Gadgets und Accessoirs

Ideen, Erfindungen und Tools für Bibliomanen



Schmuck aus Büchern

Der Londoner Künstler Jeremy May (Littlefly) macht Schmuck aus Büchern - "literarische Juwelen"-. Ringe, Ketten, Armreifen, Anhänger usw. entstehen als Unikate aus dicken Büchern. Er stanzt Formen aus Wälzern, laminiert und poliert sie und gibt dem Einzelstück so die endgültige Form, wobei Text und Bilder an der Oberfläche weiterhin erkennbar bleiben. Das gefertigte Teil wird später in den enstandenen Hohlraum gelegt. Man kann sogar seine eigenen Büchern zur Herstellung eines Unikats verwenden (lassen). Außerdem sind über die Webseite alls verwendeten Bücher auch in ihrer ursprünglichen Form zu beziehen! Wenn iPad & Co den Siegeszug über das Totes-Holz-Buch davon getragen haben wird, wird diese Form des Umgangs mit Büchern möglicherweise die bevorzugte sein. Oder nicht? Ich fand dieses bibliomane Kleinod durch Anke Gröners Blogbeitrag.


BookLamp

Buchempfehlungen können nicht nur Freunde oder das Feuilleton geben, sondern auch der Computer, die Software. BookLamp.org will das tun. aufgesucht erklärt, worum es geht, wie es funktioniert. Der Algorithmus bezieht dabei Merkmale wie Geschwindigkeit, Komplexität des Textes, Action - Spannung, Beschreibende Sprache und Dialoge ein.


Exlibris

Exlibris (lat. ex libris für "aus den Büchern des", Eingangsformel des Besitzvermerks) sind kleinformatige grafische und/oder textierte Blätter in unterschiedlichen künstlerischen Techniken, die als Besitzvermerk meist in den vorderen Spiegel eingeklebt werden. Exlibris sind oft künstlerisch gestaltet, wobei der Bildschmuck in Beziehung zum Besitzer oder dessen Namen und Beruf (allegorische oder symbolische Ausdeutung) steht; auch religiöse Themen oder Genreszenen sind möglich. Das Exlibris entsteht mit dem frühen Buchdruck; eines der frühesten dürfte der eingedruckte Holzschnitt auf der Rückseite des letzten Blattes in einem von Peter Wagner in Nürnberg 1489 gedruckten Sterbetraktat sein, in das der künftige Besitzer sein Wappen eintragen konnte; allerdings fehlt die persönliche Beziehung zum Besitzer bei dieser Sonderform des Universal-Exlibris. Exlibris sind gefragte Sammelobjekte. (aus: Reclams Sachlexikon des Buches) - Auf der Exlibris-Seite des BücherWikis befinden sich weiterführende Informationen zu Organisationen, engagierte Homepages, Gallerien und Möglichkeiten, Exlibris selbst anzufertigen oder anfertigen zu lassen.


Das Buch schafft Welten

Sprache schafft Brücken. Das Buch schafft Welten war das Motto einer Aktionswoche Anfang Juli 2007 in Saarbrücken, die innerhalb des Wissenschaftsjahres eine Brücke von der Universität zu einer breiten Öffentlichkeit schlagen sollte. Als zentrales Thema die Sprache als Brücke zwischen den Menschen, zwischen den Kulturen, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Schriftsprache im Buch eröffne Welten des Wissens, der Kunst und des Imaginären. Jeder Bürger sollte wenigstens einem Vorleser begegnen, über ein Riesenbuch stolpern, einen Bücherbaum bewundern oder selbst an dem Lesemarathon teilnehmen. Die Geisteswissenschaften sollten den Menschen nahe kommen, ihr Nimbus als "Elfenbeinturm" widerlegt werden. Eine Fotostrecke rekapituliert für uns Bibliomanen das Riesenbuch und den Bücherbaum.


Bücherregale (0)

Hier gehts um die Stätte, die unseren Büchern Platz bietet, der Wohnort unserer Lieblinge. Links und Fundstücke rund um Regale, ob nun gekauft, selbstgebaut. Am liebsten natürlich um Kuriosa. - Im Laufe der Zeit kommen zahlreiche Informationen zusammen, auf die ich verlinke (siehe weiter unten). Mein Bücherzimmer erfaßte ich als standesbewußter Bibliomane selbstverständlich selbst. Mit Virtuellen Buchregalen sind Anwendungen des Web 2.0 gemeint, seinen Bücherbestand online in Communities zu verwalten und sich darüber mit anderen auszutauschen.


Bücherregale (1)

Über das Selfshelf-Bücherregal berichtete die Buchhändlerin. "Mit Selfshelf scheinen Ihre [Koch-]Bücher mysteriös an der Wand zu schweben. Getarnt als Kochbuch bietet es Büchern bis zu 4 kg eine stabile Ablage." - Im Studio Aisslinger baute man ein Bücherregal unter Einbeziehung der Büchers selbst. Mittels Verbindungsstücke werden Bücher quasi im Baukastensystem zusammengesteckt. Auch aus Enzyklopädien gebastelte Regale geben Halt. - Das Salkim-Bücheregal besteht aus einem Drahtgeflecht und läßt sich zu seinem Bücherbaum drapieren. - Mit dem Regalsystem Cave wird dem betuchten Bücherfreund etwas geboten; integriert in die Regalwand ist ein höhlenartiger Leseplatz. - Bookman ist ein anthropomorphes Bücherregal. - Auch aus der Natur entliehene Formen wie Bäume kommen vor. Weitere Bildstrecken oder einzelne Regale sind unten aufgelistet. - Sechs Autoren schreiben über ihre Liebe zum Ikea-Regalklassiker "Billy" - Der Architekt und Designer David Garcia entwarf das Circular Walking Bookshelf.


