Was haben Sie heute Morgen gemacht (...)? Unterhalten sich zwei Gedichte. Sagt das eine: Du hast da was zwischen den Zeilen.
Frage: "Wie macht man ein kleines Vermögen?" Weltwoche: Der Literaturbetrieb hat Sie lange Zeit ignoriert. Darunter haben Sie gelitten. Und jetzt plötzlich, kurz vor Ihrem Ableben, feiert der Betrieb Sie. - Walter Kempowski: Ich versteh das auch nicht. Hätte ein bisschen früher kommen können. (Quelle) Bücher-Magazin: "Stellen Sie sich vor, Sie müssten einen Raum aus ihren 13 Millionen verkauften Büchern gestalten." -- Marc Levy: Tja, eine Buchhandlung? Nein, wenn ich das machen müsste, würde ich ein Krankenhaus nur mit Büchern an der Wand gestalten. Aber bitte nicht nur mit meinen. Die Leute sollen ja gesund werden." [Mehr] In drb aufgeschnappt: "Welches Buch würdet ihr heiraten?" - "Das Scheckbuch von Paris Hilton." Das Witzige an Introducing the Book (via Liisa) ist seine Redundanz. Denn ein Buch erklärt sich, ein bißchen Grips vorausgesetzt, der Bücher lesen erst möglich macht, von selbst. Man benötigt keinen Support, wie - und so die Analogie - bei modernen Geräten wie Handys, Videorekordern oder Computern. Gerade deswegen ist der Film so komisch und für einen Bibliomanen wie mich und meine Sammlung natürlich unverzichtbar. Hinzugekommen sind in den vergangenen Tagen mehrere Links. Das inmitten von Büchern spielende Musikvideo Wrapped up in Books der britischen Gruppe Belle & Sebastian. Oder von daily ivy der Mini-Comic Do you read me? Oder das Kama Sutra des Lesens. Zwei Schriftsteller unterhalten sich. "Wenn ich bis tief in die Nacht geschrieben habe, kann ich nicht einschlafen”, sagt der eine. Darauf der andere: "Dann lies dir doch einfach noch mal durch, was du geschrieben hast!” Barbara bekommt nach langer Zeit ein entliehenes Buch zurückgeschickt. Es ist voller Fettflecke. Sie packt ein Stück Speck ein und schickt es dem Entleiher zurück. "Vielen Dank für das Buch, aber du hattest vergessen, das Lesezeichen herauszunehmen!" Bücher, die man nicht überall lesen sollte! ist ein Thread im Literaturschock-Forum, der von lustig bis makaber reicht. Meine Vorschläge sind: Irre Reden - im Bundestag // Rot und Schwarz bzw. Rechts und Links - bei der Großen Koalition // Die Musik des Zufalls - im Konzerthaus (oder DSDS?) // Schweinerei - bei einer Schächtung // Die Unsterblichkeit - im Hospiz // Kleiner Mann - was nun? - beim Bundesverband Kleinwüchsiger Menschen // Stelldichein mit einem Vogel - auf Rügen // Jahrmarkt der Eitelkeit - bei einer Misswahl // Vorsätzlich Herumlungern - auf dem Arbeitsamt // Kleine Geschichten für Weiberfeinde - in der Frauengruppe // Laßt die Bären los! - im Zoo/Zirkus // Rauch - auf der Feuerwache. // Die Reinheit des Mörders - im Gerichtssaal. // Das Narrenschiff - auf einem Kreuzfahrtdampfer. // Vox - im ARD- oder ZDF-Studio. // Die Vögel kommen zurück - beim Bauern, der die Stallpflicht einhalten muss. // Bonjour Tristesse - Morgens auf Arbeit. // Reigen der Verdammten - auf der Onkologie // Der Mann, der zu spät kam - beim Vorstellungsgespräch. Zu zweit dürfen wir - und da sage mir einer, wie man sich da beherrschen soll! - zuhören, wie eine Kundin auf die Frage: "Ich suche bei Piper Orgasmus der Frau die Antwort erhält: "Zur Zeit nicht vorhanden. Aber ich kann es Ihnen innerhalb von 24 Stunden besorgen." (Otremba, Gérard: Die geheimen Aufzeichnungen des Buchhändlers, S. 27) Während eine Kollegin krank ist, helfe ich für zwei Tage im Sachbuch aus. Und so bekomme ich einen Einblick in die Volksmedizin: "Haben Sie Bücher über innere Medizin, so mit Herzen oder vielleicht mit Herzklappen?" erkundigt sich eine Dame, so daß ich zurückfrage: "Meinen Sie für Fachleute oder für Laien?" "Nee", winkt sie ab: "nicht für Leihen - für Kaufen!" (Otremba, Gérard: Die geheimen Aufzeichnungen des Buchhändlers, S. 26) Ein Benutzer kommt zu einer Bibliothekarin und fragt nach Büchern über Selbstmord. Wir haben ein paar an der und der Systemstelle, sagt die. Der Benutzer findet aber nix. Die Bibliothekarin geht mit: "Oh ja, die Leute leihen sie aus und bringen sie dann nie zurück!"