Bücherregale (2)

Mit dem Bookshelf Blog existiert ein Weblog nur für Bücherregale. - Bei der Blogparade Bücherregale ging es darum, fotografisch nachzuweisen, wie man seine Bücher zuhause aufbewahrt und unterbringt. - In der Facebookgruppe Mit Büchern wohnen posten Teilnehmer des öfteren Bilder mit Bücheregalen in ihrer Wohnumgebung. - Für Menschen mit beschränkten Raumverhältnissen wird das Stairs Bookcase angepriesen - eine Variante, Bücher originell und brilliant unterzubringen. Inmitten von Büchern zu wohnen, erlangt mit dem Bookshelf Apartment eine neue Dimensionen.


Daumenkino

Das Daumenkino, "Wechselbalg dreier Künste: der Buchkunst, der Gaukelkunst und der Kinokunst", kennen wir alle. Doch woher kommt es? Wo kriegt man es? Wer macht das, was die Engländer als 'flip book' und die Franzosen als 'folioscope' bezeichnen? Sabine Klar verlegt in ihrem Kölner Fingerfilm-Verlag Daumenkinos. Das DLR stellte ihn vor. Als besonders verkaufsträchtig erweist sie die bügelnde Pupinta. Für mehr Einblicke sorgen das Daumenkino-Festival (hat Österreich auch) und die Daumenkino-Freunde. Jede Sammelart hat ihre eigenen "Verrückten", ihre Maniker. Auf Flipbook.info tobt sich Pascal Fouché rund ums Daumenkino aus, sehr zu unserem Gewinn. Er sagt: "Das Daumenkino ist das einzige bewegte Medium, bei dem der Betrachter die Art seiner Rezeption selbst bestimmt: langsam, schnell, von hinten nach vorne oder von vorne nach hinten, sooft er will, wohingegen ihn die anderen Animationsverfahren in der Regel zum passiven Beobachter machen." Dem fotografischen Daumenkino widmet sich Volker Gerling. Der sympathische Leipziger Webshop Schacks dürfte wohl DER Anlaufpunkt für diejenigen sein, die Daumenkinos erwerben wollen. Auch Lustiges gibt es zum Thema.


Büchermöbel

Ein Wohnen mit Büchern muß sich nicht nur im Aufstellen von Bücherregalen beschränken. Diese natürlich auch! Das Ambiente ist erweiterbar; und es gibt Möbelanbieter, die dir Bedürfnisse von Bücherverrückten berücksichtigen. Zum Beispiel Big Cozy Books.


smartbook

Beim smartbook handelt es sich um eine Buchstütze, mit der man im Liegen bequemer zur Sache, d.h. zum Buch kommt. Um, wenn man auf dem Rücken liegt, die Arme nicht übermäßig damit strapazieren zu müssen, daß man unentwegt das Buch hält, wurde das smartbook entwickelt. Es besteht aus einer Aluminiumkonstruktion, die wie Zeltstangen zusammengesteckt werden; das Buch wird mittels einer Halterung fixiert. Für den Preis von knapp 40 Euro bekommt man die Lesehilfe in zwei optionalen Farben. Das Umblättern wird einem allerdings nicht erspart. Meine Meinung: 40 Euro? Ist es nicht einfacher, sich unter einen Wäscheständer zu legen, der ein Buch sicher ebenso geöffnet halten kann? Siehe auch Kategorie Lesehilfen.


Pulse Smartpen

Pulse ist ein High-Tec-Schreibgerät, das kein Wort vergißt. Integriert sind eine Infrarotkamera und ein Mikrofon. Mit dem Stift ist es möglich, handschriftlich erstellte Aufzeichnungen in digitalen Text umzuwandeln und per auf den Rechner zu übertragen. Handschriftliche Notizen können mit Audio-Informationen verknüpft werden, die während des Schreibens aufgenommen wurden. Tippt man später auf den Text, kann man sich anhören, was genau zu dem Zeitpunkt gesprochen wurde. Bei ZDNet wird der Stift in einem 5-minütigem Video erläutert.


Büchertaschen

Büchertaschen im buchstäblichen Sinn des Wortes bietet Rebound Designs an. Es handelt sich um Handtaschen, die aus alten Büchern gefertigt worden sind. Je nach ursprünglicher Länge des Buches fällt auch die jetzige Länge der Tasche aus. In der FAQ gefragt, ob man sich nicht schlecht fühle, Bücher zerschnippelt zu haben, antwortet man: "Eigentlich nicht. Die meisten Bücher waren beschädigt oder weggeworfen worden. Bücher in bester Verfassung werden nicht verwendet. Man gebe sich die größte Mühe, Bücher zu nehmen, die keiner (mehr) wollte, z.B. alte Leitfäden oder Fachbücher. Eine solche Bücher-Handtasche kostet um die 150 Dollar. Aber auch anderswo gibt es Taschen FÜR Bücher, z.B. diese orientalische Buchtasche, die denjenigen nachempfunden wurde, die tibetanische Mönche seit Jahrhunderten nutzen, um ihre Gebetbücher zu schützen.


Salkim Bücherregal

Bei Salkim handelt es sich um ein aus Draht bestehendes Buchregal, das mittels Stahlseil an der Decke befestigt ist. Man kann die einzelnen Teile ineinander verhaken und quasi einen Bücherbaum kompilieren. Dies eignet sich hervorragend als Raumteiler, wenn man Salkim in mehreren Reihen nebeneinander anordnet. Erhältloich bei Das rote Paket.


Literaturmetzgerei

Dank dem quirligen Jokers-Blog stieß ich auf den neuen Verlag Literaturmetzgerei, mit dem Gründer und Namensgeber Klaus Metzger eine ungewöhnliche Marketingidee umsetzt, die in der Branche für Beachtung sorgt: er vertreibt unaufgeschnittene Bücher. "Das sind die Bücher, deren Druckbögen zwar gefalzt, geheftet und in Buchform gebracht sind, deren Seiten aber noch aufgeschnitten werden müssen. Anglo-amerikanische Verlage lieferten noch vor wenigen Jahren mengenweise unbeschnittene Bücher aus, aber im deutschsprachigen Raum gab es sowas schon seit Adam und Eva nicht mehr." Die ersten Titel sind bei der Literaturmetzgerei lieferbar. "Der Verleger Klaus Metzger meint, zum Lesen gehöre nicht nur ein scharfer Verstand, sondern auch ein scharfes Messer. Ein Buch will bearbeitet werden! Der Vorgang des Aufschneidens macht das deutlich. Er steht symbolisch für das geistige Aufschneiden eines Buches."


Holzbibliotheken

Die Schwedische Universität für Agrarwissenschaften in Uppsala hütet in ihrer Zweigstelle in Alnarp eine sogenannte Holzbibliothek, auch Xylothek genannt. Die Sammlung besteht aus insgesamt 217 Bänden und wurde zwischen 1805 und 1810 in Nürnberg von Friedrich Alexander von Schlümbach und Johann Goller angefertigt. Jeder Band ist aus dem Holz eines Baumes gefertigt und enthält in seinem Inneren weitere Bestandteile, z.B. getrocknete Blätter und Früchte. Der "Buchrücken" ist mit der Rinde des jeweiligen Baumes beklebt und beschriftet. Per August Sandren hatte in den frühen 1920er Jahren die Sammlung in Deutschland gekauft und schenkte sie 1952 der schwedischen Universität. Als weitere bekannte Holzbibliothek kann man die Schildbachsche Holzbibliothek im Kasseler Naturkundemuseum erwähnen. Eine ausführlicher Liste weltweiter Xylotheken findet sich hier.


CAVE

CAVE ist ein von Sakura Adachi entworfenes Bücherregal mit einer integrierten, ergonomischen und praktischen Sitzgelegenheit für erholsame Stunden. Ein paar Zentimeter über dem Boden vermittelt die in das Regal eingelassene Sitzfläche ein Gefühl von Geborgenheit, Privatsphäre und Ruhe. Das Sitzgefühl erinnert ein bisschen daran, sich in der Kindheit unter einem Tisch oder oder einer selbstgebauten Höhle aus Decken zu verstecken. Oberhalb und links und rechts neben der Sitzfläche, bietet CAVE ausreichend Platz für Bücher oder andere Gegenstände. Eine Version für Kinder und Katzen steht auch zur Verfügung. Die Preis bewegen sich in luftigen Höhen zwischen 2.200.- und 8.000.- Euro.


Bücher sezieren

Man kann Bücher lesen, schreiben, vollkritzeln, sogar essen oder umfunktionieren. Man kann auch Bücher sezieren. Jedenfalls hat dies Brian Dettmer zur Kunst erhoben. Liisa zeigt uns Beispiele. Zu sehen auch bei Totalblogal, in der Haydee Rovirosa Gallery sowie in der Aron Packer Gallery. Das hermetische Cafe schreibt: "Mancher Bibliophile wird vielleicht ein wenig zusammenzucken, aber ich finde, er hat alte Bücher zu einem zweiten Leben erweckt, und zu einem sehr einzigartigen dazu. Jedenfalls, solange die Sache mit der 3D-Kopie noch in den Kinderschuhen steckt. Und mit diesem herausstechenden Originalitätsmerkmal wird Objektkunst noch das nächste große Ding nach den Beatles." Diese Herangehens- bzw. Umgangsweise mit Büchern gehört unweigerlich in die Rubrik Altered Books oder auch Buch in der Kunst.


Lesesessel Bookinist

Liisa machte mich mit dem Lesesessel Bookinist bekannt. Das Design stammt von Nils Holger Moormann. Eine Bildergalerie lädt zum Bewundern ein. Bookinist ist ein mobiler Lesesessel, der einer Schubkarre nachempfunden worden ist und deswegen sogar mit einem luftgefüllten Reifen aufwartet, so daß man ihn leicht bewegen und verschieben kann. Arm- und Rückenlehnen bieten Stauraum für ca. 80 Taschenbücher und dienen gleichzeitig als Abstellplatz für eine Tee- oder Kafeetasse. Eine Leselampe gehört ebenso zur Ausstattung wie zwei versteckte Fächern für Schreibutensilien (Leselupe, Lesezeichen, Stift, Spitzer und Moleskine) in den Armlehnen. Sitzfläche und Rückenlehne sind mit Filz gepolstert. Das Sitzmöbel ist in den Farben rot, weiß und schwarz lieferbar und kostet 1988.- Euro. ruhrmentar stellt die "bibliophile Schubkarre" ebenfalls ausführlich vor.


Bücherschoner

Für alle, denen es nicht egal ist, wie ihre Bücher aussehen, für alle, denen es wichtig ist, sie zu schützen und trotz Gebrauch möglichst gut zu erhalten, gibt es Bücherschoner. Vom simplen Plasteumschlag, wie sie einst unsere Schulbücher zierten, bis hin zu edleren Stoffen und Ideen. umlibris bietet Buchschoner, die aus festem Naturstoff genäht und im Siebdruckverfahren per Hand mit Gedichten bedruckt und die sogar waschbar sind. In 3 Größen lieferbar: S (19,50 x 28,00 cm); M (21,50 x 33,00 cm) sowie L (25,00 x 40,00 cm). Das Jokers-Blog berichtete über umlibris. In welchen Buchhandlungen vor Ort die Umschlage zu haben sind, erfährt man hier.


shortlist

Listenfreaks, aufgemerkt nun alle! Die Idee von 43Things oder Listology (Bücher) ist in Deutschland angekommen; und der Stern hat sie realisiert: Mit shortlist werden nun wir alle bedient, die nicht leben können, ohne Listen zu erstellen. Neben Filme, Musik, Spiele dürfen die Bücher - und sie sind es, die uns einzig interessieren! - nicht fehlen. Hörbücher oder eben Bücher, fragt uns der Inhaltsindex. shortlist ist genau das, was einem Bibliomanen fehlt und so gut tut, wenn er's hat. Listen! Vergleiche! Aufzählungen! Jede Liste lädt ein, kommentiert zu werden. Liest man allein mache Titel, schreit es förmlich danach, die Tastatur klappern zu lassen. Bücher, die man gelesen haben möchte; Bücher, nach denen man aufs Dorf ziehen und ein Schaf ehelichen möchte; Bücher, mit denen man durch Zeiten wandert. - Mögen die Englischsprachigen unter uns mit Diensten wie Listology (Bücher-Rubrik) oder 43Things glücklich werden, ICH bin es, weil diese Idee endlich in einer deutschen Community ihren Niederschlag findet. Reaktion bei Bonaventura.