Alfons fragt die Mitglieder seiner Wohngemeinschaft: Kommt eine Blondine in eine Bibliothek und sagt zu dem Bibliothekar: "Ich hätte gern eine Bratwurst mit Pommes und Ketchup". "Aber hören Sie mal, wir sind hier in einer Bibliothek!" Die Blondine senkt die Stimme zu einem Flüstern: "Ich hätte gern eine Bratwurst mit Pommes und Ketchup". In einem Anfall von Ordnungswut hatte eine Frau den Bücherschrank ausgeräumt. "Die Bücher auf diesem Stapel", erklärte sie ihrem Mann, "sollten wir aussortieren!" "Bei einem Buch bin ich mir jedoch nicht ganz sicher", fuhr sie fort. "Es ist ein blutrünstiges Melodram, das von Mord und Selbstmord handelt. Ein Mann bringt seinen Bruder um und reißt dann dessen Arbeit und dessen Frau an sich." "So ein Schund!" bemerkte der Mann. "Außerdem kommt ein paranoider Neffe vor, der Stimmen in der Nacht hört, den Vater seiner Freundin tötet und danach ihren Bruder und seinen eigenen Onkel. Zum Schluß begeht er Selbstmord." "Typisch moderner Ramsch!" erklärte der Mann. "Ein Wunder, daß sie daraus noch keinen Kinofilm gemacht haben!" "Doch, haben sie", erwiderte die Frau. "Das Werk heißt Hamlet und ist von Shakespeare." Ein Mann schaut sich mit seinem Terrier im Kino eine amerikanische Komödie an. Der Hund windet sich sich vor Lachen. "Ist ja toll, wie ihr Hund mitgeht", wundert sich ein Sitznachbar. -- "Ja", meint der Mann. "Ich wundere mich auch schon, das Buch hat ihm nämlich überhaupt nicht gefallen.
Die Frau: "Arbeiten Sie hier?"
Kunde: "Ich suche von Hermann Hesse "Eine Bibliothek
der Weltliteratur", das gibt es als Reclam-Heft." Kommt ein Buchhändler zum Arzt, lässt
sich untersuchen und am Ende stellt der Arzt die Prognose: Autor: Wie finden Sie mein Buch? Franz hat eine Geschichte geschrieben und sie
einem "Auch ein linker Verlag muss schöne Bücher machen", sagt Wagenbach, der das Handwerk für die wichtigste Fähigkeit eines Verlegers hält: Typographie, Einband, Leinen, Papier. Jedes Buch werde erst einmal beschnüffelt - seiner Geheimthese nach ist die DDR untergegangen, weil ihre Bücher so übel rochen. Tausche schwer verständliches Buch über Empfängnisverhütung gegen gebrauchten Kinderwagen. Frau Weber liest in einem Gedichtband. Auf einmal
ruft sie: Wie heißen die drei unmöglichsten
Bücher der Welt? Kommt Haider in eine Buchhandlung und kauft ein
Buch. Mitte des 17. Jahrhunderts warnte ein französischer Astrologe vor einer Sonnenfinsternis, die zwar nicht das Ende der Welt mit sich bringe, wohl aber schädliche Einflüsse. Wie gut, dass er zugleich besondere Kerzen feilbot, die ihren Einfluss mildern konnten. Kurz darauf lesen wir, wie unaufgeregt Samuel Pepys das apokalyptische Jahr 1666 verarbeitete: "Ich bin bei meinem Buchhändler gewesen und habe ein vor etwa zwanzig Jahren erschienenes Buch über eine Prophezeiung gekauft, die das jetzige Jahr 1666 betrifft und in der es heisst, es sei das Zeichen des Tiers. Ich ging nach Hause, begann zu lesen, ass dann zu Abend und legte mich zu Bett." Ein halbes Jahr später kam er darauf zurück: "Ich ging nach Hause und begann die Rede von Potters über 666 zu lesen, die mich sehr interessiert. Dann hörte ich auf, ass zu Abend und legte mich zu Bett." Jedesmal, wenn meine Frau Geld bekommt, sei es
durch eine Lesereise, sei es durch Verlagstantiemen, gibt sie
sofort alles für Bücher aus. Der Fußboden unserer