Social Bookmarks

Social Bookmarks sind Lesezeichen, die online im Netz angelegt und gemeinsam mit anderen verwaltet und genutzt werden können. Inhalte und Links werden entweder mittels Begriffe (Tags) indiziert (verschlagwortet) oder mittels RSS-Feeds bereit gestellt. Der deutsche Anbieter Mister Wong ist inzwischen sehr etabliert. BibSonomy ist eines von mehreren Lesezeichen-Systemen, die im Zuge des Web 2.0 entstanden sind. Während andere Systeme der Verwaltung von Photo- und Musiksammlungen dienen, ist BibSonomy derzeit das einzige System, das die Verwaltung von Lesezeichen und Publikationen verbindet; es verwendet das so genannte BibTeX-Format zur Speicherung von Publikationsdaten. Seine Publikationsverwaltung ist somit direkt in das moderne Satzsystem LaTeX integriert, mit dem Forscher - insbesondere aus den Naturwissenschaften - ihre wissenschaftlichen Veröffentlichungen gleich druckfertig zu gestalten.


Buchcover

Gänzlich am Äußeren eines Buches orientiert sich Judge a Book by its Cover. Thematisch passen dazu diese Threads im Literaturschockforum: Eure Lieblingscover, Doppelte Buchcover sowie Die schönsten Büchereinbände. Über den Bucheinband mehr im neuen Bücher-Wiki. Nachschauenswert ist die Kategorie Buchherstellung in der Wikipedia allemal.


Bücher-Bumerang

Das Konzept des Bücher Bumerang wird uns von Liisa vorgestellt. Lokal agierende Ladengeschäfte (in Deutschland derzeit an 3 Orten) ermöglichen einen Büchertausch. Die Idee stammt aus Australien. "Die Kunden können gebrauchte Bücher entweder tauschen oder verkaufen, sich das Geld bar auszahlen oder gutschreiben lassen und wiederum in Bücher umsetzen. (...) Wer ein Buch nach der Lektüre zurückbringt, erhält die Hälfte des Kaufpreises zurück." Wie in jedem gewöhnlichen Buchladen gibts einen Bestellservive für neue Bücher.


Sorted Books Project

1993 begann Nina Katchadourian mit diesem Projekt, Bücher so zu sortieren, daß die aneinander gereihten Titel Sinn ergeben und möglichst eine Geschichte erzählen. Via alpha, die mit ihren Blogeinträgen immer wieder Bibliomanes streift.


Bilderbücher für Erwachsene

Deanna Molinaro bietet auf ihrer Webseite Bilderbücher für Erwachsene an. Ihre Galerien mit Bildern und Skulpturen der Künstlerin sind insgesamt eine Augenweide.


Twittern & Literatur

DailyLit lädt ein, via Twitter ganze Bücher zu lesen. - Bei Twitterlit.com werden zweimal am Tag erste Sätze aus Büchern gezwitschert. Twitterlit.com ist eng an Amazon.com gekoppelt. Alle geposteten ersten Sätze führen zu den sie enthaltenen Bücher bei Amazon. Ich entdeckte einen englischen und einen kanadischen Ableger. Über Veränderungen und Neuigkeiten berichtet TwitterLitNews. Für Kinder gibt es KidderLit.com. - Womit man es bei Twitter überhaupt zu tun hat und wass sonst noch dabei gibt, ist hier aufgeführt (oder hier). Die Wochenzeitung "Die ZEIT" widmete ihm einen ausführlichen Artikel, der auch weiterführende Links enthält. Die Idee, erste (und letzte) Sätze von Büchern zu posten, ist durch mein Weblog Ex Libris zwar deutlich älteren Datums, nur gilt Twittern neuerdings als hipper.


Terminkalender

Ein wirklich umfangreicher Terminkalender für literarische Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum, der auf Meldungen von Verlagen basiert, wird von der Zeitschrift Glanz@Elend ins Netz gestellt. Termine für Literatursendungen in Radio und Fernsehen bietet die Datenbank bei Blütenleser an. Deren Literaturkalender listet zudem Daten aus der Literaturgeschichte auf.


Lesehilfen

Mittlerweile sind einige Lesehilfen zusammengekommen, über die ich in dieser Datei und anderswo berichtete. Zeit also, eine Übersicht zu kreieren, auf die sich externe Interessierte beziehen können oder die sich an anderer Stelle verlinken läßt. Lesehilfen erleichtern bzw. ermöglich die Leküre an manchen Orten, bei gewissen Gelegenheiten und beheben Handicaps, die das Lesen be- oder gar verhindern würden. Bei The Loo Read handelt es sich um eine Vorrichtung, die einem das (Zeitungs)Lesen auf dem Klo vereinfacht bzw. erst ermöglicht. Warum nicht überhaupt sein Büro auf dem Lokus einrichten?


Buch in der Kunst

Mit Buchkunst stellt man schöne Bücher her. Sie werden in verschiedenster Form prämiert. An dieser Stelle möchte ich allerdings eine Liste mit jenen Beiträgen und Inhalten erstellen, bei denen das Buch als Kunstobjekt verwendet wird. Bücher kann man eben nicht nur lesen, sondern es selbst als Form begreifen, die man zu Bildender Kunst transformiert. In dieser Tradition und ganz "nah" am Buch steht Cara Barer, deren Fotoserie mit Buchobjekten Of Words, Paper, and Shapes, The Book Series man bewundern kann. (via Liisa) - Der Fotograf Thomas Allen schuf dreidimensionale Gebilde aus Pop-up-Büchern, die derzeit in der Foley Gallery ausgestellt werden (s. Bericht). Ein toller Anlaufpunkt ist das Blog Book Patrol: A Haven for Book Culture, wo man zur Buchgeschichte und Buch in der Kunst regelmäßig Neues geboten bekommt. // Cesare Toffolo, italienischer (venezianischer) Glaskünstler, schuf gläserne Buch- bzw. Leser-Sets, über die Liisa berichtete. // Die verschiedenen Projekte im Überblick:


Night Reader

Annehmlichkeiten für Leser bietet Herrington. Will man nun sitzend im Bett lesen, gibt es Reader's Friend (Irgendwie begreife ich nicht, warum dort "just for women" steht. Lesen Männer nie im Bett?). Außerdem benötigt man, um zu lesen, Licht, welches vom Night Reader gespendet wird. Da sich die Webadressen für solche Lesehilfen des öfteren ändern, fährt man unter Umständen besser, nach Begriffen wie Night Reader zu googlen. Schon interessant, was man abseits des Weges findet.


Steinbücher

Aus Steinen gehauene Bücher wirken auf Bibliomane wie mich, selbst wenn sie nur schmückendes Zierat sein. Im deutschsprachigen Raum gibt es diverse Möglichkeiten, sich solche Gebilde anzusehen bzw. gar anfertigen zu lassen, z.B. beim Bühler Paul Zimmermann oder in der Steinbuchwerkstatt Sebastian Schmidt, die mit einer Galerie aufwartet. Eine (wieter zu vervollständigende) Fotosammlung mag einen Eindruck von der Vielfalt und Schönheit der Steinbücher vermitteln: im beglischen Bücherdorf Redu erworbene "stone books". Gebilde aus vielen Steinen sind beeindruckend wie diese Skulptur in der Nähe einer Universität; dieser Bogen oder mitten auf der Wiese. Gerne auch mehrfarbig; als Bücherturm oder in Gestalt ganzer Steinbüchereien wie in Mount Dora. Neckisch sind natürlich in Stein gebildete lesende Personen oder Wesen wie Elfen, Heilige und Wasserspeier. Weitere Exemplare: [1], [2], [3],[4].


Pillow Book Utopia

Bequemer lesen im Liegen geht mit der Leselotte. Bequemer liegen geht mit einem Buchkissen, dem "Pillow Book Utopia". Dabei handelt es sich nicht um ein Buch, sondern tatsächlich um ein Kissen. Der Schlafkomfort für jene, die intelligent abmatten wollen. Die Idee stammt aus den USA und ist mit ca. 100 Dollar nicht gerade preiswert.


ScanRobot

Die Firma Treventus, hevorgegangen aus einem Forscherteam der TU Wien, entwickelte ScanRobot, einen vollautomatischen Buchscanner. Der Scanner ist ein modular aufgebautes Gerät, dessen Herzstück eine vollautomatische Blattwendeeinrichtung für gebundene Dokumente ist. Kunden des ScanRobot werden vor allem Bibliotheken, Archive, Copy-Shops sowie Digitalisierungs-Unternehmen sein. Das Buch müsse nur um 60 Grad geöffnet und in eine Art Buchwiege gelegt werden. Dann starte die Software, und per Knopfdruck arbeite das Gerät vollautomatisch. Diese geniale technische Entwicklung hat den European ICT-Preis gewonnen. Ihren ersten Einsatz in der alltäglichen bibliothekarischen Arbeit sollen die ScanRobots in Innsbruck und München haben. Neben der hohen Scan-Geschwindigkeit von 28 Blatt pro Minute gegenüber 5 Blatt bei herkömmlichen Scannern und in Anbetracht der äußerst schonenden Buchbehandlung (keine Überstreckung des Buchrückens) liegt der Nutzen vor allem in der Reduktion der Gesamtkosten für Digitalisierungsarbeiten von bis zu 75%. Ich könnte mir denken, daß Google mit seinem Digitalisierungsprojekt gierig nach dieser Möglichkeit, an Geschwindigkeit zuzulegen und dabei noch Kosten zu sparen, Ausschau halten wird.


Scripd.com

Scribd ist, wie bublo sagt, das YouTube für Texte. Jeder kann Texte, Manuskripte, elektronische Bücher heraufladen. Man kann sich beispielsweise anhand der Sprachen orientieren (siehe Deutsch) oder direkt suchen. Ich glaube, daß da noch Probleme mit dem Copyright entstehen werden; jedenfalls kann ich mir nicht erkläre, wie man Brian Moores Die Frau des Zauberers anbieten darf, ohne Zanke mit Diogenes entgegenzusehen. Oder den Sexkalender von Walter Moers. Prinzipiell ist so ein Textpool sehr begrüßenswert und reizvoll - für Autoren selbst, aber auch für jene, die mal Neues kennenlernen wollen.


Leselotte

"Die Leselotte ist eine Lesehilfe, die bequemeres Lesen ermöglicht, sei es im Bett, auf dem Sofa, am Tisch oder im Sessel. Sie wurde von zwei Schwestern erfunden, die es leid waren, daß ihnen beim Lesen "die Arme einschlafen, die Finger kalt werden oder beim Frühstück die Milchtüte umfällt, weil man ein Buch dagegen lehnt." "Die Leselotte besteht aus zwei mit Klettband verbundenen Teilen. Dieser Umschlag mit den Maßen 21x15 cm ist für alle gängigen Buchgrößen geeignet; daneben gibt es ein Umschlag-Set, das speziell für Taschenbücher geeignet ist. Das dazu gehörige, mit Styropor gefüllte Kissen hat einen Durchmesser von ca. 20 cm und passt sich allen Lesenslagen an. Der Bezug ist aus 100% Baumwolle. Nach Entnahme der Kartoneinlage kann die Leselotte mit der Hand gewaschen werden. Das Buch wird mit den Buchdeckeln in den Stoffumschlag unter die Gummibänder geschoben und kann dann nicht mehr verrutschen. Mit dem Klettband wird der Umschlag an das Kissen geheftet. Man kann ihn aber auch separat als Schutzumschlag benutzen. Jetzt bleibt das Buch in der gewünschten Position liegen. Nur die Seiten müssen mit einer Hand niedergehalten werden." Dieses Buchaccessoire wird in 6 Farben bereitgehalten. Ein Erfahrungsbericht kann im Bedarfsfall angefordert werden.