Wohnung hängt allmählich durch, der Hauswirt droht mit
Kündigung. Und ich bekomme nie etwas von dem Geld ab oder
fast nichts. Als Sommerset Maugham 85 Jahre alt wurde, fragt ihn
ein Reporter: Eine Dame betritt eine Buchhandlung und sagt: Frage an die Zeitung: "Gibt es im All intelligente
Wesen?" So absurd es klingt, dicke Bücher sind gut für die Linie. Bei der Lektüre von Umberto Ecos "Name der Rose" verbraucht Ihr Körper über 2000 kcal. wenn Sie das Buch konzentriert von vorn bis hinten lesen und dabei nur Mineralwasser trinken. Bei starkem Übergewicht: "Der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil (998 S. = 3420Kcal) oder die Gesamtausgabe von Dostojewski (20114 S. = 11564 kcal!) Dafür müßten Sie 140 Stunden radfahren, 17 Jahre bügeln, 2 Tage Farbfernsehgeräte aus dem Hotelfenster werfen oder 11 Millionen Kniebeugen machen. Müllers - brave Kirchgänger und regelmässige Kunden der Pfarrbücherei - erwarten den Pastor zum Abendessen. Der Hausherr räumt hektisch alle Bücher aus dem Regal. Fragt seine Frau: "Glaubst du im Ernst, der Pfarrer würde deine Bücher stehlen?" - "Quatsch, aber wiedererkennen!" Beliebestes Buch in der britischen Strafanstalt Lendhall ist kein Thriller, es ist der Unterkunftsleitfaden "Die Kunst, in einem einzigen Raum zu leben". Ludwig Uhland hatte einer Zeitung ein neues Gedicht zum Abdruck zugesandt. Es beginnt: Lieder sind wir. Unser Vater Zu seiner Überraschung konnter er am nächsten Tag lesen: Leider sind wir... Natürlich forderte er eine Berichtigung, die auch am übernächsten Tag erschien. Allerdings war er sehr ungehalten, als er jetzt las: Leder sind wir... Nun entschuldigte sich der Verlag und brachte in der nächsten Ausgabe eine endgültige Richtigstellung. "In Herrn Dr. Uhlands Gedicht muß es In der Buchhandlung fragt ein Mann: "Haben Sie das Buch "Der Herr im Haus ist der Mann"?" Anwort: Märchenbücher haben wir in der 1. Etage." Ein Jungschriftsteller schickt seinen ersten Roman an den Verlag. Nach drei Wochen bekommt er Antwort: "Leider können wir das Papier nicht kaufen, da es schon beschrieben ist." Der Truppenführer der Holzwürmer feuert seine Leute an: "Noch ein paar Bände Schiller, Jungs, und dann kommen die Pornos!" In Kirkcaldy wird es in einer Wohnung alle fünf Minuten dunkel. Warum? Der Hausherr liest ein Buch und knipst jedesmal das Licht aus, bevor er eine Seite umblättert. Der junge Poet zu seinem Verleger: "Nun, wie gefallen Ihnen meine Verse?" "Sie sind zart, sehr zart, mein Lieber. Ich fürchte, sie werden den Druck kaum aushalten!" De Hannes verlangt im Lade e Buch: "Was Leichtes odder was Schweres?" werd er gefroocht. "Es Gewicht spielt kän Roll", määnt de Hannes, "ich hab"s Auto debei." Zwei Setzer einer Druckerei in Marseille hatten Streit. Schließlich bewarfen sie sich mit einigen Kästen Stehsatz. Vor der Polizei erklärten sie. "Wir tauschten nur einige Worte aus...!" Les doch mal e Buch, wann du Langweil hascht", schlägt Tina em Klaus vor. "Das ist aach langweilig" määnt der, "immer dieselbe Buchstabe." "Was ich über"s Autofahren weiß,
würde ein ganzes Buch füllen." Ich fürchte, wir können Ihr Werk nicht veröffentlichen. Aber den verlagseigenen Häckseler dürfen Sie benutzen. Fragt der Scheidungsrichter den Jungen:
"Möchtest du lieber zur Mutti oder lieber zum Vati?" - Die dünnsten Bücher der Welt
Italienische Heldensagen |