Babes With Books

Buchliebhaber! Suchst du nach ernsthaften Buchdiskussionen, -besprechungen und -empfehlungen? Dann bist du an den falschen Ort geraten! Suchst du aber nach einer Unmenge von Bildern schöner Frauen und solcher, die ihre Gehirn-Muskeln mit seriöser Literatur spielen lassen? Dann immer herein: Babes With Books.


Buchclips

"Was waren das für gute Zeiten, als noch alle Bücher fest eingebundene Bändchen hatten, die dem Lesenden die Stelle der Fortsetzung anzeigten. Da es nun aber nicht mehr so ist, erfüllen Marco Ferreris Buchclips diese edle Aufgabe. Auf Rücken oder Umschlag geclipst gehen sie eine innige – aber doch lösbare Verbindung – mit hoher Literatur oder Schmöker ein. Drei Lederbändchen markieren Wichtiges." Liisa stellt uns die nicht eben billigen Buchclips vor.


Altered Books

Mir scheint, ich vernachlässige sträflichst die Bibliomanie. Andere ziehen an mir vorbei. Liisa bloggte über altered books, wobei sie diese zwei Galerien verlinkte. In Heikes Bastelstube fand ich weitere. "Altered Books (AB) sind Bücher egal, ob alt oder neu, welche mit kreativen Ideen zu einem Kunstwerk recycled werden." Siehe auch die kurze Einführung ins Thema. Viele AB-Künstler sind in einer internationalen Gesellschaft zusammengeschlossen. Die Idee, die hinter veränderten Büchern steht, ist mir bisher unbekannt gewesen. Unumgänglich, sich mehr Links zu verschaffen. Manchen gerät diese Kunstfertigkeit gar zur Leidenschaft. Obwohl einem Bücherliebhaber wie mir angesichts dieser Veränderung schon die Haare zu Berge stehen können. Daß die Veränderung des Buches und seines Inhalts neuen Text kreieren kann, zeigt sich hier. Weitere Topoi und Künstler, die "Altered Books" kreieren:


Anders gedruckt

Mittlerweile werden Texte und Bücher auf bestaunenswerte und höchst originelle Weise gedruckt, beispielsweise auf Toilettenpapier, auf Zigarettensdchachtelformat, um 90 Grad versetzt, auf Brötchentüten usw. Eine kleine Übersicht folgt hier.


Ideenverwaltung

Unter Ideenverwaltung subsumiere ich Software, die es ermöglicht, Texte und Daten zu strukturieren, Literaturlisten zu erstellen und Projeke zu managen. Für wissenschaftlich Arbeitende unerläßlich, aber auch für jene, die eine große Menge von Texten und Zitaten beherrschen müssen.


Buchstützen

Um zu verhindern, daß aufgestellte Bücher umkippen, verwendet man häufig Büchstützen. Von einfach und zweckgebunden, bis kunstvoll und verspielt, aus Holz, Metall, Plaste oder sogar Stein gibt es unzählige Varianten, die in Bücherregalen zum Einsatz kommen oder wo immer man auch Bücher aufstellen kann: im Fensterbrett, auf Schränken, Boarden usw. Unter Buchstützen subsumiere ich hier auch Lesehilfen, die ermöglichen, daß man freihändig lesen kann. Sie rangieren unter Begriffen wie Buchstuhl und Lese-oder Buchständer. Diverse Konzepte verwirklichen den Traum einfacheren Lesens mehr oder weniger genial oder ästhestisch überzeugend. Angeboten werden sie in Online-Shops, bei denen man jeweils die Suchfunktion nutzen möge, weil die Seiten zumeist dynamisch erzeugt werden und nicht verlinkt werden können.

Der EasyReader ist eine, von Leipziger Studenten entwickelte stabile Buchhalterung aus Holz. Man entwickelt zurzeit ihren Einsatz für den Hometrainer oder die Benutzung im Bett. Unter Bookchair findet man den einen Buchstuhl und andere Hilfmittel für das Lesen. thumbthing ermöglicht das einhändige Lesen: man stülpt über seinen Daumen eine einfache Konstruktion, die die Buchseiten spreizt und fixiert. Das smartbook befreit einen von der Notwendigkeit, wenn man auf dem Rücken liegt und liest, das Buch halten zu müssen. - Der Friedberger Bernhard Siller hat gar einen ganzen Shop mit Buchstützen aufgezogen; sehr neckisch, aber nicht ganz billig, die Autoren!


Literaturverwaltung

Gemeint sind Programme zur Erfassung und Verwaltung von Büchern in einer Datenbank. Über eine Eingabemaske werden die bibliografischen Daten eingeben oder, in modernen Programmen, gar über das Internet eingelesen. Ergänzt werden können Coverbilder. Jede Software hat ihre spezielle Features, ihre Vorteile und Mängel. Probieren ist angesagt, bis man die Buchverwaltung gefunden hat, die einen zusagt. Deswegen ist es nötig, möglichst viele Alternativen zu erwähnen, damit der Hilfesuchende unter ihnen fündig wird. Es gibt auch die Fraktion derjenigen, die sagen: Warum eine proprietäre Software, wenn ich mir beispielsweise mit MS Access eine Datenbank für Bücher adaptieren und maßschneidern kann. Eine Übersicht zu Literaturverwaltungsprogrammen findet sich hier.


Lesezeichen

Nicht fest mit dem Buch verbundenes Merkzeichen zur variablen Markierung einer bestimmten Textstelle, meist aus bedruckter Pappe mit werbendem Charakter für Verlage und Buchhandlungen. Bereits im Mittelalter werden Pergamentstreifen als Lesezeichen verwendet, aber auch oben zusammengeknotet, nicht fest mit dem Buch verbundene Lesebänden. Lesezeichen gilt auch als Ausdruck für Verweise (Bookmarks) im Internet oder elektronischen Dokumenten. (aus Reclams Sachlexikon des Buches)

Im Portal Creadoo nach dem Stichwort "Lesezeichen" suchen und man erhält zurzeit 22 Bastelideen, um z.b. Lesezeichen mit Wachsmalstiften oder Lesezeichen aus Servietten selber machen zu können. Desweiteren gilt es auf zwei verwandte Threads im Literaturschock- Forum aufmerksam zu machen: Benutzt ihr Lesezeichen? und Accessoirs für uns Büchersüchtige!.


Zigarettenroman

Eine weitere Form, in der Literatur dargeboten worden ist, ist der Zigarettenroman aus dem Münchner Blumenbar-Verlag. Die Box mit 50 Hüllen kostet 60.- Euro. "Ein Zigarettenroman hat auf der Vorder- und Rückseite einer Zigarettenschachtel Platz und wird auf eine kartonierte Hülle gedruckt, die über die Zigarettenschachtel geschoben wird. In der ersten Edition sind fünf Zigarettenromane erschienen. Zu den Autoren gehören Wladimir Kaminer, Helmut Krausser, Doris Dörrie, Joseph von Westphalen und Maxim Biller." Weitere Infos im Stern und bei BR-Online. Und wie schön, wenn man in den eigenen Archiven kramen kann; so förderte ich auch ein Interview mit dem Blumenbar-Verleger Wolfgang Farkas zutage.


Von der Rolle

Bücher in Form von Toilettenpapier. Mit den literarischen Klorollen richtet sich der Saarbrückener KLO Verlag an all jene, die schon immer gerne auf dem stillen Örtchen gelesen haben. Wer tut das? Immerhin wird diese Frage im Literaturschock-Forum diskutiert. Literatur von der Rolle auch hier mit Texten von Christian Morgenstern und Heinrich Heine. "Im Gegensatz zu 'normalen' Büchern dürften sich die literarischen Klorollen auf jeden Fall als nützliches Mitbringsel erweisen. Ganz im Sinne des Erfinders wäre es natürlich, wenn die Papiere vor Gebrauch gelesen würden."


Lesefutter

Zu einem guten Frühstück gehört etwas zu lesen. Frühstückslektüre! Lesefutter bietet sie, indem Brötchentüten mit Literatur bedruckt werden. Literatur zum Mitnehmen von jungen Autoren, kurze Geschichten und kleine Fortsetzungsromane. Man entdeckt neue Texte; man genießt im materiellen und immateriellen Sinn.


thumbthing

Mit thumbthing einfacher, das meint: einhändig lesen. In Deutschland erhältlich in Düsseldorf und Mönchengladbach. Liisa hat es mittlerweile ebenfalls entdeckt und erläutert. Für andere ist das "Auftreten von Problemen beim Offenhalten des Buches immer ein untrügliches Zeichen für: Licht aus, Schlafen!" Beim Anblick dieses genial-einfachen Hilfsmittels kommen manche auf ganz andere Gedanken. In 4 Daumengrößen gibt es das Tool; einzeln löhnt man 3,30 zzgl Versand, 4 Stück kosten 11,50 und 8 Stück 20 Euro zzgl Versand.


What kind of novel are you!

What kind of novel are you! ist eine Spielerei, ein Quiz, bei dem man am Ende gesagt bekommt, welchem Genre oder Art von Roman die eigene Persönlichkeit am ehesten enspricht. Wenn Bibliomanen spielen...


Lexikon der Schwarzen Kunst

Das bunte Lexikon der Schwarzen Kunst braucht nicht weiter erklärt zu werden, sondern bildet eine wichtige und zutiefst bibliomanische Ressource im Wissen über Bücher, deren Aufbau, Gestalt, Entstehung und Verbreitung. Gutenberg läßt grüßen.


43Things

Durch einen Artikel von Mario Sixtus in der Zeit wurde ich aufmerksam auf 43Things, einen Dienst, der in die Rubrik social software einzuordnen ist. Lebensziele zu formulieren und aufzulisten, um darüber mit anderen in Kontakt zu treten; Gleichgesinnte zu finden. Natürlich schiele ich als Leser und Bibliomane sofort auf passende Ziele. Erstmal jedes Buch zu lesen, das man besitzt.; ein Sachbuch bzw. einen Roman zu schreiben. Es gibt Leute, die in diesem Jahr 50 oder gar 100 Bücher lesen wollen oder die komplette Bibel. Wichtig auch, überhaupt mehr zu lesen. Man kann sich durch die Begehrlichkeiten mittels Tags wie read oder book durchhangeln. Mit Listology (Bücher) steht ein weiterer englischsprachiger Service für Listenfreunde zur Verfügung; und mit shortlist ist dieses wundervolle, Bibliomanen vollends befriedigende Idee endlich, endlich in Deutschland angekommen.


Handlungsreisen

Im Literaturschock-Forum wurde man auf das Projekt Handlungsreisen.de aufmerksam. Ich zitiere: "Dort findet Ihr eine Datenbank, in der jeder am Mitmachen Interessierte Bücher und ihre Handlungsschauplätze eintragen kann. Alle Orte, die in den Büchern vorkommen, werden dann auf einem zoom- und drehbaren Globus visualisiert. Man kann sich somit von Handlungsort zu Handlungsort und somit von Buch zu Buch durchklicken und bekommt jeweils detaillierte Informationen zu den zu einem Ort gehörigen Büchern. Wenn ein Buch an mehreren Orten spielt, werden diese Verknüpfungen durch rote Verbindungslinien symbolisiert. Ich finde das ganze sehr spannend, man kann so quasi durch viele Bücher "spazieren" gehen."


Bookish Clothing

Anstecknadeln mit bibliomanischen Motiven, speziell aus dem bibliothekarischen Bereich. schön vor allem die Book Lady und Read it!. Es geht noch weiter mit Librarian Clothes (auch hier ein got books?) und den Reading Clothes. "books, cats, life is sweet" - könnte Motto des Tages werden.


Festival der eßbaren Bücher

Ich bin ja ein mit allen Wassern gewaschener Bibliomane, aber DAS kannte ich noch nicht. Books2Eat, International Edible Book Festival, ist, wie der Name bereits sagt, ein Fest der eßbaren Bücher. Die Idee dazu hatte Judith A. Hoffberg aus Santa Monica, Californien - USA. Fotos gibt es beispielweise hier oder hier. In diesem Jahr findet es weltweit zum sechsten Mal statt und dauert vom 1. bis zum 5. April. Wie der Artletter betont, handelt es sich nicht um einen Aprilscherz. In Hamburg läuft das Fest im Museum der Arbeit dergestalt ab, daß die Bücherbackwerke zunächst fotografiert und weltweit verbreitet werden, bevor man sie ab 16 Uhr bei Kaffee und Tee gemeinsam verzehrt. Der niederländische Buchkünstler Joop Visser wird über die Einverleibung von Wissen sprechen: "Nimm und iss", a literate´s dinner in the Netherlands. Allen, die ein eßbares Buch mitbringen, ist freier Eintritt gewährt.


Personalisierte Romane

Jan-Christoph Goetze vertreibt mit seinem Unternehmen PersonalNovel personalisierte Bücher. Das geht so vor sich: der Leser gibt seine persönlichen Parameter bekannt, die dann in ein Buch "eingebaut" wird. Der Leser und Auftraggeber kann unter derzeit 8 Geschichten wählen. Für 19,95 Euro erhält man nach kurzer Zeit seinen ganz persönlichen Roman mit einem selbst in der Titel- oder sonstigen gewünschten Rolle. Auf die Idee gekommen ist der Initiator durch die Beobachtung, "daß viele Menschen sich in ihren Geschenken wiederfinden wollen" Die meisten fasziniert die Vorstellung selbst einmal die Hauptrolle zu spielen." Mittlerweile berichtet die Presse mehrfach über PersonalNovel, z.B. Die Welt und der Rheinische Merkur.


Buchurne

Gedanken um meinen Tod sind mir keineswegs fremd. Endlich habe ich etwas gefunden, das mein Herz höher schlagen läßt: es gibt Urnen in Buchform, erhältlich in diesem Online-Shop. Darauf gebracht hat mich Bernd Bruns, Aktivist gegen den Friedhofszwang, der in einer Buchurne seine letzte Ruhe finden will.


amaztype

Ein Spielerei für den erholungsbedürftigen Bibliomanen. Generiert werden Wörter-Bilder, die sich aus Büchern zusammensetzen, welche aus der Amazon-Datenbank stammen. Man schaut, sobald man das gewünschte eingegeben hat, beim Entstehen des Wortes zu. Dies habe ich sofort mit relevanten Begriffen wie Hesse oder Bibliomania probiert. Das müßte es nur noch als Bildschirmschoner geben.


Die Macht des Lesens

Auf Literaturschock gab es ein Fotogewinnspiel zum Thema Die Macht des Lesens. Gewonnen hat ein Bücherbett. Platz zwei: Eine literarische Liebe. "Die Gans verteidigte den Lesenden mit Bissen gegen jeden, der ihm zu nahe kam. Da er öfter dort rastete, hatte sich diese Beziehung entwickelt." Schön ist die Leseratte Sunny; es gibt sie sogar zu mehreren. Die Nächtliche Leidenschaft erfüllte zwar nicht die Kriterien, gefällt mir aber besonders. Übrigens konnte man Bücherpakete im Gesamtwert von über 400 Euro zu gewinnen. Im Forum gibt es einen separaten Thread zu diesem Wettbewerb. Leider lassen sich die Bilder von externen Seiten nicht anschauen. Vielleicht besinnt man sich eines Besseren und ändert dieses Manko. Kleiner Trick: Innerhalb des Forum sind die von mir verlinkten Bilder anklickbar!


Spirit Book Series

The Spirit Book Series: Ein Kunstprojekt von Susan Kapuscinski Gaylord, bei dem die Liebe zu Büchern und zur Natur zusammengehen. Siehe auch bei Liisa und bei BibliOdyssey. Die aus unterschiedlichen Materalien gefertigten Objekte können in einer Gallerie bewundert werden.


Grindelhochhäuser verkleidet

In Hamburg gibt es die Grindelhochhäuser - "ein denkmalgeschütztes Ensemble von zwölf Hochhäusern", die zum 50-Jährigen mit Text verkleidet worden sind, bestehend aus einem Riesenplakat mit Zitaten aus Briefen der ersten Bewohner in der Nachkriegszeit. Beim Warten auf Bus oder Bahn wünscht man sich überall solche Textressourcen im öffentlichen Raum.


Listology

Seinen Listen-Tick kann man extensiv bei Listology ausleben. Verfassen lassen sich Listen, Umfragen und Artikel in den Genres Filme, Bücher, Musik und Television. Ein möglicher Punkt anzusetzen sind die letzten Aktivitäten. Ein Klassiker ist z.B. 1001 Books You Have to Read Before You Die, der von vielen genutzt wird. Oder diese Best-of-Listen wie The 75 Best English-Language Novels of the 20th Century. Wird immer gern genommen... Ich bitte mir, so fasziniert ich von diesen Web-2.0-Angeboten bin, doch eine deutsche Version oder Plattform heraus. Nachtrag: Und der Wunsch ging in Erfüllung. Neben dem von mir zuerst entdeckten 43Things, wo ebenfalls alle Listenfreunde zum Zuge kommen, gibt es dank dem STERN nun mit shortlist endlich eine deutschsprachige Community.


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